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Erster Pfeiler fĂĽr Mobilfunkkonzept steht

Hesse, Freitag, 10. November 2017, 11:26 (vor 14 Tagen)

Quelle:
Merkur.de
09.11.2017

Erster Pfeiler fĂĽr Mobilfunkkonzept steht

Das neue Gräfelfinger Mobilfunkkonzept wird sichtbar. Der erste von zwei 40-Meter-Masten steht.

Auszug:

Gräfelfing

„…Buchstäblich der erste Pfeiler des Gräfelfinger Mobilfunkkonzeptes steht. Nach Jahren der Planung und einem Gerichtsurteil, das Einsprüche von Anwohnern zurückwies, errichtete der Mobilfunkbetreiber Telefónica Deutschland (O2) nun einen Mobilfunksendemast in dem Wäldchen zwischen Jahnstraße und Eisenbahnlinie beim Gelände des TSV Gräfelfing.[…]

…Dieser Mast und ein weiterer, der an der südlichen Ortsgrenze Gräfelfings am Prof.-Max-Dieckmann-Platz geplant ist, bilden das Grundgerüst des vor rund einem Jahrzehnt beschlossenen Gräfelfinger Mobilfunkkonzeptes. Sie sollen eine flächendeckende Versorgung bei gleichzeitig minimaler Strahlenbelastung im Wohngebiet sicherstellen – beides aufgrund ihrer schieren Höhe. Im Gegenzug verschwinden nach und nach die Mobilfunk-Sendeanlagen von den Hausdächern in den Wohngebieten, die in den Bebauungsplänen nicht mehr zugelassen werden.

…Im Falle des Mastes beim TSV ersetzt er kurz- und mittelfristig beispielsweise sämtliche Antennen, die derzeit auf dem gemeindlichen Gebäude an der Freihamer Straße, gegenüber dem Rathaus, montiert sind. Zunächst wird Telefónica umziehen, danach dürften Vodafone und Telekom folgen. Der Pachtvertrag mit der Gemeinde für das Grundstück, auf dem der Mast steht, zwingt Telefónica, den Mitberwerbern Platz für ihre Antennen einzuräumen.

…Die Verhandlungen darüber dürften schon laufen oder bald beginnen. Denn auch wenn der Vodafone-Vertrag an der Freihamer Straße noch bis 2021 läuft, dürfen dort keine leistungsstärkeren, modernen Antennen nachgerüstet werden. Ähnliches gilt für die Telekom an Standorten in den Wohngebieten.

…Gegen den Mobilfunkmast beim TSV hatten Anwohner vehement protestiert und auch den Rechtsweg beschritten. Bereits 2012, als der entsprechende Bebauungsplan in Kraft trat, reichten sie Normenkontrollklage dagegen ein. Im Mai 2013 entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München, dass der Plan rechtmäßig sei. Die Baugenehmigung erfolgte im Januar 2017 und wurde nicht angefochten.[…]“

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