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Schulunterricht "up to date".

Eva Weber, Freitag, 21. Juli 2017, 11:57 (vor 95 Tagen)

Das ist die Zukunft fĂŒr alle Schulen.

Hier die Sendung QUER / Bayerisches Fernsehen vom 20. 7. 2017.
Ab ungefÀhr 34. Minute die Verwendung von Tablets in Schulen.
Nicht mehr zu steigernder Irrsinn, politisch verordnet, zeigt sich offen im Musikunterricht.


http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/quer112.html


Meinung:
In meinen Augen grenzt eine derartige Ausbildung von Kindern, angeblich das höchste Gut,
an Misshandlung.

Ohne RĂŒcksicht auf die Entwicklung der Kinder, ebenso ohne RĂŒcksicht auf Auswirkung elektromagnetischer Felder auf Gesundheit und Wohlbefinden - ĂŒber Kinder weiß man wenig - werden hier, wie nahezu ĂŒberall, reine Wirtschaftsinteressen verfolgt. Die Große Koalition beschloss schon vor Jahren KITA-Kindern Tablets und Smartphones zu geben. Vertreter, wie der gezeigte Musiklehrer, sind hier die gewĂŒnschten Werkzeuge. Jedes Kind kann einem leid tun, das in dieses Narrenhaus hinein geboren wird.

Mobilfunk macht nichts, sie sei Physikerin, so in etwa schon vor Jahren unsere Bundeskanzlerin. Auch die ionisierende Strahlung machte ja lange Zeit nichts aus, siehe Asse und VerlĂ€ngerung der AKW-Laufzeiten. Auf einmal, sozusagen ĂŒber Nacht, die 180 Grad Wende. Da bleibt einem lediglich noch zu sagen: "Na so was!"

Wie schön wÀre es, wenn auch in Bezug auf nicht ionisierende Strahlung, den ausufernden Mobilfunk, einmal etwas mehr Vorsicht und Einsicht kÀme.

Schulunterricht "up to date".

Hesse, Samstag, 22. Juli 2017, 15:24 (vor 94 Tagen) @ Eva Weber

Das ist die Zukunft fĂŒr alle Schulen.

Hier die Sendung QUER / Bayerisches Fernsehen vom 20. 7. 2017.
Ab ungefÀhr 34. Minute die Verwendung von Tablets in Schulen.
Nicht mehr zu steigernder Irrsinn, politisch verordnet, zeigt sich offen im Musikunterricht.


http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/quer112.html


Meinung:
In meinen Augen grenzt eine derartige Ausbildung von Kindern, angeblich das höchste Gut,
an Misshandlung.

Ohne RĂŒcksicht auf die Entwicklung der Kinder, ebenso ohne RĂŒcksicht auf Auswirkung elektromagnetischer Felder auf Gesundheit und Wohlbefinden - ĂŒber Kinder weiß man wenig - werden hier, wie nahezu ĂŒberall, reine Wirtschaftsinteressen verfolgt. Die Große Koalition beschloss schon vor Jahren KITA-Kindern Tablets und Smartphones zu geben. Vertreter, wie der gezeigte Musiklehrer, sind hier die gewĂŒnschten Werkzeuge. Jedes Kind kann einem leid tun, das in dieses Narrenhaus hinein geboren wird.

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Anmerkung:

"Nicht mehr zu steigernder Irrsinn, politisch verordnet, zeigt sich offen im Musikunterricht."
(Zitat E.W.)

Sportlich gesehen ist diese „pĂ€dagogische Superleistung“ als extremes Fehlverhalten
zu bewerten, meiner Ansicht nach, hat der Musiklehrer zumindest die Rote Karte verdient!
Inwieweit dem PĂ€dagogen generell die Verantwortung gegenĂŒber Kindern entzogen
werden sollte, mögen andere Betroffene bzw. Experten entscheiden.
Der Bericht bezĂŒglich digitaler schulischer Ausbildung zeigt jedenfalls eine „gefĂ€hrliche digitale Entgleisung“ auf, welche die Elternschaft nicht widerspruchslos hinnehmen sollte.

Bedauerlicherweise wurde im Bericht das Strahlen-GefÀhrdungspotential in keinster
Weise angesprochen, obwohl hierzu genĂŒgend Studien warnende Hinweise geben.

Daß allerdings bei einer ausufernden Nutzung von Tablets & Co. Kinder/Jugendliche
in ihrer geistigen Entwicklung Störungen ausgesetzt sein können, sollte Anlaß genug
dafĂŒr sein, den Einsatz solcher GerĂ€te kritisch zu ĂŒberdenken.

"Bis zu 10,3 Stunden pro Tag mit Handy, Tablet und Co"

Info ⌂, Mittwoch, 23. August 2017, 15:41 (vor 62 Tagen) @ Eva Weber


www.heise.de/tp

Zehn- bis VierzehnjÀhrige: "Bis zu 10,3 Stunden pro Tag mit Handy, Tablet und Co"

22. August 2017 – Thomas Pany

Mediennutzung des Nachwuchses: MĂŒssen sich Eltern Sorgen machen?

Der Zeitaufwand ist selbst fĂŒr einen "AbgebrĂŒhten" erstaunlich: "Nahm man alle Medien in Betracht, benutzten die Heranwachsenden die GerĂ€te pro Tag im Durchschnitt 10,3 Stunden lang (Mehrfachnennungen), samstags und sonntags waren es zwölf Stunden." Die Feststellung stammt von einer Studie, die Anfang August der allgemeinen Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Mit "abgebrĂŒht" - sehr wahrscheinlich eine FehleinschĂ€tzung -, ist gemeint, dass der Autor tausendundeine Elterngeschichte ĂŒber die Mediennutzung ihrer Kinder gehört hat, immer wieder fasziniert davon, welche Welten sich da auftun, und er aus eigener Erfahrung glaubt, alle Tricks zu kennen, womit sich seine Kinder Extrazeiten verschaffen.

Von zehn Stunden Mediennutzung tĂ€glich hat er nur in AusnahmefĂ€llen gehört, da hatten die Eltern aber schon lĂ€ngst besorgte Gesichter und zum Telefon gegriffen, um sich therapeutischen Rat zu holen. Die Studie spricht von "Durchschnittswerten". Zeit fĂŒr ein Update des GegenwartsverstĂ€ndnisses?

"Mediennutzung, sportliche AktivitÀten und motorische Fitness"

Die genannte Studie, erschienen in der Juliausgabe in der Wiener klinischen Wochenschrift, trÀgt den Titel "Mediennutzung, sportliche AktivitÀten und motorische Fitness in der Kindheit und Adoleszenz" (das Abstract ist hier zu finden, die vollstÀndige Studie unterliegt einer Bezahlschranke).

Mit dem Titel wird der nÀchste wunde Punkt der elterlichen Sorgengemeinschaft angesprochen: Dass die verstÀrkte Mediennutzung nicht nur die KonzentrationsfÀhigkeit oder die Konzentrationsausdauer der Kinder beeintrÀchtigen könnte, sondern auch ihre körperliche Entwicklung anders als die Generationen zuvor einschrÀnkt, die im friedlichen Mitteleuropa aufgewachsen sind

Doch liefern Aussagen der Studienautoren ein Entwarnungssignal: "Man muss kritisch sagen, dass Medienkonsum die sportlichen AktivitÀten und noch weniger die motorischen FÀhigkeiten per se beeinflusst. Es handelt sich eher um einen 'Zeit-Killer' und ist damit Teil des komplexen Freizeitverhaltens der Jugendlichen", werden die Wissenschaftler von der Uni Mainz zitiert, wo eine Zusammenfassung der Studienergebnisse veröffentlicht wurde.

Andere Medien stellen die Zeit-Konkurrenz, die von den Studienverfassern angesprochen wird, deutlicher heraus: "Mehr Handy als Sport", "der Medienkonsum bestimmt sportliche AktivitĂ€ten" (ebd.), "lieber Smartphone als Fußball" bzw. Laptops und Smartphones statt Fußball und Radfahren.

Die Konkurrenz unter den Medien

Daneben lĂ€uft noch die Konkurrenz unter den Medien. Untersucht wurde das Freizeitverhalten von 391 Kindern und Jugendlichen aus 16 Tiroler Schulklassen (Neue Mittelschule und Gymnasium) im Alter zwischen zehn und 14 Jahren. Laut Studie hatte jeder der Heranwachsenden 5,6 folgender Medien bzw. GerĂ€te zur VerfĂŒgung: "Fernsehen, Mobiltelefon, Smartphone, Tablet, PC/Laptop, stationĂ€re und portable Spielkonsolen, CD-Spieler, MP3-Player und Radio".
Mehr:
https://www.heise.de/tp/features/Zehn-bis-Vierzehnjaehrige-Bis-zu-10-3-Stunden-pro-Tag-...
Kommentare:
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zehn-bis-Vierzehnjaehrige-Bis-zu-10-3-S...

"Bis zu 10,3 Stunden pro Tag mit Handy, Tablet und Co"

Eva Weber, Donnerstag, 24. August 2017, 09:39 (vor 61 Tagen) @ Info

Mit dem Titel wird der nÀchste wunde Punkt der elterlichen Sorgengemeinschaft angesprochen: Dass die verstÀrkte Mediennutzung nicht nur die KonzentrationsfÀhigkeit oder die Konzentrationsausdauer der Kinder beeintrÀchtigen könnte, sondern auch ihre körperliche Entwicklung anders als die Generationen zuvor einschrÀnkt, die im friedlichen Mitteleuropa aufgewachsen sind

Hier wĂ€re schon zu fragen, warum die Politik grenzenlos diese Technik auch schon fĂŒr KITA-Kinder fördert, wĂ€hrend dann die Eltern mit ihrer Sorge alleine dastehen?


Doch liefern Aussagen der Studienautoren ein Entwarnungssignal: "Man muss kritisch sagen, dass Medienkonsum die sportlichen AktivitÀten und noch weniger die motorischen FÀhigkeiten per se beeinflusst. Es handelt sich eher um einen 'Zeit-Killer' und ist damit Teil des komplexen Freizeitverhaltens der Jugendlichen", werden die Wissenschaftler von der Uni Mainz zitiert, wo eine Zusammenfassung der Studienergebnisse veröffentlicht wurde.

Demnach zu schließen, was ich bis jetzt von der Uni Mainz zu etwaigen BeeintrĂ€chtigungen durch Mobilfunktechnik gehört habe, wird es noch lange Zeit dauern, bis man dort, die in meinen Augen fest zementierte Meinung, Mobilfunk hat wie auch immer gesehen keine nachteiligen Auswirkungen, ein wenig lockert.

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