h.e.s.e. project
International Network
Home · Kontakt

 EMF-Allgemeines-Informations/Diskussions-Forum

Debatte √ľber Armut und Ausschluss aus der Gesellschaft

Eva Weber, Dienstag, 27. März 2018, 14:07 (vor 29 Tagen)

Zur gestrigen Sendung "Hart aber fair" kann ich mich schlecht äußern, da ich weder in solcher Lage bin, noch Harz IV Empfänger kenne, wobei absolut möglich ist, dass es vielleicht jemand verschweigt.

Was mir jedoch immer wieder auffällt, ist, dass besonderer Wert darauf gelegt wird, dass Menschen finanziell so ausgestattet sein sollen, dass sie am öffentlichen Leben teilnehmen können. Genannt wurden dabei Kinobesuche oder auch mal in einer Gaststätte essen gehen usw.

https://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-hart-aber-fair-armutsd...


Was ist eigentlich mit elektrosensiblen Personen, die buchstäblich nirgends mehr hin können?

K√ľrzlich musste ich gezwungenerma√üen in die Stadt, wobei mich die √∂ffentlichen Verkehrsmittel schon fertig machten. Nachdem ich erledigt hatte, was ich unbedingt erledigen musste, kam ich an dem Restaurant vorbei, in dem ich vor dieser uns√§glichen Mobilfunkzeit des √∂fteren einkehrte. Ich hatte Hunger und ging also hinein, in der Hoffnung, dass es noch den guten Apfelstrudel mit Vanilleso√üe und Schlagrahm g√§be und ich mir dazu dann ein Achtel Rotwein genehmige. Es war nicht sehr besetzt und ich musste mich nirgends dazusetzen, da ein ganzer Sechsertisch frei war. Es dauerte nicht lange dann kamen zwei Ehepaare und setzen sich dazu. Bereits nach ca. 10 Minuten begannen die Beschwerden im Kopf und die rechte Gesichtsh√§lfte wurde wie taub, Druck im Kopf, Stiche im rechten Ohr, Druck von innen auf Augen, Nase und Gaumen. Bald wird mir wohl auch komisch im Magen werden und vorbei ist es mit dem Apfelstrudelgenuss.

Die Dame neben mir hatte wohl ein eingeschaltetes Smartphone vielleicht auch der Mann, der neben ihr an der Schmalseite des Tisches sa√ü. Was mache ich? Eben kam mein Apfelstrudel. Ich nahm mir also ein Herz und sprach die Dame rechts von mir freundlich an und fragte, ob sie wohl ein eingeschaltetes Smartphone bei sich habe und bat, ob sie es bitte ausschalten k√∂nnte, ich sp√ľre das so. "Wieso denn, ich k√∂nnte doch einen Anruf bekommen?" Nun der Mann an der Schmalseite: "Alles strahlt, sicher haben sie auch einen Fernseher, jede Mauer strahlt!" "Und erst die Fliesen, die strahlen alle", entgegnete der mir gegen√ľber sitzende Herr. Ich erwiderte noch freundlich, dass es bei Fliesen Radioaktivit√§t sein kann, haupts√§chlich aber Radon und dass bereits darauf geachtet wird. "Ja, was sie nicht alles wissen, und er tippte sich an die Stirn!" Daraufhin meinte ich, er k√∂nne ja mal versuchen, mit seinem Handy per Fliese zu telefonieren.

Gerade kam die Bedienung vorbei und ich bat sie, meinen Apfelkuchen und das Gl√§schen Wein an einen anderen Tisch zu tragen. Dort begr√ľ√üte ich die G√§ste, fragte, ob ich mich dazu setzen darf, a√ü schnell und fuhr nach Hause.

Die Mobilfunkindustrie wird, meiner Meinung nach, allen Strahlensch√ľtzern, deren Wissenschaftlern, Umweltmedizinern, √Ąrzten sowie Politikern und sonstigen "so wissenden" Personen danken, dass sie von EMF betroffenen B√ľrgern, den ihnen geziemenden Platz in der Gesellschaft zugewiesen haben. Phobiker und "sonstig" Kranke, freigegeben zu ungest√∂rter Diskriminierung, gewissenhaft nach WHO Fact Sheet 296 vom Dec. 2005.

Ausgeschlossen vom normalen Leben! Die sollen doch bleiben wo sie wollen. Wir k√∂nnen diese Menschen nicht brauchen. Wo k√§men wir da hin. Jedes Jahr sorgen wir f√ľr immer noch mehr Strahlung - und zwar √ľberall. "Nicht die Strahlung verringern, weder am Arbeitsplatz noch im pers√∂nlichen Umfeld!" Das ist die Anweisung der WHO in Fact Sheet 296! Passt doch wunderbar!

Jedes Kind tut mir leid, das in diese Unvernunft, in dieses verstrahlte Narrenhaus hinein geboren wird.

powered by my little forum