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Hardell berichtet

admin @, Dienstag, 25. September 2012, 00:11 (vor 1910 Tagen) @ admin

Quelle: www.stiftung-pandora.eu

24.09.2012
├ťber die Nutzung von Mobilfunktelefonen (Handys und Schnurlostelefone) und das Hirntumorrisiko - eine Fall-Kontrollstudie

Die umfassendsten Ergebnisse ├╝ber die Nutzung von Mobiltelefonen und der Zunahme des Hirntumorrisikos stammen von der Hardell-Gruppe in Schweden und der internationalen Interphone-Studie. Andere Studien sind meistens zu klein und die Nutzungsdauer von Mobilfunktelefonen ist zu kurz, f├╝r gew├Âhnlich h├Âchstens 5 Jahre, um informativ zu sein. Beide, die Hardell- und die Interphone-Studie liefern Ergebnisse nach einer Nutzungsdauer von 10 und mehr Jahren. Die zusammenfassende Auswertung auf der Grundlage dieser Ergebnisse zeigt ├╝bereinstimmend eine Zunahme des Hirntumorrisikos (Gliome und Akustikusneurinome) in Verbindung mit der Nutzung von Mobiltelefonen. Untermauert wird dieser Befund auch durch die anatomische Lokalisation des Tumors in dem am st├Ąrksten exponierten Hirnbereich und durch die H├Âhe des Risikos in Abh├Ąngigkeit von der Nutzungsdauer, gerechnet in Stunden und Jahren.

Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Einstufung der Mikrowellenemission von Mobiltelefonen durch die IARC (WHO) in Gruppe 2B (m├Âglicherweise krebserregend f├╝r Menschen) scheinbar ohne besonderen Eindruck auf die Wahrnehmung von Verantwortung durch die Regierungen geblieben ist, die ├Âffentliche Gesundheit vor dieser weitverbreiteten Strahlenquelle zu sch├╝tzen - dies besonders angesichts der Leichtigkeit, mit der eine Exposition verringert werden kann (SMS, Headsets und besseres Telefondesign).

Daraus folgt, dass mehr Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen notwendig ist, besonders hinsichtlich der Langzeitwirkungen. Ein Beispiel daf├╝r ist unsere zurzeit laufende Studie. Sie wird Auskunft geben ├╝ber die Langzeitnutzung von Mobiltelefonen, inzwischen mehr als 20 Jahre, und das damit verbundene Hirntumorrisiko. Ansonsten gibt es keine solchen Informationen zu den gesundheitlichen Langzeitwirkungen. Die Studie wird auch Auskunft geben ├╝ber das Risiko in den unterschiedlichen Altersgruppen, dies von Anbeginn des Mobiltelefonnutzung, was wichtig ist angesichts des weit verbreiteten Gebrauchs durch Kinder und Jugendliche. Nach unseren fr├╝heren Untersuchungen haben diejenigen, die bei der Erstnutzung von Mobiltelefonen j├╝nger als 20 Jahre sind, ein h├Âheres Hirntumorrisiko als diejenigen, die mit der Nutzung erst im h├Âheren Alter beginnen.

Wir sind ├╝beraus dankbar f├╝r die 18.000 Euro, die wir bisher von der Stiftung Pandora erhalten haben. Dies erm├Âglichte uns eine Fortsetzung unserer Forschung. Inzwischen haben wir die Datenbank zur statistischen Auswertung ├╝berpr├╝ft und fertig gestellt. Es handelt sich um eine gro├če Studie. In der Auswertung werden 1.405 Patienten (Antwortrate 88%) und 1.363 Kontrollpersonen aus der Bev├Âlkerung (Antwortrate 85%) ber├╝cksichtigt. Von den 1.405 Patienten haben 593 einen b├Âsartigen und 814 einen gutartigen Hirntumor. Die meisten b├Âsartigen Tumore entsprechen dem Gliomtyp. Meningiome sind die h├Ąufigsten unter den gutartigen Tumoren. Der ├╝berwiegende Teil der Tumore befindet sich in dem Hirnbereich, der am st├Ąrksten der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt ist, 35% im Vorderlappen und 29% im Seitenlappen, also insgesamt 64%. Wenn man die Tumore mitz├Ąhlt, die auch in angrenzende Bereiche hineingewachsen sind (meistens gro├če Tumore), sind es sogar 78%.
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Tags:
Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer


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