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Prof. A. Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert

Info ⌂, Freitag, 24. Februar 2017, 09:40 (vor 271 Tagen) @ Info

23.02.2017
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Eine BankrotterklÀrung

Alexander Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert.

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Alexander Lerchl hat in seiner bis 2008 zurĂŒckreichenden Kampagne die Ergebnisse der REFLEX-Studie, die mit den Vorstellungen von Politik und Mobilfunkindustrie nicht in Einklang zu bringen sind, bei vielen Gelegenheiten als fabriziert, zusammenphantasiert oder sonst wie gefĂ€lscht verleumdet. Die ehemalige technische Assistentin Elisabeth Kratochvil, die in Österreich - mit dem Stigma einer BetrĂŒgerin behaftet - keine ihren FĂ€higkeiten entsprechende Anstellung mehr fand, hat er damit um ihr LebensglĂŒck gebracht. Erst 2015 wurde er dafĂŒr vom Landgericht Hamburg wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte und ihrer Ehre verurteilt, weil er nicht imstande war, seine erfundene FĂ€lschungsbehauptung unter Beweis zu stellen. Dass Alexander Lerchl seine Angriffe auf die REFLEX-Studie auch nach seiner Niederlage vor Gericht noch fortsetzt, kann wohl nur als Akt der Verzweiflung verstanden werden. Offensichtlich ist ihm nach seinem bisherigen beispiellosen Einsatz fĂŒr die Interessen der Mobilfunkindustrie, der zwar Ă€ußerst förderlich fĂŒr seine berufliche Karriere gewesen sein dĂŒrfte, ihn aber den Verlust seiner GlaubwĂŒrdigkeit kostete, die RĂŒckkehr zur Vernunft versperrt. Sein Ansehen als Mensch und Wissenschaftler dĂŒrfte er mit seiner jetzigen BankrotterklĂ€rung so schwer beschĂ€digt haben, dass jede Organisation, die weiter mit ihm zusammenarbeiten möchte, sich auch selbst beschĂ€digt.

Alexander Lerchl hat beim Landgericht Bremen die gegen mich gerichtete einstweilige VerfĂŒgung offensichtlich in völliger Verkennung der von ihm selbst geschaffenen RealitĂ€ten beantragt. Um den Mangel an Fakten, die er benötigt hĂ€tte, um das Gericht davon zu ĂŒberzeugen, dass ihm Unrecht geschehen sei, auszugleichen, legte er ihm stattdessen eine eidesstattliche Versicherung vor, die nachweislich falsch ist. Eine unwahre eidesstattliche Versicherung stellt jedoch eine Straftat dar, die mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden kann. Die Behauptung, er fĂŒhre keine Verleumdungskampagne gegen die REFLEX-Studie und habe auch nicht die Geschichte erfunden, dass die im Rahmen dieser Studie zu Tage getretenen Ergebnisse gefĂ€lscht seien, klingt schon angesichts der wenigen in diesem Bericht erwĂ€hnten Tatsachen geradezu grotesk. In Wirklichkeit machen diese jedoch nur einen Bruchteil dessen aus, was er sich bei seinem Vorgehen gegen die REFLEX-Ergebnisse sonst noch zu Schulden kommen ließ. Von großem Interesse sind deshalb die Schlussfolgerungen, die Mobilfunkindustrie und Politik als Alexander Lerchls bisherige Förderer aus seinem persönlichem Fiasko ziehen werden.

Der Missbrauch der Wissenschaft durch das Strahlungskartell bestand von Anfang darin, dass es sich fĂŒr seine Zwecke geeignete Wissenschaftler auswĂ€hlte, sie reichlich mit Forschungsmitteln ausstattete und bei BewĂ€hrung mit UnterstĂŒtzung staatlicher Behörden fĂŒr ihr privates und berufliches Fortkommen sorgte. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts gelang es dem Strahlungskartell auf diese Weise, das Primat der Strahlenforschung weitgehend an sich zu reißen und damit in der Politik seiner Sicht der Dinge Geltung zu verschaffen. Mit den Ergebnissen der unabhĂ€ngigen Forschung, die am gesundheitlichen Risiko der Bevölkerung durch die Mobilfunkstrahlung kaum noch Zweifel aufkommen lassen, war dieser Phalanx aus wirtschaftlicher und politischer Macht bis heute kaum beizukommen. Dringend erforderlich wĂ€re es, die Strahlentechnologie sobald wie möglich dem menschlichen Organismus anzupassen, weil der umgekehrte Weg nicht möglich ist. Zu befĂŒrchten steht jedoch, dass diese Erkenntnis, der sich das Strahlungskartell bis heute verweigert sich, noch lange folgenlos bleibt, zumal die unabhĂ€ngige Forschung von der staatlichen Förderung weitgehend ausgeschlossenen ist. Was bei dieser Sachlage not tut, ist die rĂŒcksichtslose AufklĂ€rung der Öffentlichkeit darĂŒber, dass ihr die tatsĂ€chlichen Risiken der Hochfrequenzstrahlung von Industrie und Politik bis heute verschwiegen werden und dass dies mit Methoden geschieht, die schwerlich noch als legal zu bezeichnen sind. Wie weit man dabei zu gehen bereit ist, ergibt sich beispielhaft aus Alexander Lerchls jetziger BankrotterklĂ€rung.

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