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Kompetenzinitiative e.V - Newsletter April 2017

Info ⌂, Samstag, 15. April 2017, 10:38 (vor 38 Tagen)

REYKJAVIK-APPELL 2017

Schutz fĂĽr Bildungseinrichtungen und Schulen gefordert

In den letzten Jahren nehmen angesichts zunehmender Strahlenbelastung die Appelle aus der internationalen Forschung, Wissenschaft und Ärzteschaft zu. Beispielhaft dafür: Internationaler Ärzte-Appell 2012, l'Appel de Paris 2014, Internationaler Wissenschaftler-Appell 2015. Jetzt setzt sich eine Konferenz in Reykjavik für den Schutz von Bildungseinrichtungen und Schulen ein. Die Veranstaltung am 24. Februar 2017 wurde getragen von "Parents organization of preschool children". Zu den internationalen Referenten gehörten u.a. Lennart Hardell und Dariusz Leszczynski.

Die Konferenz trat vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsanstrengungen für den Einsatz kabelloser, d.h. WLAN-freier Technik in Bildungseinrichtungen und Schulen ein. Angesichts der evidenten Gesundheitsrisiken für Kinder und Jugendliche fordert die Konferenz "die Schulbehörden in allen Ländern dazu auf, sich über die potenziellen Risiken hochfrequenter Strahlung für heranwachsende und sich entwickelnde Kinder zu informieren. Die Verwendung verkabelter Techniken ist eine sicherere Lösung im Gegensatz zur risikoreichen Exposition gegenüber Strahlung durch kabellose Geräte" ... >>>

MOBILFUNK-POLITIK

WHO in der Kritik

Die Einschätzungen der World Health Organization (WHO) zur Frage der Auswirkungen der Strahlenbelastung stehen seit vielen Jahren in der internationalen Kritik. Franz Adlkofer, Koordinator der europäischen REFLEX-Studie: "Ob Versagen oder Absicht, die Umwelt- und Gesundheitskriterien der WHO werden offensichtlich erst veröffentlicht, wenn sie nicht mehr benötigt werden." Dariusz Leszczynski zeigt in einem grundsätzlichen Beitrag die Interessenskonflikte der WHO auf.

(Aus dem Bericht:)

Das EMF-Projekt der WHO besitzt von sich aus keinerlei Expertise, um die biologischen und gesundheitlichen Wirkungen von RF-EMF zu bewerten. Bei allem, was das EMF-Projekt tut, spielt die ICNIRP die dominierende Rolle ... Die ICNIRP ist wie ein "privater Klub" organisiert ... >>>

MEDIZIN
ALS durch EMF-Belastungen am Arbeitsplatz getriggert?

Das Deutsche Ärzteblatt, 6. April 2017, berichtet über eine neue niederländische Studie zur Gesundheit am Arbeitsplatz.

(Aus dem Bericht:)

Eine Belastung mit extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern am Arbeitsplatz könnte das Risiko erhöhen, an einer amyotrophen Lateralsklerose (ALS) zu erkranken. Das berichten Wissenschaftler der Division of Environmental Epidemiology, Institute for Risk Assessment Sciences der Universität Utrecht im Journal of Occupational & Environmental Medicine ... ALS ist eine neurodegenerative Erkrankung, der ein progressiver Verlust der motorischen Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark zugrunde liegt ... Insbesondere unter den Männern stellten die Forscher fest, dass die Belastung mit extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern zu einem erhöhten Risiko für die Entstehung von ALS führt ... >>>

ELEKTROHYPERSENSIBILITĂ„T
"Barrierefreiheit fĂĽr Elektrohypersensible"

In der Zeitschrift Die Wurzel 1/2017 berichtet Frank Berner, Vorstand Elektrosensible München, über die Lebenswirklichkeit und Herausforderungen von EHS-Betroffenen heute. Angesichts permanent steigender Strahlenbelastung eine äußerst schwierige, inhumane Situation, die gesellschaftliche Veränderungen notwendig mache.

(Aus dem Beitrag:)

Elektrohypersensible Menschen sind neben einer zumeist grundsätzlich erkennbaren Sensitivität durch das Leben in der heutigen Umwelt krank geworden ... Insgesamt sind elektrohypersensible Menschen mit ihrem Schicksal in der Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar ... Die meisten ertragen daher ihr Schicksal seit vielen Jahren - isoliert, resigniert ... Unbelastete Zonen zum Leben, zur Erholung und zur Entgiftung sind dringend erforderlich ... >>>

Weitere Berichte >>HIER<<

Kompetenzinitiative e.V - Newsletter Mai 2017

Info ⌂, Samstag, 06. Mai 2017, 11:00 (vor 17 Tagen) @ Info
bearbeitet von Info, Samstag, 06. Mai 2017, 11:07

NEUER REPORT
Divergierende Risikobewertungen

Ein neuer Report der Schweizer Stiftung Risiko-Dialog (im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz, BfS) befasst sich mit Divergierenden Risikobewertungen im Mobilfunkbereich. Zum außergewöhnlichen Charakter des Berichts trägt unter anderem bei, dass nicht-staatliche Expertisen Eingang finden. Berücksichtigt wurden laut Bericht internationale und nationale Organisationen mit "relevantem Einfluss auf die Diskussion und politische Debatte" mit dem Ziel, einer breiten Öffentlichkeit transparenten Überblick über die derzeit unterschiedlichen Risiko-Einschätzungen zu geben.

(Aus dem Bericht:)

Für das Projektziel "vergleichende Analyse und Darstellung von Risikobewertungen und Erklärung unterschiedlicher Einschätzungen" wurden über 50 Organisationen ... identifiziert ... Basierend auf dem ... Auswahlmechanismus wurde entschieden ... die Risikobewertungen der folgenden Organisationen genauer zu analysieren: BfS, BioInitiative, BUND, diagnose:funk, DKFZ, Ecolog, IARC, ICNIRP, IZMF, Kompetenzinitiative, LUBW, LfU, SCENIHR, SSK, WHO ... >>>

ITALIEN
Tumor durch Handystrahlung als Berufskrankheit anerkannt

Medien berichteten über ein aktuelles Urteil des italienischen Arbeitsgerichtes Ivrea, in dem einem durch Handy-Strahlung Geschädigten eine monatliche Rente von 500 Euro von der Unfallversicherung zugesprochen wurde.

(Ausgewählte Berichte:)

Welt / N24, 21. April 2017: Ein Gericht in Italien hat einen Gehirntumor als Folge häufigen beruflichen Handytelefonierens eines inzwischen 57 Jahre alten Klägers anerkannt ... >>>

Neue Zürcher Zeitung, 21. April 2017: "Weltweit hat erstmals ein Gericht die unsachgemässe Verwendung eines Handys als Ursache für einen Gehirntumor anerkannt", erklärten die Anwälte des Klägers ... >>>

Peter Hensinger, diagnose:funk: Analyse ĂĽber die wissenschaftlichen HintergrĂĽnde ... Der Gutachter, Prof. Paolo Crosignani, betonte, dass beim Mobilfunk ... das Vorsorgeprinzip angewandt werden muss ... >>>

RESEARCH
About Glioma Risk

Lennart Hardell informs in his blog, April 26, 2017 about evaluation of mobile phone and cordless phone use and glioma risk.

Excerpt:)

In a recent article ... we evaluated use of wireless phones ... and glioma risk ... We used the Sir Austin Bradford Hill nine viewpoints on association or causation published in 1965 at the height of the debate on smoking and lung cancer risk ... Our conclusion was all nine viewpoints by Bradford Hill are fulfilled and that glioma risk is caused by radiofrequency (RF) radiation ... >>>

MOBILFUNK-POLITIK
"Das WLAN-Experiment"

Die deutsche Mobilfunk-Politik setzt nahezu alternativlos auf umfassende WLANisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Franz Adlkofer und Lebrecht von Klitzing in einem grundsätzlichen Beitrag in Rubikon, 1. Mai 2017: "Ein globaler Feldversuch auf Kosten von Mensch und Natur".

(Aus dem Beitrag:)

Die Lobbyisten der Mobilfunkindustrie haben ... gründliche Arbeit geleistet ... Sie haben dafür gesorgt, dass es für die große Politik in Deutschland gesundheitliche Risiken der Hochfrequenzstrahlung gar nicht gibt. Dass allein in Deutschland mehr als eine Million elektrosensible Menschen leben, die in ihrem Wohlbefinden und in ihrer Gesundheit zum Teil schwer beeinträchtigt sind, und dass diese Minderheit insbesondere seit Einführung von WLAN immer größer wird, wird schlichtweg ignoriert ... >>>

STIFTUNG PANDORA
Spendenaufruf 2017

Die Stiftung für unabhängige Forschung Pandora bittet angesichts einer erneut nötigen juristischen Auseinandersetzung für die ehemalige Technische Assistentin der Wiener REFLEX-Studie, Elisabeth Kratochvil, um Unterstützung. Franz Adlkofer, Vorstand der Stiftung, misst der bevorstehenden Auseinandersetzung grundsätzliche Bedeutung zu.
... >>>


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