h.e.s.e. project
International Network
Home · Kontakt

 EMF-Informations-Forum

Zum Selbstplagiat (Seite 31)

Wuff, Mittwoch, 06. Juni 2012, 19:18 (vor 349 Tagen) @ Wuff

Wir besprechen heute die letzten der etwas besonderen Regeln, nach welchen in Bioelectromagnetics die „Abstimmung“ über die Frage, ob es athermische Effekten von EMF gibt oder nicht, abgehalten wird.

  • Regel 8: Ein anonymes Femegericht entscheidet
    Die angesehenen wissenschaftlichen Journale (siehe „Regel 1 Nur Peer reviewed scientific Journals“ ( http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=55 ) beauftragen jeweils einen bis zwei in der Regel anonym bleibende Wissenschaftler, mit der Begutachtung der Artikel bzw. Studien vor der Publikation. Der quasi industrieeigene Wissenschaftszweig Bioelectromagnetics dürfte mit zuverlässigen Wissenschaftlern überproportional an der Begutachtung mitwirken, sind es doch gerade die Stiftungen und Vereine der EMF emittierenden Branchen, welche sich auch öffentlich für Experten- und Gutachtertätigkeiten anbieten.

    Wenn wir uns vorstellen, wir seien EMF-Forscher und hätten in einer Studie festgestellt, dass athermische Effekte existieren, und wenn wir uns weiterhin vorstellen, dass Journale, die für Publikation in Frage kommen, beispielsweise einen militanten Hardliner wie Lerchl als Gutachter beauftragen, dann wissen wir, wie sich Zensur anfühlt, oder das Überschreiten eines Feldes mit Heckenschützen in den Büschen.

    Diese personelle Zusammensetzung der Verlagsgutachter bewirkt, dass was den Dogmen bzw. den Industrieinteressen krass widerspricht, keine realistische Chance auf Publikation in den wichtigsten Journalen wie „Bioelectromagnetics“, „Radiation Research“ etc. hat.

  • Regel 9: Der Sieger zählt die Stimmen aus
    Der Auszählung voran gehen zwei Vorverfahren, nämlich die Zulassung zur sinnbildlichen Urne, zu den wissenschaftlichen Journalen ( http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=55 ), und die Erfassung im Stimmenregister, das in vielen Fällen mit dem EMF-Portal identisch ist. (siehe zu EMF-Portal in http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=51). Nicht nur die Vorverfahren werden von den Industrieleuten beherrscht, sondern auch das eigentliche Auszählungsverfahren, das durch so genannte Metastudien erfolgt, also durch Studien über die Studienlage. (ab http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=51 sowie http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=59 ).

    Die Metaanalysen sind Auszählungen nach Mass zu denjenigen Behauptungen der Industrie, die jeweils gerade zu beweisen sind. Trotz EMF-Portal und anderen über das Internet anzapfbaren Quellen sind die Metaanalysen aufwändig und teuer. Einige besonders zuverlässige Industrieleute drängen sich da gerne vor. Als der ICNIRP-Gründer Repacholi sein „Fact“ Sheet 296 verfasste, liess er, um seine Thesen zu beweisen, zwei noch heute besonders getreue Jünger die damaligen Studien, welche der ICNIRP Gründer selbst veranlasst hatte, auszählen und bewerten. G. James Rubin, der für Repacholis die Mikrowellen-Wahrnehmungs experimente ausgezählt hat, arbeitet auch die sonst für den britischen Inlandgeheimdienst MI5 ( https://www.mi5.gov.uk/ ). Röösli, der ebenfalls im „Fact“ Sheet 296 für eine Metaanalyse zu Mobilfunkfeldern und Befindlichkeitsstörungen erwähnt wird, stellte vor kurzem eine Metaanalyse „elektromagnetischer Hypersensibilität“ zusammen, die wir zu anderenorts zu besprechen begonnen haben, http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39289 .

  • Regel 10: Die Branchenvereine erlassen die AusfĂĽhrungsverordung

    Diese Regel ist sozusagen die Auffangbestimmung zu den übrigen Regeln. Wir zählen hier einige Zufallsfunde auf, die aber bezeichnend sind:

gesamter Thread:

 

powered by my little forum