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Bundesnetzagentur: Trotz KĂ€lte keine Stromknappheit in Sicht

G.Weber, Montag, 13. Februar 2012, 20:28 (vor 467 Tagen) @ surfer

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Aufgrund der eisigen Temperaturen in den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach Strom innerhalb von Europa stark angestiegen. Besonders extrem ist die Nachfrage momentan in Frankreich, der Leistungsbedarf des Landes stieg auf einen Rekordwert von 101.700 Megawatt an. Zum Vergleich: Frankreich hat mehr als 15 Millionen weniger Einwohner, der Leistungsbedarf ist derzeit aber etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Der Grund fĂŒr den hohen Bedarf liegt in der Heizart. In Frankreich und in einigen anderen LĂ€ndern wird hauptsĂ€chlich mit Strom geheizt, so dass hier witterungsbedingt deutlich mehr Strom benötigt wird als die LĂ€nder selbst erzeugen. Deshalb importieren sie Strom aus den benachbarten LĂ€ndern wie Deutschland.

Auch in Deutschland wird derzeit Strom aus den Ersatzkraftwerken hierzulande und aus Österreich angefordert. Es gibt jedoch keinen Grund zur Beunruhigung, “von Stromknappheit kann keine Rede sein”, erklĂ€rte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur. Die vergleichsweise entspannte Lage ist auch den immer stĂ€rker werdenden erneuerbaren Energien, insbesondere der Solarenergie zu verdanken, die zu Spitzenzeiten so viel Strom wie 9 Atomkraftwerke erzeugte. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) spricht von einem “echten HĂ€rtetest”, der aber “in Deutschland auch mit Wind und Solar gut bewĂ€ltigt” werde.
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