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Autofahrer schaut auf sein Handy und löst Massencrash aus

Hesse, Donnerstag, 28. Dezember 2017, 11:13 (vor 204 Tagen)

Quelle:
Tag24
17.12.2017

Autofahrer schaut auf sein Handy und löst Massencrash aus

Heimburg - Am frĂĽhen Freitagabend sorgte ein unaufmerksamer Autofahrer (34) auf der B6N fĂĽr einen Massencrash.

Auszug:

…Der 34-Jährige war gegen 17.05 Uhr aus Quedlinburg in Richtung Goslar unterwegs. Auf Höhe der Anschlussstelle Heimburg fuhr er plötzlich auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden VW Golf auf. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann offenbar auf sein Handy geschaut und war deshalb abgelenkt gewesen.[…]

…Der Fahrer des Golfs (76) verlor durch den Aufprall die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte über die gesamte Fahrbahn und krachte gegen die linke und rechte Schutzplanke.

…Ein nachfolgender BMW-Fahrer aus Niedersachsen (83) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rauschte ebenfalls in den Golf. Auch der Opel-Fahrer (60), der hinter dem BMW unterwegs war, kam nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand und krachte in das Auto. Der 60-Jährige und seine Beifahrerin (59) wurden glücklicherweise nur leicht verletzt und wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt

…Alle Fahrzeuge waren nach der Massenkarambolage nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Straße musste für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde an der Anschlusstelle Heimburg umgeleitet.[…]

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Autofahrer schaut auf sein Handy und löst Massencrash aus

Eva Weber, Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:02 (vor 204 Tagen) @ Hesse
bearbeitet von Eva Weber, Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:05

....oder Fußgänger geht völlig abwesend über eine Kreuzung.
Meines Erachtens macht diese Technik die Menschen vollkommen kopflos!

Siehe hier:
https://www.tz.de/muenchen/stadt/hadern-ort43352/muenchen-hadern-frau-26-von-porsche-ue...

Man sehe sich die große Kreuzung an. Da geht jemand ohne sich zu vergewissern ob da ein Auto kommt, über die Straße. Man ist ja bestens abgeschottet mit Kopfhörern, oft sogar noch mit Blick aufs Smartphone. Könnte hier auch der Fall gewesen sein, denn normalerweise fahren Autos im Dunkeln mit Licht. Das müsste gesehen werden. Nicht selten sehe ich souveräne Radfahrer, freihändig, beide Hände am Smartphone und noch die Ohren zu, munter dahin radeln - nicht auf einem Radweg.

Dass die Technik überall funktioniert, dafür muss gesorgt werden. Nirgendwo darf ein Leck sein, denn dann würden die Nutzer gar einmal ihre Umgebung wahrnehmen. Es fehlt vielen Nutzern mittlerweile jegliches Gefahrenbewusstsein. Da diese sogenannte "Ablenkung" bei den meisten mittlerweile der Normalzustand ist, handelt es sich nicht mehr um Ablenkung, sondern schon um einen Dauerzustand. Ablenkung könnte man eher in einem kurzen nach links, nach rechts und wieder nach links Sehen an einer zu überquerenden Straße, nennen. Schon wieder wird man vom wahren Leben, dem Smartphone, abgelenkt, von so etwas Banalen wie einer Straße.

Das ist alles nicht mehr zu verstehen. Und dann ist es noch vordringlichste Aufgabe der Politik z.B. hier in München (funkmäßig miserabelst abgedeckt mit nur über 6000 Mobilfunk Antennen, WLAN allerorten und in jedem Geschäft!!), an 60 Tram-Haltestellen weitere WLAN Hotspots einzurichten. Man darf am Verstand der Politik langsam zweifeln und deren Blindheit obendrein. Aber - Wirtschaft ist alles! Bei Unfällen dann die Ermahnung: "Ihr sollt nicht...!"

Die zur Unbedenklichkeit erklärten gepulsten elektromagnetischen Felder, die erwiesenermaßen die Neurotransmitter verändern (Rimbach-Studie), zeigen zunehmend ihre Wirkung.

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