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Sicherheitsrisiko: Funkgeräte bei der Feuerwehr abgeschaltet

Hesse, Samstag, 27. Januar 2018, 19:06 (vor 27 Tagen)
bearbeitet von Hesse, Samstag, 27. Januar 2018, 19:12

Quelle:
Th√ľringer Allgemeine
25.01.2018

Sicherheitsrisiko: Funkgeräte bei der Feuerwehr abgeschaltet

Auszug:

Erfurt. Es gl√§nzt niegelnagelneu zwischen den Armaturen im Feuerwehrauto: Ein digitales Funkger√§t. Entlang der ICE-Trasse in Th√ľringen wurden alle Tunnelbasiseinheiten auch mit solch moderner Funktechnik ausger√ľstet. Doch 924 dieser Ger√§te d√ľrfen allein im Freistaat selbst im hei√üen Einsatz nicht einmal eingeschaltet, geschweige denn verwendet werden.[‚Ķ]

‚ĶSicherheitsbedenken auf Bundesebene f√ľhrten zu diesem Verbot. Da hatten die Th√ľringer ihre Ger√§te bereits anschafft, weil die Tunnelrettung entlang der neuen Bahntrasse nur mit Digitalfunk funktioniert.

Die Sicherheitsbedenken kamen auf, als der britische Hersteller der Funktechnik im Vorjahr von einer chinesischen Firma √ľbernommen wurde. Die neuen Ger√§te der Feuerwehr sollen im Netz des digitalen Beh√∂rdenfunks (Bos) betrieben werden. Dort d√ľrfen aber nur Ger√§te funken, denen samt Software ihre Unbedenklichkeit bescheinigt wurde. Genau diese Lizenz fehlt derzeit f√ľr die Digitalfunkger√§te der Th√ľringer Feuerwehren.

…Lars Oschmann versichert, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren durch die Sicherheitsbedenken aber nicht gefährdet ist. Es könne noch immer analog, also mit dem älteren Standard, gefunkt werden.

‚ĶBedenken bestehen derzeit aus Sicht der Bundesanstalt f√ľr den Digitalfunk der Beh√∂rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) sowie der L√§nder gegen die aktuelle Software-Version, mit der auch die 924 Digitalfunkger√§te in Th√ľringen ausgestattet sind.

...Ein Vertrag √ľber Sicherheitsauflagen f√ľr die Herstellerfirma und deren Kontrolle soll die Vorbehalte ausr√§umen. Die Verhandlungen w√ľrden von den Bundesministerien f√ľr Wirtschaft und Inneres mit dem Hersteller gef√ľhrt, sagte eine BDBOS-Sprecherin dieser Zeitung. Die Beteiligten halten einen Vertragsabschluss ‚Äězu Beginn des Jahres 2018‚Äú f√ľr m√∂glich. Dann k√∂nnten die 924 Funkger√§te in Betrieb gehen.[...]

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