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Digitale Farm - Landwirtschaft 3.5: Pro und Contra

Agrarinformatiker ‚Ćā, Deutschland, Mittwoch, 27. Mai 2015, 13:11 (vor 912 Tagen)

Quelle:
www.heise.de/newsticker

Die heutigen Anforderungen an einen Bauernhof lie√üen sich nur mit der Digitalisierung bewerkstelligen, meint Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Auf dem vernetzten Acker d√ľrfe es aber nicht zu Monopolen wie Google kommen.

Ackerbau und Viehzucht sollten st√§rker digitalisiert werden, meint Christian Schmidt, Minister f√ľr Landwirtschaft und Ern√§hrung. "Wir verlangen viel von der Landwirtschaft", erkl√§rte der CSU-Vize am Dienstag auf dem "UdL Digital Talk" von Telefonica in Berlin. Diese m√ľsse "Bio" sein, den Tieren habe es gut zu gehen und die Erzeugnisse sollten mit m√∂glichst wenig Energiebedarf hergestellt werden. Zudem werde die Landwirtschaft von voraussichtlich neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 nicht ern√§hren k√∂nnen, wenn sie nicht effizienter werde. Das k√∂nne nur mit einer gut vernetzten Struktur erreicht werden.

Was saufen und fressen die Tiere?

Die Landwirtschaft k√∂nne pr√§ziser und "smart" gemacht, Ressourcen schonender verwendet und erzeugt werden. Dies fange an beim Messen: "Was saufen, fressen die Tiere?" Viele Ideen f√ľr den vernetzten Bauernhof entst√ľnden aus der Praxis heraus. So gehe es etwa um die Frage: "Wohin mit dem D√ľnger?" Zu viel des Guten schaffe hier schlie√ülich "ein Nitratproblem mit dem Grundwasser". An der Analyse von Daten zum Fressverhalten von Schweinen in einzelnen "Wohngruppen" lie√üen sich Krankheiten der Tiere fr√ľhzeitig erkennen, habe ihm ein M√§ster j√ľngst aufgekl√§rt, berichtete Schmidt. "Fr√ľher konnte man das nur mit Augenma√ü."

Estland und Sambia als Vorbilder
Inspirationen f√ľr digitale Anwendungen auf dem Feld hat sich Schmidt nach eigenen Angaben nicht nur im stark vernetzten Estland geholt, sondern etwa auch in Sambia: Dort k√∂nnten sich Farmer √ľber eine App die Preise f√ľr ihre Erzeugnisse auf den M√§rkten in der n√§heren Umgebung kalkulieren lassen.......mehr.....
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Landwirtschaft-3-5-Bauer-sucht-Cloud-2667654.html

Neue Berufsbezeichnung Agrarinformatiker statt Landwirt?
Kommentare lesen
(..)Könnte jemand Herrn Christian Schmidt erklären ...
... da√ü man heute bereits genug Lebensmittel produziert werden um 9 milliarden Menschen zu ern√§hren und niemand auf der Welt hungern m√ľ√üte, wenn die ordentlich verteilt werden!
Es ist eine Schande wie viel Lebensmittel im M√ľll landen!
Btw. chapeau vor Frankreich mit dem neuen Gesetz gegen Verschwendung von Lebensmittel in Supermärkten!(...)

Wie wäre es damit
Landwirtschaft wird zum Computerspiel
Na hoffentlich bleiben da die "Augenmaß"-Fähigkeiten nicht auf der Strecke, wenn man nur noch Excellisten im Serverraum des Bauernhofes parametrisiert.
Man sollte auch nicht vergessen, die Systeme sind zwar praktisch, aber sie k√∂nnen auch zu einer Abh√§ngigkeit der Hersteller f√ľhren, und wenn irgend was ist, dann bricht gleich halbe Betrieb zusammen. Man sollte immer noch eine Backupm√∂glichkeit haben um manuell die Arbeiten durchzuf√ľhren und nicht rein auf Automatiserung setzen, so sehr das auch gehyped wird.

Digitale Farm - Landwirtschaft 3.5: Pro und Contra
Contra
Ein Netzwerk aus Tier- und Umweltschutzverb√§nden, B√ľrgerinitiativen, Kirchen und Parteien

Siehe auch diese Webseite
http://www.proplanta.de/Agrar-News/Agrarfabrik


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