h.e.s.e. project
International Network
Home · Kontakt

 EMF-Allgemeines-Informations/Diskussions-Forum

«Im Grossraumbüro ist es eine Katastrophe»

Hesse, Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:26 (vor 210 Tagen)

Quelle:
20min.ch
10.01.2018

Elektrosensibilität
«Im Grossraumbüro ist es eine Katastrophe»

Auszug:

M.Z.* (49) leidet an Elektrosensibilität. WLAN- und Handystrahlung lösen bei ihm Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit aus. Dennoch kann er heute damit leben.

Der 20-Minuten-Artikel schlug hohe Wellen: Ein Mann aus der Region Olten zog gegen seinen Nachbarn bis vor Bundesgericht, weil er angeblich physisch unter den Emissionen von dessen WLAN litt. Über 400 Kommentare wurden dazu verfasst. In vielen wird deutlich: Elektrosensible Menschen treffen oft auf Unverständnis oder gar Spott. «Soll er doch auch die Natur verklagen, die Strahlen abgibt», meint etwa ein Leser.[…]

…Elektrosensibilität sei jedoch kein geringfügiges Problem, sagt Peter Schlegel, Elektrosmog-Experte vom «Gesundheitstipp»: Gemäss Umfragen in den letzten Jahren würden über zehn Prozent Prozent der Schweizer Bevölkerung auf elektromagnetische Felder im Alltag reagieren.

…Ferien öffneten K. die Augen

Zu ihnen gehört auch M.Z.* (49). Der IT-Experte erträgt keine Handys, keine Wireless-Systeme (WLAN) und auch keine schnurlosen Telefone. Jahrelang litt er an Schlafstörungen, Kopfschmerzen und plötzlich auftretenden Muskelentzündungen.
…Zufällig stiess Z. auf das Thema Elektrosmog und kaufte sich ein entsprechendes Messgerät. «Ich war überrascht, wie hoch die Strahlung in meiner Wohnung war», sagt er. Kein Wunder: In seinem Schlafzimmer waren ein Schnurlos-Telefon und ein WLAN-Router stationiert, der sogar strahlte, wenn das WLAN deaktiviert war. Nachts lag auch das Handy neben seinem Bett.

Was nicht gebraucht wird, bleibt ausgeschaltet

…Jetzt handelte Z.: Er schaltete und steckte möglichst alles aus, was er nicht brauchte – vor allem nachts. Zudem kaufte er sich ein Schnurlos-Telefon mit Ecomode plus, das nur dann strahlt, wenn man damit telefoniert. «Sogar dem Nachbarn habe ich so eines geschenkt», sagt Z. Die Massnahmen zeigten Wirkung. Heute gehe es ihm wesentlich besser – zumindest zuhause, sagt er. «Dort erhole ich mich super, im Grossraumbüro ist es aber noch immer eine Katastrophe.» Deshalb arbeite er viel von zuhause aus und achte im Büro darauf, möglichst in einer Ecke «weit weg von den elektronischen Sendequellen» zu sitzen.[...]

Weiter...


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum