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 Diskussions/Informations-Forum Klimawandel
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Menschenrechte in Rio+20

sozialist, Sonntag, 15. April 2012, 14:14 (vor 404 Tagen)

Klima der Gerechtigkeit/Heinrich-Böll-Stiftung
http://klima-der-gerechtigkeit.boellblog.org/2012/03/30/m

Menschenrechte in Rio+20: UN Special Rapporteurs schlagen Alarm

30. März 2012, von Lili Fuhr [1]

In New York sind gerade weitere Zwischenverhandlungen auf dem Weg zum
Rio-2012-Gipfel zu Ende gegangen. Infos und Bewertungen zu den
Zwischenergebnisse gibt es z.B. hier [2] (IISD) und hier [3]
(NGO-Presseerklärung). Interessant ist aber vor allem eine kleine politische
Revolution, die sich am Rande abgespielt hat und die (hoffentlich!) auf dem
Weg nach Rio noch erhebliche Wellen schlagen wird. Eine ganze Reihe von
Special Rapporteurs (Sonderberichterstatter/innen) der Vereinten Nationen zu
verschiedenen Menschenrechten hat sich – angeführt von Special Rapporteur
Olivier De Schutter (zuständig für das Menschenrecht auf Nahrung), mit einem
offenen Brief [4] an die Staats- und Regierungschefs gewendet.

Hierin kritisieren sie den schwachen Bezug der für Rio auf dem Tisch
liegenden Vorschläge zum Menschenrechtsansatz sowie die eklatanten
Implementierungsdefizite seit Rio 1992. Zudem machen sie konkrete
Vorschläge, wie in Rio Mechanismen auf internationaler und nationaler Ebene
etabliert werden können, die Regierungen zur Rechenschaft ziehen und
Implementierungsfortschritte transparent machen. Damit legen sie ihren
Finger genau in die Wunde: Die Vorschläge im jetzigen Zero Draft sind mehr
als unverbindlich und der Menschenrechtsbezug in allen relevanten Dokumenten
eine bloße Lippenbekenntnis. Den Special Rapporteurs gebührt deshalb
höchstes Lob für diesen wichtigen Vorstoß und jegliche politische
Unterstützung für ihre Forderungen.
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http://klima-der-gerechtigkeit.boellblog.org/2012/03/30/m

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Weltumweltgipfel in Rio de Janeiro

Wolfgang, Montag, 11. Juni 2012, 09:52 (vor 347 Tagen) @ sozialist

Quelle: www.tt.com

Öko-Katastrophe kommt plötzlich

Im Vorfeld des Weltumweltgipfels in Rio de Janeiro warnen Forscher und die
UNO erneut vor einem Scheitern. Ihren Angaben zufolge bleiben nur noch
wenige Jahre für eine globale Trendwende


Rio de Janeiro, Paris – Wenn die Entwicklung so weitergeht, dann bricht das
globale Ökosystem möglicherweise noch in diesem Jahrhundert zusammen. Dieser
unwiderrufliche Kollaps kommt nicht, wie bisher angenommen, über
Jahrhunderte, sondern ganz plötzlich. Zu diesem Schluss kommt eine Gruppe
von 22 führenden Biologen, Ökologen, Geologen und Paläontologen aus drei
Kontinenten, die ihre Studie [1] im Fachmagazin Nature [2] veröffentlichten.
Sie warnen darin auch, dass der kritische Punkt sehr bald erreicht sein
wird.

Die Forscher verglichen die Auswirkungen früherer weltweiter
Umweltveränderungen – wie etwa während der Eiszeit – auf Flora und Fauna mit
dem aktuellen Wandel. In ihren Berechnungen gingen sie von einem Anstieg der
Weltbevölkerung auf 9,3 Mrd. bis 2050 und einer globalen Klimaerwärmung von
mehr als zwei Grad aus. Demnach wird das gesamte weltweite Öko-Netz
kollabieren, sobald 50 bis 90 Prozent der kleineren Öko-Systeme in ihrer
bisherigen Form zerstört sind.
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http://www.tt.com/Nachrichten/4910638-2/%c3%b6ko-katastrophe-kommt-pl%c3%b6tzlich.csp

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"Nichts als Versprechen" und "Heiße Luft"

Wolfgang, Donnerstag, 21. Juni 2012, 09:21 (vor 337 Tagen) @ Wolfgang

Quelle: www.klimaretter.info

Bereits vor den offiziellen Verhandlungen wurde die zentrale Erklärung des Gipfels durchgewunken. Umweltschützer zeigen sich frustriert, alle strittigen Punkte wurden auf die lange Bank geschoben.

Aus Rio de Janeiro Gerhard Dilger

Begleitet von heftiger Kritik ist am Mittwoch in Rio de Janeiro der UN-Gipfel zu nachhaltiger Entwicklung offiziell eröffnet worden. Zu dem Treffen werden bis Freitag mehr als 100 Staats- und Regierungsschefs erwartet, darunter der französische Präsident François Hollande und der chinesische Premier Wen Jiabao. Auch EU-Kommissionspräsident Juan Manuel Barros und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nehmen teil.
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Siehe auch
UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung: Shell sitzt mit am Tisch

"Das Konzept des grünen Wachstums ist eine Farce"

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Rio-Erklärung "besser als ihr Ruf"

Rico Madras, Montag, 25. Juni 2012, 14:10 (vor 333 Tagen) @ sozialist

Quelle: www.klimaretter.info

Der Vertreter der bolivianischen Regierung kann der umstrittenen Abschlusserklärung von Rio viel Positives abgewinnen. Auf dem parallel zu Rio + 20 stattfindenden Völkergipfel wurde eine Erklärung zur Stärkung der Commons verabschiedet.

René Orellana ist hochzufrieden mit dem Rio+20-Gipfel, der am Freitag am Zuckerhut zu Ende gegangen ist. Der 43-jährige Soziologe aus Cochabamba hat in den letzten Monaten für Bolivien die Verhandlungen um die heftig kritisierte Abschlusserklärung von Rio geführt. "Klar fehlen konkrete Schritte und bindende Verpflichtungen", sagte Orellana am Samstag gegenüber klimaretter.info, "doch die Erklärung ist besser als ihr Ruf". So seien die "Rechte der Mutter Erde" und jene der indigenen Völker gestärkt worden, "und anders als auf der Klimakonferenz von Cancún 2010 stand Bolivien nicht mehr alleine da, sondern hat seine Positionen in der Gruppe der 77 durchgesetzt". Rio+20 sei der Ausgangspunkt für konkrete Schritte bis 2015, meint der Bolivianer unisono mit Brasiliens Klimadiplomaten, die sich mit ihrer Strategie auf der ganzen Linie durchgesetzt haben. Gastgeberin Dilma Rousseff sprach am Freitag erneut von einem "großen Sieg".
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Entwicklungsländer kritisieren in Rio Industrienationen

Wolfgang, Montag, 25. Juni 2012, 16:52 (vor 333 Tagen) @ sozialist

Quelle: www.welt.de

Rio de Janeiro (dapd). Kurz vor dem Ende des Nachhaltigkeitsgipfels der Vereinten Nationen am (heutigen) Freitag haben Vertreter der Entwicklungsländer die reicheren Staaten scharf kritisiert. Die Industrienationen hätten die historische Verantwortung für die Säuberung des Planeten und den Kampf gegen den Klimawandel, sagte der kubanische Präsident Raúl Castro am Donnerstag. Bundesumweltminister Peter Altmaier wertete den Gipfel im brasilianischen Rio de Janeiro derweil als Fortschritt.
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