Gesundheitliche Risiken der Mobilfunkstrahlung
Quelle: www.stiftung-pandora.eu
01. Juni 2012
Das letzte Wort über gesundheitliche Risiken der Mobilfunkstrahlung ist noch längst nicht gesprochen
Dem Strahlenschutz der Bevölkerung wird von den meisten Regierungen Europas und drüber hinaus bis zum heutigen Tag nicht die Bedeutung beigemessen, die ihm entsprechend dem Stand der wissenschaftlichen Forschung zukommt. Es wird ganz offensichtlich ignoriert, dass die Zahl der Wissenschaftler, die die Hochfrequenzstrahlung als potenzielles Risiko für die Gesundheit der Menschen betrachten, im Verlauf der Jahre stetig zugenommen hat. Kritiker der Hochfrequenztechnologie und ihre Befürworter, die von der Unbedenklichkeit der Strahlung ausgehen, halten sich inzwischen die Waage. Die Gründe für diese Entwicklung und die Konsequenzen daraus hat die Journalistin Nina Lakhani kürzlich in einem Artikel im The Independent, einer britischen Tageszeitung mit internationaler Bedeutung, zusammengefasst: Es wird eng: Warum ein abschließendes Urteil über Handys noch aussteht. Hängt die Zunahme von Hirntumoren mit den Strahlungsquellen zusammen, die wir so nah an unsere Köpfe halten? Fachleute sind sich uneins.
The Independent
Dienstag, 24. April 2012
Von Nina Lakhani
http://www.independent.co.uk/life-style/gadgets-and-tech/news/a-close-call-why-the-jury...
Es wird eng: Warum ein abschließendes Urteil über Handys noch aussteht
Vorwurf der Lobbyarbeit, schlechte Forschung, nicht genügend Forschung, Interessenkonflikte, politische Trägheit, Panikmache und Gerichtsverfahren: In der Debatte über die Sicherheit von Handys ist alles zu finden. Mit weltweit mehr als 5 Milliarden Nutzern haben Handys innerhalb von nur zwei Jahrzehnten zweifellos einen zentralen Platz im modernen Leben eingenommen. Aber könnten sie ein Gesundheitsrisiko sein?
Diese Woche werden sich Wissenschaftler bei der Konferenz „Children with Cancer“ [Kinder mit Krebs] in London dafür aussprechen, dass Regierungen das ‚Vorsorgeprinzip’ anwenden: nämlich Handynutzern raten, sich und ihre Kinder durch einfache Maßnahmen vor potentiellen, nicht bewiesenen, langfristigen Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder – hauptsächlich Krebs im Kopfbereich – zu schützen.
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