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Bundesrat beschließt höhere Strafen für Handynutzung

Eva Weber, Samstag, 23. September 2017, 13:11 (vor 81 Tagen) @ Hesse

Bundesrat beschließt höhere Strafen für Handynutzung im Straßenverkehr

Verkehrssündern drohen zukünftig wesentlich härtere Strafen, das hat am 22.09.17 u.a. der Bundesrat entschieden. Wer bisher am Steuer mit dem Handy erwischt wurde mußte 60,00 € zahlen und bekam 1 Punkt in Flensburg. Jetzt gilt das Verbot auch für Tablets oder Laptops und man zahlt bis zu 200,00 € mit 2 Punkten in Flensburg, auch ein Fahrverbot kann verhängt werden.

Wer künftig mit dem Rad und Handy erwischt wird zahlt künftig 55,00 €.

Quellen:
ARD,ZDF, Bayernkurier

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-330251.html

http://www.heute.de/raser-rettungsgassen-und-der-griff-zum-handy-schaerfere-gesetze-im-...

https://www.bayernkurier.de/inland/28750-finger-weg-vom-handy/

Kommentar: (Zitat)

"Der Bundesrat billigte die vom Bundestag beschlossene Gesetzesverschärfung. Eine gute Entscheidung.
Es ist gut, dass das der verbotene Griff zum Handy künftig deutlich teurer wird, sogar wenn man auf einem Fahrrad sitzt. Denn die Disziplin an Steuer und Lenker lässt absolut zu wünschen übrig. Natürlich hat das mit dem eher geringen Risiko zu tun, entdeckt zu werden. Doch wer einmal die höheren Bußgelder berappen durfte, der wird in Zukunft wohl kuriert sein und die Erfahrung vielleicht auf sein Umfeld abstrahlen.
"

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Kommentar:
Das Smartphone ist für die meisten Menschen mittlerweile ein zum Leben und zur Sicherheit gewordenes Utensil, wie sollte er darauf verzichten? Es wird, wo immer nur möglich, angepriesen und beworben. Immer und überall muss die hierfür nötige Infrastruktur lückenlos vorhanden sein. Nun Vernunft zu verlangen, ist schier unmöglich. Toll, stets online zu sein wurde und wird weiter angepriesen. Noch zusätzlich 20.000 WLAN Hotspots allein in Bayern. Die Menschen sind süchtig gemacht und das bewusst. Schon längst hätte Einhalt geboten werden sollen. Es wird nicht viel bringen, wenn ab und zu einer 100 oder 200 Euro zahlen muss.

Kürzlich radelte ein Schüler vorbei, freihändig, beide Hände am Smartphone und den Blick darauf gerichtet. Links und rechts ist zugeparkt, die Straße ist keineswegs so ruhig. Ich wollte ihm schon zurufen: "He, was machst du, schau doch wo du hinfährst!" Doch dann dachte ich, weil er so vertieft war, dass er womöglich erschrickt und stürzt. Im übrigen kann es absolut sein, dass man dadurch so aneckt, dass man vielleicht irgendwann eingeschmissene Fensterscheiben hat. Alles nicht so einfach!

Aus dem Zauberlehrling
Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

Nur - der Meister, der Einhalt gebieten könnte, kommt nicht, weil man ihn im Grunde am Kommen hindert, denn das mittlerweile unbeherrschbare Gewässer ist in jeder Hinsicht lukrativ - ausgenommen einiger Nebenwirkungen.


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