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Immense Fürsorge oder besser "totale Überwachung"

Eva Weber, Donnerstag, 13. September 2018, 09:50 (vor 64 Tagen)

Meinung:
Als von allgegenwärtiger Funkbelastung betroffen, ist mir eigentlich das Lachen schon lange vergangen. Doch aufgrund der ungeheuren "Entlastung" durch digitale Helfer, auch beim Kochen und allem was an Drumherum damit in Zusammenhang steht, ermöglicht durch Smart Home und Internet der Dinge usw., kommt es mir doch noch ab und zu. Außerordentlich traurig ist, dass der Verlust des eigenen Denkens, Wollens und Handelns vom Großteil der Bevölkerung sogar mit Begeisterung, wenn das nicht, dann zumindest mit enormer Gleichgültigkeit hingenommen wird. Systematisch wird weitergemacht, bis man des Menschen vollkommen habhaft geworden ist. Und alles mit künstlichen, elektromagnetischen Wellen - nicht ionisierender Strahlung. Wer die Strahlenbelastung nicht verträgt, wird als Phobiker und Eingebildeter hingestellt und somit erfolgreich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Dadurch entledigt man sich praktisch der Menschen, die nicht ins Konzept passen. Auch andere, die Schlafstörungen, Kopfschmerz, Herzrhythmusstörungen usw. mit Funk in Verbindung bringen, werden sich somit gründlich überlegen, ob sie ihre Vermutung preisgeben.

Die smarte Küche

Der Fitness-Tracker wird Dir sagen,
was heut dein Körper kann vertragen.
Er fragt den Kühlschrank flugs sodann,
ob er hierzu liefern kann.
Hat der alles durchgezählt
und gemerkt, dass etwas fehlt,
ist schnell im Supermarkt verpackt,
was der Kühlschrank ihm gesagt.

Das GPS weiß dann genau,
ob hin zum Supermarkt ein Stau
oder ob doch eher lohne
der Schnelltransport mit einer Drohne.
Nach Geld braucht alsbald keiner suchen,
der Chip im Händchen wird’s verbuchen.
Zuhaus die Töpfe es schon wissen,
was sie heute kochen müssen.

Doch Vorsicht, vielleicht wäre dir,
eher nach Ripperl, Kraut und Bier,
dann wär das Smart Home in der Pflicht,
denn du befolgst die Regeln nicht.
Die Krankenkasse wird dich fragen,
was sich da hat zugetragen,
dass die Gesundheit du grob störtest
und nicht auf deinen Tracker hörtest.
Da hilft kein Schwindeln, armer Tropf,
denn deren Zeuge ist dein Topf.

Tausende studierter Leute,
befassen sich mit derlei heute,
ackern nur zu deinem Wohle
und scheffeln dabei kräftig Kohle.

Damit solch „Fortschritt“ kommt ins Laufen,
muss die Welt im Funk ersaufen!
Stolz meinen sie noch Tag und Nacht,
dass das das Leben besser macht.
Mir scheint manch Tasse fehlt im Schrank,
von mir gibt’s hierfür keinen Dank!

Eva Weber
(seit 14 Jahren durch Mobilfunk geschädigt)
Dieses Gedicht kann jederzeit veröffentlicht und weitergegeben werden, jedoch nur mit dem in Klammer stehenden Zusatz.

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