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Wissens-Lücken über gesundh. Auswirk. bei MF-Expos.

admin @, Montag, 23. Oktober 2017, 11:43 (vor 32 Tagen)

KURZBERICHT zu den bestehenden Wissens-Lücken über die gesundheitlichen Auswirkungen der HF-EMF-Expositionen


von Dariusz Leszczynski, PhD, DSc (Biochemie / Helsinki) (15. März 2017)
Adjunct Professor of Biochemistry at the University of Helsinki, Finland
Chief Editor of ‘Radiation and Health’, a specialty of the ‘Frontiers in Public Health’, Lausanne, Switzerland

Hinweis: Dies ist keine umfassende Überprüfung der Wissenslücken
aber
es ist die Präsentation von wenigen ausgewählten Themen,
die auf der Grundlage der bisherigen Forschung als wichtig zu betrachten sind

*** Übersetzung aus dem Englischen; in Zweifelsfällen siehe engl. Original in: ***

https://betweenrockandhardplace.files.wordpress.com/2017/03/brief-report-on-gaps-in-the...

EINFÜHRUNG

Bei der Bewertung von Gesundheitsrisiken durch Agenzien ist die allgemeine Vorstellung, dass in einer idealen Situation die drei Beweis-Linien, die aus den epidemiologischen / menschlichen Freiwilligenstudien, aus den Tierstudien und aus in vitro Studien des mechanistischen Labors stammen, in dieselbe Richtung zeigen. Dies ist jedoch oft nicht der Fall. Die Gründe dafür könnten vielfältig sein, aber zwei von ihnen sind von größter Bedeutung:
• die Schwierigkeiten, verschiedene Forschungsstudien zu vergleichen und zu validieren, die durch unvergleichliche biologische Modelle und Forschungsmethoden verursacht werden,
• die unzureichende Forschung in bestimmten Bereichen.

Die Unzulänglichkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse in bestimmten Forschungsgebieten, die so genannten Wissenslücken, erschweren es, die biologischen Wirkungen in Bezug auf ihre Konsequenzen - die gesundheitlichen Auswirkungen - zu definieren.

Bei der Erforschung der biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen des EMB (ELF-EMF und HF-EMF) sind die bisher gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse oft widersprüchlich, wobei Studien mit unterschiedlichen, oft entgegengesetzten Richtungen aufeinander abzustimmen sind. In hohem Maße liegt die Verantwortung für diese Situation bei den Forschungsförderern und den Wissenschaftlern selbst.

Die Forschung in der bioelektromagnetischen Arena, eine relativ kleine Arena der Forschung im Allgemeinen, ist zufällig und es fehlte ihr über mehrere Jahrzehnte eine klare Richtung. Eine Forschungsförderung wurde zwar bereitgestellt, aber ohne klare Richtung, was für die Entscheidungsfindung über gesundheitliche Auswirkungen bzw. die Gesundheitsgefährdung erforderlich ist. Finanzierungsorganisationen, ob privat oder Steuerzahler, und Entscheidungsorganisationen haben keine klare Richtungen für die Forschung vorgelegt, sondern glaubten, dass im Laufe der Zeit die gesammelte Wissenschaft die Datenbank für die Entscheidungsfindung erstellt haben wird.

Dies gilt für die Versuche des WHO-EMF-Programms, die von Zeit zu Zeit eine Liste der Forschungsbedürfnisse verzeichneten. Ohne die "Überwachung", was in der Praxis in den Labors passieren wird, hatte die Veröffentlichung der Liste der Forschungsbedürfnisse allein nicht viel Einfluss. Dennoch machten Wissenschaftler was sie wollten, im Einklang mit der akademischen wissenschaftlichen Freiheit und hatten oft "bessere Vorschläge“ für benötigte Forschungsthemen.

Es wurde viel Geld für kleine Studien verwendet, die die Ergebnisse für die Risikobewertung der menschlichen Gesundheit völlig irrelevant machten. Studien, wie die vom US National Toxicology Programm ausgeführten, sind selten. Aber nur solche Studien waren und sind noch nötig. Studien, bei denen die Wirkungen nach strengen Regeln überprüft und zur Gewinnung von Ergebnissen erstellt werden, die direkt in den Gefahrenabschätzungen des menschlichen Gesundheitswesens anwendbar sind. Stattdessen wurden und werden Untersuchungen durchgeführt, die Bits und Wissensstücke produzieren, die oftmals unmöglich sind, z.B. „Zu kleine Probe untersucht“. Auch die großen Konsortien, die von der Europäischen Union finanziert werden, haben das gleiche Problem. Diese Konsortien wurden in der Forschungsplanungsphase nicht ausreichend "überwacht" und die Wissenschaftler trieben oft in Bereiche ab, die für Entscheidungsträger nicht nützlich sind.

Der Traum, durch diese zufällige Forschung eine ausreichend große und validierte Datenbank anzusammeln, blieb ein Traum. …..

Weiter:
http://www.elektrosmognews.de/news/20171020_KURZBERICHT.pdf

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