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So reduzieren Eltern Handystrahlung, BfS Expertin gibt Tipps

Info ⌂, Dienstag, 14. Februar 2017, 14:34 (vor 252 Tagen)

So reduzieren Eltern Handystrahlung - Expertin vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz gibt Tipps

Baierbrunn (ots) - Ob sich Mobilfunk-Strahlung langfristig auf die Gesundheit von Babys und Kleinkindern auswirkt, ist wenig erforscht. Die Biologin Dr. Gunde Ziegelberger vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz empfiehlt Eltern im Apothekenmagazin "Baby und Familie", die Strahlung im Alltag sicherheitshalber zu minimieren. Wichtig ist demnach, Abstand zu halten. DĂŒrfen die Kleinen schon am Smartphone oder Tablet spielen, sollte das GerĂ€t besser auf dem Tisch liegen. "Je weiter das GerĂ€t vom Körper weg ist, desto geringer fĂ€llt die Strahlenbelastung aus", so die Expertin. Zudem sollten Eltern fĂŒr Kinder auf dem Smartphone oder Tablet Spiele wĂ€hlen, mit denen man nicht permanent online sein muss. Im Offline-Modus fĂ€llt keine Strahlung an. Wo es möglich ist, sollten sich die GerĂ€te mit dem WLAN verbinden, anstatt ĂŒber den Vertragsanbieter den nĂ€chstgelegenen Funkmast anzupeilen. "Je kĂŒrzer die Strecke ist, die das GerĂ€t zurĂŒcklegen muss, umso weniger strahlt es", sagt Ziegelberger. Beim Kauf gilt es, auf das Umweltsiegel zu achten: "Handys mit einem niedrigen SAR-Wert (spezifischer Absorptionswert) gelten als strahlungsarm und werden mit dem Blauen Engel ausgezeichnet", erklĂ€rt die Strahlenexpertin. Lieber ganz verzichten sollten Eltern auf Handy, Tablet und Co. im Schlaf- und Kinderzimmer.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 2/2017 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

OTS: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie newsroom: http://www.presseportal.de/nr/54201 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_54201.rss2

Pressekontakt: Sylvie RĂŒdinger Tel. 089 / 744 33 194 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de

So reduzieren Eltern Handystrahlung, BfS Expertin gibt Tipps

Eva Weber, Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:30 (vor 249 Tagen) @ Info

So reduzieren Eltern Handystrahlung - Expertin vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz gibt Tipps

Baierbrunn (ots) - Ob sich Mobilfunk-Strahlung langfristig auf die Gesundheit von Babys und Kleinkindern auswirkt, ist wenig erforscht. Die Biologin Dr. Gunde Ziegelberger vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz empfiehlt Eltern im Apothekenmagazin "Baby und Familie", die Strahlung im Alltag sicherheitshalber zu minimieren. Wichtig ist demnach, Abstand zu halten. DĂŒrfen die Kleinen schon am Smartphone oder Tablet spielen, sollte das GerĂ€t besser auf dem Tisch liegen. "Je weiter das GerĂ€t vom Körper weg ist, desto geringer fĂ€llt die Strahlenbelastung aus", so die Expertin. Zudem sollten Eltern fĂŒr Kinder auf dem Smartphone oder Tablet Spiele wĂ€hlen, mit denen man nicht permanent online sein muss. Im Offline-Modus fĂ€llt keine Strahlung an. Wo es möglich ist, sollten sich die GerĂ€te mit dem WLAN verbinden, anstatt ĂŒber den Vertragsanbieter den nĂ€chstgelegenen Funkmast anzupeilen. "Je kĂŒrzer die Strecke ist, die das GerĂ€t zurĂŒcklegen muss, umso weniger strahlt es", sagt Ziegelberger. Beim Kauf gilt es, auf das Umweltsiegel zu achten: "Handys mit einem niedrigen SAR-Wert (spezifischer Absorptionswert) gelten als strahlungsarm und werden mit dem Blauen Engel ausgezeichnet", erklĂ€rt die Strahlenexpertin. Lieber ganz verzichten sollten Eltern auf Handy, Tablet und Co. im Schlaf- und Kinderzimmer.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Apothekenmagazin "Baby und Familie" 2/2017 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

OTS: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie newsroom: http://www.presseportal.de/nr/54201 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_54201.rss2

Pressekontakt: Sylvie RĂŒdinger Tel. 089 / 744 33 194 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de

Meinung:

Dass Frau Dr. Ziegelberger vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz (BfS) sich bzgl. Kindern im Apothekermagazin "Baby und Familie" zu Wort meldet, ist sehr zu begrĂŒĂŸen. Allerdings sehe ich als Elektrosensible die RatschlĂ€ge als nicht eindringlich genug vorgebracht und demzufolge wahrscheinlich von den Eltern wenig ernst genommen. Die Empfehlung auf WLAN zurĂŒckzugreifen, ist fĂŒr elektrosensible Personen unverstĂ€ndlich, da gerade diese Technik als sehr belastend empfunden wird, zumal es nahezu keinen Platz mehr gibt, der nicht damit versorgt wird. Dies dĂŒrfte auch fĂŒr Babys und Kleinkinder gelten.

Es gibt eine Ungereimtheit: Lt. ICNIRP (Schöpfer der thermischen Grenzwerte), dem BfS und der Politik schĂŒtzen diese sicher vor gesundheitlichen Auswirkungen gepulster elektromagnetischer Felder, nicht ionisierender Strahlung. Dass dies zwar verkĂŒndet wird, aber so nicht stimmt, beweist eine durch Prof. A. Lerchl (Lerchl et al.) replizierte Studie des Fraunhofer-Instituts, wobei Krebspromotion (Leber- und Lungenkrebs sowie Lymphome) bei KrebsmĂ€usen bei UMTS Befeldung unter den Grenzwerten, bewiesen wurde. Dies dĂŒrfte nicht nur auf UMTS zutreffen, sondern auch auf andere gepulste Funktechniken. Außerdem wurde nicht ionisierende Strahlung 2011 durch die IARC/WHO als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. Ferner weisen noch zahlreiche Studien auf Auswirkungen unter den Grenzwerten hin. Personen, die ihre gesundheitlichen Störungen auf Mobilfunkmasten beziehen, werden als Phobiker hingestellt.

Es gibt noch eine Ungereimtheit: Die WHO zĂ€hlt in Fact Sheet 296, Dec.2005 die gesundheitlichen Beschwerden auf, ĂŒber die elektrosensible Personen berichten und stellt fest, dass diese mit keiner bisher bekannten Krankheit vereinbar sind. Das hindert aber nicht, eine Anweisung an Ärzte zu geben, die in etwa so lautet: Schauen ob im Vorfeld psychische Erkrankungen vorliegen, nur die Symptome behandeln, nicht die Strahlung verringern wie der Patient es fĂŒr nötig hĂ€lt, weder am Arbeitsplatz, noch im persönlichen Umfeld.

MMn besteht andererseits doch grĂ¶ĂŸtes Einvernehmen zwischen BfS, den Grenzwerterfindern der ICNIRP und der WHO mit ihrem Fact Sheet 296 und dessen BehandlungsvorschlĂ€gen. Strahlung nicht verringern, nicht einmal da, wo es teilweise noch möglich ist, nĂ€mlich im persönlichen Umfeld.

Warum also der Rat von Frau Dr. Ziegelberger und dem BfS, die Strahlung möglichst gering zu halten? Ist doch nicht alles so sicher, wie man den BĂŒrgern stets versichert? Ist es doch nicht so weit her mit "man weiß bis heute ..." oder "das Nichts kann man nicht beweisen" oder gar "ĂŒber Kinder weiß man wenig"?

Wer unter dieser Technik leidet, sieht einiges auf die Bevölkerung zukommen. Meiner Meinung nach lÀsst man dem allen freien Lauf.

Die Tipps von Frau Dr. Ziegelberger dĂŒrften aber fĂŒr Babys und Kleinkinder in bestens mit Funk ausgestatteten Wohnungen und allseits telefonierenden und wischenden Eltern wenig bringen.

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