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Diagnose-Funk: Brennpunkt - Handystrahlung und Gehirntumore

Info ⌂, Samstag, 20. Mai 2017, 16:56 (vor 95 Tagen) @ Info

www.diagnose-funk.org

Neu auf unserer Webseite

Internationale Medien berichteten am 21.04.2017 unter der Schlagzeile "Tumor durch Handy als Berufskrankheit anerkannt" ĂŒber ein Urteil vom 30.03.2017 des italienischen Arbeitsgerichtes der Stadt Ivrea. Der GeschĂ€digte telefonierte 15 Jahre lang tĂ€glich mehr als 3 Stunden mit dem Handy. Ihm wurde nun eine monatliche Rente von 500 Euro von der Unfallver­sicherung zugesprochen. In diesem Zusammenhang haben wir in unserer Reihe 'brennpunkt' die Übersetzung des Reviews ĂŒber Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Handystrahlung, verfasst von den schwedischen Wissenschaftlern Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell, veröffentlicht.


Brennpunkt: Handystrahlung und Gehirntumore

Übersetzung des Reviews von Carlberg / Hardell

Im Brennpunkt "Handystrahlung und Gehirntumore" zum neuesten Stand der Forschung veröffentlicht diagnose:funk die Übersetzung des Reviews ĂŒber Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Strahlung, verfasst von den schwedischen Wissenschaftlern Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell: "Evaluation of Mobile Phone and Cordless Phone Use and Glioma Risk Using the Bradford Hill Viewpoints from 1965 on Association or Causation" (2017).

In ihrem neuen Review analysieren Carlberg/Hardell auch die lobbyistischen Verflechtungen von internationalen Gremien, Behörden und der Industrie, die dazu dienen, diesen Forschungsstand zu verschleiern. Um international die Deutungshoheit zu erlangen, wurde ein selbstreferentielles System der Risikokommunikation geschaffen. In den "unabhĂ€n­gigen" Bewertungskommissionen, in der WHO, der EU und nationalen Gremien, die Gutachten verfassen, sitzen dieselben nationalen und internationalen Experten, die in Regierungskommissionen die Schutzvorschriften erlassen. Sie schrei­­ben sich also ihre eigenen Gutachten. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection), die keinerlei demokratische Legitimation besitzt, ihre Mitglieder nach konformer Meinung beruft und mit Regierungskommissionen, auch mit deutschen, personell verflochten ist. Carlberg/Hardell bestĂ€tigen mit ihrer Analyse der lobbyistischen Netzwerke die Arbeit von Starkey (2016): Der Lobbyismus der Industrie verhindert, dass die Bevölkerung ĂŒber Risiken aufgeklĂ€rt wird. Die GesundheitsgefĂ€hrdung wird fĂŒr den Profit in Kauf genommen.

» Zum Brennpunkt: Handystrahlung und Gehirntumore

Weitere Informationen auf diagnose-funk.org


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