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Oberstes ital. Gericht macht Handy fĂĽr Tumor verantwortlich

Mob.Kritiker, Freitag, 19. Oktober 2012, 19:15 (vor 2127 Tagen)

Freitag, 19. Oktober 2012

Italienisches Gericht macht Handy fĂĽr Tumor verantwortlich

Mobilfunkhersteller zittern wegen eines Urteils des Kassationsgerichts in Rom. Das tägliche Telefonieren mit dem Handy ist nach Ansicht der Richter schuld am Tumor, an dem ein 50jähriger Manager erkrankt ist.

Der Mann hatte zwölf Jahre lang durchschnittlich sechs Stunden pro Tag am Handy verbracht. Daraufhin wurde ihm ein Tumor eines Hirnnervs (Trigeminus) diagnostiziert. Zwar wurde er erfolgreich operiert, schwere Schmerzen belasten ihn aber derart, dass er jetzt arbeitsunfähig ist.
Mehr:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/10/19/International/Italienisches-G...

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Gericht: Handy ist fĂĽr Tumor verantwortlich

Internationale Mobilfunkhersteller zittern wegen eines Urteils des Kassationsgerichts in Rom. Das tägliche Telefonieren mit dem Handy ist nach Ansicht der Richter schuld am Tumor, an dem ein 50-jähriger Manager erkrankt ist.
Mehr:
http://science.orf.at/stories/1706580/

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Handys können Tumore entstehen lassen, urteilt ein Gericht

Ein Gerichtsurteil aus Italien lässt aufhorchen: Handys können Tumore auslösen, so die Richter.

Geklagt hatte Innocente Marcolini. Der 60-Jährige hatte über zwölf Jahre an seinem Arbeitsplatz jeden Tag um die sechs Stunden mit seinem Handy telefoniert. Dann wurde er krank. Ärzte diagnostizierten einen Hirntumor, nachdem Marcolini über Kopf- und Kinnschmerzen geklagt hatte.

Jetzt entschied der Oberste Kassationsgerichtshof in Rom, dass der Tumor durch Handys entstanden sei. Es gebe einen logischen Zusammenhang zwischen der Handynutzung Marcolinis und seinem Tumor.

Tumore durch Smartphone- und Handystrahlung?

Mehr:
http://www.augsburger-allgemeine.de/wissenschaft/Handys-koennen-Tumore-entstehen-lassen...

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Handy fĂĽr Tumor verantwortlich: Gericht in Rom sorgt fĂĽr Aufsehen

Ein römisches Gericht sieht einen Zusammenhang zwischen Telefonieren mit Mobilfunk und Krebserkrankung. Jetzt drohen Sammelklagen.
Mehr:
http://www.tt.com/Nachrichten/5579438-2/handy-f%C3%BCr-tumor-verantwortlich-gericht-in-...
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Alter Wein in neuen Schläuchen?
Siehe auch hier
und hier

Tags:
Handy, Urteil, Gerichtsurteil Tumor, Rom, Italien, Krebserkrankung, Krebs, Hirntumor, Invalidenrente

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

user, Samstag, 20. Oktober 2012, 11:37 (vor 2126 Tagen) @ Mob.Kritiker

Quelle: www.handelsblatt.com

Rom. Italiens höchstes Gericht hat eine möglicherweise richtungsweisende Entscheidung zur Gesundheitsbelastung durch Mobiltelefone gefällt. Das Oberste Kassationsgericht urteilte, dass ein gutartiger Gehirntumor bei einem italienischen Geschäftsmann durch die tägliche stundenlange Verwendung seines Handys verursacht wurde. Dafür müsse der mittlerweile behinderte Mann eine Invalidenrente erhalten, hieß es in dem Urteil vom Donnerstag.
Weiterlesen

Tags:
Handy, Urteil, Gerichtsurteil Tumor, Rom, Italien, Krebserkrankung, Krebs, Hirntumor, Invalidenrente

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

Eva Weber, Samstag, 20. Oktober 2012, 19:59 (vor 2125 Tagen) @ user

Weiterlesen

Die IARC stufte 2011 nichtionisierende Strahlung (insb. Handys) in Gruppe 2b "möglicherweise krebserregend" ein. Umgehend erfolgte eine Stellungnahme von Prof. Lerchl und den Umweltmedizinern Prof. Herr und Prof. Eikmann, zuständig u.a. für Fortbildung niedergelassener Ärzte. Selbst um das Ansehen der IARC war man besorgt.

Ich war entsetzt. Worum sorgen sich diese Ă„rzte eigentlich?

Auf das folgende Schreiben, das ich nunmehr zu einem offenen mache, habe ich Antwort von der Presseabteilung bekommen. Ich stelle diese anschlieĂźend an mein Schreiben auszugsweise ein.


Offener Brief (Abschrift)

EINSCHREIBEN
Bayer. Landesamt fĂĽr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Frau Prof. Dr. Caroline Herr
persönlich
Veterinärstr.2
85764 MĂĽnchen


MĂĽnchen, den 25. Juli 2012

Mobilfunk

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Herr!

Bezugnehmend auf meine beiden Einschreibbriefe an Sie vom 22. März 2012 und 13. April 2012 erlaube ich mir, mich heute noch einmal mit Einschreiben zu melden. Da mir die beiden Schreiben, obwohl persönlich an Sie gerichtet, von der Pressestelle in meinen Augen nicht ausreichend beantwortet wurden und zudem erwähnt wurde, dass ich keine konkreten Fragen gestellt hätte, stelle ich Ihnen diese heute konkret.

Bundesamt fĂĽr Strahlenschutz:

'Allerdings bestehen nach wie vor Unsicherheiten in der Risikobewertung, die durch das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm nicht vollständig beseitigt werden konnten. Diese betreffen insbesondere

* mögliche gesundheitliche Risiken einer langfristigen Belastung mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch Telefonate mit dem Handy bei Erwachsenen (intensive Handynutzung über mehr als 10 Jahre)

* die Frage, ob sich die Nutzung von Mobiltelefonen durch Kinder gesundheitlich auswirken könnte.'

Die IARC stufte im Mai 2011 nichtionisierende Strahlung in Gruppe 2b, 'möglicherweise krebserregend' ein. Die WHO übernahm dies.

Fragen:

Was veranlasst Sie, als Ă„rztin, umgehend gegen diese Einstufung (zusammen mit Prof. Lerchl und Prof. Eikmann) mit einer schriftlichen Stellungnahme vorzugehen, obwohl sich, so weit mir bekannt, 28 hochrangige Wissenschaftler bei nur einer Gegenstimme (Frau Prof. Blettner/SSK Deutschland), fĂĽr eine Aufnahme in Gruppe 2b aussprachen?

Was veranlasst Sie, als Ärztin, der Einstufung "möglicherweise krebserregend" und dadurch evtl. vorsichtigerem Umgang der Nutzer mit dieser Technik, umgehend entgegenzuwirken, ja sogar noch aufgrund der getroffenen Entscheidung um die Reputation der IARC zu fürchten?

Was veranlasst Sie, als Ärztin, die Sie auch im Bereich Fortbildung niedergelassener Ärzte tätig sind, hier zusammen mit Prof. Eikmann (der in etwa sagt: 'Zusammenhang Beschwerden und Mobilfunk gibt es eigentlich nicht', 7.12.2006 im Bayer. Landtag) und Prof. Lerchl (wegen Interessenskonflikt zur Abstimmung bei der IARC nicht eingeladen), gegen die IARC/WHO zu sprechen?

Liegt der Grund möglicherweise darin, dass Sie als Ärztin, durch beste Kontakte zum IZMF (Informationszentrum Mobilfunk, gemeinnützig) ebenso einem Interessenskonflikt unterliegen?

Liegt es nicht in der Pflicht der Ärzte, Menschen vor möglichen Schäden zu bewahren, gehört die durch die IARC genannte Auswirkung 'möglicherweise krebserregend' nicht zu dieser Aufgabe?

Sehen Sie als Ärztin vorrangig Ihre Aufgabe darin, den Weiterausbau und möglichst bedenkenlose Nutzung gepulster Mikrowellentechnik zu fördern, wie dies den Anschein hat?

Sehen Sie als Ärztin Ihr am 5.7.2012 im Bayer. Landtag vorgebrachtes Argument 'das Nichts kann man nicht beweisen' als ausreichende Rechtfertigung für Ihre Handlungsweise, obwohl schon im Jahre 2000 dem BMU an die 1000 Beschwerden über Gesundheitsstörungen durch Funk vorlagen?

Haben Sie als Ärztin, damals, als es um gesundheitliche Auswirkungen durch Funk in Wallerhausen ging, die gut belegt waren und eine Studie durch Prof. Eikmann und mWn Sie, gemacht werden sollte, nicht zumindest kurz überlegt, ob an Beschwerden durch Funk etwas dran sein könnte, zumal auch diese, zwar anders arbeitende Funkanlage (Eurosignal), unter den Grenzwerten arbeitete?

Haben Sie als Ă„rztin sich jemals fĂĽr Menschen interessiert, die unter dieser Technik leiden, sie besucht, mit ihnen gesprochen?

Wie vereinbart eine Ärztin dieses Verhalten mit dem ärztlichen Eid?

Ich bitte Sie höflich um Beantwortung meiner Fragen. Ich denke eine Zeit von ca. fünf Wochen ist angemessen.

Mit freundliichen GrĂĽĂźen

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

Eva Weber, Samstag, 20. Oktober 2012, 20:25 (vor 2125 Tagen) @ Eva Weber

Zu meinem vorangegangenen Schreiben an Frau Prof. Herr Auszug aus der Antwort der Pressestelle des Bayerischen Landesamt fĂĽr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

"Ihr erneutes Schreiben an das LGL ist bei uns eingegangen und Ihre detaillierten Ausführungen wurden zur Kenntnis genommen. Zuständigkeitshalber hat Frau Professor Herr dieses Schreiben an die Pressestelle zur Beantwortung weitergeleitet.

Ihre zahlreichen Offenen Briefe und Einzelschreiben - trotz mehrfach ausführlicher Darlegung des Sachverhaltes in Schreiben von verschiedenen Behörden - zeigen, dass Sie den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, wie er von zahlreichen nationalen und internationalen unabhängigen Sachverständigengremien festgestellt wird, nicht akzeptieren. Wir respektieren dies, bitten Sie aber ebenfalls zu respektieren, dass sich die öffentliche Verwaltung nur am konsensierten wissenschaftlichen Erkenntnisstand orientieren kann."


Kommentar:

Der "aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand", nichtionisierende Strahlung (insb. Handys) "möglicherweise krebserregend" lt. IARC/WHO wird offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen.

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

Hesse, Samstag, 20. Oktober 2012, 22:13 (vor 2125 Tagen) @ Eva Weber

Zu meinem vorangegangenen Schreiben an Frau Prof. Herr Auszug aus der Antwort der Pressestelle des Bayerischen Landesamt fĂĽr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

"Ihr erneutes Schreiben an das LGL ist bei uns eingegangen und Ihre detaillierten Ausführungen wurden zur Kenntnis genommen. Zuständigkeitshalber hat Frau Professor Herr dieses Schreiben an die Pressestelle zur Beantwortung weitergeleitet.

Ihre zahlreichen Offenen Briefe und Einzelschreiben - trotz mehrfach ausführlicher Darlegung des Sachverhaltes in Schreiben von verschiedenen Behörden - zeigen, dass Sie den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, wie er von zahlreichen nationalen und internationalen unabhängigen Sachverständigengremien festgestellt wird, nicht akzeptieren. Wir respektieren dies, bitten Sie aber ebenfalls zu respektieren, dass sich die öffentliche Verwaltung nur am konsensierten wissenschaftlichen Erkenntnisstand orientieren kann."


Kommentar:

Der "aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand", nichtionisierende Strahlung (insb. Handys) "möglicherweise krebserregend" lt. IARC/WHO wird offensichtlich nicht zur Kenntnis genommen.


ResĂĽmee:

Und wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gib den Vorgang einfach an den LGL „Presse-Arbeitskreis!“

Von dort wird vermutlich ein sehr erhellendes 08/15-Antwortschreiben unter Mithilfe des Dreigestirns “Herr-Eikmann-Lerchl“ verfasst werden.

In meinen Augen ein billiger Fluchtreflex der Professorin.

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

felsensepp, Sonntag, 21. Oktober 2012, 14:14 (vor 2125 Tagen) @ Eva Weber

Davon ausgehend, dass die Reihenfolge der Fragen im Brief so war wie Sie es hier auffĂĽhren, haben Sie sich mit der letzte Frage selber ins Abseits gestellt:

Wie vereinbart eine Ärztin dieses Verhalten mit dem ärztlichen Eid?

Damit unterstellen Sie Frau Prof. Dr. Caroline Herr, dass sie sich nach wie vor nicht genügend um Ihre Anliegen kümmert. Deshalb ist die Reaktion auf Ihr Schreiben absolut verständlich.
Zumal alles andere vergebene Liebesmühe ist. Ihr Weltbild steht. Es ist in Stein gemeisselt und durch nichts zu erschüttern. Da können die Fakten noch so eindeutig sein, es ist und bleibt so: Die einzig gültige Wahrheit ist für Sie das an was Sie glauben.

Tags:
felsensepp

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

user, Sonntag, 21. Oktober 2012, 15:14 (vor 2125 Tagen) @ felsensepp

Davon ausgehend, dass die Reihenfolge der Fragen im Brief so war wie Sie es hier auffĂĽhren, haben Sie sich mit der letzte Frage selber ins Abseits gestellt:

Wie vereinbart eine Ärztin dieses Verhalten mit dem ärztlichen Eid?


Damit unterstellen Sie Frau Prof. Dr. Caroline Herr, dass sie sich nach wie vor nicht genügend um Ihre Anliegen kümmert. Deshalb ist die Reaktion auf Ihr Schreiben absolut verständlich.
Zumal alles andere vergebene Liebesmühe ist. Ihr Weltbild steht. Es ist in Stein gemeisselt und durch nichts zu erschüttern. Da können die Fakten noch so eindeutig sein, es ist und bleibt so: Die einzig gültige Wahrheit ist für Sie das an was Sie glauben.

Das scheint bei Ihnen ebenso zu sein.
Wo sind eigentlich Ihre Fakten die den Aussagen von Frau Weber wiedersprechen?

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

felsensepp, Sonntag, 21. Oktober 2012, 22:34 (vor 2124 Tagen) @ user

Fakten? Habt Ihr Fakten? Unabhängige Untersuchungen? Beweise? Oder habt Ihr etwa nur Vermutungen? Behauptungen? Unbewiesenen Thesen und Theorien?

Tags:
felsensepp

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

Eva Weber, Montag, 22. Oktober 2012, 09:33 (vor 2124 Tagen) @ felsensepp

Fakten? Habt Ihr Fakten? Unabhängige Untersuchungen? Beweise? Oder habt Ihr etwa nur Vermutungen? Behauptungen? Unbewiesenen Thesen und Theorien?

Es gibt eine Entscheidung von mWn 27 Wissenschaftlern, die die IARC dazu veranlasste, nichtionisierende Strahlung (insb. Handys), in Gruppe 2b "möglicherweise krebserregend", aufzunehmen. Nur eine einzige Gegenstimme und diese kam aus Deutschland. Das ist Fakt!

Ferner ist Fakt, dass gegen die Entscheidung der IARC, die von der WHO übernommen wurde, Gegenstimmen aus Deutschland laut wurden. Vom Leiter der Strahlenschutzkommission, nichtionisierende Strahlung, Prof. Lerchl, Biologe und - für mich völlig unverständlich - von zwei Umweltmedizinern, Frau Prof. Herr, Bayer. Landesamt für Gesundheit... und Prof. Eikmann, Uni Gießen. Zudem ist Frau Prof. Herr auch für Fortbildung niedergelassener Ärzte in Bezug auf Mobilfunk tätig.

Da mir von der Pressestelle des Bayer. Landesamt für Gesundheit... gesagt wurde, ich hätte keine konkreten Fragen gestellt, bemühte ich mich diese klar zu formulieren.

Alles Fakten!

Und nun nennen Sie bitte die Ihren.

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

felsensepp, Montag, 22. Oktober 2012, 15:31 (vor 2124 Tagen) @ Eva Weber

Und nun nennen Sie bitte die Ihren.

Ein Link muss genĂĽgen.

Gericht setzt SchluĂźpunkt nach jahrelangem Rechtsstreit

Hesse, Samstag, 27. Oktober 2012, 18:22 (vor 2119 Tagen) @ felsensepp

Quelle:

EMF-WIK Brief
Ausgabe 93
26.10.2012

Italienisches Berufungsgericht sieht Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumor

Im Dezember 2009 hat ein Gericht im norditalienischen Brescia in erster Instanz entschieden, dass langes und häufiges Telefonieren mit dem Handy Ursache für eine Hirntumorerkrankung sein kann. Geklagt hatte ein Geschäftsmann, der zwölf Jahre lang durchschnittlich sechs Stunden pro Tag beruflich sein Handy genutzt hatte und bei dem ein gutartiger Tumor diagnostiziert worden war. Zwar wurde der Tumor erfolgreich operiert, aufgrund starker Schmerzen war der Kläger danach jedoch arbeitsunfähig. Das Gericht in Brescia sprach dem Manager deshalb eine Berufsunfähigkeitsrente zu, gegen die die staatliche Arbeitsunfallversi-cherung INAIL (Istituto Nazionale per l'Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro) beim obersten Berufungsgericht, dem „Corte Suprema di Cassazione“, in Rom Einspruch einlegte. INAIL bergründete dies mit einer fehlenden wissenschaftlichen Basis für einen Zusammenhang zwischen Handynutzung und einem erhöhten Hirntumorrisiko. Das oberste römische Kassationsgericht hat dem Kläger in einer aktuellen Entscheidung nun Recht gegeben und den Zusammenhang zwischen der Handynutzung und seiner Erkrankung bestätigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, wurde der Kläger von Angelo Levis, Professor an der Universität von Padua, unterstützt. Dieser denke nun zusammen mit einer im Bereich Gesundheitsrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Turin an eine Sammelklage von mehreren Italienern, die wegen der gesundheitsschädlichen Strahlen ihrer Handys erkrankt seien.

http://www.wik-emf.org/emfbrief.html


Medienberichte z. B. unter:
http://www.tt.com/Nachrichten/
http://www.reuters.com/article/
http://microwavenews.com/news-center/

Zusammenhang von Handystrahlung und Hirntumoren bewiesen

Mob.Kritiker, Montag, 29. Oktober 2012, 11:15 (vor 2117 Tagen) @ Mob.Kritiker

Diagnose-Funk veröffentlicht neuen Brennpunkt

Stellungnahme der ICEMS (Internationalen Kommission fĂĽr elektromagnetische Sicherheit) zum Handyurteil von Rom:
Zusammenhang von Handystrahlung und Hirntumoren bewiesen

In einer ausführlichen Stellungnahme nimmt die ICEMS zur wissenschaftlichen und juristischen Bedeutung des Urteils zum Zusammenhang von Handynutzung und Hirntumoren Stellung. Das höchste Gericht in Italien, das "Corte di Cassazione" (3. Instanz), bestätigte am 1. Oktober 2012 das Urteil des Berufungsgerichts von Brescia. Nach dessen Urteil musste die italienische Berufsgenossenschaft (INAIL) Mr. Marcolini entschädigen, einen Arbeiter, der aufgrund jahrelanger Handynutzung an einem Hirntumor litt. Diagnose-Funk hat die Stellungnahme ins Deutsche übersetzt:

http://www.diagnose-funk.org/assets/df_bp_icems-2012-10-29.pdf

Das Urteil des höchsten italienischen Gerichtes des EU-Mitgliedslandes Italien hat internationale Bedeutung: Das Gericht sieht es als bewiesen an, dass der Gehirntumor des Klägers auf seine Handynutzung zurückzuführen ist. Mit diesem Urteil sind auch die Versuche der Industrie gescheitert, mit Gefälligkeitsgutachten diesen Zusammenhang zu verschleiern und industrieunabhängige Forschungsergebnisse zu diffamieren. Bereits nach der Eingruppierung der nichtionisierenden Strahlung als "möglicherweise Krebs erregend" durch die WHO im Mai 2011 zeigte sich die Europäische Umweltagentur besorgt über die weltweite Kampagne der Mobilfunkbetreiber mit dem Ziel, diese Eingruppierung durch Diffamierungen rückgängig zu machen.

Die italienischen Richter haben sich nicht von Lobbyisten unter Druck setzen lassen und Unabhängigkeit bewahrt. Dieses Urteil bekräftigt die Beschlüsse des Europarlaments, des Europarates, die Appelle und Frühwarnungen der Europäischen Umweltagentur, in denen eine Aufklärung über die Gefahren des Mobilfunks gefordert und eine Vorsorgepolitik, besonders gegenüber Kinder und Jugendlichen angemahnt wird. Diagnose-Funk e.V. fordert, dass die Politik die Stellungnahme des ICEMS und die Beschlüsse der europäischen Gremien zur Kenntnis nimmt und danach handelt.

Der ICEMS ist ein Zusammenschluss weltweit führender industrieunabhängiger Wissenschaftler und Lehrstuhlinhaber mit Sitz in Venedig: www.icems.eu

Zum Brennpunkt auf der Webseite:
http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/zusammenhang-von-handys-und-hirntumoren...

Handy laut Gericht in Rom fĂĽr Tumor verantwortlich

Hesse, Freitag, 02. November 2012, 14:44 (vor 2113 Tagen) @ Mob.Kritiker

Quelle:
krone.at
19.10.2012

Handy laut Gericht in Rom fĂĽr Tumor verantwortlich

Ein Urteil des Obersten Gerichts in Rom lässt internationale Mobilfunkhersteller zittern: Die Kassationsrichter befanden, dass das tägliche Telefonieren mit dem Handy schuld am Tumor eines 50- jährigen Mannes sei. Der Manager hatte zwölf Jahre lang durchschnittlich sechs Stunden pro Tag am Handy verbracht. Daraufhin wurde ihm ein Tumor im Gehirn diagnostiziert. Zwar wurde er erfolgreich operiert, schwere Schmerzen belasten ihn jedoch derart, dass er jetzt arbeitsunfähig ist.

Der Manager beantragte aus beruflichen Gründen eine Invalidenrente, die ihm jedoch nicht gewährt wurde. Er reichte daraufhin bei einem Gericht in der lombardischen Stadt Brescia Klage gegen die Fürsorgeanstalt Inail ein - und bekam Recht.
Das wiederum missfiel der Anstalt, die gegen das Urteil beim Kassationsgericht in Berufung ging. Das oberste Gericht in Rom stellte sich aber auf die Seite des Managers: Es sei unbestreitbar, dass die Invaliditätsursache auf das Telefonieren mit dem Handy zurückzuführen sei.

"Ich kann das Urteil nur begrüßen. Das Kassationsgericht hat die Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlen eingesehen und die Gutachten unserer Sachverständigen für zuverlässig erklärt. Für mich ist das ein Beweis, dass die italienische Justiz funktioniert", betonte der Geschädigte. […]

…"Gefährlichkeit heruntergespielt"

In seinem Kampf wurde der Manager vom Professor der Universität Padua, Angelo Levis, unterstützt. "Dieses Urteil ist besonders wichtig. Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat bisher die Gefährlichkeit der elektromagnetischen Strahlen meist heruntergespielt", behauptete der Professor.
Zusammen mit einer im Bereich Gesundheitsrecht spezialisierten Rechtsanwälte- Kanzlei in Turin unterstützt er das Verfahren weiterer sieben Italiener, die behaupten, Tumore infolge von häufigem Telefonieren mit Handys entwickelt zu haben. "Wir denken an eine Sammelklage von mehreren Italienern, die wegen der gesundheitsschädlichen Strahlen ihrer Handys erkrankt sind", betonte Levis.

Details:
http://www.krone.at/Mobil/Handy_laut_Gericht_in_Rom_fuer_Tumor_verantwortlich-Herstelle...

Kommentar:

Während die Presse in der Schweiz und in Österreich sehr ausführlich über das Urteil berichten, erstarrt die deutsche Presse, mit geringer Ausnahme, in der Schweigsamkeit.
Die Zurückhaltung dieses Vorganges wirft u.a. auch die Frage nach dem freien Journalismus auf. Während jede unbedeutendste Info im Zusammenhang mit der Mobilfunktechnologie mit z.T. sensationeller Aufmachung herausgestellt wird, ist die hier scheinbar bewusst gesteuerte mediale Unterdrückung dieses bedeutsamen Urteiles eine willkürliche Zensur.

So wie es mir erscheint, haben sich jedenfalls die Presseorgane in der Schweiz und in Österreich einem etwaigen Druck der Mobilfunklobbyisten nicht unterworfen. Unbesehen dieser Wahrnehmung haben sie aber in jedem Fall ihre Unabhängigkeit bewahrt!

Handy laut Gericht in Rom fĂĽr Tumor verantwortlich

Eva Weber, Freitag, 02. November 2012, 20:20 (vor 2112 Tagen) @ Hesse
bearbeitet von Eva Weber, Freitag, 02. November 2012, 20:25

Details:
http://www.krone.at/Mobil/Handy_laut_Gericht_in_Rom_fuer_Tumor_verantwortlich-Herstelle...

Kommentar:

Während die Presse in der Schweiz und in Österreich sehr ausführlich über das Urteil berichten, erstarrt die deutsche Presse, mit geringer Ausnahme, in der Schweigsamkeit.
Die Zurückhaltung dieses Vorganges wirft u.a. auch die Frage nach dem freien Journalismus auf. Während jede unbedeutendste Info im Zusammenhang mit der Mobilfunktechnologie mit z.T. sensationeller Aufmachung herausgestellt wird, ist die hier scheinbar bewusst gesteuerte mediale Unterdrückung dieses bedeutsamen Urteiles eine willkürliche Zensur.

So wie es mir erscheint, haben sich jedenfalls die Presseorgane in der Schweiz und in Österreich einem etwaigen Druck der Mobilfunklobbyisten nicht unterworfen. Unbesehen dieser Wahrnehmung haben sie aber in jedem Fall ihre Unabhängigkeit bewahrt!

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Kommentar

Wie Medienbeeinflussung stattfindet - z.B. auf dem Gebiet der Politik - wurde uns ja kĂĽrzlich vor Augen gefĂĽhrt. Nur wird da wohl immer wieder interveniert, was es bei Mobilfunk gar nicht braucht, denn ein paarmal genĂĽgt m.E. und die Medien haben begriffen.

Schon seit Jahren ist festzustellen, dass es Berichte über Mobilfunkskepsis kaum mehr gibt. Wissenschaftsjournalisten versteigen sich sogar zu dem Vergleich (ungefährer Wortlaut) "Bürgerproteste gegen Entsafter und Bohrmaschinen", geht es um Widerstand gegen Masten. Geht es um "strahlende Technik für Kinder", wird umfangreich berichtet, was es doch für die Kleinen alles gibt. Strahlung wird vorsichtshalber gar nicht erwähnt. Ich nehme an, dass es wohl einmal einige Hinweise gegeben hat, dass Berichte über Mobilfunk, d.h. außer positive, nicht erwünscht sind. Zudem hat man gegenüber der sogenannten unabhängigen Presse ein wirksames Druckmittel. Eventueller Entzug von für Medien so wichtiger Werbung liegt m.E. im Bereich des Möglichen. Ausfall wichtiger Werbeeinnahmen kann Existenz gefährend sein.

Bei der Informationsbereitschaft des gemeinnĂĽtzigen IZMF, Informationszentrum Mobilfunk, Berlin, also den Mobilfunkbetreibern und den gerne damit verbundenen StrahlenschĂĽtzern und den, die niedergelassene Ă„rzteschaft fortbildenden Umweltmedizinern, dĂĽrften entsprechende Reaktionen der Medien m.E. kein KunststĂĽck sein.

Zu Recht skeptische Journalisten...

Freundeskreis, Freitag, 02. November 2012, 22:30 (vor 2112 Tagen) @ Hesse

Während die Presse in der Schweiz und in Österreich sehr ausführlich über das Urteil berichten, erstarrt die deutsche Presse, mit geringer Ausnahme, in der Schweigsamkeit.

Die Journalisten zeigen sich lernfähig. Die kürzlich wegen unzureichender Erdbebenvoraussagen verurteilten italienischen Forscher lassen grüßen...

"skeptische" Journalisten...

so so, Samstag, 03. November 2012, 13:27 (vor 2112 Tagen) @ Freundeskreis

Die Skepsis der Journalisten dĂĽrfte eher eine "Schleichschockstarre" sein, denn sie wissen, dass sie von und mit Mobilfunkstrahlung leben mĂĽssen.

Zu Recht skeptische Journalisten...

Eva Weber, Samstag, 03. November 2012, 13:37 (vor 2112 Tagen) @ Freundeskreis

Während die Presse in der Schweiz und in Österreich sehr ausführlich über das Urteil berichten, erstarrt die deutsche Presse, mit geringer Ausnahme, in der Schweigsamkeit.


Die Journalisten zeigen sich lernfähig. Die kürzlich wegen unzureichender Erdbebenvoraussagen verurteilten italienischen Forscher lassen grüßen...

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Ich finde Ihre Assoziationskettchen zwar geradezu grotesk - dennoch nachdenkenswert!


Da mir nicht gelang, den Artikel zu verlinken, hier Google:


http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hGkrrGnnoHJMyP7MM_WApk4FIH_A?docId=C...

Hieraus zitiere ich:

"Italien: Kommissionschef tritt nach Erdbeben-Urteil ab

(AFP) – 23.10.2012"


"Am Montag hatte ein Gericht in L'Aquila sieben Mitglieder der Kommission in einem umstrittenen Verfahren wegen fahrlässiger Tötung zu jeweils sechs Jahren Haft und zur Zahlung von insgesamt 9,1 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Richter Marco Billi hatte die Angeklagten am Montag für schuldig befunden. Sie trügen durch ihre falsche Einschätzung der Gefahr Mitschuld am Tod der 309 Opfer des Erdbebens vom 6. April 2009. Nach italienischem Recht bleiben die Verurteilten auf freiem Fuß, bis sie zwei Berufungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben. Anhörungen dazu sind für Ende kommenden Jahres angesetzt." (Fettdruck von mir).


Sicher wollen Sie das nicht so gedeutet haben, dass evtl. die im Mobilfunk stets verharmlosenden Wissenschaftler eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden? Dann sollten vielleicht die, wie Sie sagen, lernfähigen Journalisten auch mal über die nicht für Mobilfunk einschlägige Wissenschaft berichten. Ich meine nur, wegen der Pressefreiheit und auch einer gewissen Informationspflicht der Medien!

Zu Recht skeptische Journalisten...

Hesse, Samstag, 03. November 2012, 14:19 (vor 2112 Tagen) @ Eva Weber

Während die Presse in der Schweiz und in Österreich sehr ausführlich über das Urteil berichten, erstarrt die deutsche Presse, mit geringer Ausnahme, in der Schweigsamkeit.


Die Journalisten zeigen sich lernfähig. Die kürzlich wegen unzureichender Erdbebenvoraussagen verurteilten italienischen Forscher lassen grüßen...


=======


Ich finde Ihre Assoziationskettchen zwar geradezu grotesk - dennoch nachdenkenswert!


Da mir nicht gelang, den Artikel zu verlinken, hier Google:

Der Link lautet:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/prozess-zu-l-aquila-erdbeben-verurteilt-wisse...


http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hGkrrGnnoHJMyP7MM_WApk4FIH_A?docId=C...

Hieraus zitiere ich:

"Italien: Kommissionschef tritt nach Erdbeben-Urteil ab

(AFP) – 23.10.2012"

"Am Montag hatte ein Gericht in L'Aquila sieben Mitglieder der Kommission in einem umstrittenen Verfahren wegen fahrlässiger Tötung zu jeweils sechs Jahren Haft und zur Zahlung von insgesamt 9,1 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Richter Marco Billi hatte die Angeklagten am Montag für schuldig befunden. Sie trügen durch ihre falsche Einschätzung der Gefahr Mitschuld am Tod der 309 Opfer des Erdbebens vom 6. April 2009. Nach italienischem Recht bleiben die Verurteilten auf freiem Fuß, bis sie zwei Berufungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben. Anhörungen dazu sind für Ende kommenden Jahres angesetzt." (Fettdruck von mir).


Sicher wollen Sie das nicht so gedeutet haben, dass evtl. die im Mobilfunk stets verharmlosenden Wissenschaftler eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden? Dann sollten vielleicht die, wie Sie sagen, lernfähigen Journalisten auch mal über die nicht für Mobilfunk einschlägige Wissenschaft berichten. Ich meine nur, wegen der Pressefreiheit und auch einer gewissen Informationspflicht der Medien!


Auch wenn die Symbiose zu beiden Urteilen mißlungen ist, so ist nicht auszuschließen, dass auch heutige verharmlosende Wissenschaftler zu einem späteren Zeitpunkt zur Rechenschaft herangezogen werden.

Wie heiĂźt es so bedeutsam: "Gottes MĂĽhlen mahlen langsam, aber gerecht..."

Heute noch unentdeckte, ungestrafte Taten, können auch später noch gesühnt werden!

Oberstes ital. Gericht macht Handy fĂĽr Tumor verantwortlich

so so, Freitag, 28. Dezember 2012, 12:31 (vor 2057 Tagen) @ Mob.Kritiker
bearbeitet von so so, Freitag, 28. Dezember 2012, 12:38

Womit hätte es jemand zu tun, der in Deutschland versuchte nachzuweisen, dass seine Hirntumorerkrankung als Folge von beruflicher Handynutzung zu Berufsunfähigkeit geführt hat, und damit den Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente zu begründen?

Ein taz-Artikel von Karen Grass vom 27.12.2012 legt Strukturen offen.
http://taz.de/Anerkennung-von-Berufskrankheiten/!108071/

Anerkennung von Berufskrankheiten
Josef K. kämpft gegen die Ohnmacht
Wenn der Job krank macht, bekommen Betroffene eine Rente – aber nur wenn ein Zusammenhang zwischen der Arbeit und ihrem Leiden nachweisbar ist.

Die Führung eines Nachweises, wie er in Italien durch ein Gericht gewürdigt wurde, steht in Deutschland vor besonderen Hürden, weil hier zunächst die Versicherungen selbst dafür zuständig sind, festzustellen, ob die spezifische Krankheit durch die Berufstätigkeit verursacht wurde.

„Dass die Stellen, die für eventuelle Schäden bezahlen sollen, diese auch ermitteln, ist eine absolut einmalige Besonderheit unserer Rechtsordnung“, sagt Hans-Joachim Woitowitz, emeritierter Professor für Arbeitsmedizin der Universität Gießen. Woitowitz war bis 2006 Vorsitzender des medizinischen Sachverständigenbeirats der Bundesregierung, der diese in Sachen Berufskrankheiten berät.

Im geschilderten Fall geht es um die wissenschaftliche Beantwortung der Frage, wann eine Exposition gegen Pestizide noch als Verursachung von Parkinson gewertet werden dürfe. Der Artikel thematisiert das damit zusammenhängende gängige "Spiel auf Zeit"-Ablehnungsmanöver von Versicherungsgutachtern.

In K.s Fall arbeitet er nun mit einem Argument, das Rentenansprüche häufig zunichtemacht: der Zeit. „Ein Erkrankungsbeginn 17 Jahre nach Beendigung der Exposition spricht eindeutig gegen einen Kausalzusammenhang der beruflichen Exposition und der Parkinson-Erkrankung“, schreibt Prager. Laut dem Parkinson-Institut Sunnyvale, dem Bundesinstitut für Risikobewertung und anderen Spezialeinrichtungen entwickelt sich Parkinson jedoch über mehr als 30 Jahre, bevor er spürbar wird.

Dafür, dass sehr häufig allein die Einschätzung eines Versicherungsgutachters in die Urteilsfindung einbezogen wird, sorgt neben dem staatlich zu verantwortenden Schwund alternativer Gutachterkapazitäten ein responsives Konstrukt aus Rechtsvorschriften und den Regeln, nach denen Wissenschaftsressourcen in Verfahren zur Geltung kommen. Ein wissenschaftlicher Streit um die Bewertung von Erkrankungsursachen geht dabei rechtlich zu Lasten der Betroffenen.


"Heute back ich, morgen brau ich,
..."
ach wie gut, wenn jeder weiĂź ,
dass manch Forscher lang nicht weiĂź.

siehe -> Keine Erklärung für
Spitzenwert bei „aggressivem“ Gehirntumor in Dänemark
http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4942
http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4943

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