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WHO: "Gaming Disorder" wird als Krankheit eingestuft

Hesse, Freitag, 29. Dezember 2017, 18:18 (vor 265 Tagen)
bearbeitet von Hesse, Freitag, 29. Dezember 2017, 18:34

Quelle:
golem.de
29.12.2017

WHO: "Gaming Disorder" wird offiziell als Krankheit eingestuft

Auszug:

Erstmals will die Weltgesundheitsorganisation das exzessive Computerspielen offiziell als Krankheit einstufen: als "Gaming Disorder". Die Entscheidung könnte die in Titeln wie Destiny 2 oder Star Wars Battlefront 2 kritisierten Mikrotransaktionen beeinflussen.[…]

…Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Vorabversion ihrer global verwendeten Klassifikation von Krankheiten veröffentlicht. Darin ist erstmals von einer "Gaming Disorder" (Spielstörung) zu lesen, und zwar in der Kategorie "Störungen auf Basis suchtartigen Verhaltens", gemeinsam mit der schon länger geführten "Gambling Disorder" (Glücksspielstörung, etwa an Automaten oder im Casino).

…Die Spielstörung wird definiert als "Muster anhaltenden oder wiederkehrenden Spielverhaltens" mit einer gleichzeitig "beeinträchtigten Kontrolle von Häufigkeit, Intensität oder Dauer" sowie der "Fortsetzung von Spielen trotz des Auftretens von negativen Folgen". Gleichzeitig müsse das Verhaltensmuster "in persönlichen, familiären, sozialen, erzieherischen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen zu erheblichen Beeinträchtigungen" führen - und zwar über einen "Zeitraum von mindestens 12 Monaten".

…Diese Definition soll so in der elften Fassung der International Classification of Diseases (ICD-11) stehen, die im Sommer 2018 offiziell verabschiedet wird. Diese Einstufungen haben weitreichende Folgen, weil sich Ärzte und Krankenkassen daran orientieren - auch in Deutschland. Ganz praktisch könnte die neue Fassung der Klassifikation dazu führen, dass Krankenkassen etwa die Behandlung von Personen bezahlen müssten, die ein Arzt für "spielgestört" hält.

…Im Extremfall könnte die neue Einstufung sogar dazu führen, dass Spielehersteller für gesundheitliche Schäden haften müssten. Deswegen hat vor allem der US-Verband Entertainment Software Association (ESA) versucht, die Aufnahme der Gaming Disorder in den ICD zu verhindern - erfolglos.[…]

Weiter...


Anmerkung:

Was ist mit der Gewichtung von SmartphonesĂĽchtigkeit?

Weitere Berichte siehe unter
https://www.google.de/search?source=hp&ei=AnxGWp-DHMibkwW624DAAQ&q=WHO%3A+%22Ga...

WHO: "Gaming Disorder" wird als Krankheit eingestuft

Eva Weber, Freitag, 29. Dezember 2017, 20:00 (vor 265 Tagen) @ Hesse

Quelle:
golem.de
29.12.2017

WHO: "Gaming Disorder" wird offiziell als Krankheit eingestuft

Weiter...


Anmerkung:

Was ist mit der Gewichtung von SmartphonesĂĽchtigkeit?

Weitere Berichte siehe unter
https://www.google.de/search?source=hp&ei=AnxGWp-DHMibkwW624DAAQ&q=WHO%3A+%22Ga...

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Meinung:

Die Frage "Was ist mit der Gewichtung von SmartphonesĂĽchtigkeit?" ist absolut berechtigt.

Nachdem fast jeder in öffentlichen Verkehrsmitteln mit seinem Smartphone spielt, ebenso an den Haltestellen und Bahnhöfen, ist es dennoch ungeheuer wichtig, dass an weiteren 60 Tram-Haltestellen in München WLAN-Hotspots eingerichtet werden. Es ist noch lange nicht genug! Wie dieses Teil die Menschen in Beschlag nimmt, das kann man längst als Sucht bezeichnen. Dabei spielen auch die entsetzlichen Unfälle keine Rolle. Es wird munter weiter gemacht. Auch das Smart Home beseitigt wohl noch den letzten Rest von Verstand. Ermahnungen bzw. minimale Geldstrafen nützen bei Sucht gar nichts. Folgen wie Schlafstörungen, Kopfschmerz, Herzrhythmusstörungen werden mit Tabletten behandelt zur Freude der Pharmaindustrie.

Was wie immer gar nicht erwähnt werden darf, dass hierzu gepulste elektromagnetische Felder Grundbedingung sind. Sie müssen vorhanden sein bis zum letzten Winkel. Es wäre ja fürchterlich, wenn der Nutzer ein stolperndes Video anschauen müsste, bzw. nicht nachfragen könnte, ob er denn nun seinen Regenschirm aufspannen soll oder nicht.

Nun gibt es ja bald die 5G-Technik. Mal sehen, was da kommt. Vielleicht haben dann die Zwanzigjährigen schon grauen Star. Macht nichts, kann man ja wie am Fließband operieren.

Was mich stets wundert, dass das Gros der Ärzte, nach so langen Studienjahren immer noch nicht weiß, dass der Mensch ein elektrisches Wesen ist und dass Strahlung beeinträchtigen kann, auch wenn sie noch nicht den ganzen Körper massiv erwärmt hat. Und dass sie nicht wissen oder wissen wollen, dass das Leben auf der Erde in einem relativ strahlungsarmen Raum entstand. Kosmische Strahlung wird größtmöglich abgeschirmt. Aber Dank der menschlichen Klugheit wird unser Lebensraum mit heller Begeisterung unausweichlich eingehüllt in immer mehr künstliche nicht ionisierende Strahlung. "Verantwortung für Mensch und Umwelt" wird gerne übernommen, da "bis heute" diese mittlerweile überdimensionierte Funkbelastung nichts an Auswirkungen ergeben hat (weder für Menschen, Tiere, Pflanzen usw.), vorausgesetzt man schaut nicht hin. Weniger Funk und es gäbe weniger Süchtige, denn wer nutzt heute noch Kabelanschlüsse.

Vorrangiges Ziel ist es, Menschen die einen Zusammenhang ihrer Beschwerden mit Mobilfunk sehen, als Phobiker, Spinner, ja Idioten, hinzustellen. Als Betroffener ist man chancenlos. Wer sich jedoch bewusst sĂĽchtig macht oder durch Unvernunft in die Sucht hineinschlittert, verdient aller Mitleid und Hilfe zur Genesung.

Elektrosensible sind Menschen, die unerwünscht sind. Sie stören das Geschäft. Man ordnet sie links oder rechts oder bei der Esoterik ein, wo es gerade dienlich ist.

Umfrage: Viele Deutsche probieren "digitales Fasten" aus

Hesse, Samstag, 30. Dezember 2017, 14:40 (vor 264 Tagen) @ Eva Weber

Quelle:
AFP
29.12.2017

Umfrage: Viele Deutsche probieren "digitales Fasten" aus

Mehr als ein Drittel hat kein Interesse an Verzicht auf digitalen Medien

Auszug:

…Das Smartphone ausgeschaltet lassen, den Laptop zuklappen, die Benachrichtigungen bei Facebook ignorieren - 44 Prozent der Deutschen haben einer Umfrage zufolge schon einmal den bewussten Verzicht auf alle digitalen Medien ausprobiert. Dagegen kommt für 38 Prozent das "digitale Fasten" nicht in Frage, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervorgeht.[…]

… "Viele suchen hin und wieder bewusst Abstand vom Digitalen, meist vergeblich", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Das Smartphone nur einen Abend lang nicht in die Hand zu nehmen, ist für viele eine echte Herausforderung." Jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) gibt in der Umfrage an, schon einmal den Verzicht auf digitale Medien für einen gewissen Zeitraum versucht zu haben, daran aber gescheitert zu sein.[…]

Weiter...

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Anmerkung:

Diese Bitkom-Umfrage bestätigt erneut, daß trotz vieler Bemühungen es den Nutzern schwer fällt, auf das Smartphone und Internet zu verzichten – die Süchtigkeit ist durchaus m.E. mit Nikotin- Alkohol-und Drogenabhängigkeit zu vergleichen. Das Absenden von Nachrichten, chatten, liken bis kurz vorm Einschlafen ist vermutlich für 38 Prozent der Befragten der Maßstab des Glückes – ein „digitales Fasten“ ist dieser Spezies nicht möglich!

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