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D. Leszczynski: Bericht von der Science and Wireless 2016

Info ⌂, Samstag, 01. April 2017, 16:52 (vor 85 Tagen) @ Info
bearbeitet von Info, Samstag, 01. April 2017, 16:57

05.03.2016

EinfĂŒhrung zum Bericht von Professor Dariusz Leszczynski
ĂŒber seine Erkenntnisse bei der Science & Wireless 2016

Franz Adlkofer, Stiftung Pandora

Professor Dariusz Leszczynski hat als international anerkannter Experte im Bereich der Mobilfunkforschung - unterstĂŒtzt von der Stiftung Pandora und der Kompetenzinitiative e.V. - wie bereits 2015 auch 2016 an der Science & Wireless Konferenz in Melbourne, Australien, teilgenommen und darĂŒber einen ausfĂŒhrlichen Bericht in englischer Sprache verfasst . Mit der Stiftung Pandora hat er vereinbart, dass sie seinen Bericht als Ganzes oder in Teilen in die deutsche Sprache ĂŒbersetzen und mit oder ohne eigenen Kommentar der Öffentlichkeit in Deutschland zugĂ€ngig machen darf. Von diesem Recht macht die Stiftung Pandora hiermit Gebrauch. Sie will mit diesem Bericht aufzeigen, wie die internationale Mobilfunkindustrie das sich bereits vor Jahrzehnten angemaßte Primat der Forschung bis heute durchaus mit Erfolg verteidigt und dabei die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung völlig ignoriert.

Science & Wireless 2016 wurde mit einer „Keynote Presentation“ von Arendash eröffnet, in der ĂŒber mögliche therapeutische Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung bei der Alzheimer-Krankheit berichtet wurde. Die Beobachtung, dass die kognitive Leistung bestrahlter MĂ€use höher ist als die unbestrahlter Kontrollen, ist zweifellos bedeutsam, zumal ein vergleichbarer Befund auch bei Ratten beschrieben wurde . Ob daraus Schlussfolgerungen fĂŒr den Menschen gezogen werden können, ist allerdings Ă€ußerst zweifelhaft . Es kann gegenwĂ€rtig nicht einmal ausgeschlossen werden, dass die Hochfrequenzstrahlung genau das Gegenteil von Therapie bewirkt, nĂ€mlich zur Pathogenese der Alzheimer-Krankheit sogar beitrĂ€gt. Studien zur KlĂ€rung dieser Frage gibt es noch nicht. Ob positive Wirkungen, wie von Arendash postuliert, oder negative Wirkungen, wie durchaus möglich, es handelt sich in beiden FĂ€llen um Wirkungen, die athermischer Natur sind. Und dass es solche
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1 https://betweenrockandhardplace.wordpress.com/2017/01/10/alzheimers-icnirp-5g-report-fr...
2 http://www.j-alz.com/content/response-arendash-gw-et-al-2010-j-alzheimers-dis-19-191-210
3 http://www.stopumts.nl/pdf/arendash-et-al_adlkofer-stellungnahme.pdf

Wirkungen gibt, was lÀngst erwiesen ist, wird von der Konferenzleitung ebenso wie von der WHO und der ICNIRP wider alle Vernunft abgestritten. Warum dies geschieht, erklÀrt Dariusz Leszczynski.
Das wichtigste Thema der Konferenz betraf die bevorstehende EinfĂŒhrung der revolutionĂ€ren G5-Technologie, deren Strahlung nicht mehr in das Hirn der Mobilfunknutzer eindringt, sondern gĂ€nzlich von der Haut absorbiert wird. Dariusz Leszczynski kritisiert in seinem Bericht, dass die Veranstalter allen Ernstes erwĂ€gen, diesen Vorteil der neuen Technologie dazu benutzen wollen, um die bereits jetzt viel zu hohen Grenzwerte weiter zu erhöhen. Sie setzen dabei voraus, dass der Haut Ă€hnlich wie den ExtremitĂ€ten eine höhere Strahlenbelastung als Kopf und Rumpf zugemutet werden kann. Dies mag richtig sein, berĂŒcksichtigt aber keines der grundsĂ€tzlichen Probleme. Zum einen fehlt jede Information darĂŒber, wie hoch die Belastung der Haut, die der G5-Strahlung ausgesetzt ist, sein darf, ohne dass sie Schaden nimmt. Zum andern gibt keine einzige Untersuchung, die eine Aussage ĂŒber ihre biologischen Wirkungen insgesamt zulĂ€sst. Wie schon bei der EinfĂŒhrung der Mobilfunkgenerationen G1 bis G4 wird die medizinische Wissenschaft durch Schaffung von Fakten wiederum vor vollendete Tatsachen gestellt.
Dariusz Leszczynskis kritisiert in seinem Bericht zunĂ€chst die Veranstalter der Konferenz, die offensichtlich - wie bei der Science & Wireless 2016 geschehen - gesichertes Wissen ignorieren und ungesichertes Wissen benutzen, um von den Risiken der Mobilfunkstrahlung abzulenken. Betroffen von seiner Kritik sind aber auch die fĂŒr den Strahlenschutz der Bevölkerung weltweit zustĂ€ndigen Organisationen WHO und ICNIRP, die offensichtlich bereit sind, Ergebnisse dieser Veranstaltung zu ĂŒbernehmen, um ihre bisherige Politik der Verharmlosung der Mobilfunkstrahlung im Interesse der Mobilfunkindustrie fortzusetzen. Doch lesen Sie selbst:
http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/pandora_science-wireless-2016.pdf

*Von Prof.Dr.Franz Adlkofer zur Veröffentlichung ĂŒbersandt.

Siehe auch:
New post on BRHP - Between a Rock and a Hard Place


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