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Die gekaufte Wissenschaft

Hesse, Samstag, 10. März 2018, 21:23 (vor 46 Tagen)

Quelle:
S√ľddeutsche Zeitung
24.02.2018

Die gekaufte Wissenschaft

Unternehmen bestellen Studien, engagieren Professoren und finanzieren ganze Institute, die in ihrem Sinne forschen. Das muss sich ändern.[…]

Auszug:

‚ĶDie Zigarettenindustrie hat die Blaupause entworfen, erprobt und f√ľr gut befunden: Wie kann man die Wissenschaft so verwenden, dass die Gewinne optimiert werden? Wie kann man wissenschaftliche Ergebnisse so beeinflussen oder, wenn es sein muss, auch f√§lschen, dass sich in der √∂ffentlichen Meinung und der politischen Arena die Lobbymeinung durchsetzt?

Die von den Autoherstellern VW, Daimler und BMW gegr√ľndete Europ√§ische Forschungsvereinigung f√ľr Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) hat diese bew√§hrte Vorgehensweise angewendet. Viele andere Branchen agieren nach demselben Muster, zum Beispiel die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

...Die Lobbyisten gehen dabei folgenderma√üen vor: Zun√§chst suchen sie geeignete industrienahe Wissenschaftler, die bereit sind, die Meinungen der Unternehmen zu vertreten. Hierbei ist Geld manchmal nur von nachrangiger Bedeutung. Oft sind Ehrgeiz oder Ruhmesw√ľnsche der Forscher viel wichtiger. Man verspricht ihnen etwa, Publikationen in renommierten Journalen zu unterst√ľtzen und so die Wissenschaftskarrieren zu f√∂rdern.

...Sind geeignete industrienahe Wissenschaftler gefunden, gilt es, diesen in √Ėffentlichkeit, Politik und Wissenschaft Geh√∂r zu verschaffen. Durch gro√üz√ľgige finanzielle Ausstattung, Einrichtung von Laboren, Lehrst√ľhlen, Forschungsinstituten sollen die ausgew√§hlten Forscher gr√∂√ütm√∂gliche Wirksamkeit entfalten.[‚Ķ]

‚ĶF√ľr die gew√ľnschten Ergebnisse werden schon mal Daten gef√§lscht

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