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Surfen ĂĽber den Wolken

Eva Weber, Sonntag, 19. November 2017, 09:20 (vor 24 Tagen) @ Hesse

Quelle:
Frankfurter Rundschau
14.11.2017

Surfen ĂĽber den Wolken: Wie WLAN ins Flugzeug kommt

Auszug:

…In der Luft herrschte bislang oft Funkstille: Kurz vor dem Start war Schluss mit Telefonieren, Surfen und Mailen. Das ändert sich gerade, immer mehr Fluggesellschaften rüsten ihre Maschinen mit WLAN-Hotspots aus. Aber die Angebote unterscheiden sich stark. […]

…Smartphones und Tablets sind unsere ständigen Begleiter, aber ohne Internetverbindung nur halb so interessant. Gerade im Flugzeug scheint es Reisenden auf den ersten Blick meist unmöglich, online zu gehen.

…Doch selbst in der Kabine ist es technisch möglich, Internet anzubieten. Und immer mehr Airlines tun dies. Gratis oder günstig ist das aber in den seltensten Fällen.

Die Internet-Tarife richten sich je nach Tarifstruktur der diversen Fluggesellschaften.

…Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hinterfragt die Angebote kritisch: „Die teilweise hohen Preise bringen einen dann doch zu der Frage: Braucht man das? Kann die Mail nicht noch bis nach der Landung warten?“ Zudem weist der Experte auf die grundsätzliche Gefahr hin, in öffentlichen WLAN-Netz ausgespäht zu werden: „Online-Banking oder andere sensible Bereiche sollten daher auch im Flieger tabu sein.“ Sein Rat: „Beschränken Sie das Surfen in öffentlichen WLAN-Netzen auf unkritische Seiten wie etwa Unterhaltung oder Nachrichten.“[…]

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Meinung

Leider darf es grundsätzlich nirgendwo mehr einen Platz ohne WLAN, etc. geben, an dem nicht Beschäftigung mit Smartphone und Tablet möglich ist. Wenn es noch drei Airlines gibt, die ohne diese "Vergewaltigung" der Reisenden auf engstem Raum auskommen, in dem es keine Möglichkeit des Entkommens gibt, soll man diese nutzen. In einem Zug kann man wenigstens noch versuchen, ein möglichst wenig belastetes Plätzchen zu ergattern oder dann womöglich mit all dem Gepäck umziehen, oft mehrere Male, das geht im Flieger nicht.

Vor fünf Jahren flog ich das letzte Mal. Ein kurzer Flug von knapp zwei Stunden. "Handy aus - Flugmodus" hieß es da noch. Ich sprach das damals schon strittige Handyproblem bei der Flugbegleiterin an. "Da kommt einiges auf uns zu, stundenlang auf kleinstem Raum mit so vielen Passagieren", sagte sie. Aber wen interessiert denn das? Es war ein sehr schöner Flug, und ich hätte sofort einschlafen können - aber, bei schönster Sicht in einem Flieger schlafen, ist für mich undenkbar.

Ich habe gesehen, dass es schier unmöglich ist, mich noch an einem Flughafen aufzuhalten. Selbst an meinem, an dem ich solange arbeitete, war stellenweise die Belastung so hoch, dass ich die Orientierung verlor und um Hilfe bitten musste. Ich sprach dort mit einzelnen Angestellten und fragte, ob sie nicht an ihrem Arbeitsplatz Kopfschmerz bekämen? "Ja leider, das kommt von der Klimaanlage, daran könne man aber nichts ändern!" Da ich ziemliche Erfahrung mit Klimaanlagen habe, bin ich der Meinung, dass der Kopfschmerz nicht alleine davon kommt.


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