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Moderierte Foren: Presserat für Nutzerkommentare zuständig

gast1, Donnerstag, 16. September 2010, 18:23 (vor 2441 Tagen)
bearbeitet von admin, Samstag, 25. September 2010, 16:43

Moderierte Foren: Presserat fuer Nutzerkommentare zustaendig ---
Der Deutsche Presserat erklaert sich auch fuer moderierte Foren
zustaendig und will kuenftig entsprechende Beschwerden behandeln.
http://www.golem.de/1009/78008.html

Eingefügt von Admin
Siehe auch:
Quelle: WIKIPEDIA
Deutscher Presserat
Der Deutsche Presserat ist eine Organisation der großen deutschen Verleger- und Journalistenverbände Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV), Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ), Deutscher Journalisten-Verband (DJV) sowie Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di. Gegründet wurde der Presserat am 20. November 1956 nach dem Vorbild des britischen „Press Council“, um ein geplantes Bundespressegesetz zu verhindern. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Berlin; im Juni 2009 zog sie von Bonn um.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Presserat

Bundestagspraesident beklagt Aggressivitaet in Onlineforen

admin @, Montag, 26. Mrz 2012, 14:59 (vor 1884 Tagen) @ gast1

Quelle: www.golem.de

Norbert Lammert: Bundestagspraesident beklagt Aggressivitaet in Onlineforen
Bundestagspraesident Norbert Lammert ist wegen des zunehmend
menschenverachtenden Tons bei Auseinandersetzungen im Internet
besorgt. Ohne die Anonymitaet des Internets gaebe es diese Aggressivitaet
und Wortwahl nicht.
http://www.golem.de/news/norbert-lammert-bundestagspraesident-beklagt-anonyme-interneta...

Licht an für die Menschenrechte

Info ⌂, Montag, 14. Mai 2012, 18:06 (vor 1835 Tagen) @ gast1

Köln, 10. Mai 2012. Nach der Rundreise der kolumbianischen Menschenrechtsaktivistin Angelica Ortiz durch Deutschland und die Schweiz geht die FIAN-Energiekampagne „Licht an für die Menschenrechte“ in die nächste Runde. Eine E-Petition ruft die deutsche Regierung zum Handeln auf: Gefragt ist mehr Transparenz in Menschenrechtsfragen beim Steinkohleimport. Begleitend dazu geht eine neue Kampagnen-Website online, die Fakten über Kohleimporte aus Kolumbien und Aktionsmöglichkeiten gegen die dortigen Menschenrechtsverstöße vorstellt.
Weiterlesen...

Zeitung muss Daten eines Forennutzers herausgeben

gast1 ⌂, Dienstag, 29. Januar 2013, 14:49 (vor 1575 Tagen) @ gast1

www.golem.de

Augsburger Allgemeine: Zeitung muss Daten eines Forennutzers herausgeben

Wegen einer Beleidigung in den Kommentaren unter einem Artikel hatte
die Augsburger Allgemeine Besuch von der Polizei. Der Augsburger
Ordnungsreferent Volker Ullrich erzwang die Herausgabe der
Nutzerdaten.
http://www.golem.de/news/augsburger-allgemeine-zeitung-muss-daten-eines-forennutzers-he...

Siehe auch nachfolgendes Forum:
Der Mensch in der digitalen Gesellschaft
http://www.hese-project.org/Forum/forum3/index.php?lang=de

Online-Redakteur muss in Beugehaft

user, Montag, 06. Mai 2013, 11:24 (vor 1478 Tagen) @ gast1

www.heise.de

Ein 33 Jahre alter Online-Redakteur aus Duisburg muss für fünf Tage in Beugehaft, weil er die Identität eines Foren-Nutzers nicht offenbaren will. Das entschied das Landgericht Duisburg laut einem Bericht des Portals Der Westen. Das Gericht wies eine Beschwerde des Online-Redakteurs gegen ein 2012 vom Amtsgericht Duisburg verhängtes Ordnungsgeld ab sowie gegen einen späteren Beschluss, der ihm Beugehaft androhte.

In dem Verfahren geht es um die Mitarbeiterin einer Klinik in Nordrhein-Westfalen, die sich durch einen Beitrag in dem Bewertungsportal Klinikbewertungen.de verunglimpft sah. Sie stellte 2011 Strafanzeige wegen übler Nachrede und verlangte von den Betreibern, den Beitrag zu löschen sowie die Anmeldedaten des Nutzers herauszugeben, der das herabwürdigende Posting erstellt hatte. Der Online-Redakteur des Portals löschte daraufhin den Beitrag, verweigerte jedoch die Herausgabe der Daten auch gegenüber den Strafverfolgungsbehörden.
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"Kommentare können schlecht für die Wissenschaft sein"

surfer, Samstag, 28. September 2013, 02:22 (vor 1334 Tagen) @ gast1

Popularscience.com: "Kommentare können schlecht für die Wissenschaft sein"
+++Achtung Trolle+++

www.golem.de

Kommentarfunktion: Wer hat das letzte Wort?

Die Entscheidung des Magazins Popular Science, die Kommentarfunktion zu deaktivieren, hat Aufsehen erregt. Andere Anbieter, darunter Google mit Youtube, wollen Trolle anders bändigen.
http://www.golem.de/news/kommentarfunktion-wer-hat-das-letzte-wort-1309-101812.html

....das anonyme Posten abfälliger, beleidigender politisch extremer Kommentare zu erschweren..........

Internet-Trolle sind verkappte Sadisten

Info ⌂, Freitag, 07. Mrz 2014, 14:12 (vor 1173 Tagen) @ surfer
bearbeitet von Info, Freitag, 07. Mrz 2014, 14:18

www.wissenschaft-aktuell.de

28. Februar 2014
Gesellschaft Internet Psychologie

Von Dörte Saße

Wer in den Sozialen Netzwerken oft provokante bis bösartige Kommentare hinterlässt, weist deutlich negative Persönlichkeitsmerkmale auf – vor allem sadistische Neigungen stecken offenbar dahinter

Manitoba (Kanada) - „Trolle niemals füttern!“ - heißt es im Internet. Gemeint sind Menschen, die in Diskussionsforen und Kommentarspalten gezielt sticheln und im Schutz der Anonymität mit extremen Sätzen provozieren. Dann weidet sich der Troll daran, wie hoch die Wellen der Empörung schlagen – während das eigentliche Diskussionsthema im Chaos versinkt. Wer also antwortet, „füttert“ den Troll nur. Jetzt sind kanadische Forscher dem Troll-Charakter mit einer Online-Studie auf den Grund gegangen. Sie berichten, dass solche Menschen offenbar tatsächlich von ihrer dunklen Seite getrieben werden, dass sie häufig antisozial eingestellt seien und mehr negative persönliche Eigenschaften besäßen als Andere. Vor allem zeigte sich ein Hang zum Sadismus, schreiben die Psychologen im Fachblatt „Personality and Individual Differences“. Dieser Hang war umso stärker, je häufiger jemand im Internet Kommentare abgab. Ob nun aber das häufige Kommentieren einen unterschwelligen Sadismus fördert oder umgekehrt, bleibt unbeantwortet. Sicher ist demnach aber das Vergnügen am Zerstörerischen.

„Alltagssadisten haben keine Hintergedanken. Sie wollen einfach Spaß haben … und das Internet ist ihr Spielplatz“,...............
Weiterlesen

Gefunden hier

Fünf Tipps gegen Internet-Trolle

user, Samstag, 08. Mrz 2014, 16:44 (vor 1172 Tagen) @ Info

Hinweis auf die Sockenpuppen ist eine gute Ergänzung, an die hatte ich noch nicht gedacht.
:-D http://www.youtube.com/watch?v=laC6AOcuvIE

Als Troll ist zu bezeichnen, wer Beiträge verschickt, welche erkennbar provozierend sind oder sich eindeutig gegen Gruppen, Minderheiten oder spezielle Individuuen richten. Diese Beiträge sind ohne Inhalt und in keiner Weise förderlich - weder im Bezug auf das Thema, noch in anderer Weise, - mit Ausnahme der Erschaffung von Zwiespalt und Streit.
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Internet-Trolle sind verkappte Sadisten

so so, Freitag, 22. Januar 2016, 12:11 (vor 487 Tagen) @ Info

Wie kann man jemandem denn sadismus unterstellen, der negative erlebnisse und erfahrungen zu protokoll gibt?leider ist die welt kein paradies und man kann schliesslich nicht alles durch eine rosa brille sehen, das waere doch illusionismus!

Journalisten beklagen Druck durch Kommentare im Netz

Info ⌂, Sonntag, 03. Mai 2015, 15:44 (vor 751 Tagen) @ surfer

www.heise.de/

Wie schlimm sieht es in Deutschlands Online-Kommentarspalten aus? Laut Zeit-Chefredakteur Di Lorenzo gleichen sie manchmal "dem Blick in die Kloake menschlicher Abgründe".

Der Chefredakteur der Zeit, Giovanni di Lorenzo, hat einen zunehmenden Druck durch böswillige Kommentare im Internet beklagt. "Neben den großen Segnungen, die das Netz natürlich gebracht hat (...), gleicht der Blick in die Kommentarspalten manchmal dem Blick in die Kloake menschlicher Abgründe", sagte der 56-Jährige am Mittwochabend in der Münchner Universität. Es gehöre immer mehr Mut dazu, sich als Journalist mit einem Leitartikel anonymen Beschimpfungen auszusetzen.

Als Beispiel verwies di Lorenzo auf eine junge Reporterin der Zeit, die schon mehrfach aus der Ukraine berichtet und sich dort in Lebensgefahr gebracht habe. "Als wir sie gefragt haben: Magst Du einen Leitartikel schreiben, da sagte sie: 'Lieber nicht. Lieber in die Ukraine fahren.' Wegen der Reaktionen. Das ist das Einschüchterungsinstrument, das ist die Gefahr."
Mehr lesen

Studie: Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen

user, Montag, 28. April 2014, 17:04 (vor 1121 Tagen) @ gast1

Quelle:
E-Mail-Newsletter des Informationszentrums Mobilfunk e. V. | Ausgabe 114 | April 2014

Einer aktuellen Studie der Organisation „Bündnis gegen Cybermobbing“ zufolge ist das Thema Cybermobbing kein reines Jugendphänomen, sondern auch in der Erwachsenenwelt präsent. Das ergab eine Befragung von 6.296 Personen über 18 Jahren. Beleidigungen, sei es am Arbeitsplatz oder im Internet, seien unter Erwachsenen keine Seltenheit, heißt es in der Studie „Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen“. Fast ein Drittel (28 Prozent) der Befragten wurden demnach schon einmal zum Opfer von klassischem Mobbing, acht Prozent zum Opfer von Cybermobbing. Darunter fallen alle Formen der Diffamierung oder Belästigung von Menschen über das Internet.
Knapp 40 Prozent der Mobbing-Attacken dauerten länger als ein Jahr; etwa drei Viertel davon fanden im Arbeitsumfeld statt. Im Vergleich dazu hielten Cybermobbing-Beleidigungen durchschnittlich ein bis drei Monate an und wurden vor allem im Familien- oder Freundeskreis ausgetragen (59 Prozent). Die Autoren der Studie rechnen damit, dass Cybermobbing unter Erwachsenen weiter zunehmen wird, da inzwischen eine Generation herangewachsen sei, die mit Internet und Smartphones groß geworden und damit viel vertrauter sei. Mobbing und Cybermobbing hinterlasse bei vielen Opfern schwere Schäden. Fast die Hälfte der Betroffenen klage über Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken.

Weitere Infos:
http://www.bündnis-gegen-cybermobbing.de/index.php?id=103

Siehe auch hier

TV-Hinweis - Montag, 23.03.2015: Die Revolution des Lichts

Info ⌂, Sonntag, 22. Mrz 2015, 16:33 (vor 793 Tagen) @ gast1

Achtung TV-Hinweis für Montag den, 23.03.2015

Sender: RBB | 22:15 bis 22:45

Magazin: OZON unterwegs

Die Revolution des Lichts

Kaum ein Medium hat den Alltag, die Kultur und Wissenschaft so verändert, hat so viele technologische Bereiche erobert wie das Licht. Weil 2015 viele Jahrestage bedeutender Veröffentlichungen im Bereich der Optik zusammenfallen, begehen die Vereinten Nationen das "Jahr des Lichtes" unter dem Motto "Light for Change - Licht für Wandel".
http://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/23_03_2015/14259011254.html

Text zur Sendung:
Mo 23.03.2015 | 22:15 | OZON unterwegs
-
Die Revolution des Lichts

Weil 2015 viele Jahrestage bedeutender Veröffentlichungen im Bereich der Optik zusammenfallen, begehen die Vereinten Nationen das „Jahr des Lichtes“ unter dem Motto "Light for Change – Licht für Wandel". Kaum ein Medium hat die Kultur und Wissenschaft so verändert, hat so viele technologische Bereiche erobert, wie das künstliche Licht. Es begleitet auch den zunehmenden Rückzug des Menschen weg vom breiten Lichtspektrum der Sonne in Innenräume, veränderte damit den Stoffwechsel, den Schlaf, ja die gesamte Biologie des Menschen. So wurde aus „Licht und Medizin“ ein neues Forschungsfeld.

Die Farben der Sonne

Das breite Spektrum der Sonne vom kurzwelligen Blau bis zum langwelligen Rot und dem wärmenden Infrarotbereich ist von der Evolution in uns angelegt. Während wir mit dem Blau der aufgehenden Sonne munter werden und das helle Tageslicht wichtig ist für die Vitamin-D-Bildung, sind die warmen Nachmittagsstrahlen und das Abendrot entscheidend für die Schlafvorbereitung.

Die Explosion des Kunstlichtes

In den vergangenen hundert Jahren veränderte Kunstlicht das soziale und biologische Leben völlig. OSRAM brachte mit dem Wolframfaden in der Glühbirne Licht in alle Lebensbereiche. Die Leuchtstoffröhre wurde zum Wegbereiter fensterloser Industriehallen und der Nachtarbeit. Wir untersuchen in einem Prüf-Labor des Instituts für Lichttechnik der TU Berlin die Spektren der wichtigsten Leuchtmittel bis heute. Ein Lichtbiologe vergleicht sie mit dem ausgeglichenen Farbspektrum der Sonne.

Licht und Gesundheit?

Mehr lesen

Zusatzinformationen siehe auch <<<hier>>> und <<<hier>>>

Websites müssen für Pöbel-Kommentare von Nutzern haften

Info ⌂, Dienstag, 16. Juni 2015, 19:16 (vor 707 Tagen) @ gast1

www.heise.de
16.06.2015
Gerichtshof: Verlagsportal für Nutzer-Beleidigungen verantwortlich
Die Online-Kritik an einem estnischen Fährschiffer fiel unflätig aus. Er kann dafür Schadensersatz verlangen, urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Auf die hiesige Rechtslage dürfte die Entscheidung keine Auswirkungen haben.

Eine Nachrichtenwebseite aus Estland ist für anonyme Kommentare verantwortlich und muss Bedrohungen und Hetze auch ohne einen Hinweis von Betroffenen löschen. Eine Forderung von Schadensersatz gegen das Portal sei daher rechtens, entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am heutigen Dienstag in Straßburg und bestätigte damit ein eigenes Urteil aus dem Jahr 2013.

Das Urteil gilt für den konkreten Fall in Estland und muss in anderen Staaten bei einer anderen rechtlichen Ausgangsposition so nicht umgesetzt werden...mehr...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Gerichtshof-Verlagsportal-fuer-Nutzer-Beleidigun...

Kommentare lesen

15.06.2015
Gerichtshof urteilt über Nutzer-Beleidigungen auf Internetportal
Der Ton in Online-Diskussionen ist schon einmal rauer. Doch wer ist
bei Beleidigungen verantwortlich, wenn die Verfasser anonym bleiben?
Am Dienstag entscheidet der Europäische Gerichtshof für
Menschenrechte.
Straßburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
urteilt am Dienstag (14.30 Uhr) über die Verantwortung eines
Internetportals für beleidigende Kommentare seiner Nutzer...mehr....
http://www.eu-info.de/dpa-europaticker/262329.html

16.06.2015
EU-Gerichtshof: Websites müssen für Pöbel-Kommentare von Nutzern haften
http://meedia.de/2015/06/16/eu-gerichtshof-websites-muessen-fuer-poebel-kommentare-von-...

Höchstgericht: Website-Betreiber sind für beleidigende Kommentare verantwortlich
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/16/hoechstgericht-website-betreiber-...

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Forenbetreiber haftet für Beleidigungen
http://www.spiegel.de/forum/netzwelt/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-fore...

Psiram: Botschaften aus dem rechtsfreien Raum

admin @, Montag, 14. Mrz 2016, 16:58 (vor 435 Tagen) @ gast1

Quelle: Pandora-Website

10.03.2016
Psiram.com - Webbotschaften über die Harmlosigkeit des Mobilfunks aus dem rechtsfreien Raum
Eine Dokumentation

Franz Adlkofer

Zusammenfassung

Wenn es nach der Website Psiram.com (früher EsoWatch) geht, welche sich nach eigenem Bekunden dem kritischen Verbraucherschutz verpflichtet sieht, beruhen die Forschungsergebnisse, die auf gesundheitliche Risiken der Mobilfunkstrahlung hinweisen, entsprechend einem Wiki zu Elektrosmog durchwegs auf Quacksalberei, Täuschung oder Scharlatanerie. In dem Kapitel „Umstrittene Studien“ wurde auch die von 2000 bis 2004 von 12 Arbeitsgruppen aus 7 europäischen Ländern unter meiner Leitung im Rahmen des 5. EU-Forschungsprogramms durchgeführte REFLEX-Studie, die der Mobilfunkstrahlung ein krebsverursachendes Potenzial bescheinigt hatte, als „umstritten“ dargestellt. In drei Beiträgen mit unterschiedlichen Titeln wurde dabei wiederholt, was Professor Alexander Lerchl von der privaten Jacobs University in Bremen seit 2008 behauptet, dass die Ergebnisse gefälscht seien. Dass er wegen dieser Unterstellung im Frühjahr 2015 vom Landgericht Hamburg rechtskräftig und strafbewehrt auf Unterlassung verurteilt wurde, ist allerdings nirgendwo zu lesen.

Auf der Grundlage dieses Urteils wurde Alexander Lerchl von der Anwaltskanzlei, die das Urteil erstritten hatte, aufgefordert, die mit von ihm stammenden Beiträge aus dem Elektrosmog-Wiki zurückzuziehen. In seinem Antwortschreiben behauptete Alexander Lerchl, dass die Beiträge nicht von ihm stammten, er von ihrer Existenz bis jetzt auch keine Kenntnis gehabt habe, aber trotzdem Psiram um Löschung der angegriffenen Stellen gebeten habe. Die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung, dass zwischen ihm und den Autoren der Beiträge keinerlei Beziehung bestehe, verweigerte er. Von Psiram erfuhr er, dass man die Beiträge zwar nicht zurücknehmen werde, auch wenn er sich mit seinen Äußerungen vielleicht doch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. Er selbst könne aber trotzdem ganz unbesorgt sein, da er mit der Bitte um Löschung seiner ihm vom Gericht auferlegten Verpflichtung vollumfänglich nachgekommen sei. Diese Information löste bei Alexander Lerchl offensichtlich einen euphorischen Stimmungsumschwung aus, der sich auch in einer geänderten Tonlage der Anwaltskanzlei gegenüber bemerkbar machte.

Da Psiram Alexander Lerchls Geschichte ungeprüft übernommen und verbreitet hatte, obwohl diesem die Verbreitung gerichtlich untersagt war, wandte sich die Anwaltskanzlei über Alexander Lerchls Mail-Zugang direkt an Psiram. Sie wies darauf hin, dass die im Elektrosmog-Wiki aufgestellten Behauptungen samt und sonders falsch und darüber hinaus ehrverletzend seien. Sie forderte Psiram auf, die betreffenden Beiträge aber auch deshalb zu löschen, weil sie in der veröffentlichten Form einschließlich ihrer Verlinkungen ohne hinreichende Grundlage seien. Wenn Psiram, wie es vorgebe, die Wissenschaft gegen Pseudowissenschaft tatsächlich verteidigen wolle, könne es diesen Willen durch Löschung der entsprechenden Texte jetzt unter Beweis stellen. Psiram bat sich auf dieses Schreiben hin im Hinblick auf die Schwierigkeit der Materie Bedenkzeit aus. Während dieser musste es offensichtlich feststellen, dass ihm das Quellenmaterial, auf das es seine Fälschungsgeschichte stützte, inzwischen abhandengekommen war. Ohne jede weitere Begründung löschte es zumindest die beiden wichtigsten der drei die REFLX-Studie diskriminierenden Beiträge.

Der dritte und ungelöschte Beitrag befasst sich mit einer Doktorarbeit an der Charité in Berlin, die Alexander Lerchl offenbar als Teil der REFLEX-Studie angesehen hatte, was sie aber nicht war, und die er ebenfalls als gefälscht dargestellt hatte, was sie auch nicht war. Wie Psiram auf diese Information reagieren wird, die es durch Rücksprache mit der Charité jederzeit überprüfen kann, bleibt abzuwarten. Psiram wollte von der Anwaltskanzlei wissen, ob es für die im Zusammenhang mit der REFLEX-Studie behauptete Urkundenfälschung an der Medizinischen Universität Wien ein rechtskräftiges Urteil gibt. Dieser Tatbestand wurde 2014 dem Landgericht Hamburg unter Beweisantritt vorgetragen und von der Gegenseite nicht in Abrede gestellt, spielte aber bei der Urteilsfindung keine Rolle. Psirams Entscheidung, die verleumderischen REFLEX-Berichte zu löschen, zeigt zumindest, dass es sich Argumenten, die eindeutig belegen, dass es sich entweder selbst getäuscht hat oder von seinen Autoren getäuscht worden ist, nicht grundsätzlich verschließt. Ob es jedoch deshalb mehr Opfer als Täter ist, ist unter Berücksichtigung eines einzelnen Falles wie dem vorliegenden nicht zu beantworten.

Lesen Sie die komplette Dokumention als PDF >>> [865 KB]

Tags:
Adlkofer, Pandora, REFLEX-Studie

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