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 Studien

Elektrosensibilität gegenüber Hochfrequenzfeldern

Elektrosensibilität gegenüber Hochfrequenzfeldern

 

 

 

 

Beurteilung in einigen Literaturstudien

 

 

        Rubin et al. 2005: “The symptoms described by "electromagnetic hypersensitivity" sufferers can be severe and are sometimes disabling. However, it has proved difficult to show under blind conditions that exposure to EMF can trigger these symptoms. This suggests that "electromagnetic hypersensitivity" is unrelated to the presence of EMF, although more research into this phenomenon is required.”

 

        Seitz et al. 2005: “In conclusion, based on the limited studies available, there is no valid evidence for an association between impaired well-being and exposure to mobile phone radiation presently. However, the limited quantity and quality of research in this area do not allow to exclude long-term health effects definitely.”

 

 

 

Begriffe und Definitionen

 

 

        Leitgeb schlägt folgende Unterscheidung vor (Leitgeb: „Elektrosensibilität“; „Electrosensibility and Electromagnetic Hypersensitivity“):

o       Elektrosensibilität (electromagnetic sensibility) bezeichnet die Fähigkeit, elektrische oder elektromagnetische Expositionen wahrzunehmen ohne notwendigerweise Krankheitssymptome zu entwickeln.

o       Elektrosensitivität (electromagnetic hypersensitivity, EHS) bedeutet die Entwicklung von Krankheitssymptomen als Folge der Einwirkung elektromagnetischer Felder. Die häufige Benutzung dieses Begriffs impliziert aber noch keine bewiesene Kausalbeziehung.

 

        Röösli und Rapp dagegen verwenden die Begriffe gerade vertauscht:

„In der Literatur werden die Begriffe Elektrosensibilität und Elektrosensitivität verwendet, aber nicht immer konsequent unterschieden. Elektrosensitive Personen sind fähig, schwache elektromagnetische Felder bewusst wahrzunehmen, was mit Provokationsstudien messbar ist. […] Gesundheitsbeschwerden müssen mit Elektrosensitivität nicht unbedingt verbunden sein. Im Gegensatz dazu wird Elektrosensibilität in erster Linie als subjektives Phänomen betrachtet, da Personen ihre Symptome in der Regel aufgrund eigener Beobachtungen und Rückschlüsse auf den Einfluss elektromagnetischer Felder zurückführen. Der objektive Nachweis eines kausalen Zusammenhanges ist im Einzelfall kaum je möglich. Es scheint, dass die beiden Phänomene unabhängig voneinander bestehen, d.h. dass jemand, der unter Elektrosensibilität leidet, keine überdurchschnittliche Feldwahrnehmung haben muss und umgekehrt (MUELLER et al. 2002).“

 

        Auf dem WHO-Workshop in Prag 2004 wurde vorgeschlagen, den Begriff „Elektrosensibilität“ (engl.: „electromagnetic hypersensitivity“) durch „idiopathische Umweltunverträglichkeit (IUU) mit Zuordnung zu EMF“ (engl.: „idiopathic environmental intolerance (IEI) with attribution to EMF“) zu ersetzen, da ersterer eine bestätigte kausale Ursachenbeziehung zwischen EMF und den Symptomen impliziere, die jedoch noch nicht erbracht sei.

 

 

 

Bemerkungen

 

 

        Im Folgenden sind nur wissenschaftlich dokumentierte Fallberichte und Provokationsstudien an Elektrosensiblen aufgeführt, obwohl man auch Studien zu subjektiven Symptomen bei nicht notwendigerweise elektrosensiblen Personen dazurechnen könnte. Einige Studien zu Befindlichkeitsstörungen finden Sie unter „Epidemiologische Studien um Mobilfunk-Basisstationen“.

 

        Vom 25.-27. Oktober 2004 fand in Prag ein internationaler Workshop der WHO zum Thema Elektrosensibilität statt: „WHO International Seminar and Working Group meeting on EMF Hypersensitivity“. Lesen Sie auch die kritischen Kommentare von Frau Dr. Stöcker und Frau Bultmann dazu:

       Stöcker B, WHO International Seminar and Working Group meeting on EMF Hypersensitivity – Ein Tagungsbericht aus der Sicht der Betroffenen, Umweltmed Forsch Prax 2005;10(1):58-9.

       Vortrag Dr. Birgit Stoecker am Bamberger Mobilfunksymposium vom 29.01.2005 (pdf, 263kB)

       Vortrag von Antje Bultmann, Bamberger Mobilfunksymposium vom 29.01.2005 (pdf, 128kB)

 

 

 

Fallberichte

(siehe auch Medizin – Fallbeispiele)

 

 

        Neurological abnormalities associated with CDMA exposure

 

Kurz: Es wird von einem Monteur berichtet, der mit der linken Gesichtshälfte versehentlich 1-2 Stunden lang der Strahlung einer heruntergeregelten Mobilfunk-Basisstationsantenne (Intensität, nachgestellt: 0.015-0.06 mW/cm²) ausgesetzt war. Nach der Exposition hatte er Kopfschmerzen, links-einseitig verschlechtertes Sehvermögen und Pupillenverengung, einseitig verändertes Empfinden der Vorderhand und abnormale Strom-Wahrnehmungsschwellen. Innerhalb der darauffolgenden 6 Monate erholte sich seine Nervenfunktion.

 

Hocking B, Westerman R, Occup Med (Lond). 2001 Sep;51(6):410-3.

Abstract bei PubMed  Vollständiger Artikel (pdf, 70kB)  

 

        Neurological changes induced by a mobile phone

 

Kurz: Es liegen Berichte über Dysästhesie der Kopfhaut nach der Nutzung von Mobiltelefonen vor, die Basis hierfür war bis jetzt jedoch nicht klar. Wir untersuchten den Fall einer 34jährigen Journalistin, die über entsprechende Symptome nach der Nutzung eines Handys klagte. Sie stimmte einer Provokationsstudie mit ihrem Mobiltelefon zu. Bei der Bestimmung der Wahrnehmungsschwelle vor und nach der Exposition zeigten sich Veränderungen in den C-Faser-Nerven der betroffenen Region im Vergleich zur gegenüberliegenden Kopfseite. Der Fall unterstützt die These, dass es eine neurologische Basis für manche Fälle von Dysästhesie gibt, die durch die Nutzung eines Mobiltelefons auftraten.

 

Hocking B, Westerman R, Occup Med (Lond). 2002 Oct;52(7):413-5.

Abstract bei PubMed  Vollständiger Artikel (pdf, 85kB)  

 

        Elektromagnetische Felder und Gesundheitsbelastungen – Interdisziplinäre  Fallabklärungen im Rahmen eines umweltmedizinischen Beratungsprojektes

 

Kurz: Bei 8 von 25 Personen, die elektromagnetische Felder als Ursache ihrer Beschwerden vermuteten, erachtete das Projektteam einen Zusammenhang zwischen mindestens einem Symptom und der EMF-Exposition als plausibel.

 

Huss A, Küchenhoff J, Bircher A, Niederer M, Tremp J, Waeber R, Braun-Fahrländer C, Umweltmed Forsch Prax 2005;10(1):21-8.

Zusammenfassung / Abstract  Vollständiger Artikel (pdf, 98 kB)

 

 

 

Provokationsstudien

 

 

Nicht aus „peer review“-Zeitschriften

 

        Hypersensitivity to electricity and sensitivity to mobile phones. Results from a double-blind provocation study of methodological character [Swedish Report]

 

Kurz: Eine Doppelblind-Provokationsstudie mit 7 elektrosensiblen Teilnehmern und jeweils bis zu 9 Expositionen, die von einem in einer Tasche versteckten Handy ausgingen. Die Expositionen dauerten die doppelte Zeit, die in einem nicht-verblindeten Test für das Auftreten von Symptomen erforderlich war. Einer der Teilnehmer erzielte von 9 Tests 9 richtige Antworten (p=0.002, einseitig), die ganze Gruppe erzielte insgesamt 25 richtige Antworten in 37 Tests (p<0.05).

 

Johansson O, Stockholm: Department of Experimental Dermatology, Karolinska Institute; Rapport nr. 2, 1995, ISSN 1400-6111.

 

       Investigations of electrosensitivity to a GSM signal at 900MHz for a self-reported electrosensitive target group

 

Kurz: 16 elektrosensible Testpersonen durchliefen jeweils 21 doppelblinde Versuche an 6 aufeinanderfolgenden Tagen, d.h. pro Tag fanden nur 3-4 Versuche pro Proband statt. Ein Versuch bestand aus drei 3-minütigen Zeitfenstern mit 2-minütigen Pausen dazwischen. In einem Zeitfenster war der Proband einem GSM-ähnlichen Signal der Frequenz 900 MHz mit 217 Hz Pulsung bei einer Leistungsflussdichte von etwa 0.1 mW/cm² unter Fernfeldbedingungen ausgesetzt. Innerhalb einer Minute nach Ende des dritten Zeitfensters mussten die Versuchspersonen entscheiden, in welchem Zeitfenster das Feld eingeschaltet war. Die Zahlen der richtigen Antworten lagen zwischen 3 und 10. Kein Proband erreichte also die Signifikanzgrenze von 12 richtigen Antworten. Überraschenderweise war die mittlere Zahl richtiger Antworten mit 5.9 unterzufällig (erwartet: 7; p<0.06, zweiseitiger Test).

 

Anmerkung: Raczek, Gailus und Herget sind Mitarbeiter von T-Nova, für die Auswahl der Versuchspersonen und die Durchführung der Tests war aber das „Institut für Umweltkrankheiten“, Bad Emstal, allein verantwortlich; diese Studie orientierte sich methodisch an der von Radon und Maschke 1998, siehe unten.

 

Raczek J, Runow K, Oetzel H, Gailus T, Herget I, The Bioelectromagnetics Society 22nd Annual Meeting; 2000:269–70.

 

       Johansson 2003, unpublizierte Daten

 

„Etwa“ 70 Elektrosensible wurden 3- bis 12-mal ähnlich wie oben beschrieben (Johansson 1995) getestet. Kein Proband bestand den Test.

 

nach Rubin et al. 2005.

 

        „TNO-Studie“

 

Sowohl bei den 36 Elektrosensiblen als auch bei den 36 nicht elektrosensiblen Personen ergab der Fragebogen zum Wohlbefinden nach UMTS-Bestrahlung einen signifikanten Unterschied.

 

Zwamborn APM, Vossen SHJA, van Leersum BJAM, Ouwens MA, Makel WN, The Hague: Netherlands Organisation for Applied Scientific Research (TNO); 2003.

Studien in Diskussion: TNO-Studie

 

        Die Herangehensweise eines Arztes bei elektrosensiblen Patienten

 

Ein 30-jähriger Mann erreichte in einem Einfachblind-Test 10 richtige Antworten bei 12 Versuchen (p=0.02, einseitig). In zwei späteren Doppelblind-Tests erzielte er 50% und 70% richtige Antworten.

 

Ein 32-jähriger Elektronik-Techniker erreichte in einem Doppelblind-Test von 10 Versuchen 7 richtige Antworten (nicht signifikant, p<0.2, einseitig).

 

Hocking B.

Präsentation Prag 2004 (pdf, 314kB)

 

oWas verursacht "elektromagnetische Hypersensibilität"?
 
Kaul G. Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2009 (Dortmund, Germany); ISBN 978-3-88261-087-1
EMF-Portal Vollständiger Artikel
 

 

Aus „peer review“-Zeitschriften

 

        Gibt es Elektrosensibilität im D-Netzbereich: Ein 3-AFC-Doppelblindversuch

 

Kurz: 11 Personen, die sich selbst als elektrosensibel einstuften, nahmen je an 12 über einen Tag verteilten doppelblinden Versuchen teil. Die Erholungsphase zwischen zwei Versuchen betrug mindestens 30 min. Ein einzelner Versuch bestand aus drei 2-minütigen Zeitfenstern, dazwischen gab es jeweils eine Pause von 10 s. In genau einem der drei Zeitfenster sendete eine Antenne in 1.9 m Abstand GSM-Hochfrequenzstrahlung der Frequenz 900 MHz und einer Intensität von 24 μW/cm². Nach Ende des dritten Zeitfensters musste die Versuchsperson entscheiden in welchem Zeitfenster das Feld eingeschaltet war. Keiner der Probanden erreichte die klassische Wahrnehmungsschwelle von 8 richtigen Antworten von 12. Allerdings erzielten zwei Versuchspersonen 7 richtige Antworten, was durch reines Raten nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 4% möglich ist. Diese beiden Personen fanden sich auch unter den Dreien, die sich in den Tagen nach dem Versuch meldeten und über Nachwirkungen klagten.

 

Anmerkungen: Im Gruppenmittel war die Anzahl richtiger Antworten signifikant höher, als durch reines Raten erwartet: 54 richtige Antworten bei 132 Versuchen, p<0.05 (einseitig); siehe auch Raczek et al. 2000 oben.

 

Radon K, Maschke C, Umweltmed Forsch Prax 1998;3(1):125–129.

Abstract

ELMAR-Eintrag

 

       Pseudostenokardie bei Belastung durch »Elektrosmog«

 

Experiment: Um zu überprüfen, ob die Beschwerden des Patienten tatsächlich auf elektromagnetische Felder zurückzuführen sind, wurde ein Blindexponierungsexperiment durchgeführt. Dabei wurde der Patient abwechselnd mit einem ein- bzw. ausgeschalteten Elektrogerät konfrontiert, ohne über dessen Betriebszustand Bescheid zu wissen. In jedem Exponierungsdurchgang musste der Patient angeben, ob die Beschwerden auftreten oder nicht.

Folgerung: Die Ergebnisse des Experiments zeigen, dass zwischen den stenokardiformen Beschwerden des Patienten und elektromagnetischen Feldern kein kausaler Zusammenhang besteht. Das Phänomen der Elektrosensitivität beruht daher aller Wahrscheinlichkeit nach auf psychischen Mechanismen.

 

Barth A, Maritczak L, Valic E, Konnaris C, Wolf C, Dtsch Med Wschr 2000;125(27):830–2.

Abstract

 

       Hypersensitivity symptoms associated with exposure to cellular telephones: no causal link

 

Kurz: 20 elektrosensible Probanden wurden 3- bis 4-mal je 30 min lang scheinexponiert oder der Strahlung eines analogen NMT-Telefons (900 MHz), eines GSM900-Telefons oder eines GSM1800-Telefons ausgesetzt. Die Sitzungen fanden mit mindestens 60-minütigen Pausen dazwischen an einem Tag statt, die Scheinexposition wurde stets in der ersten oder zweiten Sitzung durchgeführt. Bei den realen Expositionen berichteten die Probanden von teilweise signifikant weniger Symptomen. Auch konnten sie die reale nicht überzufällig gut von der Scheinexposition unterscheiden (keine Daten angegeben). Blutdruck und Puls waren in der ersten Testphase am höchsten und fielen bis zur vierten Testphase ab.

 

Anmerkungen:

1)      Die Hintergrundbelastung wird mit maximal 2 W/m² (27 V/m) angegeben. Da diese Feldstärke im unteren Bereich des Expositionslevels liegt, ist die Unterscheidung zwischen Scheinexposition und realer Exposition fraglich.

2)      Nach Meinung der Autoren der „TNO-Studie“ wäre die Verwendung eines Fragebogens objektiver gewesen als die Probanden selbst ihre Symptome beschreiben zu lassen (siehe TNO-Bericht, Seite 59).

3)      Die Testreihenfolge war nicht zufällig, da die Scheinexposition jeweils in der ersten oder zweiten Sitzung stattfand. Insofern könnten zum häufigeren Auftreten von Symptomen während der Scheinexposition auch andere Faktoren wie Nervosität, ungewohnte Umgebung usw. zu Beginn der Experimente beigetragen haben (siehe Bemerkung im ELMAR-Eintrag).

 

Hietanen M, Hamalainen AM, Husman T, Bioelectromagnetics. 2002 May;23(4):264-70.

Abstract bei PubMed

ELMAR-Eintrag

 

oPsychophysiological tests and provocation of subjects with mobile phone related symptoms
 
Finanzierung: Swedish Council for Working Life and Social Research (FAS)
 
Wilén J, Johansson A, Kalezic N, Lyskov E, Sandström M. Bioelectromagnetics. 2006 Apr;27(3):204-14.
PubMed EMF-Portal
 
oAre some people sensitive to mobile phone signals? Within participants double blind randomised provocation study
 
Finanzierung: Mobile Telecommunications and Health Research (MTHR), UK
 
Rubin GJ, Hahn G, Everitt BS, Cleare AJ, Wessely S. BMJ. 2006 Apr 15;332(7546):886-91. Epub 2006 Mar 6.
PubMed EMF-Portal Vollständiger Artikel
 
oUMTS base station-like exposure, well-being, and cognitive performance
 
Finanzierung: Forschungsstiftung Mobilkommunikation (FSM; Research Foundation on Mobile Communication; at the Swiss Federal Institute of Technology Zurich (ETH)), Switzerland
 
Regel SJ, Negovetic S, Röösli M, Berdiñas V, Schuderer J, Huss A, Lott U, Kuster N, Achermann P. Environ Health Perspect. 2006 Aug;114(8):1270-5.
PubMed EMF-Portal Vollständiger Artikel
 
oDoes short-term exposure to mobile phone base station signals increase symptoms in individuals who report sensitivity to electromagnetic fields? A double-blind randomized provocation study
 
Finanzierung: Mobile Telecommunications and Health Research (MTHR), UK
 
Eltiti S, Wallace D, Ridgewell A, Zougkou K, Russo R, Sepulveda F, Mirshekar-Syahkal D, Rasor P, Deeble R, Fox E. Environ Health Perspect. 2007 Nov;115(11):1603-8.
PubMed EMF-Portal Vollständiger Artikel
 
oPerception of the electromagnetic field emitted by a mobile phone
 
Finanzierung: Academy of Finland; Tekes (National Technology Agency), Finland
 
Kwon MS, Koivisto M, Laine M, Hämäläinen H. Bioelectromagnetics. 2008 Feb;29(2):154-9.
PubMed EMF-Portal
 
The effects of 884 MHz GSM wireless communication signals on headache and other symptoms: an experimental provocation study
 
Finanzierung: Mobile Manufacturers Forum (MMF), Belgium
 
Hillert L, Akerstedt T, Lowden A, Wiholm C, Kuster N, Ebert S, Boutry C, Moffat SD, Berg M, Arnetz BB. Bioelectromagnetics. 2008 Apr;29(3):185-96.
PubMed EMF-Portal
 
oNocebo as headache trigger: evidence from a sham-controlled provocation study with RF fields
 
Finanzierung: Norwegian Post and Telecommunication Authority (NPT), Norway
NetCom, Norway
Research Council of Norway
Telenor, Norway
 
Stovner LJ, Oftedal G, Straume A, Johnsson A. Acta Neurol Scand Suppl. 2008;188:67-71.
PubMed EMF-Portal
 
oEffects of short-term W-CDMA mobile phone base station exposure on women with or without mobile phone related symptoms
 
Finanzierung: Committee to Promote Research on the Possible Biological Effects of Electromagnetic Fields, Japan
 
Furubayashi T, Ushiyama A, Terao Y, Mizuno Y, Shirasawa K, Pongpaibool P, Simba AY, Wake K, Nishikawa M, Miyawaki K, Yasuda A, Uchiyama M, Yamashita HK, Masuda H, Hirota S, Takahashi M, Okano T, Inomata-Terada S, Sokejima S, Maruyama E, Watanabe S, Taki M, Ohkubo C, Ugawa Y. Bioelectromagnetics. 2009 Feb;30(2):100-13.
PubMed EMF-Portal
 
oShort-term exposure to mobile phone base station signals does not affect cognitive functioning or physiological measures in individuals who report sensitivity to electromagnetic fields and controls
 
Finanzierung: Mobile Telecommunications and Health Research (MTHR), UK
 
Eltiti S, Wallace D, Ridgewell A, Zougkou K, Russo R, Sepulveda F, Fox E. Bioelectromagnetics. 2009 Oct;30(7):556-63.
PubMed EMF-Portal
 
oHypersensitivity to RF fields emitted from CDMA cellular phones: a provocation study
 
Finanzierung: Ministry of Health and Welfare, Korea;
Korea Science and Engineering Foundation;
Korea Health 21 R&D Project (of Ministry of Health, Welfare and Familiy Affairs), Korea
 
Nam KC, Lee JH, Noh HW, Cha EJ, Kim NH, Kim DW. Bioelectromagnetics. 2009 Dec;30(8):641-50.
PubMed EMF-Portal
 
oDo TETRA (Airwave) Base Station Signals Have a Short-Term Impact on Health and Well-Being? A Randomized Double-Blind Provocation Study
 
Finanzierung: Mobile Telecommunications and Health Research (MTHR), UK
 
Wallace D, Eltiti S, Ridgewell A, Garner K, Russo R, Sepulveda F, Walker S, Quinlan T, Dudley S, Maung S, Deeble R, Fox E. Environ Health Perspect. 2010 Jan 14.
PubMed EMF-Portal
 

 

Stand: 2010