Mobilfunk und Gesundheit, Ansuchen für sofortige Sicherheitsmassnahmen


auf Initiative von "Priartem" und "Agir pour l'Environnement "
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Europa-Petition
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PRIARTEM und Agir pour l'Environnement sind zwei französische Vereine, die sich mit der Unterstützung der Anrainer gegen Mobilfunkanlagen befassen und auf eine Gesetzgebung hinarbeiten, die unsere Lebensbedingungen und unsere Gesundheit berücksichtigt.

Priartem - Pour une Réglementation de l'Implantation des Antennes-Relais de Téléphonie Mobile - vereinigt die Anrainer gegen Mobilfunkanlagen, die sich für die Berücksichtigung ihrer Lebensbedingungen und ihrer Gesundheit einsetzen. Dieser Verein wurde im Oktober 2000 gegründet und kooperiert heute mit etwa 150 Vereinen und hat über 600 Einzelmitglieder in ganz Frankreich.

Agir pour l'Environnement ist ein Verein für eine Bürgerbewegung: OGM (= genmanipulierte Pflanzen), Lärmeinwirkungen, Einschränkung des Energieverbrauchs,  Ausstieg aus der Nuklearenergie und Mobilfunk, lauter Themen, die von Agir pour l'Environnement und seinen 12.000 Unterzeichnern angesprochenen werden. Das erste Netz von Umweltbürgerinitiativen entstand 1996 mit dem ganz präzisen Ziel: dem Versuch,  Politiker und Wirtschaftsverantwortliche für die Umweltbelange zu sensibilisieren.

Heute bringt die Entwicklung des Mobilfunks ganz wesentliche Gesundheitsprobleme für die Öffentlichkeit. Die Frage betrifft alle europäischen Länder ungefähr gleich. Denn, wenn auch manche Länder für die Mobilfunkbetreiber strengere Regelungen aufgestellt haben, so sind die Normen dennoch nirgends ausreichend, um uns Wohlbefinden und Gesundheit zu gewährleisten.

Schon leiden viele Mobilfunkanrainer an schwereren Leiden, die ihr Leben stark beeinträchtigen. Zahlreiche Untersuchungen zeigen den Einfluss auf den Menschen durch die vom Mobilfunk verursachten elektromagnetischen Felder und liefern Ergebnisse, die diese Leiden wissenschaftlich erklären.

Ausserdem erfahren wir durch eine offizielle holländische Studie, die vom TNO-Physik u. Elektronik Laboratorium vorgenommen wurde, dass die dritte Generation der Handies, die sich in nächster Zeit in ganz Europa entwickeln werden, potentiell noch viel gesundheitsschädlicher sind.

Es ist somit dringend geboten jetzt zu handeln - und dies alle gemeinsam. Die Europawahlen sind in unseren Augen eine günstige Gelegenheit, die Kandidaten diesbezüglich aufzurufen - und danach die gewählten Europavertreter. Wir schlagen Euch somit einen Petitionstext vor mit der Bitte, ihn zu unterzeichnen und ihn in Eurer Umgebung möglichst weit bekannt zu machen und unterzeichnen zu lassen. Die Ergebnisse dieser Petition werden dann dem Präsidenten des zukünftigen Europa-Parlaments, wie auch den Präsidenten aller Fraktionen ausgehändigt.

Für Priartem
der Vorstand
Janine Le Calvez

Für Agir pour l'Environnement
der Kampagne-Beauftragte
Stéphen Kerckhove  
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Europa-Petition


Der Mobilfunk erfuhr in allen europäischen Ländern eine äusserst schnelle Entwicklung, was zum Ausbau eines immer dichter werdenden Netzes von Mobilfunkantennen führt. In Ermangelung einer einschränkenden Gesetzgebung kam es zu einer recht "wilden" Ausbreitung und dies bei einer völligen Missachtung der Lebensbedingungen und der Gesundheit der Anrainer dieser Mobilfunkantennen.

Heute gibt es aber genügend wissenschaftliche Arbeiten mit übereinstimmenden Ergebnissen, die die Notwendigkeit begründen, dass sofortige Massnahmen zur Einschränkung der Risiken getroffen werden, damit gravierende Probleme der öffentlichen Gesundheit vermieden werden, dies umso mehr als schon zahlreiche Anrainer an schweren Gesundheitsschäden leiden.

Deshalb fordern wir ­ die Bürger der Europäischen Union - die Kandidaten zur den Europawahlen auf, sich für die folgenden Massnahmen einzusetzen :

- Festlegung eines Feldstärkegrenzwerts der Bevölkerung auf  0,6 V/m ( = 0,955 mW/m_),
- darüberhinaus, Festlegung von Schutzgebieten :
- im Stadtbereich : Antennen-Verbot in unmittelbarer Nähe von Lebensbereichen ; Berücksichtigung eines Schutzbereichs von 100 m um besonders schutzbedürftige Institutionen wie Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Altersheime
- im Landgebiet : Berücksichtigung eines Schutzbereiches von mindestens 300 m von jedem Wohn- und Arbeitsbereich
- ein Moratorium für die 3 G-Netze (UMTS) bis zum Abschluss der Untersuchungen über den Einfluss dieser neuen technologischen Anwendung auf die Gesundheit (eine Replikation der TNO-Studie, die im Auftrag der holländischen Regierung durchgeführt wurde).


Zum Ausdruck Ihrer Unterstützung, tragen Sie sich bitte hier ein : www.priartem.com/petition.htm