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Handys und Co fördern Altersdiabetes bei Kindern

Info ⌂, Donnerstag, 23. März 2017, 12:03 (vor 61 Tagen)

TĂ€glich drei Stunden vor dem Bildschirm begĂŒnstigen Typ-2-Diabetes

London/Berlin
(pte001/15.03.2017/) Verbringt ein Kind pro Tag mehr als drei Stunden vor einem Display, wie etwa am FernsehgerÀt oder Tablet, erhöht sich das Risiko, bereits in der Jugend an Typ-2-Diabetes zu erkranken, drastisch. Das hat eine aktuelle Studie von Ofcom http://ofcom.org.uk und der St George's, University of London http://sgul.ac.uk gezeigt.

Altersdiabetes im Kinderzimmer

"Durch den immer mehr zunehmenden Bewegungsmangel und die allgemeine Über- und FehlernĂ€hrung, entwickeln Kinder eine Altersdiabetes. Der Typ-2-Diabetes-Mellitus wurde in der Vergangenheit als Altersdiabetes bezeichnet, da praktisch nur Menschen oberhalb der 50 bis 60 Jahre davon betroffen waren", erklĂ€rt der ernĂ€hrungsmedizinische Wissenschaftler und Buchautor Sven-David MĂŒller http://svendavidmueller.de im GesprĂ€ch mit pressetext.

Die Studie aus Großbritannien hebt deutlich hervor, wie gefĂ€hrlich die lĂ€ngere Nutzung von Tablets, Smartphones, Computern und FernsehgerĂ€ten fĂŒr Kleinkinder ist. Die Forscher haben fĂŒr die Erhebung der Daten zahlreiche Haushalte mit Kindern unter die Lupe genommen. Jene Kinder, die sich mehr als drei Stunden pro Tag mit GerĂ€ten wie Tablets und Videospielkonsolen beschĂ€ftigten, zeigen alarmierende Anzeichen, in absehbarer Zeit an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

PrĂ€ventive Maßnahmen wichtig

Jungen und MĂ€dchen sind gleichermaßen von den Auswirkungen betroffen. Den Experten nach steigen Typ-2-Diabetes-FĂ€lle bei Kindern derzeit alarmierend an. Es mĂŒsse entschieden dagegen angekĂ€mpft werden. Das funktioniere vor allem, indem die Zeit, die Kinder mit Mobil- und anderen GerĂ€ten verbringen dĂŒrfen, drastisch reduziert werde. Kinder, die in der Studie weniger als eine Stunde am Tag vor Bildschirmen saßen, schnitten nicht umsonst besser ab.

"Der wichtigste Rat an die Eltern ist, selbst auf Handy und Co zu verzichten und ein aktives Leben vorzuleben, denn was HĂ€nschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Eltern, die bewusst auf Displays verzichten, wenn ihre Kinder dabei sind, und ein sportlich aktives Leben vorleben, haben weniger Probleme als Couch Potatoes, die selbst vom Smartphone, Tablet oder dem Netbook nicht wegzubekommen sind", so MĂŒller abschließend.

Bei Nachfragen

Ansprechpartner:
Sabrina Manzey
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: manzey@pressetext.com
Website:
www.pressetext.com

Tags:
Handy, Typ-2-Diabetes, Diabetes, Bildschirm, Tablet, Jugend, Studie, Smartphon, Kinder, Computer, Eltern

Wie gefÀhrlich ist Handystrahlung?

Info ⌂, Freitag, 12. Mai 2017, 11:29 (vor 11 Tagen) @ Info

www.apotheken-umschau.de

Handys sind unglaublich praktisch und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber die GerÀte geben auch Strahlung ab. Kann sie uns krank machen?

von Gerlinde Gukelberger-Felix, aktualisiert am 11.05.2017

Die Frage, ob Mobilfunkstrahlung langfristig das Krebsrisiko erhöht oder harmlos ist, beschÀftigt viele Nutzer und hÀlt auch Experten seit Jahren auf Trab. Wissenschaftlich ist die Frage bislang nicht geklÀrt. Es gab in der Vergangenheit Studien, die eine Risikoerhöhung zeigten und Studien, die keine feststellten. Die internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO, die IARC, ist 2011 nach einer zusammenfassenden Bewertung der bis dahin vorliegenden Studien zu dem Schluss gekommen, dass Hochfrequenzstrahlung "möglicherweise krebserregend" ist.

Unterschiedliche Bewertungen der Studienlage

"Grund fĂŒr diese Einstufung waren hauptsĂ€chlich Bevölkerungsstudien, die zum Teil auf ein erhöhtes Risiko fĂŒr die bösartige Hirntumorart Gliom und den gutartigen Hirntumor Akustikusneurinom bei intensiver Mobilfunktelefon- oder Handynutzung hingedeutet hatten", sagt die Biologin Dr. Sarah Drießen vom Forschungszentrum fĂŒr elektromagnetische UmweltvertrĂ€glichkeit an der RWTH Aachen.

Die Hinweise auf eine Risikoerhöhung aus den epidemiologischen Studien und auch aus tierexperimentellen Studien wurden laut Sarah Drießen von der IARC aber nur als begrenzt bewertet. Laborexperimente lieferten nur schwache Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und dem Entstehen von Krebserkrankungen. "Das Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz stellte fest, dass es aufgrund der Ergebnisse epidemiologischer Studien zur Handy-Nutzung bei Erwachsenen nach derzeitigem Stand kein erhöhtes Krebsrisiko gibt. Die Bewertung weicht somit von der Einstufung der IARC ab", sagt Drießen.
Mehr:
http://www.apotheken-umschau.de/Krebs/Wie-gefaehrlich-ist-Handystrahlung-535337.html

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