Leukämie und Niederfrequenzfelder
Reviews / Literaturstudien
● IARC stuft
niederfrequente Magnetfelder auf Grund des Forschungsstandes bezüglich
Kinderleukämie als möglicherweise karzinogen ein (2002):
http://www-cie.iarc.fr/htdocs/monographs/vol80/80.html
● „Eine
Beurteilung möglicher Risiken elektrischer und magnetischer Felder (EMFs) von
Hochspannungsleitungen, häuslicher Stromversorgung, beruflicher Exposition und
Haushaltsgeräten“, Abschlussbericht des Kalifornischen EMF-Programms, Juni 2002
Aufführung von Einzelstudien,
detaillierte Diskussion von Argumenten pro/contra Kausalität und Bewertung
durch drei Gutachter.
http://www.dhs.ca.gov/ps/deodc/ehib/emf/RiskEvaluation/riskeval.html
●
Greenland, Sheppard,
Kaune, Poole, Kelsh, A pooled analysis of magnetic fields, wire codes, and
childhood leukemia. Childhood Leukemia-EMF Study Group, Epidemiology. 2000
Nov;11(6):624-34.
1,7-faches Risiko für
Kinderleukämie bei mehr als 0,3 μT.
Abstract
bei PubMed
Einzelstudien
● Epidemiologische
Studie zur Assoziation von Leukämieerkrankungen bei Kindern und häuslicher
Magnetfeldexposition
Fazit: Insbesondere die
nächtliche Exposition ist entscheidend, es wurde eine Dosis-Wirkungs-Beziehung
festgestellt, bei mehr als 0,2 μT ist das Risiko für Kinderleukämie 2- bis
4-fach erhöht.
Schütz, Michaelis, 2000
http://info.imsd.uni-mainz.de/K_Krebsregister/klassiker/EMFIIABSCHLUSS.pdf
● Historische
Belege, dass die häusliche Elektrifizierung den Kinderleukämie-Peak verursacht
hat
Milham,
Ossiander, Med Hypotheses. 2001 Mar;56(3):290-5.
Abstract
bei PubMed
●
Kinderkrebs in Beziehung zum Abstand von Hochspannungsleitungen
in England und Wales: eine Fall-Kontroll-Studie
Kurz: 29.081 Fälle von Krebs bei Kindern,
darunter 9.700 Leukämie-Fälle, wurden mit zufällig ausgewählten Kontrollen
hinsichtlich des Abstands ihres Geburtsortes von Hochspannungsleitungen verglichen.
Dabei zeigte sich bei einem Abstand von weniger als 200 m ein um 69%
signifikant erhöhtes Risiko für Leukämie, bei 200 – 600 m war das Risiko um 23%
erhöht. Die Autoren weisen darauf hin, dass es bisher weder überzeugende
Laborbefunde noch einen akzeptierten biologischen Mechanismus gibt, der einen
kausalen Zusammenhang unterstützen würde.
Draper G, Vincent T, Kroll ME, Swanson J, BMJ. 2005
Jun 4;330(7503):1290.
Abstract
bei PubMed
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