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Frust ohne Handy: Darum geht es Ihnen schlecht

Hesse, Samstag, 02. September 2017, 19:11 (vor 102 Tagen)

Quelle:
Computerbild
22.08.2017

Frust ohne Handy: Darum geht es Ihnen schlecht

Auszug:

„…Liegt Ihr Smartphone neben Ihnen, während Sie diese Zeilen lesen? Damit sind Sie nicht allein. Viele Menschen können nicht mehr von ihrem Mobiltelefon lassen. Forscher stellten nun den Grund fest: Das Handy ist Teil unserer Identität.[…]“

…Ohne Smartphone durch die Welt zu stiefeln, kommt für die meisten längst nicht mehr in Frage. Wir nehmen es mit ins Bett und sogar auf die Toilette. Ist der Akku einmal leer, bekommen viele eine richtiggehende Krise. Unter dem Hashtag #digitaldetox versuchen Nutzer immer wieder, für eine bestimmte Zeit von ihrem Handy zu lassen, doch der Erfolg bleibt häufig aus. Kaum ist das Handy zur Seite gelegt, kribbeln die Finger.[…]

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Frust ohne Handy: Darum geht es Ihnen schlecht

Eva Weber, Sonntag, 03. September 2017, 10:30 (vor 101 Tagen) @ Hesse

Quelle:
Computerbild
22.08.2017

"Ohne Smartphone durch die Welt zu stiefeln, kommt für die meisten längst nicht mehr in Frage. Wir nehmen es mit ins Bett und sogar auf die Toilette. Ist der Akku einmal leer, bekommen viele eine richtiggehende Krise. Unter dem Hashtag #digitaldetox versuchen Nutzer immer wieder, für eine bestimmte Zeit von ihrem Handy zu lassen, doch der Erfolg bleibt häufig aus. Kaum ist das Handy zur Seite gelegt, kribbeln die Finger."

2003 legte ich mir auch ein Handy zu. Ich fand, dass es zeitgemäß ist, aber ich verwendete es kaum, da ich lieber an meinem Telefon saß (uralt und schnurgebunden). Nebenbei, das wird ja nun auch abgeschafft, sodass man bei Stromausfall nicht einmal noch die Feuerwehr rufen kann. Ich benutzte mein Handy selten und kurz, da ich auch die Sprachqualität gegenüber meinem alten Telefon als sehr minderwertig empfand. Einmal telefonierte ich etwas länger, ich war sogar draußen auf meiner Terrasse. Im Anschluss daran schmerzte mich das linke Ohr und die linke Kopfseite. Also, dieses praktische Ding kannst du nur kurz benutzen und nicht so häufig, dachte ich mir. Nun ja, als UMTS auf "meinen" Mobilfunkmast kam, wovon ich wochenlang keine Ahnung hatte, war es aus mit dem schönen Ruhestand in Haus und Garten. Aus mit schönen Reisen, aus mit unbeschwerter Nutzung von Verkehrsmitteln, aus mit Veranstaltungen usw., denn Mobilfunkstrahlung ist fast allgegenwärtig. Ich bin also elektrosensibel geworden! Diesen Begriff mag ich gar nicht, da er mir irreführend erscheint. Jedenfalls wünsche ich es niemandem!

Ich bewundere die Leute, die dieses Ding ständig benutzen können und vor allen Dingen bewundere ich, dass es als mittlerweile vorwiegende Unterhaltung genügt. Es genügen 500 Freunde, wovon man keinen kennt, ständig Fotos in alle Welt zu verschicken, was von einem bayerischen Politiker sehr befürwortet wurde, als er WLAN auf der Bayerischen Seenflotte sozusagen einweihte, weil dann noch mehr Urlaubreisende nach Bayern kämen. Also auch keine Schifferlfahrt mehr möglich für Elektrosensible. Zur Sucht ist es längst geworden und darauf wird m.E. von Politik und entsprechender Wirtschaft auch gebaut. Stets neue Apps, stets neue Möglichkeiten (Smart Home usw). Erstes Gebot scheint tatsächlich zu sein, die Bevölkerung abhängig zu machen. Immenser Ausbau der Infrastruktur lässt keinen anderen Schluss zu. Die Sucht scheint lukrativ zu sein in vieler Hinsicht. Vermieden werden muss unbedingt, von Auswirkungen von Strahlung zu sprechen.

Um die selbst unsinnigsten Dinge zu ermöglichen, muss die Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut werden. Zunehmende Sucht wird zwar angesprochen, jedoch alles getan, um diese weiter zu fördern. Immer mehr verbreitete Schlafstörungen, Kopfschmerz und anderes, werden beiseite geschoben. Sie sind übrigens auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Pharmaindustrie. Von jedem Medikament werden auch noch 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig. Auch das ist ein hervorragendes Geschäft. Menschen in völlige Abhängigkeit zu bringen - wie nützlich kann das sein?

Das Geschäft geht so weit, dass die GroKo sogar beschlossen hat, schon KITA-Kindern Smartphones und Tablets zu geben. Das Geschäft geht so weit, Teddys und Puppen mit WLAN und Bluetooth auszustatten. Wer unter Funktechnik leidet, kann dies nur als verantwortungslos bezeichnen. Die armen Kinder - sie haben ein Leben in gepulster Funktechnik zu verbringen. Vorkommnisse und gesundheitliche Trends, die man heute schon als ungewöhnlich ansehen könnte, werden einfach beiseite geschoben. Wie stets betont, hat man keine Langzeiterfahrung. Es macht anscheinend nichts aus, um Erfahrung zu sammeln die Kleinsten zu benutzen.

Das ist alles völlig unverständlich und hat in meinen Augen mit Grundrechten nichts mehr zu tun.

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