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Basler Regierung verliert den Kampf gegen Handystrahlen

Info ⌂, Montag, 13. Februar 2017, 14:48 (vor 223 Tagen)

12.2.2017
www.basellandschaftlichezeitung.ch

Sieben Jahre nach der Initiative: Basler Regierung verliert den Kampf gegen Handystrahlen

2010 wurde mit der Initiative «Gegen den Mobilfunkantennen-Wildwuchs» eine Senkung der Immissionen versprochen. Heute ist klar: Das genaue Gegenteil ist eingetroffen.

von Leif Simonsen
Die Schweizer Telekom-Unternehmen rüsten in der Region auf. In den beiden Basel wurden alleine im vergangenen Jahr 18 Mobilfunkanlagen ausgebaut oder neu installiert. Für einen Grossteil dieser Antennen ist die Swisscom verantwortlich. Sprecherin Annina Merk wirbt: «Swisscom baut ihr Netz laufend aus, um ihren Kunden überall ein gutes Netz bieten zu können.» Die Kunden wollten ihr Handy heute eben «immer und überall» nutzen. Das Datenvolumen auf dem Swisscom-Netz sei im vergangenen Jahr um achtzig Prozent gestiegen.

Doch der Ausbau der Mobilfunkanlagen bringt die Basler Regierung in Erklärungsnot. Als sie 2010 gegen die Initiative «Gegen den Mobilfunkantennen-Wildwuchs» warb, schrieb sie ins Abstimmungsbüchlein: «Der Gegenvorschlag bildet eine rechtliche Basis für die weitere Senkung der Immissionen bei gleichzeitiger Gewährleistung einer gut funktionierenden mobilen Kommunikation im Kanton für Bevölkerung und Wirtschaft.»

Mit dem Gegenvorschlag, der sich in der Abstimmung durchsetzte, verhinderte Christoph Brutschin (SP), damals wie heute Vorsteher des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartements, eine Konzentration der Mobilfunkanlagen auf wenige Standorte. Stattdessen peilte er eine Reduktion der Sendeleistung durch eine Verteilung auf mehrere Mobilfunkanlagen sowie höhere Mietpreise für starke Sendeleistungen auf der Allmend an.

Sieben Jahre später zeigt sich: Sowohl die Swisscom als auch die anderen Telekomanbieter wie Sunrise und Salt bauen nicht nur neue Anlagen – sondern rüsten bestehende auf.

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