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Zum Selbstplagiat

Wuff, Donnerstag, 10. Mai 2012, 15:11 (vor 376 Tagen) @ Wuff

Nachdem wir hier untersucht haben, warum im interdisziplinĂ€ren Wissenschaftszweig Bioelectrogmagnetics ĂŒber die wissenschaftliche Wahrheit durch das numerische VerhĂ€ltnis von Studien, die eine These bejahen oder verneinen, entschieden wird, statt durch die QualitĂ€t und Stringenz von Aussagen, werden sehen, wie diese ZĂ€hlung und ihre Manipulationen in der Praxis funktionieren.

Wir werden dabei erkennen, auf welche Weise die EMF-Emittenten, welche im VerhĂ€ltnis zu den EMF-Opfern die TĂ€ter und SchĂ€diger sind, sich der VerdĂŒnnungsstrategie bedienen, um sich gegenĂŒber potenziellen und aktuellen EMF-Opfern auch gleich in die Rolle von Gesetzgebern, Richtern und Experten aufzuschwingen, und wie sie sozusagen als Pointe auf dem Weg dorthin auch gleich die GeschĂ€digten als Zeugen ausschalten.

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„Zeugen ausschalten“ ist nun ein happiger Anwurf, der nicht einfach so als Vermutung oder Behauptung ohne Belege in den Raum gestellt werden kann. Darum gehen wir vorab noch auf diesen Punkt ein, bevor wir uns definitiv der angewandten VerdĂŒnnungsstrategie zuwenden.

Als Zeugen fĂŒr SchĂ€digung durch EMF kommen primĂ€r die EMF-GeschĂ€digten, d.h. Personen mit (b) EMF-Syndrom und (c) EMF-Folgeerkrankungen in Frage, sowie Personen mit (a) reversiblen EMF-Symptomen. Diese werden von Bioelectromagnetics-„Forschern“ undifferenziert und unterschiedslos mit dem sachlich falschen Begriff „Elektrosensible (ES)“ bzw. sogar „Elektro-Hyper-Sensible (EHS)“ etikettiert. Da die Betroffenen sich diese Etikette anhĂ€ngen lassen oder sich selbst anhĂ€ngen, können sie als sogenannt „elektrosensible“ Probandengruppe beispielsweise in manipulativen Laborstudien mit wissenschaftlich sinnlosen Mikrowellenwahrnehmungstests missbraucht werden, Beispiel:
Kaul: Quelle http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F5212.pdf?__blob=publicationFile&v=9 , Kommentar: http://www.hese-project.org/Forum/medizin/index.php?id=76 .
Wie soeben gesagt, ist der Begriff „ElektrosensibilitĂ€t“ falsch, denn er setzt die FĂ€higkeit, Mikrowellen sinnlich (sensuell) wahrzunehmen, voraus, die mangels eines entsprechenden Sinnesorgans nicht gegeben ist. Somit können Experimente zur „ElektrosensibilitĂ€t“ nicht mehr beweisen, als dass der Begriff falsch ist. Im Ergebnis werden aber nicht die falschen Voraussetzungen in Frage gestellt, sondern die die GlaubwĂŒrdigkeit der im Experiment missbrauchten „Zeugen“. Die angebliche UnglaubwĂŒrdigkeit wird von der Probandengruppe auf alle von EMF-Einwirkungen Betroffenen ausgeweitet.

Mit der UnglaubwĂŒrdigkeit allein begnĂŒgt man sich aber nicht. Mit falschen Folgerungen aus weiteren Laborexperimenten gelingt es den „Forschern“, die Zeugen darĂŒber hinaus auch noch als psychisch abweichend bzw. auffĂ€llig hinzustellen, sie zu psychiatrisieren, wozu wir nur einmal zwei von vielen Beispielen anfĂŒhren.

(wird gleich fortgesetzt)


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