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Zwischenbericht: Klage E. Kratochvil /Diem - A. Lerchl

Info ⌂, Dienstag, 23. Dezember 2014, 22:34 (vor 828 Tagen) @ Info

Zur Klage von Frau Elisabeth Kratochvil, geb. Diem,
gegen Professor Alexander Lerchl und das „Laborjournal“
am 19. Dezember 2014 vor dem Landgericht Hamburg

Ein Zwischenbericht

Die erste Verhandlung der Klage von Frau Elisabeth Kratochvil gegen Prof. Alexander Lerchl und das „Laborjournal“ vor dem Landgericht Hamburg hat am 19. Dezember 2014 stattgefunden. Die vorsitzende Richterin hat dabei offensichtlich vergeblich versucht, A. Lerchl zu verdeutlichen, dass es sich bei seinen Unterstellungen Frau Kratochvil gegenĂŒber um Tatsachenbehauptungen handelt, die im Gegensatz zu MeinungsĂ€ußerungen nicht hingenommen werden mĂŒssen, wenn sie wie im vorliegenden Fall nicht belegt werden können. Das Gericht hĂ€tte die Beklagten bereits auf dieser Grundlage zur Unterlassung ihrer FĂ€lschungsvorwĂŒrfe verurteilen können. Weil A. Lerchl jedoch anbot, weitere Belege fĂŒr die Richtigkeit seiner Behauptungen vorzulegen, rĂ€umte ihm das Gericht dafĂŒr eine Frist bis zum 30. Januar 2015 ein. Am 27. Februar 2015 wird dann entweder das Urteil verkĂŒndet oder mitgeteilt werden, dass das Verfahren fortgesetzt wird..

A. Lerchl , ehemaliges Mitglied der Strahlenschutzkommission des BMU, geht wohl aufgrund seiner frĂŒheren Position immer noch davon aus, dass er das Gericht vielleicht doch noch von der Richtigkeit seiner Argumente zu ĂŒberzeugen vermag. Im Hinblick auf seinen klĂ€glichen Auftritt in Hamburg halte ich es jedoch fĂŒr weit wahrscheinlicher, dass die Entscheidung des Gerichts bereits am 27. Februar 2015 bekannt gegeben wird. Sein rabiates Vorgehen gegen Frau Kratochvil begrĂŒndet A. Lerchl damit, dass er die RĂŒcknahme der Publikationen mit den von ihr gefĂ€lschten Ergebnissen erzwingen möchte. Dies wird ihm jeder, der seine Methoden kennt, gerne glauben, allerdings nicht, weil er - wie er behauptet - sich fĂŒr die Wahrheit in der Wissenschaft einsetzt, sondern weil er die Interessen anderer bedient, fĂŒr die Wissenschaft offensichtlich wenig bedeutet.

Bis zum 27. Februar 2015 darf gehofft werden, dass bei der Fortsetzung des Verfahrens auch etwas Licht auf die kriminellen VorgĂ€nge geworfen wird, mit denen in Wien versucht wurde, Frau Kratochvil der DatenfĂ€lschung zu ĂŒberfĂŒhren. Um die RĂŒcknahme zweier wissenschaftlicher Publikationen zu erzwingen, deren Ergebnisse mit dem geltenden Strahlenschutz nicht in Einklang zu bringen sind, wurde die Zerstörung ihrer beruflichen und menschlichen IntegritĂ€t als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.

Professor Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung


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