In vitro-Studien
zu Gentoxizität seit 2002
2002
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Genotoxizität radiofrequenter Signale. 1. Untersuchung von
DNA-Schäden und Mikronukleus-Auftreten in kulturierten menschlichen Blutzellen
Eine 24-stündige Exposition
führte bei einer SAR von 5 oder 10 W/kg reproduzierbar zu einer fast
ver-4-fachten Mikronukleus-Rate.
Tice, Hook,
Donner, McRee, Guy, Bioelectromagnetics 2002 Feb;23(2):113-26
Finanzierung:
WTR (Wireless Technology Research)
Abstract bei Pubmed
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Gen-Schäden in menschlichen Lymphozyten nach Exposition gegenüber
GMSK-phasenmodulierten Mikrowellen
Diese Studie legt nahe, dass die digitale
Phasenmodulation (nicht zu verwechseln mit der Pulsmodulation) entscheidend für
genotoxische Wirkungen sein könnte.
d'Ambrosio, Massa, Scarfi, Zeni, Bioelectromagnetics.
2002 Jan;23(1):7-13
Abstract bei Pubmed
o
DNA-Schäden und Mikronuklei in menschlichen Leukozyten nach
akuter in vitro-Bestrahlung mit einem kontinuierlichen 1,9 GHz-Hochfrequenzfeld
Weder mit dem alkalischen Comet-Assay noch mit dem
Mikronukleus-Test konnte ein signifikanter Einfluss der 2-stündigen Exposition
festgestellt werden.
McNamee, Bellier, Gajda, Miller, Lemay, Lavallee, Marro,
Thansandote, Radiat Res. 2002 Oct;158(4):523-33
Finanzierung: DOD, Canada
Abstract
bei PubMed
o
DNA-Schäden in menschlichen Leukozyten nach in vitro-Bestrahlung
mit einem pulsmodulierten 1,9 GHz-Hochfrequenzfeld
Es konnten nach der 2-stündigen Exposition weder mit
dem Comet-Assay noch mit dem Mikronukleus-Test signifikante DNA-Schäden
festgestellt werden.
McNamee, Bellier, Gajda, Lavallee, Lemay, Marro, Thansandote,
Radiat Res. 2002 Oct;158(4):534-7
Finanzierung: DOD, Canada
Abstract
bei PubMed
●
Schwache 2450 MHz-Mikrowellenfelder verstärken die genotoxischen
Effekte von Mitomycin C, festgestellt mit dem Mikronukleus-Test und dem Komet-Assay
in vitro
Zhang, He, Jin, Lu, Biomed Environ
Sci. 2002 Dec;15(4):283-90
Abstract
bei PubMed
o
Der Effekt von 835,26 MHz-FDMA- oder 847,74 MHz-CDMA-modulierter
Hochfrequenzstrahlung auf die Mikronukleus-Induktion in C3H 10T(1/2)-Zellen
Nach 3-, 8-, 16- oder 24-stündiger Exposition (SAR
3,2; 4,8 und 5,1 W/kg) konnte kein signifikanter Einfluss der
Mikrowellenstrahlung auf die Mikronukleus-Rate gefunden werden.
Bisht, Moros, Straube, Baty, Roti
Roti, Radiat Res. 2002 May;157(5):506-15
Abstract
bei PubMed
2003
o
Keine Beweise für genotoxische Effekte einer 24-stündigen
Exposition gegenüber 1,9 GHz-Hochfrequenzfeldern
McNamee, Bellier, Gajda, Lavallee,
Marro, Lemay, Thansandote, Radiat Res. 2003 May;159(5):693-7
Finanzierung: DOD, Canada
Abstract
bei Pubmed
●
Bestrahlung menschlicher peripherer Blutlymphozyten mit
Mobilfunkfeldern führt zu chromosomaler Instabilität
Nach 72-stündiger Exposition (850
MHz; SAR 1,6–8,8 W/kg) wurde ein signifikanter SAR-abhängiger Anstieg von Aneuploidien
des Chromosoms 17 festgestellt.
Mashevich, Folkman, Kesar, Barbul,
Korenstein, Jerby, Avivi, Bioelectromagnetics. 2003
Feb;24(2):82-90
Abstract
bei Pubmed
2004
o
Messungen alkali-labiler DNA-Schäden und von Protein-DNA-Überkreuzungen
nach 2450 MHz-Mikrowellenbestrahlung und γ–Bestrahlung niedriger Dosis in vitro
Es konnten keine signifikanten
Einflüsse der 2-stündigen Mikrowellenexposition (SAR 1,9 W/kg) gefunden werden.
Lagroye, Hook, Wettring, Baty, Moros, Straube, Roti Roti,
Radiat Res. 2004 Feb;161(2):201-14
Finanzierung: Motorola
Abstract
bei PubMed
o
Messungen von DNA-Schäden und Apoptose in Molt-4-Zellen nach in vitro-Exposition
gegenüber hochfrequenter Strahlung
Es wurden weder statistisch
signifikante Schäden der DNA noch eine Induktion der Apoptose gefunden.
Hook, Zhang, Lagroye, Li, Higashikubo, Moros, Straube,
Pickard, Baty, Roti Roti, Radiat Res. 2004 Feb;161(2):193-200
Finanzierung: Motorola
Abstract
bei Pubmed