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Dringender Spendenaufruf fĂŒr Hardell - Hirntumorstudie

admin @, Freitag, 16. März 2012, 09:59 (vor 1894 Tagen)

„hese-project“ sowie Elektrosmognews unterstĂŒtzen diesen Aufruf und bitten ihre Mitstreiter, UnterstĂŒtzer, Leser um finanzielle UnterstĂŒtzung der Forschungsarbeit von Prof. Lennart Hardell, damit dieser, diese wichtige Arbeit durchfĂŒhren und beenden kann.


Spendenaufruf:


BegrĂŒndung:

Förderung eines Forschungsvorhabens zur AbschÀtzung des Hirntumorrisikos durch die Mobilfunkstrahlung

Antragsteller: Prof. Lennart Hardell, UniversitĂ€t Örebro, Schweden

Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO hat am 31. Mai 2011 das Ergebnis der Abstimmung einer Gruppe von 30 Wissenschaftlern aus 14 LĂ€ndern veröffentlicht, die nach eingehender Diskussion zu der Überzeugung gelangt waren, dass die Hochfrequenzstrahlung fĂŒr den Menschen „möglicherweise kanzerogen“ ist. Prof. Lennart Hardell hat als Teilnehmer mit den Ergebnissen seiner epidemiologischen Forschung maßgeblich zu dieser Erkenntnis beigetragen. WĂ€re man bereit gewesen, auch den Ergebnissen der Grundlagenforschung, die das kanzerogene Potential der Hochfrequenzstrahlung eindeutig belegen, die ihnen gebĂŒhrende Bedeutung beizumessen, hĂ€tte die Einordnung vermutlich bereits jetzt in der nĂ€chst höheren Kategorie, nĂ€mlich „wahrscheinlich kanzerogen“, erfolgen mĂŒssen.

Die bis jetzt vorliegenden epidemiologischen Forschungsergebnisse erfassen das Hirntumorrisiko bei Handynutzern lediglich bis zum Jahr 2005. Weil seit der EinfĂŒhrung der Technologie bis dahin erst 10 Jahre vergangen waren, was fĂŒr die Tumorentstehung, die ĂŒblicherweise Jahrzehnte dauert, viel zu kurz erscheint, sind die Erkenntnisse noch mit großer Unsicherheit belastet. Aus dem Forschungsantrag von Prof. Hardell geht hervor, dass ihm Datenmaterial ĂŒber eine große Zahl schwedischer MĂ€nner und Frauen vorliegt, deren Hirntumor in der Zeit von 2007 bis 2009 diagnostiziert wurde. Die Auswertung dieser Daten ist von großer wissenschaftlicher Bedeutung, weil die RisikoabschĂ€tzung umso zuverlĂ€ssiger wird, je lĂ€nger das Mobiltelefon benutzt worden ist.

Prof. Hardell bemĂŒht sich seit zwei Jahren erfolglos um Forschungsmittel, die er fĂŒr die statistische Auswertung seiner Daten benötigt. Da schon die jetzige Einstufung durch die IARC fĂŒr Industrie und Politik ein großes Ärgernis darstellt, besteht offensichtlich kein Interesse daran, den bereits bestehenden Verdacht auf ein Hirntumorrisiko weiter erhĂ€rten zu lassen. Allein aus diesem Grund wird Prof. Hardell die Förderung seiner Forschung verweigert. Statt werden seine bei der IARC vorgetragenen Ergebnisse mehr und mehr angezweifelt. Warum dies so ist, kann jeder, der es erfahren möchte, im Manuskript von Prof. Adlkofers Vortrag an der Harvard Law School, Cambridge, USA. nachlesen ( www.stiftung-pandora.eu/ .) nachlesen.

Prof. Hardell hat in seinem Antrag an die Stiftung Pandora die Kosten des Forschungsvorhabens mit ca. Euro 51.000,00 angegeben. Die Stiftung Pandora wendet sich hiermit in einem zweiten Aufruf mit der Bitte an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Europas, die DurchfĂŒhrung des Forschungsvorhabens mit einer Spende zu ermöglichen. Jede GrĂ¶ĂŸe ist willkommen. Wichtig ist das Forschungsvorhaben insbesondere fĂŒr diejenigen, die wissen wollen, was bei der weiteren Entwicklung der Mobilfunktechnologie auf sie und ihre Kinder kommen könnte. Von Staat und Industrie werden sie dies erst dann erfahren, wenn es fĂŒr sie zu spĂ€t ist. Alle Spenden, die bei der Stiftung Pandora speziell fĂŒr dieses Forschungsvorhaben eingehen, werden zu 100 Prozent an die Arbeitsgruppe von Prof. Hardell weitergereicht.


Der Stiftungsrat der Stiftung Pandora:
Franz Adlkofer, Michael Kundi, Karl Richter
http://www.pandora-stiftung.eu

ZuwendungsbestÀtigung
Die Stiftung ist berechtigt, fĂŒr Spenden, die sie fĂŒr das Erreichen ihres Stiftungszweckes – Förderung unabhĂ€ngiger Forschung – erhĂ€lt, BestĂ€tigungen im Sinne des § 10 des Einkommensteuergesetzes auszustellen, die bei der Einkommensteuer berĂŒcksichtigt werden.


Spendenkonto
Pandora – Stiftung
Deutsche Bank Berlin
Konto 4 26 16 99 00
BLZ 100 700 00
Stichwort Hardell Pandora – Stiftung
Deutsche Bank Berlin
IBAN: DE18100700000426169900
SWIFT: DEUTDEBBXXX
Stichwort Hardell


Link:
http://www.stiftung-pandora.eu/projekte/hardell-projekt/index.html

Tags:
Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer

Diagnose-Funk: Spendenaufruf fĂŒr Hardell - Hirntumorstudie

Info ⌂, Montag, 19. März 2012, 16:22 (vor 1891 Tagen) @ admin


Auswertung neuer epidemiologischer Daten zur Erfassung des Hirntumorrisikos durch die Mobilfunkstrahlung


‚ Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung‘, ‚Diagnose-Funk - Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung‘ und ‚Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie‘ rufen gemeinsam zur Förderung eines Forschungsvorhabens von Prof. Lennart Hardell, onkologische Abteilung der UniversitĂ€tsklinik Örebro, Schweden, auf.

Wir bitten Sie herzlich, das Hardell-Projekt mit einer Spende nach Ihren Möglichkeiten zu unterstĂŒtzen:

Lesen Sie den Aufruf als PDF in Deutsch (499kb):
http://www.diagnose-funk.org/assets/df-ki_spendenaufruf-hardell_dt.pdf

Lesen Sie den Aufruf als PDF in Englisch (371kb):
http://www.diagnose-funk.org/assets/df-ki_spendenaufruf-hardell_eng.pdf

Übersetzungen in Französisch, Italienisch und Spanisch folgen in KĂŒrze.
Alle Informationen zum Aufruf finden Sie unter
http://www.diagnose-funk.org/wissenschaft/schwierige-forschung/spendenaufruf-auswertung...

Tags:
Pandora, Franz Adlkofer, Hardell

FORTSCHRITTBERICHT (1)

admin @, Montag, 02. April 2012, 17:44 (vor 1877 Tagen) @ admin

31.03.2012
Der Spendenaufruf hat bereits innerhalb der ersten beiden Wochen mehrere Tausend Euro erbracht. Die zahlreichen Klein- und KleinstbetrĂ€ge, die bis jetzt eingegangen sind, zeigen, dass sich immer mehr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Europas bewusst sind, wie wenig sie sich auf den Schutz vor den gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung durch staatliche Instanzen verlassen können. Legale und illegale Praktiken der institutionellen Korruption haben diese im Verlauf von Jahrzehnten dafĂŒr handlungsunfĂ€hig gemacht ( www.stiftung-pandora.eu/downloads/harvard_120311_dt.pdf ).

Prof. Hardells Forschungsvorhaben wird zeigen, ob das Hirntumorrisiko nach einer Handynutzungsdauer von 15 Jahren im Vergleich zu dem nach der 10-jĂ€hrigen Nutzungsdauer zusĂ€tzlich ansteigt oder ob dies nicht zutrifft. Ein weiterer Anstieg sprĂ€che eindeutig fĂŒr eine kausale Beziehung zwischen der Mobilfunkstrahlung und der Entstehung von Hirntumoren. Das Ausbleiben eines solchen Anstiegs könnte auf der anderen Seite als Entwarnungshinweis gedeutet werden. Was fĂŒr die Menschen in aller Welt von grĂ¶ĂŸter Wichtigkeit ist, weil ihre und ihrer Kinder Gesundheit betroffen ist, scheint Politik und Industrie, die die Finanzierung von Prof. Hardells Studie verweigert haben, gleichgĂŒltig zu sein.

Man kann davon ausgehen, dass die politischen Instanzen in Europa die erst kĂŒrzlich getroffene Entscheidung der Knesset, des israelischen Parlaments, ebenso aussitzen werden wie die der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) der WHO, die die Mobilfunkstrahlung im Mai 2011 als „möglicherweise kanzerogen“ eingestuft hat. Die Knesset hat den Aufdruck des folgenden Warnhinweises auf Handys gefordert:

„Warnung – das Gesundheitsministerium warnt, dass die starke Nutzung und das Tragen des GerĂ€tes nah am Körper möglicherweise das Krebsrisiko, insbesondere bei Kindern, erhöht“

Unserem Spendenaufruf haben sich inzwischen weitere Organisationen angeschlossen, die wie wir davon ĂŒberzeugt sind, dass sich die Menschen ĂŒber die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung selbst Klarheit schaffen mĂŒssen, weil ihren Regierungen die Interessen der Mobilfunkindustrie offensichtlich nĂ€her stehen als die der Bevölkerung. Dies ist der eigentliche Grund, warum wir Sie bitten, das Forschungsvorhaben von Prof. Hardell – mit was fĂŒr BetrĂ€gen auch immer - zu unterstĂŒtzen.

Unseren Spendenaufruf, der bis jetzt in deutscher und englischer Sprache vorliegt, haben wir nun auch in französischer Sprache ergÀnzt
http://www.stiftung-pandora.eu/projekte/hardell-projekt/aufruf-zur-unterstuetzung/index...

AUFRUF ZUR UNTERSTÜTZUNG‚ Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung‘, ‚Diagnose-Funk - Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung‘ und ‚Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie‘, sowie ‚h.e.s.e project -International Network‘ rufen gemeinsam zur Förderung eines Forschungsvorhabens von Prof. Lennart Hardell, onkologische Abteilung der UniversitĂ€tsklinik Örebro, Schweden, auf.

Die Organisationen garantieren hiermit, dass die unter dem Stichwort Hardell eingehenden Spenden ohne jeden Abzug an den Antragssteller weitergeleitet werden.

Tags:
Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer

FORTSCHRITTBERICHT (2)

admin @, Donnerstag, 10. Mai 2012, 11:12 (vor 1839 Tagen) @ admin

Fortschrittsbericht 30.04.2012

Unser Spendenaufruf hat bis jetzt etwas ĂŒber Euro 13.000,00 erbracht, also viel zu wenig, um Prof. Hardell den Abschluss seines Forschungsvorhabens zu ermöglichen. Dieses Ergebnis ist durchaus als Erfolg zu werten, wenn man bedenkt, dass sich die große Mehrheit der Bevölkerung des gesundheitlichen Risikos gar nicht bewusst ist, welches die rasante Entwicklung der Mobilfunktechnologie seit den neunziger Jahren mit sich bringt. AufklĂ€rung durch unabhĂ€ngige Forschung ist deshalb dringend geboten. DafĂŒr bietet Prof. Hardells Forschungsvorhaben gute Voraussetzungen. Weil dies auch Industrie und Politik erkannt haben, deren wirtschaftliche Interessen den Erkenntnisgewinn seit Jahrzehnten behindern, haben sie die Förderung verweigert. Deshalb fordern wir Sie, liebe BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Europas, auf mitzuhelfen, dass so rasch wie möglich Klarheit ĂŒber das Ausmaß des Risikos geschaffen wird, das die Zukunft unserer Kinder ernsthaft bedrohen könnte. Wenn alle, die diese Meinung mit uns teilen, dafĂŒr je 10 Euro aufbrĂ€chten, wĂ€re dieses erreichbar.

Das Problem, mit dem die Menschen in Europa und darĂŒber hinaus immer noch konfrontiert sind, besteht darin, dass die Vorstellungen ĂŒber die biologischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung weit auseinander gehen. Industrie und Politik sind von ihrer Unbedenklichkeit ĂŒberzeugt. WillfĂ€hrige Medien haben die Aufgabe ĂŒbernommen, die Bevölkerung mit dieser beruhigenden Botschaft in Sicherheit zu wiegen. Da die Ergebnisse unabhĂ€ngiger Forschung einer solchen Vorstellung strikt entgegenstehen, handelt es sich dabei um eine mehr oder weniger absichtliche IrrefĂŒhrung der Öffentlichkeit. Diese Ergebnisse werden jedoch ausschließlich in wissenschaftlichen Fachzeitschriften in aller Regel in englischer Sprache veröffentlicht, was zur Folge hat, dass Laien von der Information weitgehend ausgeschlossen sind. Politik und Industrie, die sich in diesem Forschungsbereich seit Jahrzehnten das Recht der Interpretation wissenschaftlicher Daten anmaßen, fĂ€llt es deshalb nicht schwer ignorieren, was ihnen missfĂ€llt. Sollte dies – aus was fĂŒr GrĂŒnden auch immer – einmal nicht möglich sein, scheuen sie keineswegs vor dem Versuch zurĂŒck, Forschungsergebnisse, die ihren Interessen entgegenstehen, durch Verleumdung aus der Welt zu schaffen.

Ich habe meine Erfahrungen mit Industrie und Politik bei der Erforschung biologischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Verlauf der letzten 20 Jahre vor einigen Monaten in einem Vortrag am Ethikzentrum der Harvard Law School zusammengefasst*. Es ist die institutionelle Korruption, die sowohl fĂŒr den immer noch erbĂ€rmlichen Stand des Wissens in diesem Forschungsbereich als auch fĂŒr die offensichtliche Blindheit staatlicher Behörden gegenĂŒber der Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen zum Schutze der Bevölkerung verantwortlich ist. Der dĂŒrftige Stand des Wissens ist Folge selektiver Forschungsförderung durch Industrie und Politik. Die Bereitwilligkeit angeheuerter Wissenschaftler, ihre Forschung den BedĂŒrfnissen der Industrie anzupassen, schafft dafĂŒr die Voraussetzungen. Die Blindheit staatlicher Behörden ist dem Lobbyismus in den Vorzimmern politischer Macht geschuldet, der die Fortschritte in der unabhĂ€ngigen Forschung konsequent ignoriert. Ignoriert zum Schaden der Gesellschaft wird damit die historische Erkenntnis: „Ohne die Wahrheit sind weder Recht noch Gerechtigkeit zu haben“ (Volker Gerhardt, Philosophieprofessor an der Humboldt-UniversitĂ€t in Berlin).

Unser Spendenaufruf verfolgt allein den Zweck, das auf Machtmissbrauch beruhende und auf Machterhaltung ausgerichtete Forschungsmonopol von Industrie und Politik zu brechen Er liegt bereits in deutscher, englischer und französische Sprache vor. Nun haben wir ihn durch eine Fassung in italienischer Sprache ergĂ€nzt. Der Grund: Unser Anliegen betrifft die Menschen in ganz Europa und darĂŒber hinaus.

Unser Spendenaufruf wird wie bisher von Diagnose Funk, Kompetenzinitiative und H.E.S.E.-Projekt mitgetragen. Weitere Organisationen sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen.

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora –Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

* www.stiftung-pandora.eu/downloads/harvard_120311_dt.pdf

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Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer

Hardell berichtet

admin @, Dienstag, 25. September 2012, 00:11 (vor 1702 Tagen) @ admin

Quelle: www.stiftung-pandora.eu

24.09.2012
Über die Nutzung von Mobilfunktelefonen (Handys und Schnurlostelefone) und das Hirntumorrisiko - eine Fall-Kontrollstudie

Die umfassendsten Ergebnisse ĂŒber die Nutzung von Mobiltelefonen und der Zunahme des Hirntumorrisikos stammen von der Hardell-Gruppe in Schweden und der internationalen Interphone-Studie. Andere Studien sind meistens zu klein und die Nutzungsdauer von Mobilfunktelefonen ist zu kurz, fĂŒr gewöhnlich höchstens 5 Jahre, um informativ zu sein. Beide, die Hardell- und die Interphone-Studie liefern Ergebnisse nach einer Nutzungsdauer von 10 und mehr Jahren. Die zusammenfassende Auswertung auf der Grundlage dieser Ergebnisse zeigt ĂŒbereinstimmend eine Zunahme des Hirntumorrisikos (Gliome und Akustikusneurinome) in Verbindung mit der Nutzung von Mobiltelefonen. Untermauert wird dieser Befund auch durch die anatomische Lokalisation des Tumors in dem am stĂ€rksten exponierten Hirnbereich und durch die Höhe des Risikos in AbhĂ€ngigkeit von der Nutzungsdauer, gerechnet in Stunden und Jahren.

Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Einstufung der Mikrowellenemission von Mobiltelefonen durch die IARC (WHO) in Gruppe 2B (möglicherweise krebserregend fĂŒr Menschen) scheinbar ohne besonderen Eindruck auf die Wahrnehmung von Verantwortung durch die Regierungen geblieben ist, die öffentliche Gesundheit vor dieser weitverbreiteten Strahlenquelle zu schĂŒtzen - dies besonders angesichts der Leichtigkeit, mit der eine Exposition verringert werden kann (SMS, Headsets und besseres Telefondesign).

Daraus folgt, dass mehr Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen notwendig ist, besonders hinsichtlich der Langzeitwirkungen. Ein Beispiel dafĂŒr ist unsere zurzeit laufende Studie. Sie wird Auskunft geben ĂŒber die Langzeitnutzung von Mobiltelefonen, inzwischen mehr als 20 Jahre, und das damit verbundene Hirntumorrisiko. Ansonsten gibt es keine solchen Informationen zu den gesundheitlichen Langzeitwirkungen. Die Studie wird auch Auskunft geben ĂŒber das Risiko in den unterschiedlichen Altersgruppen, dies von Anbeginn des Mobiltelefonnutzung, was wichtig ist angesichts des weit verbreiteten Gebrauchs durch Kinder und Jugendliche. Nach unseren frĂŒheren Untersuchungen haben diejenigen, die bei der Erstnutzung von Mobiltelefonen jĂŒnger als 20 Jahre sind, ein höheres Hirntumorrisiko als diejenigen, die mit der Nutzung erst im höheren Alter beginnen.

Wir sind ĂŒberaus dankbar fĂŒr die 18.000 Euro, die wir bisher von der Stiftung Pandora erhalten haben. Dies ermöglichte uns eine Fortsetzung unserer Forschung. Inzwischen haben wir die Datenbank zur statistischen Auswertung ĂŒberprĂŒft und fertig gestellt. Es handelt sich um eine große Studie. In der Auswertung werden 1.405 Patienten (Antwortrate 88%) und 1.363 Kontrollpersonen aus der Bevölkerung (Antwortrate 85%) berĂŒcksichtigt. Von den 1.405 Patienten haben 593 einen bösartigen und 814 einen gutartigen Hirntumor. Die meisten bösartigen Tumore entsprechen dem Gliomtyp. Meningiome sind die hĂ€ufigsten unter den gutartigen Tumoren. Der ĂŒberwiegende Teil der Tumore befindet sich in dem Hirnbereich, der am stĂ€rksten der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt ist, 35% im Vorderlappen und 29% im Seitenlappen, also insgesamt 64%. Wenn man die Tumore mitzĂ€hlt, die auch in angrenzende Bereiche hineingewachsen sind (meistens große Tumore), sind es sogar 78%.
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Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer

Prof. Dr.F. Adlkofer - Förderung eines Forschungsvorhabens

Info ⌂, Donnerstag, 27. September 2012, 23:06 (vor 1699 Tagen) @ admin

Spendenaufruf von Pandora – Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Ziel: Förderung eines Forschungsvorhabens von Prof. Lennart Hardell von der UniversitĂ€tsklinik Örebro, Schweden, zur Frage eines Hirntumorrisikos durch die Mobilfunkstrahlung

Prof. Lennart Hardells Zwischenbericht (siehe hier) gibt Auskunft ĂŒber den Stand der epidemiologischen Forschung insgesamt und die Fortschritte im laufenden Forschungsvorhaben. Die Stiftung Pandora möchte mit diesem Spendenaufruf dazu beitragen, dass er seine – wie es aussieht – richtungsweisenden Untersuchungen in absehbarer Zeit zum Abschluss bringen kann. Deren Bedeutung scheint inzwischen auch von Politik und Industrie erkannt worden zu sein. WĂ€hrend sich ihre Vertreter in der Wissenschaft bisher auf Kritik beschrĂ€nkten, ziehen sie nun offensichtlich aus Furcht vor der Wahrheit die Notbremse: Wie einst bei der REFLEX-Studie erheben sie FĂ€lschungsvorwĂŒrfe.

Um diese schĂ€ndliche LĂŒge zu durchkreuzen, mit denen das Ziel verfolgt wird, Hardells Forschungsvorhaben bereits vor der Publikation zusammen mit dem Forscher selbst zu ruinieren, bittet Pandora die BĂŒrger Europas um weitere Spenden, damit die Arbeiten erfolgreich zum Abschluss gebracht werden können. Nach einer ersten Überweisung von 18.000 Euro durch Pandora fehlen immer noch ca. 32.000 Euro. Helfen Sie mit – auch im eigenen Interesse - ,Industrie und Politik, die die Wissenschaft in diesem Bereich seit Jahrzehnten fĂŒr ihre Zwecke missbraucht haben, das Primat der Forschung streitig zu machen.

Hintergrundinformationen erhalten Sie unter http://www.stiftung-pandora.eu

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
Facharzt fĂŒr Innere Medizin
Stiftung Pandora

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Spendenaufruf, Hardell, Hirmtumorstudie, Pandora, Franz Adlkofer

Nochmaliger Spendenaufruf fĂŒr Hardell - Hirntumorstudie

Info ⌂, Mittwoch, 04. Dezember 2013, 23:04 (vor 1266 Tagen) @ admin

Nochmaliger dringender Spendenaufruf fĂŒr Hardell - Hirntumorstudie

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,
mit ihrer Spende, die von der Stiftung Pandora ohne
jeglichen Abzug an die UniversitĂ€t Örebro in Schweden
weitergeleitet wird, können Sie zur AufklÀrung der
Öffentlichkeit ĂŒber die wahren Risiken der Mobilfunkstrahlung
beitragen. Diese Risiken, vor allem auch die
der jeweils neuen Mobilfunkgenerationen, werden von
der Nomenklatura aus Industrie und Politik aus kommerziellen
GrĂŒnden und entgegen dem Stand des
Wissens immer noch stark verharmlost. Unser Ziel ist
keineswegs die Abschaffung des Mobilfunks, sondern
die Anpassung der Technik an den menschlichen
Organismus. Gemeinsam sollten wir dafĂŒr sorgen, dass
dabei dem Schutz der Bevölkerung endlich Vorrang vor
ökonomischen Interessen eingerÀumt wird!

Deutsche Bank Berlin
Konto: 4 26 16 99 00
BLZ: 100 700 00
IBAN: DE18100700000426169900
BIC: DEUTDEBBXXX
Stichwort „Hardell-Projekt“

Die Stiftung Pandora ist berechtigt, fĂŒr Spenden, die sie fĂŒr
wissenschaftliche Zwecke erhÀlt, BestÀtigungen im Sinne des
§ 10 des Einkommensteuergesetzes auszustellen, die bei der
Einkommensteuer berĂŒcksichtigt werden.

Neuer Spendenaufruf fĂŒr Professor Lennart Hardell

Info ⌂, Mittwoch, 24. Dezember 2014, 13:42 (vor 881 Tagen) @ Info

Es gibt kein Gesundheitsrisiko durch die Hochfrequenzstrahlung, behaupten Industrie und Politik, so als ob Lennart Hardells jĂŒngst vorgelegte alarmierende Forschungsergebnisse nicht existierten. Im Gegensatz dazu sind die Erkenntnisse daraus fĂŒr zahlreiche nicht-staatliche internationale Organisationen Anlass, von der Internationalen WHO-Agentur fĂŒr Krebsforschung zu fordern, dass die Hochfrequenzstrahlung in ihrer Warnliste alsbald als erwiesenes „menschliches Karzinogen“ in Gruppe 1 ausgewiesen wird. Dies wĂ€re die Maßnahme, die die Regierungen der LĂ€nder tatsĂ€chlich zwĂ€nge, dem Schutz der Bevölkerung vor der Hochfrequenzstrahlung endlich Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen einzurĂ€umen. Wie lange die Lobbyisten der Mobilfunkindustrie dies sonst zu verhindern wissen, steht gegenwĂ€rtig noch in den Sternen.

Um diesen Prozess der Erleuchtung bei den Regierungen zu beschleunigen, wendet sich Pandora-Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung mit einer Bitte an alle europĂ€ischen BĂŒrger, die der engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie beim Strahlenschutz misstrauen. Wie es aussieht, kann nur noch ein lauter Aufschrei der Bevölkerung die Regierungen, die dabei sind, die Gesundheit ihrer BĂŒrger zu verkaufen, zum Umdenken in Sachen Strahlenschutz bewegen. Dass es bereits höchste Zeit zum Handeln ist, hat Professor Hardell mit seinen neuesten Forschungsergebnissen verdeutlicht. Mit einer Spende, die ihm die Fortsetzung seiner Arbeiten ermöglicht, tragen Sie dazu bei, dass immer mehr Menschen sich bewusst werden, was ihnen von den Regierungen ihrer LĂ€nder zugemutet wird, und deshalb anfangen, sich zur Wehr zu setzen.

Unter dem Stichwort „Lennart Hardell“ eingehende Spenden werden fĂŒr ihn von Pandora ohne jeden Abzug an die Öröbrö-UniversitĂ€t in Schweden weitergeleitet.

Danke fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung
www.stiftung-pandora.eu/

Elisabeth Kratochvil verklagt Professor Alexander Lerchl....

Info ⌂, Montag, 10. November 2014, 19:32 (vor 925 Tagen) @ admin

www.elektrosmognews.de/

Elisabeth Kratochvil verklagt Professor Alexander Lerchl und das Laborjournal wegen Ehrverletzung.

Alexander Lerchl, Professor fĂŒr Biologie an der privaten Jacobs University Bremen, ist vielen bekannt als Meister zweifelhaft begrĂŒndeter Kampagnen, die sich gegen unbequeme Erkenntnisse der Mobilfunkforschung richten, allen voran die REFLEX-Studie. Das Reklamieren ethischer Werte ist dabei nicht selten Teil einer Tarnung industriefreundlicher Ziele und AktivitĂ€ten. Unter dem Titel "Was tun bei FĂ€lschung?" fordert Lerchl nun im Laborjournal die Schaffung eines Deutschen BĂŒros fĂŒr IntegritĂ€t in der Forschung ( http://www.laborjournal.de/j20/j_07.lasso ) Zur BegrĂŒndung beruft er sich dabei auf die REFLEX-Studie, die er als besonders ĂŒbles Beispiel fĂŒr den Sittenverfall in der Wissenschaft betrachtet. In einem Editorial im Laborjournal, das ihn bei seinem Kampf fĂŒr die Interessen der Mobilfunkindustrie seit Jahren kritiklos unterstĂŒtzt, beklagt er, dass Uli Hoeneß wegen Steuerbetrugs seit Juni 2014 einsitzen muss, wĂ€hrend Elisabeth Kratochvil, die Laborantin aus Wien, die jahrelang Daten fĂŒr 10 Publikationen erfunden habe, darunter die der REFLEX-Studie, immer noch frei herumlĂ€uft.

Elisabeth Kratochvil, ehemals Elisabeth Diem, verdankt es Alexander Lerchl, dass sie aufgrund der öffentlichen Diffamierung als FĂ€lscherin nicht nur ihren Beruf aufgeben musste, sondern infolge der psychischen Belastung auch unter gesundheitlichen Problemen zu leiden hatte. Nach diesem letzten Übergriff im Laborjournal war fĂŒr sie das Maß endgĂŒltig voll. Vor kurzem reichte sie beim Landgericht Hamburg Klage gegen Alexander Lerchl und das Laborjournal wegen Ehrverletzung ein. Die Beklagten boten fĂŒr die Verhandlung am 19.12.2014 vor dem Landgericht in Hamburg inzwischen hochrangige Wissenschaftler an deutschen und österreichischen UniversitĂ€ten als Zeugen auf, allen voran den Rektor der Medizinischen UniversitĂ€t Wien. Sie alle scheinen sich einig zu sein, dass die REFLEX-Ergebnisse gefĂ€lscht sind und deshalb aus der wissenschaftlichen Literatur verschwinden mĂŒssen.

Nach allen uns vorliegenden Erkenntnissen sind wir ĂŒberzeugt, dass Elisabeth Kratochvil das Opfer von Intrigen ist. Drei Jahre nach Beendigung der REFLEX-Studie, als in BrĂŒssel gerade ĂŒber die Förderung einer REFLEX-Folgestudie beraten wurde, kam Alexander Lerchl plötzlich der Verdacht, dass die REFLEX-Ergebnisse, die auf eine genschĂ€digende Wirkung der Mobilfunkstrahlung hinweisen, gefĂ€lscht sein mĂŒssen. Damit brachte er zwar die Finanzierung der Folgestudie zu Fall, scheiterte aber bis heute mit seiner Forderung auf RĂŒcknahme der REFLEX-Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur............................
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Elisabeth Kratochvil verklagt Professor Alexander Lerchl....

Eva Weber, Montag, 10. November 2014, 22:49 (vor 925 Tagen) @ Info

Vergleich der Eva W. durch Alexander Lerchl mit den LaborbĂŒchern von Frau Elisabeth Kratochvil im IZgMF.

Auf einen Beitrag von mir im Gigaherz-Forum u.a. zur Störung meines ARD-Fernsehprogramms nach Inbetriebnahme von LTE

http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=67433#67433

eröffnete Alexander Lerchl folgenden Strang:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58080

Ein weiterer Beitrag von ihm folgte unter der Überschrift

"Eva W.: Hat sie ein Laborbuch gefĂŒhrt?"
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58087

Seinen Beitrag endete er folgendermaßen:
"Das erinnert so fatal an die LaborbĂŒcher der der FĂ€lschung ĂŒberfĂŒhrten Laborantin aus Wien, dass es schon fast wehtut." Hierin verlinkt er noch auf einen Spiegelartikel. Fettdruck von mir.

Der Schlusssatz ist nur noch absurd! Diesen GedankengÀngen kann, wie es mir erscheint, ein normaler Mensch nicht mehr folgen.

Zwischenbericht: Klage E. Kratochvil /Diem - A. Lerchl

Info ⌂, Dienstag, 23. Dezember 2014, 22:34 (vor 882 Tagen) @ Info

Zur Klage von Frau Elisabeth Kratochvil, geb. Diem,
gegen Professor Alexander Lerchl und das „Laborjournal“
am 19. Dezember 2014 vor dem Landgericht Hamburg

Ein Zwischenbericht

Die erste Verhandlung der Klage von Frau Elisabeth Kratochvil gegen Prof. Alexander Lerchl und das „Laborjournal“ vor dem Landgericht Hamburg hat am 19. Dezember 2014 stattgefunden. Die vorsitzende Richterin hat dabei offensichtlich vergeblich versucht, A. Lerchl zu verdeutlichen, dass es sich bei seinen Unterstellungen Frau Kratochvil gegenĂŒber um Tatsachenbehauptungen handelt, die im Gegensatz zu MeinungsĂ€ußerungen nicht hingenommen werden mĂŒssen, wenn sie wie im vorliegenden Fall nicht belegt werden können. Das Gericht hĂ€tte die Beklagten bereits auf dieser Grundlage zur Unterlassung ihrer FĂ€lschungsvorwĂŒrfe verurteilen können. Weil A. Lerchl jedoch anbot, weitere Belege fĂŒr die Richtigkeit seiner Behauptungen vorzulegen, rĂ€umte ihm das Gericht dafĂŒr eine Frist bis zum 30. Januar 2015 ein. Am 27. Februar 2015 wird dann entweder das Urteil verkĂŒndet oder mitgeteilt werden, dass das Verfahren fortgesetzt wird..

A. Lerchl , ehemaliges Mitglied der Strahlenschutzkommission des BMU, geht wohl aufgrund seiner frĂŒheren Position immer noch davon aus, dass er das Gericht vielleicht doch noch von der Richtigkeit seiner Argumente zu ĂŒberzeugen vermag. Im Hinblick auf seinen klĂ€glichen Auftritt in Hamburg halte ich es jedoch fĂŒr weit wahrscheinlicher, dass die Entscheidung des Gerichts bereits am 27. Februar 2015 bekannt gegeben wird. Sein rabiates Vorgehen gegen Frau Kratochvil begrĂŒndet A. Lerchl damit, dass er die RĂŒcknahme der Publikationen mit den von ihr gefĂ€lschten Ergebnissen erzwingen möchte. Dies wird ihm jeder, der seine Methoden kennt, gerne glauben, allerdings nicht, weil er - wie er behauptet - sich fĂŒr die Wahrheit in der Wissenschaft einsetzt, sondern weil er die Interessen anderer bedient, fĂŒr die Wissenschaft offensichtlich wenig bedeutet.

Bis zum 27. Februar 2015 darf gehofft werden, dass bei der Fortsetzung des Verfahrens auch etwas Licht auf die kriminellen VorgĂ€nge geworfen wird, mit denen in Wien versucht wurde, Frau Kratochvil der DatenfĂ€lschung zu ĂŒberfĂŒhren. Um die RĂŒcknahme zweier wissenschaftlicher Publikationen zu erzwingen, deren Ergebnisse mit dem geltenden Strahlenschutz nicht in Einklang zu bringen sind, wurde die Zerstörung ihrer beruflichen und menschlichen IntegritĂ€t als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.

Professor Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

2. Zwischenbericht: Klage E. Kratochvil /Diem - A. Lerchl

Info ⌂, Sonntag, 15. März 2015, 16:13 (vor 800 Tagen) @ Info

13.MĂ€rz 2015
Zur Klage von Frau Elisabeth Kratochvil, geb. Diem, gegen Professor Alexander Lerchl und das „Laborjournal“ am 19. Dezember 2014 vor dem Landgericht Hamburg.

Zwischenbericht 2

Wie im Zwischenbericht vom 23.12.2014 mitgeteilt, rĂ€umte das Gericht A. Lerchl eine Frist bis zum 30. Januar 2015 ein, um seine FĂ€lschungsbehauptung gegenĂŒber Frau E. Kratochvil nachtrĂ€glich zu belegen. Der bisher vorgetragenen BegrĂŒndung fehlte nach Überzeugung des Gerichts die Substanz. A. Lerchl nutzte die ihm entgegenkommender-weise gebotene Chance und reichte am 27. Januar einen weiteren Schriftsatz ein, der in folgender Behauptung gipfelt:

„Die Laborantin aus Wien erfand jahrelang Daten fĂŒr etwa 10 Publikationen“.

Der Schriftsatz endet angesichts des Inhalts mit einem geradezu grotesken Angebot : „Obwohl die KlĂ€gerin nach dem gesamten obigen Sachvortrag und Beweisantritt der FĂ€lschungsbehauptungen ĂŒberfĂŒhrt ist, wĂŒrden die Beklagten dem vom Gericht angeregten Mediationsverfahren zustimmen“.

Mit Blick auf die in dem Schriftsatz zum Ausdruck kommende Bösartigkeit der Beklagten lehnte Frau Kratochvil eine Mediation ebenso wie eine Vergleichsverhandlung mit ihnen ab.

Am 13. MÀrz 2015 erging ohne weitere Verhandlung das Endurteil. Das Landgericht Hamburg folgte vollumfÀnglich dem Antrag der KlÀgerin.

Die Beklagten werden verurteilt, es bei Meidung eines Ordnungsgeldes von € 5,00 bis € 250.000,00, an dessen Stelle - im Falle der Uneinbringlichkeit - eine Ordnungshaft bis zu 6 Monaten tritt, oder einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten fĂŒr jeden einzelnen Fall der Zuwiderhandlung gemĂ€ĂŸ § 890 ZPO zu unterlassen,

mit Bezug auf die KlÀgerin zu veröffentlichen und / oder veröffentlichen zu lassen

1. „Uli Hoeneß sitzt im GefĂ€ngnis seit Juni 2014 ein, Elisabeth Kratochvil nicht.“
und/oder
2. „Die Laborantin aus Wien erfand jahrelang Daten fĂŒr etwa 10 Publikationen.“
und / oder
3. „Dennoch schaffte es Kratochvil ĂŒber viele Jahre, ihrem Chef, dem Arbeitsmediziner Hugo RĂŒdiger, die gefĂ€lschten Daten unterzujubeln.“
und / oder
4. „Unmittelbar nach der laborinternen ÜberprĂŒfung im Jahre 2008 kĂŒndigte die Laborantin ihre Anstellung an der Medizinischen UniversitĂ€t Wien (MUW) - ihr Betrug war aufgeflogen, sie gestand sofort.“
und / oder
5. „Alle Autoren, bis auf die FĂ€lscherin natĂŒrlich, haben nicht gesehen oder wollten nicht sehen, dass die Daten viel zu gut waren, um stimmen zu können. Sie waren geradezu ‚phantastisch’ - was ja auch stimmt, weil die FĂ€lscherin sie sich zusammenphantasiert hatte.“

wenn dies geschieht wie in dem Beitrag „Was tun bei FĂ€lschung?“ in Laborjournal Ausgabe 7-8/2014 auf Seite 30 bzw. unter http://www.laborjournal-archiv.de/epaper/LJ_14_07/#30.

Die Kosten des Rechtsstreits tragen die Beklagten je zur HĂ€lfte beim Streitwert von € 60.000,00.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskrÀftig.

Professor Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Endurteil: Kratochvil gegen Lerchl

Info ⌂, Samstag, 21. März 2015, 22:36 (vor 794 Tagen) @ Info

Endurteil: Kratochvil gegen Lerchl

Das Urteil des Landgerichts Hamburg, das noch nicht rechtskrĂ€ftig ist, wurde den Parteien am 18.03.2015 zugestellt. Der entscheidende Passus in der BegrĂŒndung lautet:

„Die zulĂ€ssige Klage ist begrĂŒndet. Es kann dahinstehen, ob die Klage bereits deswegen erfolgreich ist, weil die KlĂ€gerin sich auf AnonymitĂ€tsschutz berufen kann, mit der Folge, dass selbst die Äußerung eines Verdachtes unzulĂ€ssig wĂ€re. Eine Entscheidung hierĂŒber kann jedoch offen bleiben, da prozessual von der Unwahrheit des in Rede stehenden FĂ€lschungsvorwurfs auszugehen ist. Die umstrittenen Äußerungen verletzen daher die KlĂ€gerin in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ..... Bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen und solche, deren Unwahrheit bereits im Zeitpunkt der Äußerung feststeht, mĂŒssen nicht hingenommen werden .....“

Der abschließende Satz des Urteils stellt eine Warnung an die Verleumder dar, die davon ausgehen können, dass ihr weiteres Tun in der Angelegenheit nicht unbeobachtet bleiben wird:

„Die Wiederholungsgefahr ist aufgrund der rechtswidrigen Veröffentlichung indiziert, da zu vermuten ist, dass ein rechtswidriger Eingriff wiederholt wird ..... Es ist nicht ersichtlich, dass sie ausnahmsweise rotz rechtswidriger Veröffentlichung zu verneinen wĂ€re .....“

<<<Hier das Urteil>>>

Professor Dr. med. Franz Adlkofer
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Das Waterloo des StrahlenschĂŒtzers Alexander Lerchl

Info ⌂, Freitag, 22. Mai 2015, 17:51 (vor 732 Tagen) @ Info

Das Waterloo des StrahlenschĂŒtzers Alexander Lerchl - Sein FĂ€lschungsvorwurf gegenĂŒber der REFLEX-Studie ist rechtswidrig

Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung
PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 18. Mai 2015 - Die jahrelangen Angriffe des Professors Alexander Lerchl von der privaten
Jacobs University in Bremen auf die Ergebnisse der von der EuropÀischen Union finanzierten REFLEXStudie,
in der ein erbgutschÀdigendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung nachgewiesen worden war,
wurden vom Landgericht Hamburg abrupt beendet. Eine technische Laborantin, der er
wahrheitswidrig unterstellt hatte, die REFLEX-Ergebnisse gefÀscht zu haben, hatte dort am 19. August
2014 Klage wegen Persönlichkeitsverletzung eingereicht. Das Endurteil vom 13. MÀrz 2015 ist seit
dem 21. April 2015 rechtskrÀftig [1]. Hier ein Auszug:

Die zulĂ€ssige Klage ist begrĂŒndet. Es kann dahinstehen, ob die Klage bereits deswegen erfolgreich ist,
weil die KlĂ€gerin sich auf AnonymitĂ€tsschutz berufen kann, mit der Folge, dass selbst die Äußerung
eines Verdachtes unzulĂ€ssig wĂ€re. Eine Entscheidung hierĂŒber kann jedoch offen bleiben, da
prozessual von der Unwahrheit des in Rede stehenden FĂ€lschungsvorwurfs auszugehen ist. Die
umstrittenen Äußerungen verletzen daher die KlĂ€gerin in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht [....].

Bewusst unwahre Tatsachenbehauptungen und solche, deren Unwahrheit bereits im Zeitpunkt der
Äußerung feststeht, mĂŒssen nicht hingenommen werden [....].

Das Gericht warnte Alexander Lerchl abschließend vor der Fortsetzung seiner Angriffe auf die
technische Laborantin, deren berufliche Existenz er vernichtet hatte, um die Ergebnisse der REFLEXStudie,
um die allein es ihm ging, aus der wissenschaftlichen Literatur zu entfernen.

Die Wiederholungsgefahr ist aufgrund der rechtswidrigen Veröffentlichung indiziert, da zu vermuten
ist, dass ein rechtswidriger Eingriff wiederholt wird [....]. Es ist nicht ersichtlich, dass sie
ausnahmsweise trotz rechtswidriger Veröffentlichung zu verneinen wÀre [....].

Alexander Lerchl, ehemaliges Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK), verfolgte seit 2007 – sei
es aus innerem Antrieb oder auftragsgemĂ€ĂŸ, was wahrscheinlicher ist – das Ziel, der REFLEX-Studie
jede GlaubwĂŒrdigkeit zu nehmen, weil deren Ergebnisse mit seiner den Stand der Forschung
ignorierenden Meinung von der Harmlosigkeit der Mobilfunkstrahlung nicht in Einklang zu bringen
waren. Seiner „richtigen Meinung“ verdankte er schließlich die Förderung seiner bis vor kurzem
auffallend strahlenfreundlichen Pseudoforschung durch Industrie und Politik und verbunden damit
seinen persönlichen Aufstieg zum obersten StrahlenschĂŒtzer Deutschlands [2].
Mehr lesen

Uni Wien zieht REFLEX-Pressemitteilungen zurĂŒck

Info ⌂, Mittwoch, 08. Juni 2016, 15:13 (vor 349 Tagen) @ Info

07.06.2016
www.stiftung-pandora.eu

ZUSAMMENFASSUNG

Die Mobilfunkindustrie verfĂŒgt ĂŒber ein Heer von Söldnern, die in der Regel wider besseres Wissen gegen all die Ergebnisse vorgehen, die ihren Interessen widersprechen. Ihr Ziel ist es, Fortschritte in der Wissenschaft so lange wie möglich hinauszögern oder gĂ€nzlich zu verhindern, um den Glauben der Öffentlichkeit an die schĂŒtzende Wirkung der Grenzwerte zu erhalten. Dass ihnen dabei jedes Mittel recht ist, zeigt der Umgang mit der REFLEX-Studie an der Medizinischen UniversitĂ€t Wien (MUW). Um seinen FĂ€lschungsverdacht zu begrĂŒnden, beschuldigte Alexander Lerchl zusammen mit Professor Wolfgang SchĂŒtz, dem Rektor der MUW – sei es aus eigenem Antrieb oder, was wahrscheinlicher ist, im Auftrag der Mobilfunkindustrie – die Technische Assistentin Elisabeth Kratochvil, die REFLEX-Daten fabriziert zu haben. Nach einem letzten besonders perfiden Angriff im Laborjournal reichte diese 2014 – unterstĂŒtzt von der Stiftung Pandora – beim Landgericht Hamburg Klage wegen Ehrverletzung gegen Alexander Lerchl und das Laborjournal ein. Im inzwischen rechtskrĂ€ftigen Endurteil vom 13. MĂ€rz 2015 folgte das Landgericht vollumfĂ€nglich dem Antrag der KlĂ€gerin.

Doch Alexander Lerchl wĂ€re nicht Alexander Lerchl, wenn er aufgrund dieses RĂŒckschlags seine Kampagne gegen die REFLEX-Studie einstellte. Entsprechend der ihm eigenen Logik deutet er das Hamburger Urteil in einem ganz anderen Sinne. Es verbiete ihm lediglich, den Namen einer gewissen Person im Zusammenhang mit den FĂ€lschungsvorwĂŒrfen, die er gegen die REFLEX-Studien erhoben habe, zu nennen. Der Vorwurf der Fabrikation der Ergebnisse bleibe selbstverstĂ€ndlich aufrecht. An anderer Stelle beruft er sich zur BegrĂŒndung seiner FĂ€lschungsbehauptung auf die Pressemitteilungen der MUW, die seine Sicht der Dinge tatsĂ€chlich bestĂ€tigten, wenn die darin aufgestellten Behauptungen der Wahrheit entsprĂ€chen. Um Alexander Lerchl zu zeigen, dass er wieder einmal daneben gegriffen hat, wandte sich die Anwaltskanzlei, die Elisabeth Kratochvil vor dem Hamburger Landgericht vertreten hat, an den neuen Rektor der MUW mit der Forderung, die von Alexander Lerchl zitierten Pressemitteilungen unverzĂŒglich aus dem Archiv der UniversitĂ€t zu entfernen. Dies ist inzwischen geschehen.

Die vorliegende Dokumentation belegt,
a) dass die Pressemitteilungen des ehemaligen Rektors der MUW Wolfgang SchĂŒtz, auf die sich Alexander Lerchl beruft, zur Intrige gehören, mit der die Wiener REFLEX-Ergebnisse aus der Welt geschafft werden sollten.
b) dass die Elisabeth Kratochvil vertretende Anwaltskanzlei dem jetzigen Rektor der MUW eindeutige Beweise dafĂŒr vorgelegt hat, dass die Pressemitteilungen des ehemaligen Rektors in einer Reihe von Punkten der Wahrheit widersprechen.
c) dass der jetzige Rektor der MUW, vertreten durch den Leiter seiner Rechtsabteilung, der Aufforderung der Anwaltskanzlei ohne EinwĂ€nde zu erheben gefolgt ist und als EingestĂ€ndnis des seiner UniversitĂ€t unwĂŒrdigen Fehlverhaltens des ehemaligen Rektors auch fĂŒr die Kosten des Verfahrens aufgekommen ist.

Alexander Lerchl, der tatsĂ€chlich glaubt, seinen FĂ€lschungsvorwurf aufrechterhalten zu können, wenn er auf die Nennung des Namens der angeblichen FĂ€lscherin verzichtet, wird alsbald zur Kenntnis nehmen mĂŒssen, dass er sich wieder einmal geirrt hat. Zwar stehen er als Urheber des FĂ€lschungs-vorwurfs und Wolfgang SchĂŒtz, der die Beweise dafĂŒr liefern sollte, in dieser Dokumentation im Mittelpunkt des Geschehens, bei Licht betrachtet geht es jedoch weniger um die beiden Verleumder, sondern vor allem um die Mobilfunkindustrie. Sie korrumpiert die Wissenschaft durch Missbrauch ihrer Vertreter, pervertiert mit ihnen die wissenschaftliche Forschung, sieht zu, wie sie die Öffentlichkeit belĂŒgen und wird, wenn die gesundheitlichen Risiken in der Bevölkerung eines Tages unĂŒbersehbar geworden sind, wohl jede Verantwortung dafĂŒr von sich weisen.

Lesen Sie den ganzen Bericht im PDF >>>

FragwĂŒrdige Pressearbeit gegen REFLEX eingestellt

Info ⌂, Montag, 13. Juni 2016, 19:54 (vor 344 Tagen) @ Info

Die europĂ€ische REFLEX-Studie (2000-2004) zĂ€hlt zu den bedeutendsten Projekten der Grundlagenforschung. Sie zeigt, dass hochfrequente elektromagnetische Felder gentoxisches Potenzial besitzen. Wegen ihrer Ergebnisse wird die Studie seit langem von der industrienahen Wissenschaft diffamiert. Franz Adlkofer, ehem. Koordinator des europĂ€ischen Projekts, berichtet jetzt, dass die Medizinische UniversitĂ€t Wien (MUW) ihre fragwĂŒrdige Pressearbeit gegen REFLEX eingestellt hat.

(Aus dem Report:)

Die vorliegende Dokumentation belegt, dass die Pressemitteilungen ... der MUW ... zur Intrige gehören, mit der die Wiener REFLEX-Ergebnisse aus der Welt geschafft werden sollten ... dass die Pressemitteilungen in einer Reihe von Punkten der Wahrheit widersprechen ... Daher die Forderung, die ... Pressemitteilungen unverzĂŒglich aus dem Archiv der UniversitĂ€t zu entfernen. Dies ist inzwischen geschehen ...

This documentary proves ... that the press releases ... belonged to a plot aimed at removing the Vienna REFLEX data from the scientific literature ... that the press releases ... were contradictory to the truth in several areas ... therefore they must be withdrawn immediately from the university archives. This has been done ... >>>hier klicken

Weitere Mitteilungen siehe >>>hier<<<

Strahlungskartell-Ein Interview mit KenFM und Prof. Adlkofer

Info ⌂, Freitag, 02. Dezember 2016, 10:34 (vor 172 Tagen) @ Info

www.stiftung-pandora.eu

26.11.2016

Fragen und Antworten fĂŒr ein Interview

im freien und userfinanzierten Presseportal KenFM

Anerkannte wissenschaftliche Studien aus der ganzen Welt bestĂ€tigen, was viele Betroffene lĂ€ngst vermuten: Mobilfunkstrahlung macht krank. Die Sendeanlagen fĂŒr Mobilfunk und W-LAN können Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ErbgutschĂ€den, degenerative Erkrankungen, neurologische und psychische VerĂ€nderungen verursachen. Die Mobilfunkindustrie behauptet jedoch das glatte Gegenteil: die aktuellen „Grenzwerte“ wĂ€ren Sicherheit genug. Ein neuer Film rekonstruiert nun im Detail, wie diese „Grenzwerte“ zustande kamen und in wessen Interesse bestimmte Studien bis heute gezielt attackiert und unterschlagen werden. Zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort, ebenso Insider aus WHO, EU und nationalen Regierungen. Ihr ResĂŒmee ist einhellig: Mobilfunkstrahlung macht krank – diese Wahrheit wird jedoch vom „Strahlungskartell“ unterdrĂŒckt. Jens Wernicke sprach mit dem Mobilfunkkritiker Franz Adlkofer zu Thema und Film.
Mehr lesen:
http://www.stiftung-pandora.eu/archiv/2016/strahlenkartell-interview-mit-kenfm.html

Prof. A. Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert

Info ⌂, Freitag, 24. Februar 2017, 09:40 (vor 88 Tagen) @ Info

23.02.2017
Pandora - Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Eine BankrotterklÀrung

Alexander Lerchl ist vor Gericht ein weiteres Mal gescheitert.

Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Alexander Lerchl hat in seiner bis 2008 zurĂŒckreichenden Kampagne die Ergebnisse der REFLEX-Studie, die mit den Vorstellungen von Politik und Mobilfunkindustrie nicht in Einklang zu bringen sind, bei vielen Gelegenheiten als fabriziert, zusammenphantasiert oder sonst wie gefĂ€lscht verleumdet. Die ehemalige technische Assistentin Elisabeth Kratochvil, die in Österreich - mit dem Stigma einer BetrĂŒgerin behaftet - keine ihren FĂ€higkeiten entsprechende Anstellung mehr fand, hat er damit um ihr LebensglĂŒck gebracht. Erst 2015 wurde er dafĂŒr vom Landgericht Hamburg wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte und ihrer Ehre verurteilt, weil er nicht imstande war, seine erfundene FĂ€lschungsbehauptung unter Beweis zu stellen. Dass Alexander Lerchl seine Angriffe auf die REFLEX-Studie auch nach seiner Niederlage vor Gericht noch fortsetzt, kann wohl nur als Akt der Verzweiflung verstanden werden. Offensichtlich ist ihm nach seinem bisherigen beispiellosen Einsatz fĂŒr die Interessen der Mobilfunkindustrie, der zwar Ă€ußerst förderlich fĂŒr seine berufliche Karriere gewesen sein dĂŒrfte, ihn aber den Verlust seiner GlaubwĂŒrdigkeit kostete, die RĂŒckkehr zur Vernunft versperrt. Sein Ansehen als Mensch und Wissenschaftler dĂŒrfte er mit seiner jetzigen BankrotterklĂ€rung so schwer beschĂ€digt haben, dass jede Organisation, die weiter mit ihm zusammenarbeiten möchte, sich auch selbst beschĂ€digt.

Alexander Lerchl hat beim Landgericht Bremen die gegen mich gerichtete einstweilige VerfĂŒgung offensichtlich in völliger Verkennung der von ihm selbst geschaffenen RealitĂ€ten beantragt. Um den Mangel an Fakten, die er benötigt hĂ€tte, um das Gericht davon zu ĂŒberzeugen, dass ihm Unrecht geschehen sei, auszugleichen, legte er ihm stattdessen eine eidesstattliche Versicherung vor, die nachweislich falsch ist. Eine unwahre eidesstattliche Versicherung stellt jedoch eine Straftat dar, die mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden kann. Die Behauptung, er fĂŒhre keine Verleumdungskampagne gegen die REFLEX-Studie und habe auch nicht die Geschichte erfunden, dass die im Rahmen dieser Studie zu Tage getretenen Ergebnisse gefĂ€lscht seien, klingt schon angesichts der wenigen in diesem Bericht erwĂ€hnten Tatsachen geradezu grotesk. In Wirklichkeit machen diese jedoch nur einen Bruchteil dessen aus, was er sich bei seinem Vorgehen gegen die REFLEX-Ergebnisse sonst noch zu Schulden kommen ließ. Von großem Interesse sind deshalb die Schlussfolgerungen, die Mobilfunkindustrie und Politik als Alexander Lerchls bisherige Förderer aus seinem persönlichem Fiasko ziehen werden.

Der Missbrauch der Wissenschaft durch das Strahlungskartell bestand von Anfang darin, dass es sich fĂŒr seine Zwecke geeignete Wissenschaftler auswĂ€hlte, sie reichlich mit Forschungsmitteln ausstattete und bei BewĂ€hrung mit UnterstĂŒtzung staatlicher Behörden fĂŒr ihr privates und berufliches Fortkommen sorgte. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts gelang es dem Strahlungskartell auf diese Weise, das Primat der Strahlenforschung weitgehend an sich zu reißen und damit in der Politik seiner Sicht der Dinge Geltung zu verschaffen. Mit den Ergebnissen der unabhĂ€ngigen Forschung, die am gesundheitlichen Risiko der Bevölkerung durch die Mobilfunkstrahlung kaum noch Zweifel aufkommen lassen, war dieser Phalanx aus wirtschaftlicher und politischer Macht bis heute kaum beizukommen. Dringend erforderlich wĂ€re es, die Strahlentechnologie sobald wie möglich dem menschlichen Organismus anzupassen, weil der umgekehrte Weg nicht möglich ist. Zu befĂŒrchten steht jedoch, dass diese Erkenntnis, der sich das Strahlungskartell bis heute verweigert sich, noch lange folgenlos bleibt, zumal die unabhĂ€ngige Forschung von der staatlichen Förderung weitgehend ausgeschlossenen ist. Was bei dieser Sachlage not tut, ist die rĂŒcksichtslose AufklĂ€rung der Öffentlichkeit darĂŒber, dass ihr die tatsĂ€chlichen Risiken der Hochfrequenzstrahlung von Industrie und Politik bis heute verschwiegen werden und dass dies mit Methoden geschieht, die schwerlich noch als legal zu bezeichnen sind. Wie weit man dabei zu gehen bereit ist, ergibt sich beispielhaft aus Alexander Lerchls jetziger BankrotterklĂ€rung.

Lesen Sie den kompletten Artikel als PDF >>> [1.707 KB]

Stiftung Pandora - Dringender Spendenaufruf 2017

Info ⌂, Samstag, 01. April 2017, 14:22 (vor 52 Tagen) @ Info

www.pandora-stiftung.eu

Mit dem Spendenaufruf 2017 bittet die Stiftung Pandora um UnterstĂŒtzung im Kampf gegen die Methoden der institutionellen Korruption und fĂŒr die Entwicklung einer Mobilfunktechnik, die auch gesundheitliche Belange berĂŒcksichtigt. Den Spendeneingang betrachten wir auch als Maß fĂŒr die WertschĂ€tzung unseres Engagements, ĂŒber das unter http://www.pandora-stiftung.de mehr zu erfahren ist.
Im Namen des Vorstands der Stiftung Pandora,
Prof. Dr. med. Franz Adlkofer

Spende online: http://www.pandora-stiftung.eu/spenden
Spendenkonto: Deutsche Bank Berlin / IBAN: DE18100700000426169900 / BIC: DEUTDEBBXXX

ZuwendungsbestĂ€tigungen: Die Stiftung ist berechtigt, fĂŒr Spenden, die ihr zur Verwendung fĂŒr wissenschaft-liche Zwecke zugewendet werden, ZuwendungsbestĂ€tigungen im Sinne des § 10 des Einkommensteuergesetzes auszustellen.

Kontakt: Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei der Überweisung: http://www.stiftung-pandora.eu/spenden/kontakt-allgemein/

Mehr Informationen<hier>

Tags:
Stiftung-Pandora, Spendenaufruf 2017, Spendenaufruf, Adlkofer, Mobilfunk

Stiftung Pandora: Spendenaufruf 2016

Hesse, Donnerstag, 24. März 2016, 22:38 (vor 425 Tagen) @ Info

Stiftung Pandora: Spendenaufruf 2016
03/23016

Die Verharmlosung der Risiken der Mobilfunkstrahlung
durch Industrie und Politik beruht auf Lug und Trug

Auszug:

Professor Alexander Lerchl wurde vom Landgericht Hamburg 2015 verboten, die Technische Assistentin Elisabeth Kratochvil der FĂ€lschung der Ergebnisse der REFLEX-Studie ĂŒber biologische Wirkungen der Mobilfunkstrahlung zu bezichtigen. ZunĂ€chst schien es, als ob damit seine seit sieben Jahren laufende Verleumdungskampagne gegen die REFLEX-Studie, deren Ergebnisse auf ein erbgutschĂ€digendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung hinweisen, ein Ende gefunden haben wĂŒrde. Doch Alexander Lerchl, den bei der Durchsetzung seiner und seiner Förderer Interessen - mit was fĂŒr Methoden auch immer - keine Skrupel plagen, bleibt bei seiner FĂ€lschungsbehauptung, was er wie folgt begrĂŒndet:[
]


Alexander Lerchl von der privaten Jacobs UniversitĂ€t in Bremen war von 2009 bis 2012 Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK), die fĂŒr den Schutz der Bevölkerung Deutschlands vor elektromagnetischen Feldern zustĂ€ndig. Alexander Lerchl, der von Beginn seiner Karriere an dorthin ging, wo das Geld ist, wurde von Industrie und Politik ĂŒber Jahre hinweg Jahren mit Forschungsmitteln ĂŒberhĂ€uft, die er - wenn immer möglich - verwendete, um mit den Ergebnissen die Harmlosigkeit der Mobilfunkstrahlung zu propagieren. Alles, was seinen und seiner Auftraggeber Vorstellungen widerspricht, wurde von ihm als „rubbish“ (MĂŒll, Blödsinn) oder wie im Fall von REFLEX gar als gefĂ€lscht bezeichnet.


Von der engen Zusammenarbeit zwischen der Mobilfunkindustrie und Alexander Lerchl kann sich jeder selbst ĂŒberzeugen:
https://www.youtube.com/watch?v=eyWTN3CY7y4


Die Stiftung Pandora hat bis heute in zahlreichen gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren zur Verteidigung der unabhĂ€ngigen Wissenschaft viele Tausend Euro ausgeben mĂŒssen. Diese fehlen nun bei der Förderung der unabhĂ€ngigen Forschung, die dringend geboten ist, um der Pseudoforschung von Industrie und Politik entgegenzuwirken.

Details zum Spendenaufruf

Tags:
Stiftung-Pandora, Spendenaufruf 2016, Spendenaufruf, Adlkofer, Mobilfunk

Bericht von der BioEM2015 - Jahreskonferenz von BEMS & EBEA

Info ⌂, Donnerstag, 24. Dezember 2015, 11:45 (vor 516 Tagen) @ admin

Bericht von der BioEM2015 - Jahreskonferenz von BEMS & EBEA von Professor Dariusz Leszczynski

STIFTUNG-PANDORA

15.12.2015
Wie bereits im vergangenen Jahr an der BIOEM2014 hat Professor Dariusz Leszczynski in diesem Jahr mit UnterstĂŒtzung der Stiftung Pandora und der Kompetenzinitiative auch an der BIOEM2015 teilgenommen. Leszczynski zĂ€hlt heute zu den Forschern, die sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeiten ĂŒber molekularbiologische Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder international hohes Ansehen erworben haben. Was ihn aber ganz besonderes auszeichnet, ist die Tatsache, dass er Ethik und Moral ĂŒber sein berufliches Fortkommen gestellt hat. In seinem Bericht ĂŒber die BIOEM2015 gibt Leszczynski Einblick in den gegenwĂ€rtigen Stand der Forschung. Er zeigt auf, dass ein zuverlĂ€ssiges Urteil ĂŒber mögliche gesundheitliche Risiken der Hochfrequenzstrahlung immer noch nicht möglich ist, nennt den Forschungsansatz, mit dem nach seiner Überzeugung entscheidende Fortschritte erzielt werden könnten und kritisiert die zahlreichen Irrwege, mit denen Erkenntnisgewinn lediglich vorgetĂ€uscht wird.
Mehr Informationen siehe Link
http://www.stiftung-pandora.eu/archiv/2015/bericht-von-der-bioem2015.html

D. Leszczynski: Bericht von der Science and Wireless 2015

Info ⌂, Sonntag, 21. Februar 2016, 15:33 (vor 457 Tagen) @ admin

Professor Dariusz Leszczynski hat 2015 mit UnterstĂŒtzung der Stiftung Pandora und der Kompetenzinitiative e.V. an der BioEM2015 in Asilomar, Kalifornien, USA, und an der Science and Wireless 2015 in Melbourne, Australien, teilgenommen. In seinem Bericht von der BioEM2015 kritisiert er vor allem das Fehlen von Forschung am Menschen, die fĂŒr den Nachweis gesundheitlicher Risiken der Hochfrequenzstrahlung unerlĂ€sslich ist und die UnfĂ€higkeit der Wissenschaft, bei der Diskussion kontroverser Themen einen gemeinsamen Weg zu finden. Die Botschaft aus Australien geht ĂŒber diese Kritik weit hinaus. Dort wird der Versuch unternommen, die kritische Wissenschaft von der Diskussion auszugrenzen. Dies ist das Ergebnis:

Nahezu alle wissenschaftlichen Organisationen, die mit dem Strahlenschutz der Bevölkerung befasst sind, sei es bei der Erstellung der Sicherheitsstandards oder als Berater von Regierungen weltweit, werden von der Industrie mit Hilfe von Wissenschaftlern, die sich ihrer besonderen FĂŒrsorge erfreuen, kontrolliert.

Ein vordringliches Anliegen dieser von der Industrie gesteuerten Vertreter der Wissenschaft ist offensichtlich die Korrektur der Entscheidung der IARC, des Krebsforschungsinstituts der WHO, die die Hochfrequenzstrahlung 2011 als „möglicherweise krebsverursachend“ eingestuft hat.

Zur VortĂ€uschung der ValiditĂ€t der gegenwĂ€rtigen Sicherheitsstandards, die ausschließlich auf thermischen Wirkungen beruhen, versuchen sie mittels einer phantasievollen, aber substanzlosen Hypothese nachzuweisen, dass es sich bei der erwiesenen athermischen Wirkung der Hochfrequenzstrahlung um eine thermische handelt, weil es entsprechend den Sicherheitsstandards athermische Wirkungen nicht geben kann.

Unter Missachtung der Ergebnisse der unabhĂ€ngigen Forschung, die eindeutig fĂŒr ein gesundheitliches Risiko der Hochfrequenzstrahlung sprechen, fordern sie immer unverfrorener die Einstellung der Hochfrequenzforschung, da ihrer Meinung nach alle bisherigen ForschungsbemĂŒhungen trotz hoher Kosten unergiebig geblieben sind.

Wer bei dieser Sachlage immer noch annimmt, dass seine Gesundheit beim staatlichen Strahlenschutz in guten HĂ€nden sei, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Doch lesen Sie selbst den Bericht als PDF >>> [745 KB]

Der Bericht von der "Science and Wireless 2015" wurde uns von Prof.Dr.Franz Adlkofer zur Veröffentlichung ĂŒbersandt.

D. Leszczynski: Bericht von der Science and Wireless 2016

Info ⌂, Samstag, 01. April 2017, 16:52 (vor 52 Tagen) @ Info
bearbeitet von Info, Samstag, 01. April 2017, 16:57

05.03.2016

EinfĂŒhrung zum Bericht von Professor Dariusz Leszczynski
ĂŒber seine Erkenntnisse bei der Science & Wireless 2016

Franz Adlkofer, Stiftung Pandora

Professor Dariusz Leszczynski hat als international anerkannter Experte im Bereich der Mobilfunkforschung - unterstĂŒtzt von der Stiftung Pandora und der Kompetenzinitiative e.V. - wie bereits 2015 auch 2016 an der Science & Wireless Konferenz in Melbourne, Australien, teilgenommen und darĂŒber einen ausfĂŒhrlichen Bericht in englischer Sprache verfasst . Mit der Stiftung Pandora hat er vereinbart, dass sie seinen Bericht als Ganzes oder in Teilen in die deutsche Sprache ĂŒbersetzen und mit oder ohne eigenen Kommentar der Öffentlichkeit in Deutschland zugĂ€ngig machen darf. Von diesem Recht macht die Stiftung Pandora hiermit Gebrauch. Sie will mit diesem Bericht aufzeigen, wie die internationale Mobilfunkindustrie das sich bereits vor Jahrzehnten angemaßte Primat der Forschung bis heute durchaus mit Erfolg verteidigt und dabei die gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung völlig ignoriert.

Science & Wireless 2016 wurde mit einer „Keynote Presentation“ von Arendash eröffnet, in der ĂŒber mögliche therapeutische Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung bei der Alzheimer-Krankheit berichtet wurde. Die Beobachtung, dass die kognitive Leistung bestrahlter MĂ€use höher ist als die unbestrahlter Kontrollen, ist zweifellos bedeutsam, zumal ein vergleichbarer Befund auch bei Ratten beschrieben wurde . Ob daraus Schlussfolgerungen fĂŒr den Menschen gezogen werden können, ist allerdings Ă€ußerst zweifelhaft . Es kann gegenwĂ€rtig nicht einmal ausgeschlossen werden, dass die Hochfrequenzstrahlung genau das Gegenteil von Therapie bewirkt, nĂ€mlich zur Pathogenese der Alzheimer-Krankheit sogar beitrĂ€gt. Studien zur KlĂ€rung dieser Frage gibt es noch nicht. Ob positive Wirkungen, wie von Arendash postuliert, oder negative Wirkungen, wie durchaus möglich, es handelt sich in beiden FĂ€llen um Wirkungen, die athermischer Natur sind. Und dass es solche
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1 https://betweenrockandhardplace.wordpress.com/2017/01/10/alzheimers-icnirp-5g-report-fr...
2 http://www.j-alz.com/content/response-arendash-gw-et-al-2010-j-alzheimers-dis-19-191-210
3 http://www.stopumts.nl/pdf/arendash-et-al_adlkofer-stellungnahme.pdf

Wirkungen gibt, was lÀngst erwiesen ist, wird von der Konferenzleitung ebenso wie von der WHO und der ICNIRP wider alle Vernunft abgestritten. Warum dies geschieht, erklÀrt Dariusz Leszczynski.
Das wichtigste Thema der Konferenz betraf die bevorstehende EinfĂŒhrung der revolutionĂ€ren G5-Technologie, deren Strahlung nicht mehr in das Hirn der Mobilfunknutzer eindringt, sondern gĂ€nzlich von der Haut absorbiert wird. Dariusz Leszczynski kritisiert in seinem Bericht, dass die Veranstalter allen Ernstes erwĂ€gen, diesen Vorteil der neuen Technologie dazu benutzen wollen, um die bereits jetzt viel zu hohen Grenzwerte weiter zu erhöhen. Sie setzen dabei voraus, dass der Haut Ă€hnlich wie den ExtremitĂ€ten eine höhere Strahlenbelastung als Kopf und Rumpf zugemutet werden kann. Dies mag richtig sein, berĂŒcksichtigt aber keines der grundsĂ€tzlichen Probleme. Zum einen fehlt jede Information darĂŒber, wie hoch die Belastung der Haut, die der G5-Strahlung ausgesetzt ist, sein darf, ohne dass sie Schaden nimmt. Zum andern gibt keine einzige Untersuchung, die eine Aussage ĂŒber ihre biologischen Wirkungen insgesamt zulĂ€sst. Wie schon bei der EinfĂŒhrung der Mobilfunkgenerationen G1 bis G4 wird die medizinische Wissenschaft durch Schaffung von Fakten wiederum vor vollendete Tatsachen gestellt.
Dariusz Leszczynskis kritisiert in seinem Bericht zunĂ€chst die Veranstalter der Konferenz, die offensichtlich - wie bei der Science & Wireless 2016 geschehen - gesichertes Wissen ignorieren und ungesichertes Wissen benutzen, um von den Risiken der Mobilfunkstrahlung abzulenken. Betroffen von seiner Kritik sind aber auch die fĂŒr den Strahlenschutz der Bevölkerung weltweit zustĂ€ndigen Organisationen WHO und ICNIRP, die offensichtlich bereit sind, Ergebnisse dieser Veranstaltung zu ĂŒbernehmen, um ihre bisherige Politik der Verharmlosung der Mobilfunkstrahlung im Interesse der Mobilfunkindustrie fortzusetzen. Doch lesen Sie selbst:
http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/pandora_science-wireless-2016.pdf

*Von Prof.Dr.Franz Adlkofer zur Veröffentlichung ĂŒbersandt.

Siehe auch:
New post on BRHP - Between a Rock and a Hard Place

Professor Dariusz Leszczynskis Kritik an der WHO

Info ⌂, Samstag, 01. April 2017, 16:36 (vor 52 Tagen) @ admin
bearbeitet von Info, Samstag, 01. April 2017, 17:00

29.03.2017
www.pandora-stiftung.eu

EinfĂŒhrung zu Professor Dariusz Leszczynskis Kritik an der
geplanten Veröffentlichung der Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO fĂŒr hochfrequente elektromagnetische Felder

Ob Versagen oder Absicht, die Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO
werden offensichtlich erst veröffentlicht, wenn sie nicht mehr benötigt werden

Franz Adlkofer, Stiftung Pandora

Professor Dariusz Leszczynski hat als international anerkannter Experte im Bereich der Mobilfunkforschung die seit Jahren laufenden BemĂŒhungen der WHO bei der Erstellung von Umwelt- und Gesundheitskriterien fĂŒr den Umgang mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern einer begrĂŒndeten Kritik unterzogen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die WHO fĂŒr dieses Dokument nur den Namen zur VerfĂŒgung stellt, der Inhalt jedoch von der Internationalen Kommission zum Schutze vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRP) vorgegeben wird. Die ICNIRP ist ein der Mobilfunkindustrie nahestehender privater Verein, der sich anmaßt, darĂŒber zu entscheiden, was im Bereich der Mobilfunkforschung gesichertes Wissen ist und was nicht. Das vorgesehene Dokument, das 2018 oder 2019 publiziert werden soll und damit seit 10 Jahren ĂŒberfĂ€llig ist, wird zum Zeitpunkt der Publikation weitgehend bedeutungslos sein, weil die Technologien (G3 und G4), die darin behandelt werden, durch eine völlig anders geartete Mobilfunkgeneration (G5) dann gerade ersetzt werden.

Die revolutionĂ€re G5-Technologie, ĂŒber bei der Science & Wireless-Tagung 2016 in Australien berichtet wurde , zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Strahlung nicht in den Körper der Mobilfunknutzer eindringt, sondern gĂ€nzlich von der Haut absorbiert wird. Dass Problem besteht jedoch darin, dass es gegenwĂ€rtig keinerlei Erkenntnisse darĂŒber gibt, wie hoch die Strahlenabsorption der Haut sein darf, ohne dass sie und die mit ihr in enger physiologischer Verbindung stehenden inneren Organe des menschlichen Körpers in Struktur und Funktion Schaden nehmen. Wie schon bei der EinfĂŒhrung der Mobilfunkgenerationen G1 bis G4 geht die Mobilfunkindustrie davon aus, dass diesmal bei G5 erst recht nicht mit biologischen Wirkungen von Relevanz fĂŒr die Entstehung von gesundheitlichen Störungen zu rechnen ist. Dass sie sich bei den vorausgegangenen Mobilfunkgenerationen G3 und G4 ganz erheblich geirrt hat, scheint sie allmĂ€hlich, wenn auch sehr widerwillig, zur Kenntnis zu nehmen.

Dieser sich andeutende Prozess der Erkenntnis, der den Schluss zulĂ€sst, dass den bisher geltenden Grenz-werten der Hochfrequenzstrahlung entsprechend den Ergebnissen der unabhĂ€ngigen Forschung keine Schutzfunktion zukommt, dĂŒrfte auch die ErklĂ€rung dafĂŒr sein, warum sich die Veröffentlichung der Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO jahrelang verzögert hat. Die ZuverlĂ€ssigkeit der Grenzwerte wird von der Mobilfunkindustrie, der WHO und insbesondere der ICNIRP, die fĂŒr ihre Erstellung verantwortlich ist, vermutlich wider besseres Wissen immer noch mit allen Mitteln verteidigt. Die Zulassung der gegenwĂ€rtig genutzten Mobilfunkgenerationen G3 und G4 beruht nĂ€mlich auf der Einhaltung der bestehenden Grenzwerte. ZugestĂ€ndnisse an den Stand der wissenschaftlichen Forschung sind von ihnen wohl erst zu erwarten, wenn die neue völlig anders geartete G5-Technologie, fĂŒr die es noch keine Richtlinien gibt, einsatzbereit sein wird. Dies wird, wie Dariusz Leszczynski annimmt, in ein bis zwei Jahren der Fall sein. Mit der EinfĂŒhrung der G5-Techno-logie, ĂŒber deren biologische und gesundheitliche Wirkungen gegenwĂ€rtig so viel wie nichts bekannt ist, wird das Spiel der Mobilfunkindustrie mit der Gesundheit der Menschen von vorne beginnen. Institutionelle Korruption, der sie ihren Aufstieg zur wirtschaftlichen Großmacht mit verdankt, nimmt - wenn es denn sein muss - auch Menschenopfer in Kauf.
Aber lesen Sie selbst:
http://www.pandora-stiftung.eu/downloads/pandora_leszczynsk_ehc-bericht_170329.pdf

Wie einseitig, veraltet und technisch ĂŒberholt werden die Umwelt - und Gesundheitskriterien der WHO fĂŒr hochfrequente elektromagnetische Felder sein, wenn sie – hoffentlich – 2018 veröffentlicht werden?

*Von Prof.Dr.Franz Adlkofer zur Veröffentlichung ĂŒbersandt.

Siehe auch:
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