Ein "Friend" fürs Arbeitsleben
Quelle: www.dradio.de
MS-Kranke kann dank Assistenz-Roboter wieder arbeiten
Von Christoph Kersting
Schon seit über zehn Jahren arbeiten Bremer Forscher an der Entwicklung des Assistenzroboters "Friend". Inzwischen ist der Roboter soweit, dass er auch komplexere Arbeiten übernehmen kann. Einer MS-kranken Frau, die im Rollstuhl sitzt, verhilft er damit zur Rückkehr ins Arbeitsleben.
Lena Kredel bei der Arbeit: Die studierte Literaturwissenschaftlerin sitzt in der Bibliothek der Uni Bremen und gibt per Spracherkennung Buchsignaturen in einen Rechner ein. Eine Sisiphos-Aufgabe, aber eine wichtige, denn Tausende alte Bücher sind noch immer nicht digital erfasst für das Internet. Viel wichtiger noch: Es ist der erste Job für Lena Kredel seit elf Jahren. Denn die Germanistin leidet an Multipler Sklerose und sitzt schon lange im Rollstuhl:
"Sie müssen sich mal vorstellen: Sie können sich bis zum Hals nicht bewegen. Das ist ganz einfach, ohne Worte. Da brauche ich nichts mehr zu sagen. Da kann sich jeder überlegen, was er mit den Beinen macht, aber noch viel wichtiger: was er mit den Händen macht. Also wenn eine Fliege vorbei kommt, wenn es einen juckt, wenn man trinken, essen möchte, alles. Es sind unendlich viele Bewegungen, die Menschen unbewusst ausführen, sich zum ....
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- Der Roboter als Freund - robofreak, 22.03.2012, 07:56
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