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Zerstört Digitalisierung 3,4 Millionen Stellen?

Hesse, Freitag, 02. Februar 2018, 17:50 (vor 21 Tagen)

Quelle:
FAZ
02.02.2018

Digitalisierung zerstört 3,4 Millionen Stellen

Die sonst so optimistische IT-Branche warnt: Jeder Zehnte wird bald arbeitslos sein. Außerdem seien die Koalitionsgespräche „seltsam entrückt“, urteilt der Verband Bitkom […]

Bislang ist die Digitalisierung für viele Menschen noch ein abstraktes Phänomen. Auch wenn in den Fabriken schon der ein oder andere Roboter mit anpackt: Das Gros der Unternehmen entlässt keine Mitarbeiter, sondern sucht vielmehr händeringend neue Leute. Die deutsche IT-Branche aber warnt, dass das nicht mehr lange so bleiben wird, sondern dass die Digitalisierung auch in Deutschland in großem Stil Arbeitsplätze vernichten wird.

…3,4 Millionen Stellen in den kommenden fünf Jahren sollen nach Angaben des Branchenverbands Bitkom hierzulande wegfallen, weil Roboter oder Algorithmen die Arbeit übernehmen. Angesichts von aktuell knapp 33 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entspräche das mehr als jeder zehnten Stelle. Jedes vierte Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern sieht sich durch die Digitalisierung gar in seiner Existenz bedroht. Dies geht aus einer Umfrage des Verbands unter 500 Unternehmen quer durch alle Branchen hervor. Die Ergebnisse lagen der F.A.Z. vorab vor.

…Der Bitkom verweist unter anderem darauf, dass es in der deutschen Kommunikationstechnik Mitte der neunziger Jahre noch 200.000 Stellen gab. Jetzt seien es nur noch 20.000. „Wir haben in nur fünfzehn Jahren 90 Prozent der Arbeitsplätze in diesem Bereich verloren – durch die Digitalisierung“, sagt Berg. Eine solche Entwicklung drohe als Nächstes Banken und Versicherungen, aber auch der Chemie- und Pharmabranche. Auf die nächsten zwanzig Jahre betrachtet, würde die Hälfte aller Berufsbilder wegfallen, schätzt der Verband. Die Arbeit eines Zahntechnikers übernähmen 3D-Drucker, die des Steuerberaters Algorithmen. Wie viele neue Arbeitsplätze an anderer Stelle entstehen, weil vernetzte Maschinen und Softwareprogramme entwickelt und beaufsichtigt werden müssen, lässt sich nach Angaben des Verbands noch nicht beziffern.[…]

Weiter…
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/digitalisierung-wird-jeden-zehnten-die...

Siehe hierzu auch:
FAZ
02.02.2018

Sind wirklich 3,4 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr?

Die Digitalisierung kostet Millionen Arbeitsplätze, warnt der Chef des IT-Verbands in der F.A.Z. Er erntet heftigen Widerspruch

Die Reaktionen kamen prompt. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, warnte, es sei „gefährlich, falsche Signale auszusenden“. Deutschland gehe die Arbeit nicht aus. „Das Gegenteil ist richtig. Der größte Engpass deutscher Unternehmen ist der Mangel an Fachkräften.“ Der Maschinenbauverband VDMA teilte mit, die Digitalisierung könne zum „Job-Motor für Deutschland“ werden. Zwar veränderten sich Tätigkeiten und Berufsbilder. In Summe würden aber mehr Stellen entstehen als verloren gehen.[…]

…Tatsächlich deutet so manche Untersuchung der jüngeren Zeit darauf hin, dass die Digitalisierung in Deutschland nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen wird.

…Diese Diskussion dürfte es wohl kaum gewesen sein, die der Bitkom mit seiner Studie auslösen wollte. Vielmehr stört es die Lobbyorganisation, dass sich die Politik anscheinend nur am Rande mit dem Zukunftsthema Digitalisierung beschäftigt. In den Koalitionsverhandlungen werde die Thematik nur lieblos gestreift, ist zu hören. Trotzdem dürften sich der Bitkom und sein Präsident Achim Berg mit der Umfrage keinen Gefallen getan haben. Beobachter glauben, in dem ohnehin von unterschiedlichsten Interessen geleiteten Verband sei nun „Feuer unterm Dach“.[…]

Weiter…
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/achim-berg-bitkom-bekommt-widerspruch-...

Zerstört Digitalisierung 3,4 Millionen Stellen?

Eva Weber, Freitag, 02. Februar 2018, 20:00 (vor 21 Tagen) @ Hesse
bearbeitet von Eva Weber, Freitag, 02. Februar 2018, 20:05

Quelle:
FAZ
02.02.2018

Digitalisierung zerstört 3,4 Millionen Stellen

Die sonst so optimistische IT-Branche warnt: Jeder Zehnte wird bald arbeitslos sein. Außerdem seien die Koalitionsgespräche „seltsam entrückt“, urteilt der Verband Bitkom […]

Bislang ist die Digitalisierung für viele Menschen noch ein abstraktes Phänomen. Auch wenn in den Fabriken schon der ein oder andere Roboter mit anpackt: Das Gros der Unternehmen entlässt keine Mitarbeiter, sondern sucht vielmehr händeringend neue Leute. Die deutsche IT-Branche aber warnt, dass das nicht mehr lange so bleiben wird, sondern dass die Digitalisierung auch in Deutschland in großem Stil Arbeitsplätze vernichten wird.

…Tatsächlich deutet so manche Untersuchung der jüngeren Zeit darauf hin, dass die Digitalisierung in Deutschland nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen wird.


Meinung:

Aber wahrscheinlich fĂĽhrt die Digitalisierung zu vielen kranken BĂĽrgern.
Und dann braucht man wieder Personal in der Telemedizin, die dann wiederum zunehmend automatisiert wird. Vielleicht wird es sogar Pflicht, ein elektronisches Armbändchen zu tragen, welches dann über Smartphone alle gesammelten Daten in ein Telemedizincenter überträgt. Dort wertet ein Teledoktor-Computer die Daten aus und schickt dem Bürger das Ergebnis auf sein Smartphone. Bei zunehmendem Fortschritt weist dann vielleicht sogar der digitale Teledoktor-Computer schnellstens eine Pharmafirma an, die dann dem Bürger per Drohne das vom Teledoktor-Computer verordnete Medikament vor die Haustüre wirft. Erlaubt sich der Bürger etwa, die Tabletten nicht zu schlucken, so erfährt das wiederum der Teledoktor, weil die Tabletten mit winzigen Sensoren gespickt sind, welche sofort Alarm schlagen.

Bei mehrmaligem VerstoĂź informiert der Teledoktor-Computer die Krankenkasse und der Beitrag steigt. Alles vollautomatisch!
Es sieht so aus, als führte die Digitalisierung tatsächlich für jedermann in so etwas wie den Himmel auf Erden!

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