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Zum Selbstplagiat (Seite 32)

Wuff, Montag, 11. Juni 2012, 13:26 (vor 374 Tagen) @ Wuff

Die Auswirkungen der Regeln

Wir zeigen hier nicht Wissenschaftstheorie bzw. die Lehre guter wissenschaftlicher Praxis, sondern Wissenschaftssoziologie, -geschichte oder auch –kriminalistik, d.h. die Untersuchung der tatsächlichen üblen Verhältnisse im Wissenschaftszweig Bioelectromagnetics. Wobei sich die Frage aufdrängt, ob das noch echte Wissenschaft sei, und wenn nein, was dann? Etwa Pseudowissenschaft? Oder gar Esoterik?


Wir weiter oben zahlreiche schlüssige Indizien für das Vorliegen einer Verdünnungsstrategie gefunden und aufgezeigt; ein strenger Beweis wie etwa eine explizite Anweisung an „Forscher“, nicht richtig zu forschen, fehlt noch.

Wir rekapitulieren hier, wie sich die erstaunlichen Regeln des Wissenschaftszweigs Bioelectromagnetics zur Bestimmung der Wahrheit zu den athermischen Effekten auf die Qualität der Wissenschaft in diesem Wissenschaftszweig auswirken.

  • Regel 1: Nur Peer reviewed scientific Journale
    Nur wer über ein hohes Forschungsbudget verfügt, kann seine Stimme abgeben.
    => die Verteidiger der Grenzwerte sind übermächtig.

  • Regel 2: Signifkant wenn p > .05
    Eine trickreiche Anwendung bzw. Manipulation der Forschungsplanung ermöglicht bewusstes Nichtfinden von Effekten.
    => Das gezielte Erzeugen von verharmlosenden bzw. von Studien ohne Effekte ist kinderleicht. Die Aufrechterhaltung des Irrtums zur Nichtexistenz athermischer Effekte ist allein durch Forschungsplanung möglich, und erfordert nicht einmal den wissenschaftlichen Betrug i.e.S.

  • Regel 3: Alle Studien werden gleichwertig gezählt
    Diese Regel ist Hauptvoraussetzung der Verdünnungsstrategie.
    => auch nichtssagende Studien zählen im Sinn der Verdünnungsstrategen.

  • Regel 4: Den Dogmen widersprechende Ergebnisse werden nicht gezählt
    Studien, welche den drei Haupt-Dogmen (Schwansches Dogma: EMF haben keine biologischen Wirkungen auf Moleküle der Zellen; Erster Glaubenssatz: Es gibt keine athermischen, gesundheitlich relevanten Effekte von EMF, und Repacholis Voraus-Setzung: Die Voraussetzung dafür, dass Symptome von EMF verursacht sein könnten, ist, dass der Symptomträger EMF wie ein Strahlenmessgerät detektieren kann) widersprechen, werden ausgeschlossen.
    => Diese Zensurmassnahme würde die Verdünnungsstrategie hinfällig machen, würde sie streng wie ein Gesetz und nicht als Regel mit Ausnahmen angewandt.

  • Regel 5: Auch die früher abgegebenen Voten werden immer wieder mitgezählt
    Diese Regel ergibt durch die Masse der älteren entwarnenden Studien ein mächtiges Trägheitsmoment und stützt die Verdünnungsstrategie.
    => das Trägheitsmoment verhindert wissenschaftliche Revolutionen im Sinne von Thomas Kuhn

  • Regel 6: Einige Urnen zählen mehr als andere
    Nur Wissenschaftler mit Englisch als Muttersprache oder als gut beherrschte Fremdsprache werden international gehört.
    => eine grosse Zahl von Studien wird ignoriert.

  • Regel 7: Die Abstimmung ist nicht geheim und doch geheim
    Diese Regel ermöglicht Fernsteuerung durch die EMF emittierenden Branchen mittels zwischengeschalteter Vereine und Stiftungen. Obwohl von zentralen Stellen gesteuert, erscheinen die Autoren der Form nach als unabhängig, auch wenn sie es gar nicht sind.
    => Die zentrale Steuerung der Verdünnungsstrategie bleibt verborgen.

  • Regel 8: Ein anonymes Femegericht entscheidet
    Die anonymen Gutachter der wissenschaftlichen Journale sind erhöht wahrscheinlich Leute der EMF emittierenden Branchen, welche über ihre Vereine und Stiftungen eigene Gutachter anbieten.
    => Bei dieser personelle Zusammensetzung der Verlagsgutachter haben Arbeiten, die den Dogmen oder den Industrieinteressen widersprechen, höchstens eine zufällige Chance, publiziert zu werden.

  • Regel 9: Der Sieger zählt die Stimmen aus
    Nach den Vorverfahren der Zulassung zu den wissenschaftlichen Journalen und der Erfassung im EMF-Portal und ähnlichen Portalen erfolgt die eigentliche Auszählung durch aufwändige Metastudien, die in der Regel von industrienahen Organisationen veranlasst werden, oder dann von Bundesämtern ebenfalls an industrienahe Wissenschaftler in Auftrag gegeben werden, wie jüngst vom schweizerischen BAFU an Röösli, http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=39289 .
    => Bei dieser „Arbeitsteilung“ kommt es kaum je zu neutralen Auswertungen zur Studienlage.

  • Regel 10: Die Branchenvereine erlassen die Ausführungsverordung
    Diese Regel ist sozusagen die Auffangbestimmung zu den übrigen Regeln.
    => Im Zweifel werden die Regeln 1 bis 9 im Sinne der EMF emittierenden Branchen ausgelegt.

Bei regelkonformem Verhalten ist nicht einmal wissenschaftlicher Betrug im engeren Sinn erforderlich. Genau genommen sind die besonderen Regeln, die im Wissenschaftszweig Bioelectromagnetics vorgegeben und praktiziert werden, der eigentliche Betrug, bzw. die Abweichung dieser Regeln von dem, was anderswo „gute wissenschaftliche Praxis“ ist.


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