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Tierstudie aus Italien belegt erneut erhöhtes Krebsrisiko

Info ⌂, Freitag, 30. März 2018, 12:09 (vor 26 Tagen)

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Tierstudie aus Italien belegt erneut erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunk-Strahlung

Medienmitteilung vom 28. März 2018

Das Ramazzini Institut in Bologna hat die Ergebnisse seiner mit Spannung erwarteten Ratten-Studie(1) in einer
wissenschaftlichen Fachzeitschrift(2) veröffentlicht. Die Tiere wurden über längere Zeit mit unterschiedlichen
und schwachen Mobilfunksignalen bestrahlt. Dabei wurde festgestellt, dass bei den bestrahlten Tieren
signifikant mehr geschädigte Zellen auftraten als bei nicht bestrahlten Tieren. Sogenannte Schwannome,
eine sonst sehr seltene Krebsart im Herz, und Tumore im Kopf waren die Folge.

Die Ergebnisse bestätigen diejenigen der grossen staatlichen NTP-Tierstudie(3) in den USA, wo es um die Bestrahlung
mit starken Funksignalen ging. Zudem decken sich die verschiedenen Laborergebnisse mit den Ergebnissen der
internationalen Cefalo-Studie(4), an der auch die Schweiz beteiligt war. Bei dieser Studie wurde bereits im Jahr 2011
statistisch nachgewiesen, dass Kinder- und Jugendliche ein höheres Risiko für Hirntumore tragen, wenn sie Handys
nutzen.

Demnach begĂĽnstigt nicht nur starke, sondern auch schwache Strahlung des Mobilfunks die Entstehung von Krebs
im Kopf und im Herz. Es treten sogar Effekte unterhalb des Schweizer Immissionsgrenzwertes von 61 V/m und des
Anlagegrenzwertes von 6 V/m auf. Eine ebenfalls aktuelle Studie (5) aus Grossbritannien belegt, dass sich die
bösartigen Hirntumore von 1995 bis 2015 mehr als verdoppelt haben. Ein Zusammenhang mit der
Mobilfunkstrahlung ist nicht mehr auszuschliessen. Experten fordern nun, dass das Krebsrisiko von der
internationalen Vereinigung fĂĽr Krebsforschung (IARC) neu beurteilt wird. Bereits im Jahr 2011 wurde Funkstrahlung
in das Register krebserregender Stoffe aufgenommen und als «möglicherweise» krebserregend klassifiziert. Jetzt sei
der Zeitpunkt gekommen, die Klassifikation auf «wahrscheinlich» oder sogar auf «sicher» anzuheben.
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