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Kann Geoengineering den Klimawandel stoppen?

surfer, Samstag, 15. Mai 2010, 01:56 (vor 1132 Tagen)

Geo-Engineering was ist das?

Das steht in Wikipedia
Der Begriff Geo-Engineering bezeichnet technische Eingriffe in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe, etwa um die Klimaerwärmung oder die Versauerung der Meere zu bremsen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geo-Engineering

Hier einige Medienberichte zum Thema
Quelle:sueddeutsche.de

Geo-Engineering gegen Klimawandel
Spiel ohne Grenzen
07.02.2009,
Von Petra Steinberger
Forscher wollen die Klimakatastrophe mit künstlichen Eingriffen stoppen. Aber beim Geo-Engineering kennt niemand die Nebenwirkungen.

Und jetzt ist dieses Forschungsschiff tatsächlich unterwegs in Richtung des südlichen Eismeeres, um die Welt zu retten. Natürlich sagt man das nicht so laut. Die Forscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung sind auf der Polarstern, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Sie wollen auf einer Fläche von 300 Quadratkilometern den Ozean mit Eisen düngen, um das Wachstum von Algen anzuregen; das Experiment sei völlig unbedenklich, heißt es, da gehe es allein um das bessere Verständnis der Rolle der Ozeane im globalen Kohlenstoffkreislauf.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/780/457440/text/
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Quelle:ZEIT ONLINE
Geoengineering
Wer bekommt die Welt in den Griff?
Direkte Eingriffe in die Atmosphäre galten lange als Sündenfall. Aber sie könnten zum letzten Mittel des Klimaschutzes werden.

Lange wurde die Diskussion nur in Fachzirkeln geführt, nun drängt die Debatte verstärkt an die Öffentlichkeit. Beim größten Wissenschaftlertreffen der Welt, der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) Ende Februar im kalifornischen San Diego, gab es gleich drei hochkarätig besetzte Veranstaltungen zu diesem Thema. Bei allen dreien wurde hitzig diskutiert: Können wir mit Ingenieurarbeit im planetaren Maßstab die Folgen des Klimawandels mildern oder gar aufheben? Können wir den »Planeten hacken«, wie es einer der Diskutanten formulierte? Oder sind solche Pläne nur ein weiterer Beweis für die Hybris des Menschen, die uns den ganzen Klimaschlamassel erst eingebrockt hat?
http://www.zeit.de/2010/10/Geoengineering
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Quelle: ZEIT ONLINE

Gefahr durch Geoengineering
Mehr Demut!
Radikale Weltretter suchen nach Regeln für ihre umstrittene Arbeit.

Es hatte eine historische Konferenz werden sollen: Im Asilomar-Ressort des kalifornischen Küstenstädtchens Pacific Grove versammelten sich in der vergangenen Woche rund 200 Forscher. Über die Manipulation des Erdklimas sinnierten sie, über Experimente mit Wolken und Ozeanen. Solches Geoengineering sollte dringend ein paar Regeln unterworfen werden, am symbolträchtigen Ort. Vor 35 Jahren hatten sich hier Molekularbiologen auf einen Kodex für gentechnische Experimente geeinigt. Asilomar steht seither als Symbol für wissenschaftliche Verantwortung und Selbstbeschränkung. Diesmal aber konnte man sich auf nichts Vergleichbares einigen.
http://www.zeit.de/2010/14/Kommentar-Konferenz-Forscher-Klima

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Geoengineering, Klimawandel, Alfred-Wegener-Institut, Forschungsschiff, Ozean

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Bill Gates und die Wolken

Gast, Dienstag, 01. Juni 2010, 21:00 (vor 1115 Tagen) @ surfer

Quelle:Klima der Gerechtigkeit

Dass Bill Gates sein Microsoft-Vermögen einsetzt, um gegen Armut, Hunger und Krankheiten in der Welt zu kämpfen, ist bekannt. Nicht alle Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit sind mit seinen Methoden einverstanden und befürchten vor allem einen Machtverlust, da Mr. Gates Summen zur Verfügung hat, von denen staatliche Geber oft nur träumen können.

Neu ist mir, dass Bill Gates sich auch um das Klima sorgt und massive Mittel zur Bekämpfung der Erderwärmung einsetzt. Allerdings muss man sich in diesem Fall ganz besonders fragen, ob die Methoden die richtigen sind. Und auch hier macht mich nachdenklich, was man sich so leisten kann, wenn man es sich (finanziell) leisten kann – Geld ist Macht.

Jedenfalls berichtete die Times Online vor ein paar Tagen, dass Gates 300,000 US Dollar an eine Forschungseinrichtung in Kalifornien gespendet hat, die sich mit der Entwicklung von Maschinen befasst, die gigantische Mengen Meerwasser aufsaugen, zu Wasserstaub verarbeiten und dann als künstliche Wolken in die Atmosphäre sprühen.
http://klima-der-gerechtigkeit.de/2010/05/30/bill-gates-und-die-wolken/

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Climate Engineering, Geo-Engineering, Atmosphäre

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Geoengineering - Die Ingenieure der Welt

leser, Samstag, 05. Juni 2010, 15:59 (vor 1111 Tagen) @ surfer

Alles was machbar ist muss lange nicht gut sein.
Gute übersichtliche Zusammenfassung zum Thema.

Quelle: sueddeutsche.de

Weil die Politik versagt, wollen einige Forscher die Erde mit technischen Eingriffen ins Klimasystem vor dem Wärmekollaps retten. Doch diese Ideen sind umstritten.

Das Rezept ist einfach - einfach zu verlockend: Man nehme ein paar Eimer Schwefelbrühe, steige in ein Flugzeug und versprühe das Zeug in der Atmosphäre. Dort bilden sich schwebende Schwefelteilchen, die das Sonnenlicht reflektieren und den Temperaturanstieg stoppen. Durch diese Aerosole wäre die Menschheit schnell ihre Klimasorgen los.

Dabei sind sich viele der Forscher, die über das Herumdoktern an irdischen Abläufen diskutieren, der unkalkulierbaren Risiken bewusst. "Niemand behauptet, dass der Eingriff ins Klimasystem perfekt oder auch nur erstrebenswert ist", sagt Caldeira. "Aber in schlimmen Zeiten muss man auch schlimme Dinge tun." Und die Zeiten sind - in Caldeiras Augen und denen seiner Mitstreiter - alles andere als gut. Selbst die optimistischeren unter den Projektionen des Weltklimarates IPCC zeigen, dass die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts weiter klettern werden. Um den Anstieg wie politisch angestrebt auf zwei Grad zu begrenzen, wären deutliche Einschränkungen im Lebensstil nötig. Geoengineering könnte das den reichen Nationen ersparen - allen politischen, ethischen und sozialen Bedenken zum Trotz (siehe Artikel unten).
http://www.sueddeutsche.de/wissen/geoengineering-die-ingenieure-der-welt-1.954122

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Climate Engineering, Geo-Engineering, Klimasystem, Atmosphäre

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Geo-Engineering

Wolfgang, Samstag, 07. August 2010, 12:51 (vor 1048 Tagen) @ surfer

Quelle: Wikipedia
Der Begriff Geo-Engineering bezeichnet technische Eingriffe in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe, etwa um die Klimaerwärmung oder die Versauerung der Meere zu bremsen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geo-Engineering

Quelle: WELT ONLINE
03.12.09|Geo-Engineering
Bizarre Ideen zum Kampf gegen die Erderwärmung

Riesige Sonnenschirme im All, die Verdunkelung der Erde durch künstliche Vulkanausbrüche oder die Düngung der Ozeane zur Vermehrung von Algen: Die Vorschläge für gezielte technische Eingriffe zur Eindämmung des Klimawandels klingen abenteuerlich – und bergen enorme Risiken, warnen Kritiker.

Das Nachdenken über großtechnische Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel hat Konjunktur. Noch vor wenigen Jahren sei das sogenannte Geo- oder Climate-Engineering ein Randthema der Wissenschaft gewesen, sagt der Heidelberger Umweltphysiker Thomas Leisner: „Heute reden alle darüber."
Mehr:
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5410981/Bizarre-Ideen-zum-Kampf-gegen-die...

Quelle: ZEIT ONLINE
Geoengineering
Wer bekommt die Welt in den Griff?

Direkte Eingriffe in die Atmosphäre galten lange als Sündenfall. Aber sie könnten zum letzten Mittel des Klimaschutzes werden.
Mehr:
http://www.zeit.de/2010/10/Geoengineering

Quelle: Planet Wissen
Geo-Engineering - Interview mit Sven Plöger

Der Klimawandel ist das komplexeste Problem unserer Zeit. Eine Ursache für schmelzende Gletscher, wachsende Wüsten und das Sterben vieler Arten ist vor allem zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre. Aber statt Energie effizienter zu nutzen und unser Energiesystem vollständig umzubauen, lässt sich vielleicht alles auch mit der richtigen Technik lösen. Im Interview mit Planet Wissen spricht Sven Plöger, Meteorologe und bekannt durch die Wettervorhersage im Ersten, über globale Rettungsversuche und über die Psychologie des Klimaschutzes.

Planet Wissen (PW): Herr Plöger, das Zauberwort heißt Geo-Engineering. Welches Ziel haben die Erd-Ingenieure?
Sven Plöger (S.P.): Das Ziel beim Geo-Engineering ist es, durch technische Maßnahmen in verschiedene Kreisläufe unseres Klima- und Erdsystems einzugreifen, um damit die Erwärmung unseres Planeten oder die Versauerung der Meere schneller abzubremsen, als es durch die herkömmlichen Klimaschutzansätze möglich ist. Der Hintergrund solcher Gedankenspiele ist die Vermutung, dass man den bereits massiv durch uns Menschen angestoßenen Klimawandel sonst nicht mehr in den Griff
Mehr:
http://www.planet-wissen.de/natur_technik/klima/klimawandel/interviewploeger.jsp

Geo-Engineering: Keine Ausflüchte mehr

Quelle: TELEPOLIS
Matthias Brake 29.06.2010

Die Energie- und Klimawochenschau: Das Geo-Engineering im Meer ist gescheitert und die Verpressung von CO2 in den Untergrund vergiftet das Trinkwasser. Das Greenwashing des "Weiter so wie bisher" steht vor dem Aus
Mehr:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32873/1.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Auswirkungen von Geoengineering unberechenbar

Gast, Samstag, 28. August 2010, 13:35 (vor 1027 Tagen) @ surfer

Quelle: http://www.schattenblick.de/

Internationale Forschergruppe analysiert Wirksamkeit von Geoengineering-Projekten / Meeresspiegelanstieg trotz strenger Gegenmaßnahmen

Unzureichende Ingenieurskunst trug entscheidend zur gegenwärtigen Erderwärmung bei, nun soll ausgerechnet Ingenieurskunst alles wieder richten? Daran glauben wohl nur Optimisten oder Geschäftemacher, die aus der Not noch Profit schlagen wollen. Mit Geoengineering-Projekten wollen sie verhindern, dass sich die Erde weiter aufheizt. Fast zweihundert Jahre lang hat es der technologische Fortschritt mit sich gebracht, dass sich die Zusammensetzung der Erdatmosphäre aufgrund der Emissionen aus den vermeintlichen Errungenschaften von Verkehr, Produktion und Haushalten geringfügig, aber entscheidend veränderte. Der Anteil des Abgases Kohlendioxid nahm stetig zu, sodass die langwellige Rückstrahlung des Sonnenlichts nicht ins Weltall entwich, sondern absorbiert wurde und zur globalen Erwärmung beitrug. Im Grunde genommen könnte man diese Entwicklung ebenfalls als Geoengineering bezeichnen, nur dass kein Mensch bedacht hat, welche weitreichenden Veränderungen durch zahllosen Feuerstellen ausgelöst werden. Im übrigen ist bis heute nicht erkennbar, dass die politischen Entscheidungsträger, die ihre wissenschaftlichen Berater haben und ausreichend über die wahrscheinlichen Folgen eines Weiter-so-wie-bisher informiert sein müssten, gewillt sind, die für einen Stopp und eine Umkehr der Entwicklung erforderlichen Schritte einzuleiten.
Vollständiger Text siehe Link:
http://www.schattenblick.de/infopool/umwelt/redakt/umkl-463.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Geo-Engineering gegen Klimawandel

surfer, Sonntag, 29. August 2010, 02:27 (vor 1026 Tagen) @ Gast

Quelle: taz.de

Plan B funktioniert nicht
Eine "Schwefelglocke" für die Atmosphäre, CO2-Lager unter der Erde: Versuche, mit Geo-Engineering den Klimawandel zu bremsen, sind nicht nur fragwürdig – sie kommen auch zu spät.

VON REINHARD WOLFF

Nordwest-Passage in Kanada.
Foto: dpa

"Man kann da nicht einfach auf die Bremse treten", sagt John Moore, Gletscherforscher und Professor mit dem Spezialgebiet Klimawandel an der Lappland-Universität im finnischen Rovaniemi: "Bei der Erwärmung der Erdatmosphäre ist zu viel Trägheit im System. Der Anstieg des Meeresspiegels wird deshalb dann erst einmal unaufhaltsam weitergehen." Bis zum Jahre 2100 werde sich dieser Anstieg auf 50 bis 100 Zentimeter belaufen, meint Moore. Je nachdem ob zwischenzeitlich mehr oder weniger durchgreifende Erfolge bei der Klimagasreduktion gemacht werden könnten.

Selbst wenn einzelne der "extremsten" bislang diskutierten Geo-Engineering-Projekte verwirklicht würden, werde dies nur zu einem um 20 bis 30 Zentimeter geringeren Anstieg des Meeresspiegels führen. Errechnet hat Moore dies zusammen mit der Ozeanografin Svetlana Jevrejeva und dem Glaciologen und Statistiker Aslak Grinsted in einer jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten Studie.

Zum Artikel Link anklicken
http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/plan-b-funktioniert-nicht/

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Steinmehl kann CO2 binden

Wolfgang, Samstag, 13. November 2010, 16:00 (vor 950 Tagen) @ surfer
bearbeitet von admin, Samstag, 08. Oktober 2011, 00:24

Quelle: www.n-tv.de

Dienstag, 09. November 2010

Kein Mittel zur Klimarettung

Steinmehl kann CO2 binden
Olivin heißt das Gestein, in das große Hoffnung gesetzt wird. Das Mineral löst sich in Pulverform in Wasser und entzieht in diesem Prozess der Umgebungsluft das klimaschädliche Kohlendioxid. Allerdings ist dieses Verfahren nicht geeignet, um den Klimawandel aufzuhalten, sagen Forscher des Alfred-Wegener-Instituts und präsentieren ihre Modellrechnung.

Wer eine Tonne Kohlendioxid aus der Atmosphäre holen möchte, kann das mit etwa einer Tonne fein gemahlenem Gestein tun. Das Mineral Olivin reagiert im Wasser mit dem Treibhausgas und lagert es in den Ozeanen ab. Das Verfahren eignet sich vermutlich aber nicht, um die heutigen Treibhausgasemissionen vollständig zu neutralisieren, berichten Forscher um Peter Köhler vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven. Sie präsentieren entsprechende Modellrechnungen in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften ("PNAS").

Olivin ist demnach mit etwa 90 Prozent der Hauptbestandteil des weit verbreiteten Gesteins Dunit. Wird Olivin in Wasser gelöst, reagiert es mit Kohlendioxid (CO2). Dieses wird damit der Luft entzogen. Die Produkte dieser Reaktion sind Kieselsäure, Magnesiumionen und Bikarbonat. Letzteres ist die bei weitem vorherrschende chemische Form, in der gelöstes CO2 im Ozean vorliegt
http://www.n-tv.de/wissen/Steinmehl-kann-CO2-binden-article1894391.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Drehen am globalen Thermostat

Wolfgang, Dienstag, 23. November 2010, 14:52 (vor 940 Tagen) @ surfer

Quelle: www.n-tv.de

"Wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod"

Die Welt wird wärmer, der Klimaschutz kommt nur schleppend voran. Da klingt es verführerisch, einfach ein bisschen am globalen Thermostat zu drehen. Geo-Engineering heißt das Zauberwort: Mit technologischen Mitteln und Eingriffen in die globalen biochemischen und physikalischen Prozesse soll das weltweite Klima bewusst manipuliert werden, etwa indem man Schwefelpartikel in die Stratosphäre schießt, damit die Sonnenstrahlen bereits im All reflektiert werden und sich die Erderwärmung so abschwächt. Der Alternative Nobelpreisträger Pat Mooney rät dringend ab - und weist darauf hin, dass seltsamerweise einige von denen, die nun Geo-Engineering fordern, noch vor wenigen Jahren den Klimawandel geleugnet haben.

n-tv.de: Mr. Mooney, glauben Sie wirklich, dass die Welt die Klimakrise in diesem Jahr beim Klimagipfel in Cancún oder 2011 in Südafrika lösen wird?

Pat Mooney: Ich kann garantieren, dass es nicht in Cancún passieren wird, und ich wäre sehr überrascht, wenn es in Südafrika soweit wäre. Ich glaube, es könnte in Richtung des so genannten "Rio plus 20"-Gipfels gehen, der 2012 in Brasilien stattfindet, einem Nachfolge-Gipfel der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung von 1992. Aber auch da werden wir wohl kein glückliches Ende erleben, eher eine kosmetische Vereinbarung.

Klimaforscher haben errechnet, dass der Höhepunkt der CO2-Emissionen schon 2015 erreicht werden müsste, wenn es eine realistische Chance geben soll, dass 2-Grad-Ziel einzuhalten. Steuern wir nicht auf eine Situation zu, in der nur Geo-Engineering unsere Probleme lösen kann?

Nein, das wäre wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Geo-Engineering ist alles anders als eine Lösung. Wir würden Milliarden Dollar in eine Sache investieren, die gefährlicher und zerstörerischer sein kann, als der Klimawandel es derzeit ist. Mir wäre es lieber, dieses Geld würde darauf verwendet, die Bevölkerungen davon zu überzeugen, ihre Gewohnheiten beim Energie-Konsum zu ändern, und die Industrien zu zwingen, das Gleiche zu tun.

Was sind aus Ihrer Sicht die schlimmsten Arten von Geo-Engineering?
http://www.n-tv.de/politik/Wie-Selbstmord-aus-Angst-vor-dem-Tod-article1980931.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Klima-Manipulation im Großlabor Erde

surfer, Donnerstag, 16. Juni 2011, 01:16 (vor 735 Tagen) @ surfer

Quelle: www.scinexx.de

Geo-Engineering
Klima-Manipulation im Großlabor Erde

Was tun, wenn der Klimaschutz auch in den nächsten Jahren nicht in Gang kommt? Wenn die Temperaturen weiter steigen und schwerwiegende Folgen des Klimawandels drohen? Einige Politiker, aber auch Wissenschaftler, scheinen hier inzwischen auf einen „Plan B“ zu setzen: „Geo-Engineering“ lautet das Schlagwort.
Gemeint sind damit großtechnische Klimamanipulationen, die das Klima zu unseren Gunsten verändern sollen. Doch ob Eisendüngung der Meere oder künstliche Wolken und Aerosole – die Risiken solcher Großversuche im Labor Erde sind unabwägbar. Und völkerrechtliche Grundlagen für Einsatz und mögliche Folgen fehlen ebenfalls.

Wie sich Climate Engineering mit internalen Normen und Gesetzen vereinbaren lässt, untersuchen daher Forscher wie David Reichwein vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg.

Inhalt:
http://www.scinexx.de/dossier-519-1.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Spiegel im Weltall sollen Klimawandel aufhalten

Wolfgang, Mittwoch, 22. Juni 2011, 16:05 (vor 729 Tagen) @ surfer

Verrückter Plan von Wissenschaftlern

New York – Ein Spiegel rettet die Welt …

Bei einem UN-Treffen nächste Woche in Peru wollen Wissenschaftler eine Idee vorstellen, die den Klimawandel abschwächen könnte: Ein großer Spiegel soll die Sonnenstrahlen reflektieren und zurück ins Weltall schicken. Die Hoffnung: Die Erde erwärmt sich dann nicht weiter.

Wie groß der Spiegel ist, wie er ins All kommen soll und wie teuer die ganze Aktion wird – bislang unklar. Möglicherweise werden diese Fragen nächste Woche in Peru beantwortet.
http://www.bild.de/news/ausland/weltall/spiegel-im-weltall-18409446.bild.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Geo-Engineering - wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn?

surfer, Donnerstag, 23. Juni 2011, 01:07 (vor 728 Tagen) @ surfer

Geo-Engineering soll Erde kühlen

Gast, Freitag, 24. Juni 2011, 12:38 (vor 727 Tagen) @ surfer

Quelle: www.ftd.de

Ein Sonnenschirm im All, Schwefel aus Kampfflugzeugen, Dünger im Meer - das alles könnte helfen, den Klimawandel zu dämpfen. Der Aufwand wäre aber gigantisch.

Die Atmosphäre erwärmt sich, und der Mensch ist zum großen Teil Schuld daran. Nun sucht er nach Möglichkeiten, dem dräuenden Ungemach aus Missernten, Überschwemmungen oder Stürmen zu entgehen. Vor diesem Hintergrund überlegen Wissenschaftler, nicht mühsam die Bequemlichkeit des Menschen, sondern gleich das Klimasystem zu ändern. Dafür wäre Ingenieurarbeit auf globaler Ebene nötig - und für dieses Geo-Engineering gälte es zu klotzen statt zu kleckern. In Lima haben inzwischen sogar Experten des Uno-Klimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) über dieses sogenannte Geo-Engineering beraten.

Einige der bislang von Forschern angedachten Pläne: Nebelmaschinen auf Roboterschiffen sollen zusätzliche Wolken über den Ozeanen bilden, um mehr Sonnenlicht ins All zurückzustrahlen und den Planeten zu kühlen. Ziel ist dabei, die sogenannte Albedo zu erhöhen, das Rückstrahlvermögen der Atmosphäre. Dies ließe sich auch erreichen, wenn große Flächen mit Gräsern mit hellen Ähren bepflanzt würden. Zudem ließen sich Hausdächer weiß streichen.
http://www.ftd.de/wissen/technik/:neue-technologien-geo-engineering-soll-erde-kuehlen/6...

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Forscher wollen Wolken erzeugen

Wolfgang, Freitag, 24. Juni 2011, 12:54 (vor 727 Tagen) @ surfer

Quelle: www.n-tv.de

Kreative Ansätze gegen Erderwärmung

Im Kampf gegen den Klimawandel machen Wissenschaftler immer kuriosere Vorschläge. Um den Planeten zu kühlen, werden riesige Sonnenschirme im All, Schwefel aus Kampfflugzeugen oder die Herstellung künstlicher Wolken empfohlen. Solche Ideen umzusetzen wäre enorm kostspielig - und zum Teil hochriskant.

Die Erdatmosphäre erwärmt sich, und der Mensch ist zum großen Teil Schuld daran. Nun sucht er nach Möglichkeiten, dem dräuenden Ungemach aus Missernten, Überschwemmungen oder Stürmen zu entgehen. Vor diesem Hintergrund überlegen manche Wissenschaftler, nicht etwa in mühevoller Kleinarbeit die Bequemlichkeit des Menschen, sondern gleich das komplette Klimasystem zu ändern. Dafür wäre Ingenieurarbeit auf globaler Ebene nötig - und für dieses Geo-Engineering gälte es zu klotzen statt zu kleckern. In Lima haben inzwischen sogar Experten des UN-Klimarates Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) über dieses sogenannte Geo-Engineering beraten.

Einige der bislang von Forschern angedachten Pläne: Nebelmaschinen auf Roboterschiffen sollen zusätzliche Wolken über den Ozeanen bilden, um mehr Sonnenlicht ins All zurückzustrahlen und so den Planeten zu kühlen. Ziel dabei ist, die sogenannte Albedo zu erhöhen, das Rückstrahlvermögen der Atmosphäre. Dies ließe sich auch erreichen, wenn große Flächen mit Gräsern mit hellen Ähren bepflanzt würden. Zudem ließen sich Hausdächer weiß streichen.

Schwefeltransport mit Kampfflugzeugen
http://www.n-tv.de/wissen/Forscher-wollen-Wolken-erzeugen-article3648821.html

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Gefahr von Schwebeteilchen wird nicht ernst genommen

Wolfgang, Samstag, 10. September 2011, 20:22 (vor 649 Tagen) @ surfer

Quelle: www.klimaktiv.de

11.08.2011
Experte: Gefahr von Schwebeteilchen wird nicht ernst genommen


Hamburg - Vulkane, die mit ihren Ascheteilchen die Erde über lange Zeit abkühlten, sind die Ideengeber für eine so genannte Geoengineering-Maßnahme gegen eine zu hohe Aufheizung der Erde. Die Gefahr von Schwebeteilchen in der Luft als wird nach Ansicht des Hamburger Forschers Martin Kalinowski nicht ernst genug genommen.

Wissenschaftler hätten vorgeschlagen, solche sogenannten Aerosole im Kampf gegen die Erderwärmung künstlich zu erzeugen und in die Atmosphäre zu bringen, um das Klima abzukühlen, sagte der Leiter des Carl Friedrich von Weizsäcker Zentrums für Naturwissenschaft und Friedensforschung anlässlich einer Tagung des KlimaCampus am Donnerstag in Hamburg. «Doch das ist ein Spiel mit dem Feuer.»

Für diese als Geo-Engineering bezeichnete Idee wisse man noch viel zu wenig über Aerosole. Die Schwebeteilchen sollen die Sonnenstrahlung teilweise zurück ins All streuen und so die Erderwärmung bremsen. Als Risiken drohten durch die Schwebeteilchen jedoch mehr Regen, Schäden an der Ozonschicht oder gesundheitliche Folgen wie Atemwegsprobleme und Herzinfarkte, erklärte Kalinowski am Rande einer Tagung an der Universität Hamburg. Dort beraten bis Freitag 50 Klima- und Friedensforscher über mögliche Folgen von starken Aerosolen-Ausstößen für Mensch und Gesellschaft. Die winzigen Partikel haben einen Durchmesser von einigen tausendstel oder gar nur millionstel Millimetern
http://www.klimaktiv.de/article174_12153.html

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Das Klima lässt sich nicht reparieren

user, Freitag, 07. Oktober 2011, 18:19 (vor 622 Tagen) @ surfer

Climate Engineering

Quelle: www.zeit.de

Auszug
Zu teuer, zu riskant, zu umstritten: Wissenschaftler sehen kaum Chancen für
das sogenannte Climate Engineering. Die Folgen der Klima-Manipulation seien nicht abzusehen.

In Großbritannien laufen die Vorbereitungen zum Spice-Projekt auf Hochtouren: Ein gigantischer Heliumballon soll demnächst über einer verlassenen Militärbasis in der Grafschaft Norfolk aufsteigen. An ihm hängen mehr als 20 Kilometer lange Schläuche, über die zuerst Salzwasser und später Schwefeldioxid in die Atmosphäre gepumpt werden soll. Die feinen Schwebeteilchen sollen, ähnlich wie nach einem Vulkanausbruch, die Sonnenstrahlung reflektieren und so die Luftmassen kühlen.

Spice (Stratospheric Particle Injection for Climate Engineering) könnte, so die Hoffnung der Wissenschaftler, eine Möglichkeit sein, die Erderwärmung in den Griff zu bekommen. Das allerdings zu einem hohen Preis: Mehr als fünf Milliarden Euro im Jahr könnte die fertige Installation langfristig kosten, berichtet die Technology Review.

Spice ist eines der bekanntesten und plakativsten Climate-Engineering-Projekte, die es zurzeit weltweit gibt. Unter Climate Engineering verstehen Forscher manipulative und gezielte Eingriffe ins Klimasystem. Das Spektrum ist weit: Es reicht von gigantischen Spiegeln im Weltall, um Sonnenstrahlen zu reflektieren, über künstliche Wolken bis hin zur Ozeandüngung. Letzteres soll das Algenwachstum verstärken, damit CO2 gebunden wird und mit den Algen auf den Meeresboden absinkt. Vor zwei Jahren testeten Forscher beim umstrittenen Lohafex-Projekt im Südpolarmeer die Eisendüngung.

Die erste interdisziplinäre Studie
Weiterlesen >> http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-10/climate-engineering

Weiterführende Zusatzlinks
http://www.heise.de/tr/artikel/Ein-Katheter-fuer-die-Stratosphaere-1344288.html
http://www.zeit.de/online/2009/13/lohafex-beendet
http://www.kiel-earth-institute.de/projekte/forschung/sondierungsstudie-climate-enginee...
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-09/ccs-co2-bundesrat

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Climate Engineering, Geo-Engineering

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Können wir den Klimawandel technisch stoppen?

Klaus, Samstag, 08. Oktober 2011, 19:22 (vor 621 Tagen) @ surfer

Quelle: www.windkraft-journal.de
(Gemeinsame Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg)

Neue Internetplattform zu „Climate Engineering“ geht online –
Immer wieder werden neue Ideen entwickelt, um mit großtechnischen Verfahren, dem sogenannten „Climate Engineering“ den durch den Menschen verursachten Klimawandel zu stoppen. Eine neue Internetplattform, www.climate-engineering.eu, die heute online geht, versucht der oft kontrovers geführte Debatte mehr Transparenz zu verleihen. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative des „Kiel Earth Institutes“ und des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg.
Ob Eisendüngung des Meerwassers, künstliche Umwälzung von Wassermassen oder auch Abschirmung der Sonne durch zusätzliche Wolken, es gibt viele Ideen, wie man mittels groß angelegter technischer Maßnahmen gezielt in das Klimasystem eingreifen will, um die globale Erwärmung zu reduzieren. Diese sogenannten „Climate Engineering“-Ansätze werden oft kontrovers diskutiert, häufig fehlt es aber an fachlich fundierten Informationen und differenzierten Betrachtungen solcher Verfahren. Eine neue Internetplattform, die diese Woche online geschaltet wurde, soll hier mehr Transparenz verschaffen. Unter www.climate-engineering.eu werden hierfür Neuigkeiten zur Climate Engineering-Diskussion, zu politischen Entscheidungen, Mediendebatten geplanten und laufenden Forschungsaktivitäten aktuell zusammengestellt.

„Vor dem Hintergrund der trotz aller Bemühungen zur Reduktion von CO2 Emissionen ungebremst steigenden atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen werden Climate Engineering-Maßnahmen in jüngster Zeit als denkbare Option im Umgang mit dem Klimawandel diskutiert“, erläutert Prof. Dr. Andreas Oschlies vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel, einem der Partner im „Earth Institute“, das diese Initiative in Kooperation mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg initiierte. „Doch es gibt bislang weder verlässliche Informationen über die Potenziale dieser Maßnahmen, noch über Nebenwirkungen“, so Oschlies weiter. Dementsprechend kontrovers und vielschichtig sei die Debatte. Sowohl die Hoffnung auf neue Wege beim Klimaschutz als auch die Furcht vor Risiken, die mit gezielten Eingriffen in das komplexe Klimasystem verbunden sind, beruhen auf Annahmen, deren Grundlage bisher wenig erforscht ist. Eine Bewertung der möglichen Option „Climate Engineering“ muss neben der naturwissenschaftlich-technischen Dimension, auch gesellschaftliche, politische, juristische sowie ethische Aspekte berücksichtigen. „Im ‚Kiel Earth Institute’, einer Kooperation von IFM-GEOMAR und dem Institut für Weltwirtschaft, bündeln wir schon seit einigen Jahren die natur- und gesellschaftswissenschaftliche Expertise“, erläutert Andreas Oschlies. Mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg verfügt das Projekt über einen weiteren hochkarätigen Partner, der Kompetenz auf dem Gebiet der Kommunikation zwischen verschiedenen Wissenschaftskulturen mit einbringt. „Weitere wissenschaftliche Partner sind uns natürlich sehr willkommen“, so Prof. Oschlies abschließend.

Hintergrundinformation:
http://www.windkraft-journal.de/2011/10/08/konnen-wir-den-klimawandel-technisch-stoppen/

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"Wie repariere ich ein System, das ich nicht verstehe?"

Wolfgang, Dienstag, 11. Oktober 2011, 14:40 (vor 618 Tagen) @ surfer

Quelle: www.heise.de

Matthias Becker 06.10.2011

Mit einer neuen Studie betreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorsichtig die Enttabuisierung des Geo-Engineering

"Klimaschutz und Anpassung haben eindeutig Vorrang. Zusätzlich notwendig ist jedoch Forschung zum Climate Engineering." Das sagte Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, als gestern in Berlin eine "Sondierungsstudie" zum Geo-Engineering vorgestellt wurde. Als Climate oder Geo-Engineering werden menschliche Eingriffe in den Strahlungshaushalt oder den Kohlenstoffkreislauf der Erde bezeichnet, die das Klima verändern. "Es ist nicht verantwortbar, einzelne Optionen gegen möglicherweise dramatische Folgen des Klimawandels vorab auszuschließen", so Schütte.

Indem es Forschung in diesem Bereich befürwortet, positioniert sich das Bundesforschungsministerium deutlich anders als das Bundesumweltamt (UBA). In einer Stellungnahme des UBA mit dem Titel Geo-Engineering - wirksamer Klimaschutz oder Größenwahn? vom Juni hieß es: "Angesichts der Tragweite von Geo-Engineering-Maßnahmen und der großen Unsicherheiten bei der Abschätzung von Folgen im komplexen Erdsystem rät das UBA aus Vorsorgegründen (...) zu einem Moratorium."

Ideen wie die, die Erde zu verschatten, indem man beispielsweise Schwefelpartikel in die Stratosphäre bringt, galten lange Zeit als tabu. Aber angesichts der kommenden Klimakrise wird Geo-Engineering unter immer mehr Wissenschaftlern und Politikern salonfähig. Als Notmaßnahme, meinen viele, könnte es sich als das kleinere Übel erweisen. Vor zwei Jahren empfahl die britische Wissenschaftsorganisation Royal Society, Möglichkeiten des Geo-Engineering zu untersuchen. Seitdem gibt es in Großbritannien anwendungsorientierte Forschungsprojekte, die auch Feldversuche durchführen. In Deutschland dagegen findet bisher nur EU-finanzierte Forschung statt wie IMPLICC, die sich mit Grundsatzfragen befasst.
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35626/1.html

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Climate Engineering, Geo-Engineering, Klimawandel, Forschung, Bundesforschungsministerium

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Klima-Ingenieure wollen Erderwärmung verhindern

Wolfgang, Sonntag, 16. Oktober 2011, 23:39 (vor 612 Tagen) @ surfer

Quelle: www.pressetext.com

Neue Internet-Plattform bündelt Forschungsstand - Konzepte umstritten

Kiel (pte008/12.10.2011/10:00) - Was genau Climate Engineering ist, erklären das Kiel Earth Institute http://www.kiel-earth-institute.de und das Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg auf einer neuen Internet-Plattform. Ziel der Seite http://climate-engineering.eu ist es, Climate Engineering als Instrument gegen Klimawandel populär zu machen. Die Verfahren sind vielfältig, ethisch kontrovers und rechtliche Grundlagen gibt es auch noch nicht. Von Eisendüngung des Meerwassers, über künstliche Umwälzungen von Wassermassen bis zur Abschirmung der Sonne durch zusätzliche Wolken reichen die Ideen der Klimaingenieure.

In Kiel sollen die Forschungsergebnisse und Projekte zusammengefasst werden. "Wir haben Arbeitsgemeinschaften, die sich mit den Ansätzen wissenschaftlich beschäftigen, die weltweit diskutiert werden", sagt Jan Steffen vom Leibniz-Institut (IFM-GEOMAR) http://ifm-geomar.de für Meereswissenschaften gegenüber pressetext. Auf der Website werden Neuigkeiten zur Climate Engineering-Diskussion, zu politischen Entscheidungen, Mediendebatten sowie geplanten und laufenden Forschungsaktivitäten aktuell zusammengestellt.
CO2-Ausstoß reduzieren
http://www.pressetext.com/news/20111012008

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Geoengineering: Zauberlehrlinge in den Startlöchern

surfer, Montag, 30. Januar 2012, 00:35 (vor 507 Tagen) @ surfer

Quelle: http://ef-magazin.de

Klima-Klempner setzen auf Plan B zur Weltrettung

Das 17. große UN-Klimapalaver im südafrikanischen Durban konnte ebenso wenig Wunder vollbringen wie seine Vorgänger in Kopenhagen und Cancún. Deshalb setzen Vordenker des staatsmonopolistischen Öko-Industrie-Kartells nun auf „Plan B“ in Gestalt des Geo- oder Climate-Engineering. Eine von Großkonzernen gesponserte und von allen etablierten Parteien unterstützte Berliner Denkfabrik namens „Stiftung Neue Verantwortung“ versteht darunter Großtechnologien, „die versuchen, dem Klimawandel durch aktiven Eingriff in den Strahlungshaushalt der Erde und der Sequestrierung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu begegnen.“ Schon vor Jahren regte Chemienobelpreisträger Paul J. Crutzen an, mithilfe von Satelliten, Heißluftballons oder Großflugzeugen Millionen Tonnen Schwefel- und Aluminium-Aerosole oder auch Nanopartikel in der Stratosphäre zu versprühen, um die Luft zu trüben oder die Wolkenbildung zu verstärken und dadurch einen größeren Teil des Sonnenlichts ins All zu reflektieren. Damit sollte die zur größten Gefahr erklärte Erderwärmung durch den „CO2-Treibhauseffekt“ aufgehalten werden. (Wer nach „Geoengineering“ googelt, stößt übrigens unvermittelt auch auf das Stichwort „Chemtrails“ und damit auf die Vermutung, einige der vorgeschlagenen Techniken zur Trübung der Erdatmosphäre würden längst erprobt.)
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Auch eine Art von Geoengineering - Klimawandel ausgetrickst

surfer, Mittwoch, 01. Februar 2012, 02:56 (vor 505 Tagen) @ surfer

Quelle: www.handelsblatt.com

Ice-Man aus Indien: Künstliche Gletscher im Himalaya

50 000 Gletscher - nirgendwo auf der Erde gibt es mehr als im Himalaya. Doch der Klimawandel droht, diese natürlichen Ressourcen verdunsten zu lassen. Mit verheerenden Folgen für die Menschen am Fuße des Himalayas. Chewang Norphel, ein indischer Ingenieur, hat es jedoch geschafft, die Natur auszutricksen.
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Biodiversitätskonvention definiert Geo-Engineering

sozialist, Sonntag, 15. April 2012, 17:50 (vor 431 Tagen) @ surfer

Klima der Gerechtigkeit/Heinrich-Böll-Stiftung
http://klima-der-gerechtigkeit.boellblog.org/2012/04/12/c

Biodiversitätskonvention definiert Geo-Engineering

12. April 2012, von Georg Koessler [1]

Vom 30. April bis 5. Mai 2012 trifft sich im kanadischen Montreal die
technische Arbeitsgruppe der UN-Biodiversitätskonvention CBD [2] (Mitglied
sind fast alle Staaten der Welt, außer die USA und der Südsudan). Hierfür
legte das Sekretariat nun einen Entwurf über eine Resolution zum Thema
Geo-Engineering [3] vor. Ich bin noch nicht ganz durch das Dokument
gekommen, aber finde es schon beachtlich, wie die CBD wieder voran geht. So
gab es in Nagoya 2010 [4] bereits ein De-facto-Moratorium [5] für
Geo-Engineering, welches aber noch offen für CCS-ähnliche Techniken gehalten
wurde – also für all jene Konzepte, die CO2 in global relevantem Maßstab
abscheiden und irgendwo speichern wollen. Mit der nun vorliegenden und
hoffentlich auf der CBD-Konferenz zum Jahresende dann beschlossenen
Definition würde sich das Moratorium auch auf diese Technologien ausdehnen.
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http://klima-der-gerechtigkeit.boellblog.org/2012/04/12/c

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Sonnenschutz für die Erde

Wolfgang, Donnerstag, 28. Juni 2012, 15:49 (vor 357 Tagen) @ surfer

Quelle: www.nzz.ch

Ken Caldeira erforscht, wie sich die Welt technisch kühlen lässt, falls der Klimawandel dramatisch wird. Die für ihn praktikabelste Methode ist, mit Aerosolen Sonnenlicht zu reflektieren. Ein Gespräch über Nutzen und Risiken des solaren Geo-Engineering.
http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/sonnenschutz-fuer-die-erde-1.17282213

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Meeresdüngung als Mittel gegen Klimawandel geeignet

Wolfgang, Sonntag, 22. Juli 2012, 15:36 (vor 333 Tagen) @ surfer

Quelle: www.welt.de

Forscher: Meeresdüngung als Mittel gegen Klimawandel geeignet

Studie bei Wissenschaftlern und Umweltschützern umstritten

Deutsche Forscher können nach eigenen Angaben belegen, dass eine Düngung der Meere mit Eisen den Klimawandel aufhalten könnte. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Nature" begründen die Forscher vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), warum die Eisen-Düngung der Hochsee das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) reduziere und deshalb ein geeignetes Mittel im Kampf gegen die Erderwärmung sei. Die Düngung regt demnach das Wachstum von Algen derart an, dass diese große Mengen Kohlendioxid binden und beim Absterben auf den Meeresgrund einlagern können.
Mehr:
http://www.welt.de/newsticker/news2/article108327069/Forscher-Meeresduengung-als-Mittel...

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Weiße Dachflächen könnten den Klimawandel verlangsamen

Gast, Sonntag, 22. Juli 2012, 15:50 (vor 333 Tagen) @ surfer

www.baufritz.de

NL/1380830403) Speicherung von CO2 in der Erde, Wolkenimpfung mit Silberjodid oder Nano-Scheiben im All zur Reflektion des Sonnenlichts: Viele der im Rahmen des Geo Engineering diskutierten Maßnahmen gegen die Erderwärmung sind unerforscht oder wirken utopisch. Dabei gäbe es eine ganz einfache Idee, die sich leicht und einfach umsetzen ließe: Gebäude mit weißen statt mit konventionell roten oder dunklen Dachflächen. Was aber macht die Politik? Statt die Idee zu fördern, stehen die Bauämter dem Ansatz skeptisch gegenüber. An diesem Widerstand droht aktuell ein weißes Klimaschutz-Dach des Ökohaus-Pioniers Baufritz zu scheitern. Statt alte Baustrukturen zu bewahren, bräuchte der Klimaschutz aber eher zukunftsweisende Entscheidungen

Weiße Dachflächen könnten durch ihren Albedo-Effekt das Aufheizen von Städten wesentlich verlangsamen und das ohne fragwürdige Nebenwirkungen oder Folgen für die Umwelt. Eine im März 2012 veröffentlichte Studie der NASA bestätigt dies: Durch weiße Dächer sinkt in heißen Sommermonaten in New York City die Dachtemperatur um durchschnittlich 25 Grad.* Auch hiesige Experten wie z. B. Prof. Dr. Stefan Emeis vom Karlsruhe Institut of Technology befürworten die Initiative: Die weißen Dächer sind die einzige Idee im Rahmen des Geo Enginering, bei der es keine massiven Folgen für die Umwelt gibt, erklärt Emeis. Die deutsche Politik fördert dagegen umweltpolitisch fragwürdige Versuche wie z. B. das Abspeichern von CO2 aus Kohlekraftwerken in die Erde.
Richtig deutlich wird diese Diskrepanz anhand eines konkreten Beispiels: In der Gemeinde Babenhausen im Allgäu wurde ein Ökodesignhaus mit einem weißen Dach geplant und gebaut, aber vom Landratsamt aus Gründen des homogenen Erscheinungsbilds zunächst nur für ein Testjahr genehmigt: Es seien nur rote Dächer erlaubt. Bei anderen Häusern in Ortsrandlage durften dagegen schwarzgedeckte Dachflächen realisiert werden zwar mit Auflagen, aber zeitlich unbeschränkt. Warum wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Das versteht auch der lokale Bürgermeister Otto Göppel nicht: Das ist natürlich schon unlogisch. Göppel wie auch der Gemeinderat unterstützen das weiße Dach und damit die Initiative des Ökohaus-Pioniers Baufritz, ein für seine nachhaltigen Konzepte und Innovationen mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen.

Traditionswerte mit neustem technischen Know-how und intensiver Forschung. Das Allgäuer Unternehmen gilt als Pionier für ökologisches und nachhaltiges Bauen und verbaut ausschließlich natürliche, schadstoffgeprüfte Materialen. Über 40 Tonnen CO2 werden in jedem Baufritz-Holzhaus gespeichert. Dieser Wert entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-Fahrzeuges in 20 Jahren bei 10.000 km Jahresleistung. Baufritz gehört zu den modernsten und forschungsfreudigsten Holzhaus-Unternehmen Europas. Zahlreiche Auszeichnungen und Patente, einige davon sogar weltweit bestätigen dies.
Kontakt:
Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896
Julia Albrecht
Alpenweg 25
87746 Erkheim/Allgäu
49 (0) 8336/900-215
julia.albrecht@baufritz.de
www.baufritz.de

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Asteroiden für den Kampf gegen Klimawandel?

Wolfgang, Donnerstag, 11. Oktober 2012, 12:33 (vor 252 Tagen) @ surfer
bearbeitet von admin, Donnerstag, 11. Oktober 2012, 12:46

Quelle:http://german.ruvr.ru

Schottische Forscher haben sich ein radikales Mittel für den Kampf gegen den Klimawandel ausgedacht. Sie schlagen vor, einen Teil des auf die Erde fallenden Sonnenlichts mit einer gigantischen Staubwolke abzuschirmen. Der Staub könnte aus Asteroiden gewonnen werden, in dem man auf diesen eine elektromagnetische Kanone errichtet. Diese könnte seine Oberfläche aufstäuben, einen Staubstrom ausstoßen und gleichzeitig den Asteroiden in die richtige Richtung lenken.

Die Staubwolke muss auf dem sogenannten Lagrange-Punkt konzentriert werden, also auf der Linie zwischen der Sonne und der Erde, wo sich deren Gravitationsstärke gegenseitig ausgleichen. Ebenfalls dort müsste ein oder mehrere Asteroiden platziert werden. Der Astrophysiker Wladimir Surdin vom Sternberg- Institut für Astronomie meint, dass die Produktion einer solchen Wolke enorme Anstrengungen und Mittel kosten würde.
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Technische Eingriffe helfen nicht gegen Klimawandel

surfer, Dienstag, 22. Januar 2013, 01:43 (vor 149 Tagen) @ surfer

www.radiobremen.de

22. Januar 2013

Technische Eingriffe in die Natur statt den Treibhausgasausstoß zu reduzieren – im Kampf gegen den Klimawandel hoffen manche auf das sogenannte Geoengineering. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts (Awi) für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven haben sich nun gegen ein solches Verfahren bei Ozeanen ausgesprochen.

Eine Möglichkeit beim Geoengineering ist das Auflösen von silikathaltigen Gesteinspartikeln in den Weltmeeren, damit diese mehr Kohlendioxid (CO2) aufnehmen. Die Awi-Forscher untersuchten, welche Auswirkungen das auf die chemische Zusammensetzung des Wassers und die Meereslebewesen hat. Ihr Ergebnis: Das Wasser kann dadurch deutlich mehr Kohlendioxid aufnehmen, gleichzeitig wachsen Kieselalgen aber stärker – ein Eingriff, der nach internationalen Abkommen zurzeit nicht zulässig wäre, heißt es im Fachmagazin "Environmental Research Letters".

Das Team um Peter Köhler ging in der Studie davon aus, dass jährlich drei Gigatonnen fein gemahlenes Olivin in den Ozeanen aufgelöst werden. "Dadurch wird das Wasser alkalischer, die Aufnahmekapazität von CO2 steigt", sagte Köhler. Trotzdem könnten diese Mengen nur neun Prozent des heutigen von Menschen verursachten Kohlendioxidausstoßes kompensieren.

92 Prozent der erhöhten Aufnahmekapazität gehen nach Angaben von Köhler auf die chemische Veränderung des Wassers zurück, acht Prozent auf das vermehrte Wachstum von Kieselalgen. Die Gesteinspartikel enthalten Nährstoffe, so dass sich die Algen stärker ausbreiten können und mehr CO2 speichern. "Damit liegt eine Ozeandüngung vor. Momentaner Stand ist, dass solche Maßnahmen nicht erlaubt sind."
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Forums-Zeit: 20.06.2013, 11:52