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Zum Selbstplagiat

Wuff, Montag, 07. Mai 2012, 09:18 (vor 409 Tagen) @ Wuff

Vom Normalfall als Ausnahme (2)


Wie wir eben gesehen haben, operiert die EMF-Forschung sachbedingt in einem Sumpf von diffusen Verhältnissen. Die Falsifikation als Methode führt beim heutigen Wissensstand nicht zu konkret nutzbaren Ergebnissen, was an zwei Fallbeispielen gezeigt werden kann.

  • Es wird die Hypothese A aufgestellt: „Athermische Wirkungen von EMF können einige Menschen schädigen“.
    Diese Hypothese kann nicht durch Widerlegung falsifiziert werden, denn auch wenn keine entsprechenden Fälle gefunden werden, ist das kein gültiger Beweis für die Ungültigkeit.
    Die Hypothese könnte sich für praktische Zwecke bewähren (Bewährung ist aber nicht gleich Beweis), wenn objektivierte Fälle gezeigt werden können.

  • Alternativ wird die Hypothese B aufgestellt: „Athermische Wirkungen von EMF können keine Menschen schädigen.“
    Diese Hypothese könnte grundsätzlich widerlegt werden, nämlich durch den Nachweis objektivierter Schädigung.
    Durch Bewährung bzw. durch Nichtfinden von Schädigung ist kein gültiger Beweis möglich.


Nachdem wir hier festgestellt haben, dass die Erforschung möglicher EMF-Wirkungen auf die Gesundheit durch besondere inneren Umstände, insbesondere diffuse Ursache-Wirkungs-Ketten, erschwert wird, werden wir im nächsten Beitrag konkret zur Verdünnung als einer besondere Manipulation der äusseren Umstände der EMF-Forschung kommen, welche diese inneren Umstände ausnützt.


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