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Mobilfunk-Pläne irritieren Inning

Hesse, Samstag, 11. November 2017, 12:27 (vor 13 Tagen)

Quelle:
SĂĽddeutsche Zeitung
09.11.2017

Mobilfunk-Pläne irritieren Inning
Gemeinde will selbst Standort fĂĽr Anlage der Telekom suchen

Auszug:

…Sie sind aus Metall, ragen in den Himmel und lösen bei so manch einem Bürger tiefe Furcht vor der Belastung mit Strahlen aus. Die Rede ist von Mobilfunkmasten, die normalerweise an Autobahnen, Landstraßen oder auf Hausdächern errichtet werden. Letzteres zumeist zum Vorteil der Hausbesitzer, die von der Telekom oder anderen Mobilfunkanbietern Mietgelder dafür kassieren können. So verhält es sich offenbar auch in Inning. Dort will die Telekom nun mitten im Ortszentrum eine solche Sendeanlage errichten - zum Ärger des Gemeinderats, der sich mit diesem Thema in seiner Sitzung am Dienstag auseinandersetzen musste.[…]

…Einen genauen Standort dafür gibt es zwar noch nicht; die Telekom hat aber bereits einen sogenannten Suchkreis benannt, in dem ein bis zu zehn Meter hoher Mast aufgestellt werden soll.

…Die Gemeinde will - nach dem Mobilfunkpakt II - von ihrem Mitwirkungsrecht Gebrauch machen. In diesem Fall kann sie selbst nach einem Standort suchen, den die Telekom am liebsten auf einem öffentlichen Gebäude sehen würde.

…Zudem einigten sich die Räte darauf, ein Strahlengutachten in Auftrag zu geben und es über eine Förderung von bis zu 90 Prozent zu finanzieren. Darin soll die Strahlenbelastung der Bürger vor dem Bau des Mastes mit der zu erwartenden einer Sendeanlage verglichen werden. Das Thema Mobilfunkmast stößt nicht zum ersten Mal auf Widerstand. 2008 hatte Inning bereits wegen eines geplanten Mastes bei Schlagenhofen den Klageweg beschritten.[…]

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