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Spiegel: Stimmungsmache gegen Solarförderung

C.Walther, Freitag, 08. Juni 2012, 11:58 (vor 377 Tagen) @ Information

Quelle: www.photovoltaik.eu

So wird Politik gemacht. Im Magazin „Der Spiegel“ werden diese Woche Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen und falsch dargestellt, um gegen die Solarförderung zu argumentieren. Es wird behauptet, dass wegen der angeblich teuren Photovoltaik bereits Hunderttausende im Dunkeln säßen. Auch die „Tagesschau“ hat das Thema aufgegriffen. Dabei sind die Argumente grundfalsch.

Es zeigt sich, dass sich die nächste Entscheidung nähert. Schließlich berät vermutlich nächste Woche der Vermittlungsausschuss über die vom Bundestag verabschiedeten Solarkürzungen. Diese Woche wird mit folgenden Falschmeldungen nochmal Stimmung gegen die Energiewende und den Photovoltaik-Ausbau gemacht: 600.000 Haushalte sitzen der „Tagesschau“ zufolge im Dunkeln, weil sie Ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen könnten. Und für Verbraucherschützer und Sozialverbände steht laut „Spiegel“ fest, dass daran der „ungebremste Ausbau der Photovoltaik-Anlagen“ schuld sei. Wegen des Solarstomausbaus werde die EEG-Umlage um 1,2 bis 1,8 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr steigen. Wegen Ökostrom- und Netzausbau werde eine dreiköpfige Familie in zwölf Monaten mit 105 bis 175 Euro im Jahr mehr belastet. Sogar den Bundespräsidenten holt „Spiegel Online“ mit ins Boot, um das EEG anzugreifen.
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