Netzausbau billiger als gedacht
Gast, Montag, 09. Juli 2012, 22:33 (vor 317 Tagen)
Quelle: www.ftd.de
Exklusiv
Die Bundesnetzagentur hat nach FTD-Informationen die Kosten für den Ausbau der Stromtrassen im Zuge der Energiewende zu hoch veranschlagt. In einer Neuberechnung nimmt die Behörden Posten heraus, die auch ohne Atomausstieg abgefallen werden - das reduziert die Rechnung deutlich. von Nikolai Fichtner Berlin
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Planloser Netzausbau macht Strom teurer
leser, Dienstag, 17. Juli 2012, 23:41 (vor 309 Tagen) @ Gast
Quelle: www.spiegel.de
Steigende Strompreise gefährden Arbeitsplätze und sind unsozial - mit diesem Argument rückt die Bundesregierung von ihren Öko-Zielen ab. Experten meinen jedoch: Die Energiewende wäre viel billiger zu haben, würde Deutschland nicht Milliarden beim Netzausbau verschleudern.
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Unnötiger Netzausbau verteuert Energiewende
Gastleser, Mittwoch, 18. Juli 2012, 18:35 (vor 308 Tagen) @ Gast
Professoren warnen: Unnötiger Netzausbau verteuert Energiewende
Der im Zuge der Energiewende geplante Ausbau des Stromnetzes ist überteuert, ineffizient und teilweise unnötig. Diese Vorwürfe erheben zwei Wissenschaftler in einem noch unveröffentlichten Buch, aus dem der Spiegel vorab zitiert. Verbraucher würden dadurch über Gebühr belastet. Denn die Stromkunden müssen die Ausbaukosten über steigende Netzentgelte tragen.
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Netzausbau aus dem Steuertopf bezahlen
Gast, Montag, 10. September 2012, 18:40 (vor 254 Tagen) @ Gast
Quelle: www.photovoltaik.eu
Auszug
Der Vorsitzende des Bundesverbands der Verbraucherzentralen Gerd Brillen fordert die gerechte Verteilung der Kosten für die Energiewende. Außerdem warnt er vor einem neuen "ordnungspolitischen Sündenfall", den die Verbraucherschützer im Bundestag kippen wollen.
Den Großteil der Lasten für den Ausbau der Erneuerbaren tragen bisher die Privathaushalte und Gewerbetreibenden, kritisierte Gerd Billen, Vorsitzender des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, in der Tageszeitung Weser Kurier. Der Bundesumweltminister habe kürzlich eine Deckelung für die Förderung von Solarstrom ins Gespräch gebracht. Billen bezweifelt, dass das ausreicht. Man müsse mit den Vergütungen herunter und sich auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz insgesamt vornehmen, fordert er.
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http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/details/beitrag/netzausbau-aus-dem-steuertopf-be...
Energieagentur erwartet 42 Milliarden an Extrakosten
C.Walther, Donnerstag, 13. Dezember 2012, 11:25 (vor 160 Tagen) @ Gast
Von Daniel Wetzel
Neben mehr Stromautobahnen braucht Deutschland auch ein neues Verteilnetz mit bis zu 193.000 Kilometern zusätzlicher Leitungstrassen, um die Energiewende zu schaffen. Eine neue Studie der Deutschen Energieagentur (Dena) konzentriert sich ausschließlich auf den Ausbaubedarf der Stromnetze auf den niedrigen Spannungsebenen, gleichsam den Land- und Ortsstraßen des deutschen Stromnetzes. Den Ergebnissen zufolge hängt der Netzbedarf vom Ausbau der erneuerbaren Energien ab. Geht es nach dem Netzentwicklungsplan der Bundesregierung, so wäre bis 2030 der Neubau von rund 135.000 Kilometer regionaler und kommunaler Stromtrassen nötig.
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Photovoltaik senkt Kosten für den Netzausbau
S. Breuer, Freitag, 14. Dezember 2012, 13:54 (vor 159 Tagen) @ Gast
Einem weiteren kraftvollen Photovoltaik-Ausbau steht aus technischer Sicht nichts im Wege, wie die vorgestern veröffentlichte Verteilnetz-Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) bestätigt. Zwar ist die Energiewende auch auf Verteilnetzebene mit langfristigen Investitionen verbunden. "Die Kosten des Netzausbaus lassen sich aber deutlich senken, wenn zum Beispiel moderne Wechselrichter und intelligente Ortsnetztransformatoren zum Einsatz kommen", erläutert Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar).
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Energiewende durch übertriebenen Netzausbau in Gefahr
S. Breuer, Samstag, 20. April 2013, 18:00 (vor 32 Tagen) @ Gast
Professoren sehen Akzeptanz der Energiewende durch übertriebenen Netzausbau in Gefahr
Der Ausbau der deutschen Stromnetze war am 15.04.2013 Gegenstand einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Wirtschaft und Technologie. Die Übertragungsnetzbetreiber begrüßten den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines zweiten Gesetzes über Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus.
Kritik übte dagegen der Wirtschaftswissenschaftler Lorenz Jarass: Gesetzentwurf und Netzausbauplanung seien überdimensioniert und berücksichtigten nicht die Kosten des Leitungsausbaus. Dieser müsse von den Verbrauchern bezahlt werden, behindere dadurch die weitere Reduzierung von CO2 und bedrohe die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende.
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DIW: Netzausbau-Bedarf wird systematisch überschätzt
C.Walther, Sonntag, 19. Mai 2013, 17:47 (vor 3 Tagen) @ Gast
16.05.2013,
Berlin – Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass in Deutschland auch zukünftig keine Engpässe bei der Stromübertragung zu befürchten sind. Einem aktuellen Bericht zufolge geht der Ausbau des deutschen Stromnetzes zwar langsam, aber kontinuierlich voran. Die Autoren gehen davon aus, dass bis 2016 über die Hälfte der laufenden Netzausbau-Projekte abgeschlossen sein wird. Der DIW-Forschungsdirektor Christian von Hirschhausen sagt dazu: "Ein gewisser Umbau ist zwar für den steigenden Anteil der erneuerbaren Energien notwendig. Methodische Mängel bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans führen jedoch zu einer Überschätzung des Ausbaubedarfs. Auch überrascht, dass die Einspeisepunkte von zwei der in nächster Zukunft geplanten Stromautobahnen ausgerechnet an traditionellen Standorten der Kohlewirtschaft beginnen, nämlich im rheinischen beziehungsweise dem mitteldeutschen Braunkohlerevier. Es ist zu befürchten, dass dadurch Anreize entstehen, die Kohleverstromung auch künftig auf einem hohen Niveau zu halten. Dies könnte die Ziele der Energiewende untergraben."
Abregelung effizienter als maximale Bereitstellung von Übertragungskapazität
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Ohoven: Dezentrale Energieversorgung spart Milliarden für NA
C.Walther, Sonntag, 19. Mai 2013, 17:57 (vor 3 Tagen) @ Gast
Ohoven: Dezentrale Energieversorgung spart Milliarden für Netzausbau
BVMW fordert Ausbau der Speicherkapazitäten vor Ort
(ddp direct) Berlin – „Die Energiewende wird unbezahlbar ohne eine Forcierung neuer Energie-Speichertechnologien. Eine solche Speicheroffensive gehört in die Hände des Mittelstands.“
Dies erklärte Reinhard Schneider, Vorsitzender der BVMW Energiekommission, bei der parlamentarischen Anhörung zur Petition „für bezahlbaren und nachhaltigen Strom“.
Zuvor hatten die Obleute im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags BVMW-Präsident Mario Ohoven ausdrücklich für die Mittelstands-Petition gedankt. Ohoven wies auf die hohe Kostenbelastung für Betriebe und Bürger hin. „Allein die Mehreinnahmen durch die Doppelbesteuerung der Energie belaufen sich auf etwa 1,4 Milliarden Euro in diesem Jahr. Es ist also genug Spielraum für eine Senkung der Stromsteuer vorhanden.“
Der Mittelstandspräsident plädierte vor dem Petitionsausschuss für eine dezentralere Energieversorgung. Dies mache einen weitaus geringeren Ausbau der Mittel- und Hochspannungsnetze erforderlich. „Hier liegt ein riesiges Einsparpotenzial“, so Ohoven. Die geplanten Investitionen in beide Netzgattungen machten rund 38 Milliarden der für einen Netzausbau insgesamt veranschlagten 42,5 Milliarden Euro aus.
In seinem Statement betonte Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der Werner & Mertz GmbH Mainz, dass eine zuverlässige Stromversorgung mit einem hohen Anteil nachhaltiger und erneuerbarer Energiequellen gesamtwirtschaftlich deutlich günstiger gelingen könne, wenn sie kleintechnisch, verbrauchernah und damit dezentral erfolge. „Die für eine erfolgreiche Energiewende notwendige deutliche Erweiterung der Zwischenspeicherkapazitäten kann nicht beliebig in ausländische Pumpspeicher geschoben werden“, betonte der BVMW-Energieexperte. Die Speicherinitiative solle deshalb am besten vor Ort durch den Mittelstand vorangetrieben werden.
Für den dezentralen, mittelständisch getriebenen Energiespeicher-Ausbau sei es dringend notwendig, die derzeit geltende EEG-Umlage schrittweise durch ein passenderes Anreizsystem zu ersetzen. Dieses Anreizsystem müsse die geregelte, bedarfsgerechte Energie-Einspeisung über eine Stetigkeitsprämie belohnen, statt wie bisher die Stromnetze immer weiter zu destabilisieren.
„Der deutsche Mittelstand verfügt bereits jetzt über viel versprechende, hochgradig förderungswürdige Technologieansätze, die im Gegensatz zu den Großanlagen der Energie-Riesen mit einer deutlich besseren Bürgerakzeptanz rechnen können“, so Schneider. Zudem dürften die Exportchancen eines solchen mittelstandsorientierten Ansatzes überdurchschnittlich sein.
Quelle

