h.e.s.e. project
International Network
Home · Kontakt

 
 Studies

Teratogene Effekte bei Hühner-/Wachtelembryonen

Teratogene Effekte bei Hühner-/Wachtelembryonen

 

 

 

 

Beurteilung in Literaturstudien

 

 

        H.-P. Thalau, „Embryonalentwicklung unter dem Einfluss hoch- und niederfrequenter Felder. Eine Bestandsaufnahme teratologischer Studien“, Edition Wissenschaft 17/2002:

„Vordergründig vermitteln die Ergebnisse der vorliegenden Studien den Eindruck, dass die untersuchten hochfrequenten Felder zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den exponierten Embryonen geführt haben. Mit Ausnahme der Untersuchungen mit 2,45 GHz-Feldern bestehen jedoch an der Seriosität der meisten Ergebnisse, insbesondere bei den oben vorgestellten Arbeiten (SAITO et al. 1991, VARGA 1992, YOUBICIER-SIMO et al. 1998a,b+c), erhebliche Zweifel, sodass über das tatsächliche teratogene Potential dieser Felder derzeit keine Erkenntnisse vorliegen.“ (Seite 38)

 

 

 

Originalstudien

 

 

        Effects of electromagnetic fields on fecundity in the chicken

 

Kurz: Unter Bestrahlung (260, 915, 2435 MHz; 0.125 – 1 mW/cm²) wurde eine verminderte Legerate der Hennen festgestellt. Es gab keine Effekte auf die Embryonen, allerdings wurden diese unmittelbar nach dem Legen der Strahlung entzogen.

 

Krueger WF, Giarola AJ, Bradley JW, Shrekenhamer A, Ann N Y Acad Sci. 1975 Feb 28;247:391-400.

Abstract bei PubMed

 

       Some effects of exposure of the Japanese quail embryo to 2.45-GHz microwave radiation

 

Kurz: Es wurde kein Einfluss der Bestrahlung (2450 MHz; 30 mW/cm²; SAR 14 W/kg; 4 Stunden/Tag während der ersten fünf Bruttage) auf die Embryonalsterblichkeit bei Wachteln festgestellt werden.

 

McRee DI, Hamrick PE, Zinkl J, Thaxton P, Parkhurst CR, Ann N Y Acad Sci. 1975 Feb 28;247:377-90.

Abstract bei PubMed

 

       Effect of microwave irradiation (2.45 GHz, CW) on egg weight loss, egg hatchability, and hatchling growth of the Coturnix quail

 

Kurz: Verringerte Schlüpfrate bei Bestrahlung (30 min/Tag) mit 50 mW/cm², nicht bei 25 mW/cm². Dies ist vermutlich ein thermischer Effekt.

 

Byman D, Battista SP, Wasserman FE, Kunz TH, Bioelectromagnetics. 1985;6(3):271-82.

Abstract bei PubMed

 

       Exposure of fertile chicken eggs to microwave radiation (2.45 GHz, CW) during incubation: technique and evaluation

 

Kurz: Kein Einfluss der Bestrahlung (2.45 GHz; 3,6 mW/cm²; SAR 0.8 mW/kg) während der gesamten Bebrütungsdauer auf die Embryonalsterblichkeit.

 

Braithwaite L, Morrison W, Otten L, Pei D, J Microw Power Electromagn Energy. 1991;26(4):206-14.

Abstract bei PubMed

 

        Lethal and teratogenic effects of long-term low-intensity radio frequency radiation at 428 MHz on developing chick embryo

 

Kurz: Erhöhte Embryonalsterblichkeit bei Bestrahlung (428 MHz; 0.05 – 0.42 mW/cm², 5.5 mW/cm²; SAR 3.1 – 47.1 mW/cm²) während der gesamten Bebrütungszeit.

 

Saito K, Suzuki K, Motoyoshi S, Teratology. 1991 Jun;43(6):609-14.

Abstract bei PubMed

 

        Biological effects of continuous exposure of embryos and young chickens to electromagnetic fields emitted by video display units

 

Kurz: Erhöhte Embryonalsterblichkeit bei Bestrahlung durch ein Mobiltelefon.

 

Youbicier-Simo BJ, Boudard F, Cabaner C, Bastide M, Bioelectromagnetics. 1997;18(7):514-23.

Abstract bei PubMed

Posterpräsentation bei der Salzburger Tagung 2000

 

        Der Einfluss des elektromagnetischen Feldes eines Handys auf Hühner-Embryonen

 

Kurz: Erhöhte Embryonalsterblichkeit bei Bestrahlung durch ein Mobiltelefon.

 

Grigoriew, Journal für Strahlungs-Biologie. Nr.5, 2003, S. 541-544