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FORTSCHRITTBERICHT (2)

admin @, Donnerstag, 10. Mai 2012, 11:12 (vor 1845 Tagen) @ admin

Fortschrittsbericht 30.04.2012

Unser Spendenaufruf hat bis jetzt etwas über Euro 13.000,00 erbracht, also viel zu wenig, um Prof. Hardell den Abschluss seines Forschungsvorhabens zu ermöglichen. Dieses Ergebnis ist durchaus als Erfolg zu werten, wenn man bedenkt, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung des gesundheitlichen Risikos gar nicht bewusst ist, welches die rasante Entwicklung der Mobilfunktechnologie seit den neunziger Jahren mit sich bringt. Aufklärung durch unabhängige Forschung ist deshalb dringend geboten. Dafür bietet Prof. Hardells Forschungsvorhaben gute Voraussetzungen. Weil dies auch Industrie und Politik erkannt haben, deren wirtschaftliche Interessen den Erkenntnisgewinn seit Jahrzehnten behindern, haben sie die Förderung verweigert. Deshalb fordern wir Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger Europas, auf mitzuhelfen, dass so rasch wie möglich Klarheit über das Ausmaß des Risikos geschaffen wird, das die Zukunft unserer Kinder ernsthaft bedrohen könnte. Wenn alle, die diese Meinung mit uns teilen, dafür je 10 Euro aufbrächten, wäre dieses erreichbar.

Das Problem, mit dem die Menschen in Europa und darüber hinaus immer noch konfrontiert sind, besteht darin, dass die Vorstellungen über die biologischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung weit auseinander gehen. Industrie und Politik sind von ihrer Unbedenklichkeit überzeugt. Willfährige Medien haben die Aufgabe übernommen, die Bevölkerung mit dieser beruhigenden Botschaft in Sicherheit zu wiegen. Da die Ergebnisse unabhängiger Forschung einer solchen Vorstellung strikt entgegenstehen, handelt es sich dabei um eine mehr oder weniger absichtliche Irreführung der Öffentlichkeit. Diese Ergebnisse werden jedoch ausschließlich in wissenschaftlichen Fachzeitschriften in aller Regel in englischer Sprache veröffentlicht, was zur Folge hat, dass Laien von der Information weitgehend ausgeschlossen sind. Politik und Industrie, die sich in diesem Forschungsbereich seit Jahrzehnten das Recht der Interpretation wissenschaftlicher Daten anmaßen, fällt es deshalb nicht schwer ignorieren, was ihnen missfällt. Sollte dies – aus was für Gründen auch immer – einmal nicht möglich sein, scheuen sie keineswegs vor dem Versuch zurück, Forschungsergebnisse, die ihren Interessen entgegenstehen, durch Verleumdung aus der Welt zu schaffen.

Ich habe meine Erfahrungen mit Industrie und Politik bei der Erforschung biologischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Verlauf der letzten 20 Jahre vor einigen Monaten in einem Vortrag am Ethikzentrum der Harvard Law School zusammengefasst*. Es ist die institutionelle Korruption, die sowohl für den immer noch erbärmlichen Stand des Wissens in diesem Forschungsbereich als auch für die offensichtliche Blindheit staatlicher Behörden gegenüber der Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen zum Schutze der Bevölkerung verantwortlich ist. Der dürftige Stand des Wissens ist Folge selektiver Forschungsförderung durch Industrie und Politik. Die Bereitwilligkeit angeheuerter Wissenschaftler, ihre Forschung den Bedürfnissen der Industrie anzupassen, schafft dafür die Voraussetzungen. Die Blindheit staatlicher Behörden ist dem Lobbyismus in den Vorzimmern politischer Macht geschuldet, der die Fortschritte in der unabhängigen Forschung konsequent ignoriert. Ignoriert zum Schaden der Gesellschaft wird damit die historische Erkenntnis: „Ohne die Wahrheit sind weder Recht noch Gerechtigkeit zu haben“ (Volker Gerhardt, Philosophieprofessor an der Humboldt-Universität in Berlin).

Unser Spendenaufruf verfolgt allein den Zweck, das auf Machtmissbrauch beruhende und auf Machterhaltung ausgerichtete Forschungsmonopol von Industrie und Politik zu brechen Er liegt bereits in deutscher, englischer und französische Sprache vor. Nun haben wir ihn durch eine Fassung in italienischer Sprache ergänzt. Der Grund: Unser Anliegen betrifft die Menschen in ganz Europa und darüber hinaus.

Unser Spendenaufruf wird wie bisher von Diagnose Funk, Kompetenzinitiative und H.E.S.E.-Projekt mitgetragen. Weitere Organisationen sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschlieĂźen.

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora –Stiftung für unabhängige Forschung

* www.stiftung-pandora.eu/downloads/harvard_120311_dt.pdf

Tags:
Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer


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