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Elektrosmog und Mobilfunk allgemeine Informationen

Information ⌂, Dienstag, 11. Januar 2011, 01:34 (vor 2716 Tagen)

Rechtshinweis:
Trotz sorgfĂ€ltiger inhaltlicher Kontrolle ĂŒbernehmen wir keine Haftung fĂŒr die Inhalte externer Links. FĂŒr den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich

Quelle: www.elektronik-kompendium.de

Elektrosmog und Mobilfunk

Die Diskussion ĂŒber Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk-Basisstationen und Mobilfunktelefone (Handys) nimmt kein Ende. Sowohl Kritiker der Mobilfunktechnik, als auch die Mobilfunknetzbetreiber und Mobilfunkhersteller ĂŒberwerfen sich mit Gutachten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die auf der einen Seite Gesundheitsrisiken aufdecken und auf der anderen Seite Unbedenklichkeit bescheinigen.
Hauptproblem sind jedoch die unterschiedlichen Interessen in der Sache und die Verunsicherung durch widersprĂŒchliche Expertenmeinungen, wissenschaftlichem Kauderwelsch, Halbwahrheiten und TatsachenfĂ€lschung. Und das auf der einen, wie auf der anderen Seite. Tatsche ist, dass sich die Experten und Wissenschaftler letzten Endes nicht einig sind.

Bei den meisten Diskussionen um Elektrosmog geht es nicht um die wissenschaftlichen Tatsachen, sondern um handfeste kommerzielle und politische Interessen.

Weiter zur Informationsseite >> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0905051.htm
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Long Term Evolution = LTE
LTE (Long-Term-Evolution), auch als 4G bezeichnet, ist ein neuer Mobilfunkstandard und zukĂŒnftiger UMTS-Nachfolger, der mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten. So ist eine rasche und kostengĂŒnstige NachrĂŒstung der Infrastrukturen der UMTS-Technologie (3G-Standard) auf LTE (4G-Standard) möglich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution
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Weitere Links zu LTE

LTE - Eine technische EinfĂŒhrung
http://www.ltemobile.de/lte-einfuehrung/?PHPSESSID=1054b32f59516ff009731b39a6d98b12

LTE-Anbieter.info – Portal fĂŒr mobiles Internet via LTE und Co.
http://www.lte-anbieter.info/

LTE - NEWS plus Kommentare
http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=6
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Sendemasten - Mikrozellen kleine Funksender

WeiterfĂŒhrende Links
Base Transceiver Station (BTS)
http://de.wikipedia.org/wiki/Base_Transceiver_Station

Bilder von GSM-Sendern

http://www.nobbi.com/gallery.html
http://www.nobbi.com/gallery/galleryi.html

ZusÀtzlich zu den Basisstationen der Mobilfunkanbieter, gibt es noch an stark frequentierten PlÀtzen und in GebÀuden sogenannte Mikrozellen.
Dies sind kleine Handysender um die Basistastionen zu entlassten. Sie befinden sich in GebĂ€uden wie z.B KaufhĂ€usern oder in der U-Bahn. In FußgĂ€ngerzonen sollen sie alle 50m an HĂ€usern, meist etwas versteckt, hĂ€ngen.

Mikrozellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrozelle

Bilder von Mikrozellen

http://www.nobbi.com/gallery/gallery3.html
http://www.senderlisteffm.de/bilder03.html
http://www.plan-the-future.de/st-mikrozellen.html
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Siehe auch www.elektrosmognews.de
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Eurobarometer
http://ec.europa.eu/health/electromagnetic_fields/eurobarometers/index_en.htm
http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_347_de.pdf
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Informationsforum "Photonische Netze - Optische Nachrichtentechnik"
http://www.hese-project.org/Forum/forum1/index.php

Forum "Stromnetz-Ausbau in Deutschland"
http://www.hese-project.org/Forum/stromnetzausbau/index.php

Smart Metering - Smart Meter
http://www.hese-project.org/Forum/stromnetzausbau/index.php?id=104

Wireless Local Area Network (deutsch: wörtlich „drahtloses lokales Netzwerk“ – Wireless LAN, W-LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz
http://de.wikipedia.org/wiki/Wlan
http://de.wikipedia.org/wiki/Wi-Fi

Tags:
Allgemein, Mobilfunk, Elektrosmog, Mobilfunk-Basisstationen, Handy, Sendemasten

Schweiz: Swiss TPH leitet Expertengruppe zu NIS

Info ⌂, Dienstag, 12. Mai 2015, 12:31 (vor 1134 Tagen) @ Information

Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH)
Socinstrasse 57, Postfach,
4002 Basel (Schweiz)
Assoziiertes Institut der UniversitÀt Basel


24.04.2015

Swiss TPH leitet Expertengruppe zu nicht-ionisierender elektromagnetischer Strahlung


Das Bundesamt fĂŒr Umwelt (BAFU) hat im Jahr 2014 eine vom Swiss TPH geleitete beratende Expertengruppe zu den gesundheitlichen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern und nicht-ionisierende Strahlung (BERENIS) einberufen.

Die interdisziplinĂ€r ausgerichtete Gruppe sichtet regelmĂ€ssig die neu publizierten wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema und wĂ€hlt anhand festgelegter Kriterien diejenigen zur detaillierten Bewertung aus, die aus ihrer Sicht fĂŒr den Schutz des Menschen von Bedeutung sind oder sein könnten.



Die Bewertungen werden in vierteljÀhrlich erscheinenden Newslettern veröffentlicht (Deutsch/ Französisch/Englisch):
http://www.swisstph.ch/de/news/news/expert-group-on-electromagnetic-fields-and-non-ioni...

Pass auf 
 das könnte "dein Leben retten"

Info ⌂, Freitag, 14. April 2017, 15:59 (vor 431 Tagen) @ Information

Veröffentlicht am 24.01.2017

https://www.youtube.com/watch?v=rrZey3G2pX8

Bei dem Projekt "Wait for it... this could save your life“, von SummerBreak geht es darum, die Aufmerksamkeit auf den unglaublichen Leichtsinns zu lenken, sein Mobiltelefon wĂ€hrend der Autofahrt am Steuer zu benutzen, um mal eben etwas in den "sozialen Netzwerken zu posten", oder die letzte Nachricht von den Allerliebsten auf dem Display abzulesen.

DiesbezĂŒglich hat man junge Erwachsene eingeladen, um ĂŒber ihre "Mobilfunk-Verhaltensweisen" zu reflektieren, und sie dann mit der RealitĂ€t zu konfrontieren.

All die jungen Leute erscheinen anfangs eher unbekĂŒmmert und ĂŒbermĂŒtig, sie prahlen beinahe mit ihrem Talent, einerseits das Auto im fließenden Verkehr zu beherrschen, und trotzdem den letzten Stand der "Likes" in den sozialen Netzwerken und die letzten Nachrichten zu kennen... - bis Jacy die BĂŒhne betritt, und von ihrem tragischen Schicksal zu berichtet.

Schlagartig sind die Jugendlichen fĂŒr ihr gefĂ€hrliches Verhalten sensibilisiert, wĂ€hrend ihnen vor Augen gehalten wird, welche schrecklichen Tragödien sich aus Unachtsamkeit, verbunden mit Leichtsinn, entwickeln können.

https://www.youtube.com/watch?v=rrZey3G2pX8

Italienisches Gericht,Hirntumor durch Handy Berufskrankheit

Info ⌂, Freitag, 21. April 2017, 09:37 (vor 424 Tagen) @ Information

21.4.2017
www.welt.de

Italien

Gericht stuft Hirntumor durch Handy als Berufskrankheit ein

Seit Jahren streiten Wissenschaftler, ob die Strahlung von Handys einen Hirntumor auslösen kann. Nun hat in Italien ein Erkrankter geklagt – und vor Gericht den Verdacht offiziell als Fakt bestĂ€tigt bekommen.

Ein Gericht in Italien hat einen Gehirntumor als Folge hÀufigen beruflichen Handytelefonierens eines inzwischen 57 Jahre alten KlÀgers anerkannt. Der Richterspruch vom 11. April wurde von den Justizbehörden in Ivrea erst am Donnerstag bekannt gemacht.

„Zum ersten Mal weltweit hat ein Gericht die unsachgemĂ€ĂŸe Verwendung eines Handys als Ursache fĂŒr einen Gehirntumor anerkannt“, teilten die AnwĂ€lte Stefano Bertone und Renato Ambrosio zu dem Fall mit.
Mehr:
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article163876337/Gericht-stuft-Hirntumor-durch-H...
KOMMENTARE
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article163876337/Gericht-stuft-Hirntumor-durch-H...

21.4.2017
www.nzz.ch

Telefonieren im Beruf

Gericht in Italien erkennt Tumor durch Handy als Berufskrankheit an

Ein italienisches Gericht hat HörschÀden durch einen Gehirntumor als Berufskrankheit anerkannt. Der Tumor sei durch hÀufiges berufliches Telefonieren am Handy ausgelöst worden.
https://www.nzz.ch/panorama/aktuelle-themen/gehirntumor-durch-handy-gericht-in-italien-...

Siehe auch >hier<

Das WLAN-Experiment

Info ⌂, Mittwoch, 03. Mai 2017, 10:57 (vor 412 Tagen) @ Information

Montag, 01. Mai 2017
www.rubikon.news

Ein globaler Feldversuch auf Kosten von Mensch und Natur.

von Franz Adlkofer und Lebrecht von Klitzing

AnlĂ€sslich des 3. Internationalen Deutschlandforums, das anfangs des Jahres im Bundeskanzleramt stattfand, legte die Bundeskanzlerin Angela Merkel Wert auf die Feststellung, dass fĂŒr sie die globale Gesundheit allergrĂ¶ĂŸte Bedeutung hat (1). Ein wichtiges Thema bei der Tagung war die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Hinweise, dass diese Technologien aber auch ein Risiko fĂŒr die Gesundheit der Menschen darstellen könnten, gab es allerdings keine. Die Lobbyisten der Mobilfunkindustrie haben in den Jahren zuvor grĂŒndliche Arbeit geleistet und sind ihrem Auftrag in vollem Umfang gerecht geworden. Sie haben dafĂŒr gesorgt, dass es fĂŒr die große Politik in Deutschland gesundheitliche Risiken der Hochfrequenzstrahlung gar nicht gibt. Dass allein in Deutschland mehr als eine Million elektrosensible Menschen leben, die in ihrem Wohlbefinden und in ihrer Gesundheit zum Teil schwer beeintrĂ€chtigt sind, und dass diese Minderheit insbesondere seit EinfĂŒhrung von WLAN immer grĂ¶ĂŸer wird, wird schlichtweg ignoriert. Überzeugt davon, dass die Menschen bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte vor gesundheitlichen Risiken jeglicher Art zuverlĂ€ssig geschĂŒtzt sind, wird auch Angela Merkel dieses Thema lĂ€ngst als erledigt betrachten. Wie sollte sie wissen, dass die geltenden Grenzwerte zwar auf physikalischen Prinzipien beruhen, aber mit der Wissenschaft des Lebens so gut wie nichts gemein haben.

Die Grenzwerte der Hochfrequenzstrahlung sind eine Fehlkonstruktion

Die gegenwĂ€rtigen Grenzwerte fĂŒr die Hochfrequenzstrahlung wurden von der Internationalen Kommission zum Schutze vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRP) erstellt. Sie beruhen auf den bis heute unbewiesenen Vorstellungen des nach dem 2. Weltkrieg im Dienste der U.S. Navy stehenden deutschen Biophysikers Herman Paul Schwan. Sozusagen aus dem Nichts leitete er den Lehrsatz ab, dass es bei der Hochfrequenzstrahlung außer der WĂ€rmewirkung keine weiteren biologischen Wirkungen gibt, da dies den Gesetzen der Physik widerspricht.

Mit diesem „Geniestreich“ schuf er fĂŒr das US-MilitĂ€r im heraufziehenden Kalten Krieg die Voraussetzung fĂŒr die nahezu auflagenlose Nutzung der Hochfrequenztechnologie bei der Entwicklung ihrer Waffensysteme. Die bereits damals vorliegenden Kenntnisse ĂŒber die UnvertrĂ€glichkeit der Hochfrequenzstrahlung fĂŒr die menschliche Gesundheit blieben im Hinblick auf die nationale Bedeutung der militĂ€rischen AufrĂŒstung mehr oder weniger bewusst unberĂŒcksichtigt.

Derselbe Grenzwert, der einst die Interessen der US-StreitkrĂ€fte schĂŒtzte, schĂŒtzt heute die Interessen der Mobilfunkindustrie. Dass er bis heute Bestand haben konnte, ist den Methoden geschuldet, die zu seiner Verteidigung seither angewandt werden. Sie können zwanglos der institutionellen Korruption zugerechnet werden. Und die Politik, der die Gesundheit der Bevölkerung höchstes Gut sein sollte, schweigt dazu.

Die WidersprĂŒchlichkeit der Forschungsergebnisse, die seit der Zeit des Kalten Krieges stetig zugenommen hat, weil sich allzu viele Forscher nicht an wissenschaftlichen Kriterien, sondern an den Interessen ihrer Förderer orientierten, ermöglichte es, dass der Irrglaube an die Grenzwerte ĂŒber Jahrzehnte hinweg bis heute aufrecht erhalten werden konnte. Forschungsergebnisse aus epidemiologischen, tierexperimentellen und in vitro-Untersuchungen, die auf gesundheitliche Risiken der Hochfrequenzstrahlung auch unterhalb der Grenzwerte hinweisen, werden von ihnen so lang wie möglich ignoriert, wenn dies nicht genĂŒgt, so heftig wie möglich kritisiert, und wenn auch dies fehlschlĂ€gt, so hemmungslos wie möglich diffamiert.

Bei Letzterem sind weniger die Ergebnisse als die Forscher selbst das Ziel. Wie sehr der gegenwÀrtige Stand der Forschung den geltenden Grenzwerten und damit dem Strahlenschutz der Bevölkerung widerspricht, mögen folgende Beispiele belegen:

‱Der bisherige Garant fĂŒr negative Forschungsergebnisse, Alexander Lerchl, Professor an der privaten Jacobs UniversitĂ€t Bremen, sah sich aufgrund des Ausgangs eines von Industrie und Politik finanzierten und unter seiner Leitung durchgefĂŒhrten Forschungsvorhabens kĂŒrzlich selbst gezwungen, etwas zu bestĂ€tigen, was er bisher vehement bestritten hatte, dass nĂ€mlich die Hochfrequenzstrahlung in Form von UMTS unterhalb des Grenzwertes bei MĂ€usen das Tumorwachstum beschleunigen kann.

‱Im Rahmen einer Studie des National Toxicology Program (NTP-Studie) der USA wurden bei Sprague-Dawley-Ratten, die lebenslang der vor ca.12 Jahren in den USA ĂŒblichen G2-Strahlung (GSM und CDMA) ausgesetzt waren, ein Anstieg bösartiger Gliome im Gehirn und Schwannome im Herzen festgestellt, ..//..

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Elektrosmog und Handystrahlung: Unsichtbare Gefahr?

Info ⌂, Donnerstag, 17. August 2017, 18:41 (vor 305 Tagen) @ Information

www.wissen.de

Sie sind unsichtbar und doch allgegenwÀrtig: elektromagnetische Felder. Nahezu alle ElektrogerÀte, aber auch Handys, Mobilfunkmasten oder Mikrowellen senden Strahlung aus, die uns als Elektrosmog umgibt. Ob dieser Elektrosmog krankmachen kann, ist stark umstritten. Aber zumindest bei hochfrequenten Feldern, wie sie Handys, Mikrowellen oder Mobilfunkantennen produzieren, könnte Vorsicht angebracht sein.

Ob Strommasten, Mobilfunkantennen, MikrowellengerĂ€te und Handys - die Liste der Anlagen und GerĂ€te, die elektromagnetische Wellen aussenden, wĂ€chst. Die Vorstellung, von einem dichten Netz aus unsichtbaren und nicht spĂŒrbaren Wellen umgeben zu sein, von ihnen gar durchdrungen zu werden, löst jedoch bei vielen Menschen BefĂŒrchtungen aus. Immer wieder hört man Warnungen vor dem Platzieren des Betts inmitten elektrischer Felder, einige Menschen legen sogar ihr Handy zeitweise in HĂŒllen, die alle Strahlung blocken sollen.

Was ist ĂŒberhaupt Elektrosmog?

Was landlĂ€ufig als "Elektrosmog" bezeichnet wird, ist in Wahrheit ein Sammelsurium ganz unterschiedlicher Varianten der elektromagnetischen Strahlung. Nach gĂ€ngiger Annahme kann eine Strahlung am ehesten gesundheitliche Auswirkungen haben, wenn sie höherfrequent ist. Denn je höher die Frequenz der Schwingungen, desto mehr Energie ĂŒbertrĂ€gt die Welle.

So erzeugt der Wechselstrom in unseren Leitungen und ElektrogerÀten niederfrequente elektrische Felder. Diese gelten nach bisherige Erkenntnissen als kaum wirksam. Im Zwischenfrequenzbereich liegen die elektromagnetischen Felder von Induktionsherden, Energiesparlampen, kabellosen Ladestationen, Bildschirmen oder Staubsaugern. Ob sie negative Gesundheits-Auswirkungen haben können, ist bisher noch kaum untersucht. Experten empfehlen allerdings vorbeugend, einen gewissen Abstand von diesen GerÀten einzuhalten, solange sie im Betrieb sind.

Mehr:
http://www.wissen.de/elektrosmog-und-handystrahlung-unsichtbare-gefahr

Pandora-Stiftung: BaumschÀden durch Mobilfunkstrahlung

Info ⌂, Montag, 15. Januar 2018, 16:29 (vor 155 Tagen) @ Information

01/01/2018
Pandora-Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

BaumschĂ€den durch Mobilfunkstrahlung – Verrat an der Wissenschaft mit Folgen fĂŒr den Naturschutz

Im vor kurzem von der ‚Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V.‘ publizierten Beobachtungsleitfaden BaumschĂ€den durch Mobilfunkstrahlung von Dipl.-Forstwirt Helmut Breunig wird in Bildern aufgezeigt, wie wenig die Mobilfunktechnologie in ihrer gegenwĂ€rtigen Form mit den Prinzipien des Umweltschutzes in Einklang zu bringen ist. Dass an der KausalitĂ€t des Zusammenhangs keinerlei Zweifel mehr bestehen können, wird in der Langzeitstudie von Cornelia Waldmann-Selsam und Kollegen ĂŒberzeugend belegt. Trotzdem vermitteln Industrie und Politik seit Jahren den Eindruck, dass sie an einer wissenschaft­lichen Bearbeitung des Themas nicht interessiert sind. Dazu mögen vor allem die Forschungsergebnisse des Alexander Lerchl beigetragen haben, der mit seiner Arbeitsgruppe von 1999 bis 2001 die Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung auf verschiedene Nadelbaumarten untersucht und dabei massive strahlenbedingte SchĂ€den nachgewiesen hat. Bei dieser Sachlage stellt sich natĂŒrlich die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung, die derartige SchĂ€den in der Natur anrichtet, nicht auch eine Bedrohung fĂŒr die Gesundheit der Menschen darstellt, weil sie prinzipiell gegen lebende Organismen jeder Art gerichtet ist.

BaumschÀden durch Mobilfunkstrahlung.
Verrat an der Wissenschaft mit Folgen fĂŒr den Naturschutz. Eine Dokumentation.
Von Franz Adlkofer / Pandora-Stiftung fĂŒr unabhĂ€ngige Forschung

Kurzfassung

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts haben sich Wissenschaftler mit der Frage befasst, ob elektromagnetische Felder ĂŒber die BeeintrĂ€chtigung der Gesundheit des Menschen hinaus auch SchĂ€den in der Tier- und Pflanzenwelt anrichten, weil sie möglicherweise gegen das Leben insgesamt gerichtet sind. Aus Zweifeln ist inzwischen nahezu Gewissheit geworden. Zu diesen Erkenntnissen wollte um die Jahrhundertwende offensichtlich auch der Biologe Dr. Alexander Lerchl, Privatdozent an der UniversitĂ€t Karlsruhe, beitragen. Zusammen mit Professor Dr.-Ing. Volkert Hansen von der UniversitĂ€t Wuppertal untersuchte er von 1999 bis 2001 mit Mitteln des Ministeriums fĂŒr Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen die Wirkungen der TETRA-Strahlung (383 MHz, gepulst) auf „Keimlinge“ verschiedener Nadelbaum­arten. Bei den ersten beiden Versuchen, die von Oktober 1999 bis Mai 2000 und von Oktober 2000 bis Mai 2001, also grĂ¶ĂŸtenteils in der Ruhephase der Pflanzen, stattfanden, bestanden die wesentlichen Befunde darin, dass bei den exponierten Pflanzen im Vergleich zu den schein-exponierten das Wachstum der Koniferen-Keimlinge geringfĂŒgig gesteigert und bei Versuchsende der Prozentsatz toter Pflanzen signifikant erhöht war. BezĂŒglich der Ursachen fĂŒr das vermehrte Absterben der Pflanzen war die Arbeitsgruppe ĂŒberzeugt, dass Temperatureffekte ausgeschlossen werden können.

Ein dritter Versuch wurde sinnvollerweise in der Zeit von Mai bis Oktober 2001, also grĂ¶ĂŸtenteils in der Wachstumsphase der Pflanzen, durchgefĂŒhrt. Diesmal zeigten die Ergebnisse, dass Wachstum und Absterberate durch die 383 MHz-Strahlung nicht beeinflusst wurden. Die Photosynthese war dagegen aufgrund der Exposition bei zwei der drei untersuchten Koniferenarten signifikant erhöht und bei einer signifikant vermindert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei diesen Befunden um Artefakte handelt, muss allerdings als sehr groß angesehen werden, zumal sich der gesamte Bericht aufgrund seiner DĂŒrftigkeit einer wissenschaftlichen Bewertung entzieht. Am auffĂ€lligsten an diesem dritten Versuch war jedoch, dass diesmal die elektrische FeldstĂ€rke nicht wie bei den vorausgegangenen Versuchen in V/m angegeben wurde, sondern dafĂŒr die fĂŒr diesen Zweck völlig ungeeignete spezifische Absorptionsrate (SAR) in W/kg verwendet wurde. Damit wird ein direkter Vergleich der Ergebnisse mit denen der beiden vorausgegangenen Versuche – wie es aussieht – wohl absichtlich verhindert. Mit dem Wegfall von Ergebnissen fĂŒr die Wachstumsphase der Koniferen-Keimlinge wird gleichzeitig die Sinnhaftigkeit des Forschungsvorhabens insgesamt in Frage gestellt. Obwohl die FeldstĂ€rke der 383 MHz-Strahlung im Bereich der Koniferen-Keimlinge bei diesem dritten Versuch offensichtlich viel niedriger war als bei den beiden vorausgegangenen Versuchen, was wohl verschleiert werden sollte, wird bei allen drei Versuchen behauptet, dass die Koniferen-Keimlinge jeweils einem elektromagnetischen Feld aus­gesetzt gewesen seien, das einem Fernfeld entsprochen habe, welches z.B. von Basisstationen der Mobilfunkbetreiber ausgeht und innerhalb der Grenzwerte liegt,.......
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