2002
●
Der
Einfluss elektromagnetischer Wellen auf die Spermienmotilität
Gemäß einer Studie aus Österreich
haben GSM-Telefone bei intensivem Gebrauch einen Einfluss auf die Spermienmotilität.
Davoudi
et al., J Urol Urogynäkol 2002; 9 (3) : 18–27
●
Reaktionen
einzelner Nervenzellen auf ein amplitudenmoduliertes Mikrowellenfeld
Hier wurde ein Effekt eines
mobilfunkähnlichen Feldes auf die Aktivität einzelner Nervenzellen gefunden.
Beason, Semm,
Neuroscience Letters 333 (2002) 175–178
●
Nicht-thermische
Aktivierung eines Stress-Signalwegs in menschlichen Endothelzellen: Ein
molekularer Mechanismus für Effekte bezüglich Krebs und der Blut-Hirn-Schranke
Ein finnisches Wissenschaftler-Team forschte im
Rahmen des REFLEX-Projekts und fand bei in vitro-Versuchen u.a. eine
Aktivierung von Hitze-Schock-Proteinen
Leszczynski et al., Differentiation (2002)
70:120–129
●
Mobilfunk-Basisstationen:
Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden
Eine der ersten epidemiologischen Studien über
mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Mobilfunkstrahlung von
Basisstationen ergibt Hinweise auf einen Zusammenhang mit
Herz-Kreislauf-Symptomen.
Hutter, Moshammer, Kundi, 2nd
International Workshop on Biological Effects of Electromagnetic Fields, Rhodos,
2002
2003
●
Schädigung
von Nervenzellen im Hirn von Säugetieren nach Exposition gegenüber GSM
Handy-Strahlung
Die schwedische Forschungsgruppe um Prof. Salford
konnte erstmals eine Schädigung von Nervenzellen im Gehirn von Ratten nach
GSM-Bestrahlung zeigen.
Salford et al., Environmental Health Perspectives
2003
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Nichtlineare
Veränderungen der Gehirnaktivität durch Mobilfunkstrahlung
US-Wissenschaftler konnten mit
Hilfe einer neuen Analysemethode bei 9 von 10 Kaninchen einen signifikanten
Einfluss der Strahlung eines Mobiltelefons auf das EEG der Tiere feststellen.
Marino
et al., Bioelectromagnetics 24:339–346 (2003)
●
Effekte
hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das menschliche EEG
Gemäß dieser Studie treten unter
Einfluss von Handystrahlung im Gehirn periodisch im Abstand von 15 – 20
Sekunden langsame EEG-Wellen auf. Bei Kindern war dieser Effekt ausgeprägter
als bei Erwachsenen.
Kramarenko, Tan,
Intern. J. Neuroscience, 113:1007–1019, 2003
●
Das
Mikrowellensyndrom: Eine vorläufige Studie in Spanien
Unter Anwohnern von
Basisstationen wurden signifikante Zusammenhänge zwischen berichteten Symptomen
und gemessenen Feldstärken gefunden.
Navarro et al.,
Electromagnetic Biology and Medicine 22(2):161–169 (2003)
●
Eine
vorläufige Studie zur Einschätzung möglicher Chromosomenschäden unter
Mobilfunknutzern
Es zeigten sich signifikante
Unterschiede zwischen den Handy-Nutzern und den Nicht-Nutzern.
Gadhia
et al., Electromagnetic Biology and Medicine 22:149–159, 2003
●
Vorläufige Ergebnisse des REFLEX-Projekts auf der Jahrestagung
der BEMS vorgestellt
Unter Anderem wurde ein
SAR-Fenster gefunden, in dem Mobilfunkstrahlung Schäden am Genom von Zellen in vitro
hervorruft.
Schlatterer et
al., Abstract Book, BEMS 25th Annual Meeting, 2003, S. 130
zum
Abstract (englisch)
zum
Abstract (deutsch)
●
Der
Einfluss des elektromagnetischen Feldes eines Handys auf Hühner-Embryonen
Aus bestrahlten Eiern schlüpften
deutlich weniger Küken als aus unbestrahlten Eiern. Damit bestätigt diese
Studie frühere Untersuchungen von Youbicier-Simo.
Grigoriew,
Journal für Strahlungs-Biologie. Nr.5, 2003, S. 541-544
2004
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Effekte
der elektromagnetischen Felder von Mobilfunkmasten auf eine Population von
Weißstorchen
Nach Studien über eine mögliche
Beeinflussung der Spatzenpopulation durch Mobilfunkfelder hat Dr. Balmori nun
auch Einflüsse auf die Storchpopulation festgestellt.
Balmori,
in Vorbereitung