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GlĂŒckliche Menschen durch Digitalisierung

Eva Weber, Dienstag, 25. September 2018, 19:59 (vor 49 Tagen)

Den folgenden Artikel muss man meiner Meinung nach unbedingt gelesen haben.

"Digitalisierung: Zur Wirkung fragt nicht euren Arzt sondern lest diesen Artikel!"

unter anderem:

ICH KANN BESTIMMEN, WO ICH HEUTE ARBEITE. WOW, ICH SPARE DADURCH FAST 2H AM TAG.
".... zwischendurch die Kinder um 15 Uhr aus dem Kindergarten abholen und dann einfach zu Hause weiterarbeiten; zwischendurch mal eine Bewegungspause machen und zum Sport gehen oder einen Onlinefitnesskurs machen. ZusĂ€tzlich sparen sich viele sogar 1-2h Fahrt um ins BĂŒro zu kommen, dies kann fĂŒr die Erholung, die Familie und fĂŒr sich selbst genutzt werden. Viele Eltern sind abends erst spĂ€t zu Hause, es bleibt kaum Zeit gesund zu kochen, wenn man bereits zu Hause ist schaut dies ganz anders aus."

"Man hat durch ein Smartphone ĂŒberall und zeitlich selbstbestimmt stets die Möglichkeit, einen Überblick ĂŒber Emails und das Arbeitspensum zu behalten, und dies muss nicht zwangslĂ€ufig nur zu negativem Stress fĂŒhren, nein dies kann vielmehr auch positiver Stress sein. Man liegt zum Beispiel mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus. Die Denkleistung ist deshalb nicht eingeschrĂ€nkt. Durch ein Smartphone oder Laptop mit VPN Zugang kann man auch weiterhin einen Überblick ĂŒberlaufende AktivitĂ€ten behalten."

QUARANTÄNE IN GRIPPE ZEITEN: GESÜNDER FÜR MICH - UND FÜR DEN WORKFLOW.

"Lassen wir einmal beiseite, dass die echte Grippe ein potenzieller Killer ist: Wellen ansteckender ErkĂ€ltungskrankheiten, losgetreten von ĂŒbermotivierten Kollegen, die schniefend mit erhöhter Temperatur am Schreibtisch sitzen und in Meetings Sitznachbarn anniesen, legen alle Jahre wieder ganze Abteilungen fĂŒr Tage lahm.

Heutzutage kann man bei den ersten Symptomen zuhause bleiben und muss weder auf der Busfahrt ins BĂŒro noch am Arbeitsplatz selbst „Bazillen schleudern“. Termine versĂ€umt man trotzdem keine, weil man per E-Mail, WhatsApp, Telefonkonferenzen und Dokumententeilen mit dem Team verbunden ist. Diese Tatsache könnte sich langfristig als die positivste Auswirkung der Digitalisierung auf die Gesundheit erweisen."

https://www.workingdigital.de/de/blog/post/digitalisierung-wirkung-risiken-und-nebenwir...

Meine Meinung hierzu:
Erster Absatz:
Welch glĂŒckliche Menschen an ihrem Zuhause-Arbeitsplatz, nahezu das Paradies auf Erden!!
Zweiter Absatz:
Da wurde mir von jemandem berichtet, dass ein Schwerkranker, der eine Herzoperation durchgestanden hatte und von der Intensiv auf Station kam, tagelang neben jemandem liegen musste, der sein GeschĂ€ft vom Krankenbett aus digital weiterfĂŒhrte und fast den ganzen Tag am Smartphone war und telefonierte. Dem Patienten, der unter Funk leidet, ging es schlecht und er hoffte nur noch, dass sein Bettnachbar baldmöglichst entlassen wird. Wie im Artikel aufgefĂŒhrt, sehen ernstzunehmende KapazitĂ€ten, wie Strahlenbiologe Alexander Lerchl von der Jacobs University in Bremen, keinen belastbaren Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Krankheiten. Ihre Arbeiten machen eher plausibel, dass die Furcht vor dem Elektrosmog ungesĂŒnder ist als die Strahlung selbst.

Warum wird eigentlich immer das Wörtchen "eher" eingefĂŒgt? Es ist doch alles klar, ansonsten könnten doch Menschen, die unter dieser Technik leiden, nicht so missachtet werden, wie dies der Fall ist. Die WHO weist in Fact Sheet 296 die Ärzte explizit darauf hin, nicht die Strahlung zu verringern. Bei solchen Anweisungen muss man sich doch eigentlich ĂŒber UnschĂ€dlichkeit vollkommen sicher sein, wozu denn Worte wie "eher" oder "wir wissen bis heute" und gar die Empfehlung vom Bundesamt fĂŒr Strahlenschutz in etwa: "Befeldung möglichst gering halten!"
Bei solcher Behandlung funkgeschĂ€digter Menschen scheint doch ohnehin fĂŒr die Maßgebenden klar zu sein, dass nicht ionisierende Strahlung unter den Grenzwerten unter keinen UmstĂ€nden irgend ein Lebewesen beeintrĂ€chtigen könnte.

Dritter Absatz:
Wie praktisch und vorteilhaft ist es doch fĂŒr kranke Menschen von zuhause aus arbeiten zu können. Der Gesundheitstracker nimmt alle Daten auf, ĂŒbermittelt diese wohl bald an Arzt und Krankenkasse und wahrscheinlich auch noch an den Arbeitgeber.

Manchmal kommt mir tatsĂ€chlich der Gedanke, dass eine große Anzahl der Nutzer, sich gerne steuern und ĂŒberwachen lĂ€sst. Es braucht gar nicht mehr viel, um ihrer völlig habhaft zu werden.

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