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Das digitale Kinderzimmer

Eva Weber, Mittwoch, 20. September 2017, 16:12 (vor 84 Tagen) @ Hesse

Quelle:
Heise 14.09.2017

Das digitale Kinderzimmer ‚Äď oder: smarte Helfer rund ums Babybett

Auszug:

‚Ķ‚ÄúDie Babyausstattermesse "Kind+Jugend" zeigt, wie weit "digitale Helfer" schon zu den Kleinsten vorr√ľcken. Vom Pulsmess-S√∂ckchen √ľber Bluetooth-Thermometer bis zu Windel-Voll-Alarm-Sensoren ist alles dabei.[‚Ķ]

‚ĶDie Digitalisierung kommt bis ans Babybettchen. Das wird deutlich bei der "Kind+Jugend" in K√∂ln, der weltgr√∂√üten Messe f√ľr Baby- und Kinderausstattung. Inzwischen k√∂nnen Mini-Hightech-Socken schon den Puls der Kleinsten per App anzeigen. Bluetooth-Thermometer messen permanent Fieber und senden die Daten ans elterliche Smartphone. Und Sensormatten melden, wenn das Baby sich in unerw√ľnschte Bauchpositionen dreht. Solche "digitalen Helfer" sind mehr und mehr gefragt.[‚Ķ]

Weiter...

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Meine Meinung dazu:

Hier noch ein Absatz aus diesem Artikel:

"Kritiker warnen hingegen, dass etwa bei gespeicherten Daten und Bildern von Kind und Umgebung oft nicht klar sei, was damit passiere. Auch bestehe das Risiko, dass die Systeme gehackt werden k√∂nnten. Ralf, ein frisch gebackener Vater, sieht viele solcher digitalen Helfer skeptisch. "Es soll auch √∂fters Fehlalarme geben." Sein Baby will er nicht st√§ndig mit Bild und Ton beim Schlafen √ľberwachen. "Man macht sich am Ende doch verr√ľckt." (kbe)

Gepulste elektromagnetische Felder sind nicht erwähnenswert. Man scheint es also geschafft zu haben, selbst in Bezug auf die Kleinsten, Strahlung gar nicht mehr zu erwähnen. Ich nehme an, dass alle Strahlenschutzbehörden, alle relevanten Umweltmediziner und Kinderärzte Ihren beipflichtenden Servus dazu geben werden, zumindest aber keinerlei Einwendungen haben. Wer unter Funktechnik leidet, der weiß, was diese Kinder erwarten kann. Eine volle Windel wäre jedenfalls weniger schädlich.

Ralf, der frisch gebackene Vater, sieht diese digitalen Helfer skeptisch, alleine wegen m√∂glicher Fehlalarme. Man macht sich am Ende doch verr√ľckt, meint er.

Ich meine hierzu, da ja k√ľrzlich von einer Studie bzw. Umfrage die Rede war, dass junge Leute mittlerweile bis zu 10 Stunden t√§glich mit dieser Technik besch√§ftigt sind, und dass Siri oder Alexa im Hause sprechen, dass sich der K√ľhlschrank meldet, sollte genau der Edamer K√§se fehlen, braucht man nicht mehr vom Verr√ľcktmachen sprechen. Die Leute sind es schon!

Wenn es um Kinder geht, ist solch "strahlende F√ľrsorge" eher str√§flich. Aber offensichtlich will man das - es ist ja soviel damit verdient. J√§mmerlich das Ganze!
Da sind die Kleinen besser dran, deren Eltern das Geld f√ľr diesen in meinen Augen gef√§hrlichen Mumpitz nicht haben. Aber vielleicht wird es sogar erreicht, dass alle Babybettchen auf Staatskosten so privilegiert funkm√§√üig ausgestattet werden, analog der KITA-Kinder, die schon Tablets und Smartphones erhalten sollen. Denn Kinder sind ja die Zukunft!

Es ist unfassbar!


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